CH459460A - Trennbare Verbindung zwischen einem Teilzahnersatz und an verbliebenen natürlichen Zähnen angebrachten Kronen oder Brücken - Google Patents
Trennbare Verbindung zwischen einem Teilzahnersatz und an verbliebenen natürlichen Zähnen angebrachten Kronen oder BrückenInfo
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- CH459460A CH459460A CH1273367A CH1273367A CH459460A CH 459460 A CH459460 A CH 459460A CH 1273367 A CH1273367 A CH 1273367A CH 1273367 A CH1273367 A CH 1273367A CH 459460 A CH459460 A CH 459460A
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C13/00—Dental prostheses; Making same
- A61C13/225—Fastening prostheses in the mouth
- A61C13/277—Telescopic anchoring, i.e. using spring biased detents
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Description
Trennbare Verbindung zwischen einem Teilzahnersatz und an verbliebenen natürlichen Zähnen angebrachten Kronen oder Brücken Die vorliegende Erfindung betrifft eine trennbare Verbindung zwischen einem abnehmbaren, insbeson dere einseitigen Teilzahnersatz und an verbliebenen natürlichen, Zähnen angebrachten Kronen oder Brükken. Bekannte Verbindungen dieser Art werden meist mittels Klammern, Geschiebe oder Scharnier erstellt, von welchen der eine kuppelbare Teil am einen Ende des Teilzahnersatzes angebracht ist, während der andere Teil entweder an einer Krone oder Zahnklammer befestigt ist. Es ist das Ziel vorliegender Erfindung, eine Verbindung zu schaffen, welche gegenüber bekannten Verbindungen Vorzüge aufweist, die später anhand der Ausführungsbeispiele aufgezeigt werden. Die erfindungsgemässe Verbindung ist gekennzeichnet durch ein am Teilzahnersatz angebrachtes rotationssymmetrisches Verbindungselement mit federbelasteten, axial vorstehenden Haltestiften, und durch eine seitlich in einer Krone oder Brücke vorgesehene Ausnehmung mit zum Verbindungselement komplementärer Wandung. Anhand der Zeichnung sind im Folgenden ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Verbindung sowie einige Anwendungsbeispiele derselben erläutert. Fig. 1 zeigt einen Axialschnitt durch ein zylindrisches Verbindungselement, Fig. 2 und 3 zeigen eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt und eine Stirnansicht eines Formteils, Fig. 4 und 5 zeigen Anwendungsbeispiele für die Verbindung und Fig. 6 bis 11 zeigen Einbaubeispiele für die Verbindung. Das in Fig. 1 im Schnitt dargestellte Verbindungselement weist im wesentlichen zylindrische Form auf. Sein hülsenartiger Gehäuseteil 1 ist einseitig mit Innengewinde 2 und auf der anderen Seite mit einem Endflansch 3 mit zentraler Bohrung 4 versehen. Mit dem Gewinde 2 ist ein mit Aussengewinde versehener, dem Flansch 3 entsprechender Endflansch 5 mit einer der Bohrung 4 entsprechenden Bohrung 6 verschraubt. Der Flansch 5 ist mit einem Schraubenschlitz versehen, in welchen ein Schraubenzieher zum Einsetzen oder Entfernen des Flansches eingesetzt werden kann. In die beiden Bohrungen 4 und 6 sind Verankerungsbolzen 7 eingesetzt. Sie weisen je einen halbkugeligen Aussenteil auf, der aus den Bohrungen nach aussen vorragt. Auf die nach innen ragenden Fortsätze 8 ist eine Druckfeder 9 aufgesetzt, welche die Verankerungsbolzen mit ihren Flanschen 10 gegen die Innenflächen der Flansche 3 bzw. 5 presst und damit die Verankerungsbolzen stets in ihrer äusseren Endlage zu halten trachtet. Mit dem Gehäuseteil 1 ist ein in Fig. 1 nicht dargestellter Arm geeigneter Form verbunden, welcher das in Fig. 1 dargestellte Verbindungselement mit einem Teilzahnersatz verbindet. Das in Fig. 1 dargestellte Verbindungselement dient zur Verankerung eines Teilzahnersatzes in einer Ausnehmung g geeigneter Form. Diese Ausnehmung wird in einem Edelmetallteil, insbesondere einer Krone oder einer Brücke in an sich bekannter Weise dadurch hergestellt, dass ein Formteil aus unedlerem Metall in die Krone oder Brücke eingegossen und dann herausgeätzt wird. Dieser Formteil ist in Fig. 2 und 3 dargestellt. Es handelt sich um einen prismatischen Körper 11, der am einen Ende halbzylindrisch abgerundet ist. Koaxial zu dieser halbzylindrischen Fläche 12 ist in eine Bohrung des Körpers ein Stift 13 mit halbkugelig geformten Enden eingelassen. Der Formteil wird in die Giessform für die Krone oder Brücke so eingeformt, dass sein Ende mit dem Stift 13 in den Formhohlraum einragt. Nach dem Giessen der Krone oder der Brücke und Entfernung der Giessform verbleibt der Formteil, der beispielsweise aus Nickel besteht, in der Krone oder Brücke und kann herausgeätzt werden, wodurch in der Krone oder Brücke eine Ausnehmung verbleibt, die einen prismatischen Eingang und einen halbzylindrischen Innenteil aufweist. Der Radius dieses halbzylindrischen Innenteils entspricht demjenigen des Gehäuseteils 1 des Verbindungselements und die den halbkugeligen Enden des Stiftes 13 des Formteils entsprechenden seitlichen Fortsätze der Ausnehmung entsprechen den halbkugeligen Flächen der Verankerungsbolzen 7. Der Innenteil der Ausnehmung weist daher zum Verankerungselement nach Fig. 1 komplementäre Form auf, so dass dieses Element in der Ausnehmung praktisch spielfrei verankert werden kann, indem die beiden Verankerungsbolzen beim Einführen des Verankerungselementes durch den prismatischen Eingang der Ausnehmung gegen die Wirkung der Feder 9 zurückgedrängt werden und dann in die seitlichen Fortsätze der Ausnehmung einschnappen. Der Eingang der Ausnehmung muss übrigens nicht unbedingt prismatische Form aufweisen, sondern kann sich nach aussen keilartig erweitern, so dass der mit dem Verankerungselement verbundene Arm sich in diesem Eingang im Sinne einer Rotation um die Achse des Verankerungselementes etwas verschwenken kann. Fig. 4 zeigt eine erste Anwendungsart der Verbindung. Das Verankerungselement 1 greift in eine Ausnehmung an der Innenseite einer Brücke 14. Es ist mit einem Bügel 15 verbunden, der mit dem anderen Ende mit dem einseitigen Zahnersatzteil 16 in Verbindung steht. Das eine Ende dieses Zahnersatzteils 16 ist mittels eines trennbaren Geschiebes 17 mit der Krone eines verbleibenden natürlichen Zahns 18 verbunden. Es ergibt sich in dieser Weise eine sehr zuverlässige und doch leicht trennbare Verbindung des Teilzahnersatzes mit dem natürlichen Restgebiss. Fig. 5 zeigt eine entsprechende Verbindung von zwei seitlichen Zahnersatzteilen 19 und 20 mit einer Brücke 21. Die beiden Ersatzteile 19 und 20 sind mit- tels eines Bügels 22 verbunden, der seinerseits mit dem Verankerungselement 1 verbunden ist. Fig. 6 und 7 zeigen in Stirnansicht bzw. im Querschnitt die Verbindung mit einem Brückenglied, d. h., die Ausnehmung ist in einem Brückenglied 23 vorgesehen und dient zur Ausnahme des mit einem Arm oder Bügel 24 versehenen Verbindungselementes 1. Fig. 8 und 9 zeigen die Verankerung zwischen zwei Kronen, d. h., die Ausnehmung ist zwischen zwei Kro- nen vorgesehen. Wie diese Figuren ferner zeigen, kann die Achse der Ausnehmung bzw. -des Verbindungselements 1 auch senkrecht sein. Fig. 10 und 11 zeigen die Anordnung der Ausnehmung in einer Kronenwand. Die beschriebene Verbindung lässt sich in Einzelmerkmalen auch etwas anders gestalten. Das Verbindungselement braucht nicht streng zylindrisch ausgeführt zu sein, obwohl natürlich diese Ausführung am einfachsten ist. Es wäre jedoch auch eine andere rota tionssymmetrische Form denkbar. Die beschriebene Verbindung weist in all ihren Ausführungs- und Anwendungsformen die folgenden Vorteile auf: 1. Sie lässt sich wegen ihrer geringen Dimension leicht in einer Kronenwand oder einem Brückenkörper unterbringen. 2. Sie trägt nicht auf wie z. B. die üblichen Klammern und Iässt sich völlig verdeckt einbauen, ohne Zunge oder Wangen durch Auflagerung oder Spalte zu stören. 3. Sie kann - im Gegensatz zu anderen - ohne Unterbrechung der Kontinuität der Kauflächen unter denselben eingebaut werden. 4. Sie kann durch den Träger leicht eine und aus gerückt werden. 5. Jeder gewünschte Freiheitsgrad einer Schwenkung kann auf einfache Weise erzielt werden. 6. Federn und Bolzen können leicht ausgewechselt werden und sichern damit eine lange Funktionstüchtig- keit. 7. Sie ist vielseitig anwendbar, da die Einführrichtung sowohl in der Zahnachse als auch senkrecht zur Zahn achs und in anderen gewünschten Richtungen liegen kann. 8. Die Ausnehmung ist einfach und sicher herzustellen ohne jede Gefahr der Formveränderung, wie sie bei anderen durch Einlöten oder Eingiessen besteht. 9. Das Federbolzenschloss vermittelt einen mehrfach sicheren Halt eines damit verbundenen abnehmbaren Zahnersatzteiles als andere bekannte und bisher für diesen Zweck verwandte Verbindungselemente. 10. Der feste Halt des Federbolzenschlosses verhindert Absinken, Kippen und andere unerwünschte oder schädliche Bewegungen des abnehmbaren Zahnersatzteiles.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Trennbare Verbindung zwischen einem abnehmbaren, insbesondere einseitigen Teilzahnersatz und an verbliebenen natürlichen Zähnen angebrachten Kronen oder Brücken, gekennzeichnet durch ein am Teilzahnersatz angebrachtes, rotationssymmestrisches Verbindungselement mit federbelasteten, axial vorstehenden Haltestiften, und durch eine seitlich in einer Krone oder Brücke vorgesehene Ausnehmung mit zum Verbindungselement komplementärer Wandung.UNTERANSPRÜCHE 1. Verbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement zylindrische Form aufweist.2. Verbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das hohle Verbindungselement Stirnflansche mit je einer Öffnung zur Aufnahme eines durch eine Druckfeder belasteten Haltestiftes aufweist, wobei ein Stirnflansch entfernbar mit dem Körper des Verbindungselements verschraubt ist.3. Verbindung nach Patentanspruch, dadurch gec kennzeichnet, dass die Ausnehmung einen zum Verbindungselement komplementären, z. B. halbzylindrischen Innenteil und eine prismatische oder sich nach aussen erweiternde Öffnung aufweist.4. Verbindung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement mittels eines seitlichen Arms mit dem Teilzahnersatz verbunden ist, der durch die Öffnung einführbar ist.5. Verbindung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm als Verbindungsbügel zwischen einem mittels Stiftgeschiebe an einer Stelle verankerten Teilzahnersatz und einer weiteren Veran kernngsstelle angeordnet ist.6. Verbindung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm zwei Schenkel aufweist, die je einen von zwei Zahnersatzteilen mit einem ge mems amen Verankerungselement verbindet 7. Verbindung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ausnehmung in einem Brückenglied, zwischen zwei benachbarten Kronen, oder in der Wand einer Krone vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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CH1273367A CH459460A (de) | 1967-09-12 | 1967-09-12 | Trennbare Verbindung zwischen einem Teilzahnersatz und an verbliebenen natürlichen Zähnen angebrachten Kronen oder Brücken |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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CH1273367A CH459460A (de) | 1967-09-12 | 1967-09-12 | Trennbare Verbindung zwischen einem Teilzahnersatz und an verbliebenen natürlichen Zähnen angebrachten Kronen oder Brücken |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH459460A true CH459460A (de) | 1968-07-15 |
Family
ID=4385881
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH1273367A CH459460A (de) | 1967-09-12 | 1967-09-12 | Trennbare Verbindung zwischen einem Teilzahnersatz und an verbliebenen natürlichen Zähnen angebrachten Kronen oder Brücken |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH459460A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO2002024104A1 (en) * | 2000-09-22 | 2002-03-28 | Alessandro Cattaneo | Connection for dental prostheses |
-
1967
- 1967-09-12 CH CH1273367A patent/CH459460A/de unknown
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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WO2002024104A1 (en) * | 2000-09-22 | 2002-03-28 | Alessandro Cattaneo | Connection for dental prostheses |
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