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CH458675A - Luftbefeuchter - Google Patents

Luftbefeuchter

Info

Publication number
CH458675A
CH458675A CH221666A CH221666A CH458675A CH 458675 A CH458675 A CH 458675A CH 221666 A CH221666 A CH 221666A CH 221666 A CH221666 A CH 221666A CH 458675 A CH458675 A CH 458675A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bell
air
rotor
shaped part
water
Prior art date
Application number
CH221666A
Other languages
English (en)
Inventor
Schaerrer Hans
Original Assignee
Sifrag Luft Und Klimatechnik F
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sifrag Luft Und Klimatechnik F filed Critical Sifrag Luft Und Klimatechnik F
Priority to CH221666A priority Critical patent/CH458675A/de
Priority to BE694155D priority patent/BE694155A/xx
Publication of CH458675A publication Critical patent/CH458675A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F6/00Air-humidification, e.g. cooling by humidification
    • F24F6/02Air-humidification, e.g. cooling by humidification by evaporation of water in the air
    • F24F6/06Air-humidification, e.g. cooling by humidification by evaporation of water in the air using moving unheated wet elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Humidification (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Luftbefeuchter   Die Erfindung betrifft einen    Luftbefeuchter   mit einem den Strom von zu befeuchtender Luft    führenden   Mantel, innerhalb welchem mindestens eine    Wasserzer-      stäubungsdüse   und ein schnelldrehender, glockenförmiger Rotor angeordnet sind, wobei der Rotor das entgegengesetzt, zur    Hauptströmungsrichtung   der Luft auf die zentrale Partie seiner Innenoberfläche aufgespritzte Wasser verteilt und    in   Form von Tröpfchen an die Luft abgibt. 



  Bei einem bekannten    Luftbefeuchter   dieser Art besteht der glockenförmige Rotor (der an seinem Umfang einen Kranz von    Gebläseschaufeln   trägt) aus einem Bauteil, dessen Innenoberfläche aus einem flachen zentralen Abschnitt, einem sich unter einem Winkel von etwa 70  zur    Rotorachse      konisch   erweiternden Zwischenabschnitt und einem    zylindrischen   Mantelabschnitt zusammengesetzt ist. Dieser Mantelabschnitt    ist   an einem dünnwandigen    Ringfortsatz   ausgebildet, der von einer Vielzahl von feinen, in mehreren Reihen angeordneten Löchern durchsetzt ist.

   Dies hat zur Folge, dass das aufgespritzte Wasser wegen der ungünstigen Form der Innenoberfläche wellenartig, also    in   zeitlich an- und abschwellender Menge zum Mantelabschnitt gelangt, ferner dass das dort    ankommende   Wasser bei seinem Durchtritt durch die feinen Löcher in Tröpfchen unterteilt wird, die in    luftbefeuchtungstechnischer   Hinsicht als sehr gross betrachtet werden müssen.

   Diese groben Tröpfchen werden dann in die am Rotor ungefähr in achsparalleler Richtung    vorbeiströmende   Luft    abge-      schleudert   und von dieser sogleich weit weg getragen, wobei wohl ein    Teil   der in den Tröpfchen enthaltenen Wassermenge verdunstet, aber viele Resttröpfchen sich auf der Wandung des Luftkanals und/oder der in diesem angeordneten    Klimaanlageteile   niederschlagen. 



  Es hat sich, wie den Fachleuten bekannt    ist,   als recht schwierig erweisen, über eine kurze Strecke hinter einem    Luftbefeuchtungsapparat   eine weitgehend vollständige Verdunstung einer im Verhältnis zur verarbeiteten Luftmenge grossen Wassermenge zu erreichen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dieses Problem mit :einem verhältnismässig kleinen Bauaufwand einer Lösung zuzuführen.    Erfindungsgemäss   soll dies dadurch erreicht werden, dass der Rotor nebst einem zentralen glockenförmigen Teil, der eine ununterbrochene,    ungelochte   und - abgesehen vom.

   Zentralabschnitt - sich unter    einem   Winkel von annähernd 30  zur    Rotordrehachse   erweiternde Innenoberfläche hat, mindestens einen Mantelteil aufweist, der mit dem glockenförmigen Teil durch Stege fest verbunden, aber durch einen ringförmigen Luftspalt von ihm getrennt ist, wobei der Aussenrand aller dieser Teile    messer-      schneidenartig   ausgebildet ist, und ferner dadurch gekennzeichnet, dass sich in dem unmittelbar hinter und innerhalb der erwähnten    Rotorteilen   nur die Wasserzerstäubungsdüse(n) und die    zugehörige(n)      Wasserzu-      fuhrleitung(en)   befinden. 



  Die Erfindung wird anhand beiliegender    Zeichnung   beispielsweise erläutert. 



  Die einzige Figur zeigt das Ausführungsbeispiel im Aufriss, teilweise im Längsschnitt. 



  Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel    ist   ein    Kanalluftbefeuchter,   d. h. ein    Luftbefeuch-      ter,   der    zwischen   Abschnitte eines Kanals eingeschaltet ist, durch den der Strom von zu befeuchtender Luft geleitet ist. Dieser    Kanal-Luftbefeuchter   weist ein gleichsam einen Mantel bildendes Gehäuse auf, zu dem ein Gerippe 1 mit    Anschlussflanschen   la,    1b   und lösbar angebracht Wände, nämlich eine Deckenwand 2, ein aus den Abschnitten 3 und 4 bestehender Boden und auf jeder Seite eine in Abschnitte 5 und 6 unterteilte    Seitenwand,   gehören, wobei der Bodenabschnitt 3 eine    Wassersammelwanne   mit Ablaufstutzen 7 bildet.

   In der Nähe des    stromabwärtigen      Anschlussflansches   la    ist   im Gehäuse ein Strömungsgleichrichter 8 befestigt, der in herkömmlicher Weise aus sich kreuzenden Blechen besteht. Näher beim    stromaufwärtigen      Anschluss-      flansch      1b   ist an den oberen Längsträgern des Gehäusegerippes 1 ein Paar von querverlaufenden    U-Trägern   9 befestigt.

   An diesen ist mittels handelsüblicher geräusch- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dämpfender Blöcke 10 ein    L-förmiger   Support 11 befestigt,    an   dessen nach unten ragenden Schenkel ein Elektromotor 12 angeflanscht    ist.   Auf dem gegen den Gleichrichter 8 gerichteten Ende der Welle dieses Motors 12 sitzt ein zusammenfassend mit 13 bezeichneter Rotor fest, der durch den Motor 12 um eine mit der Gehäuseachse zusammenfallende Achse in rasche    Drehung   versetzt wird. 



  Gegen den Rotor sind zwei    Wasserzerstäubungsdüsen   14 gerichtet, die auf den freien Enden von Wasserzuleitungsrohren 15 befestigt sind. Diese durchsetzen den Bodenabschnitt 3 und    sind   unter demselben durch Anschlussglieder 16 und Leitungsschläuche 17 an    eine   nicht    dargestellte      Druckwasserquelle   angeschlossen, wodurch ein rascher Ausbau der Düsen 14 möglich ist falls diese ersetzt oder gereinigt werden müssen. Im übrigen ist der unmittelbar hinter dem Rotor 13 gelegene Raum frei. 



  Der Rotor 13 hat einen mit seiner    Konkavseite   den    Zerstäubungsdüsen   14 zugewendeten, zentralen glockenförmigen Teil 18 und zwei mit diesem durch    Kränze   von Stegen 19 und 20 fest verbundene Mantelteile 21 und 22. Diese Mantelteile sind in der durch    die   Pfeile V    angegebene      Hauptströmungsrichtung   der Luft hintereinander und    hinter   dem    glockenförmigen      Teil   18 gestaffelt    angeordnet.   Der äussere    Mantelteil   22 hat eine    geringere      Konizität   als der    innere   Mantelteil 21 und dieser hat eine geringere    Konizität   als der    

  peripherie-      nahe   Abschnitt 18a des    glockenförmigen      Teiles.   Dieser Abschnitt 18a    ist   mit der auf der ununterbrochenen,    urgelochten   und glatten    Glockeninnenseite   schwach vorstehenden und auf der Motorwelle festsitzenden Nabe 18c durch einen Übergangsabschnitt 18b verbunden, dessen konkave Innenseite    einen      bogenförmigen   Querschnitt hat. Zwischen den beiden    Mantelteilen   2.2, 21    ist   ebenso wie zwischen dem    Mantelteil   21 und dem    peripherienahen   Abschnitt 18a des glockenförmigen Teiles 18 ein Luftspalt 23 bzw. 24 vorhanden.

   Beide Mantelteile und auch der    peripherienahe   Abschnitt 18a sind dort wo der Luftstrom von innen abreisst,    messerschnei-      denartig   ausgebildet; die    ringförmigen   Schneiden sind mit 22a, 21a bzw. 18d bezeichnet. 



  Die halben    Kegeispitzenwinkel   für den    peripherie-      nahen   Abschnitt 18a des glockenförmigen Teiles 18, den    inneren      Mantelteil   21 und den äusseren    Mantelteil   22 betragen annähernd 30, 15 bzw. 10 . 



  Der beschriebene    Luftbefeuchter   arbeitet wie folgt. Das durch die Düsen 14 zerstäubte Wasser    trifft      als   mehr oder weniger grosse Wassertropfen auf den zentralen Abschnitt 18c des    glockenförmigen   Teiles 18 auf und bildet auf diesem einen eher dicken Wasserfilm. Durch    Zentrifugalkrafteinwirkung   wird    in   diesem Film das Wasser nach aussen geschleudert, wobei der Film    dank   der speziellen Form des glockenförmigen Teiles eine allmähliche Verdünnung erfährt;    Stauwirkungen   in diesem Film sind also    im   wesentlichen aufgehoben.

   An der schneiderförmig ausgebildeten    Abreisskante   18d des glockenförmigen Teiles reissen die    Wasserpartikeln   des nunmehr sehr dünn gewordenen    Wasserfilmes   unter    Zentrifugalkrafteinwirkung   ab und die    winzigen   Wassertröpfchen gelangen in den    Wirkungsbereich   der durch den    Ringspalt   23 strömenden Luft. Ein Teil dieser Wasserströpfchen prallt auch noch gegen den Mantelteil    22   und reisst    an   der Kante 22a von ihm ab.

   Nachdem bereits    beim   Zerstäuben des Wassers    aus.   den Düsen 14 und bei der Ausbreitung des    Wasserfilms   auf der Innenoberfläche des glockenförmigen Teiles 18 eine Ver-    dunstung   eines kleinen Teiles der Wassermenge stattgefunden hat,    vermischen   sich die durch die    Ringspalte   23, 24 geschleuderten Wassertröpfchen    innigst   mit den durch diese    Ringspalte   23, 24 hindurchtretenden Luftströmen.

   Die Glockenform des Teiles 18 hat auch zur Folge, dass die durch den    inneren   Ringspalt 23 hindurchtretende Luft    und   zu    einem   geringeren Teil auch die durch den äusseren Ringspalt 24 hindurchtretende Luft und mit Wassertröpfchen beladene unmittelbar hinter diesem Teil 18 einen in sich geschlossenen Ringwirbel bildet. Die    Wassertröpfchen      entfernen   sich also nicht sogleich vom Rotor 13 mit    annähernd   der mittleren Strömungsgeschwindigkeit der Luft;    viehmehr   verbleiben sie zuerst dank dieser Ring    wirbelbildung   während einer gewissen    Zeitspanne   in der Nähe des Rotors 13.

   Während dieser Zeitspanne hat das    Wasser   der Tröpfchen die Gelegenheit, sich    wenigstens   zum grössten Teil zu verdunsten, bevor es den    Luftbefeuchter   verlässt und mit der Luft in die dem    Luftbefeuchter   nachgeschalteten Kanalabschnitte    eintritt,   an denen es sich    ansonst   niederschlagen würde. Die rasche    Verdunstung   unmittelbar hinter dem Rotor 13 ist einerseits auch durch die hohe Relativgeschwindigkeit zwischen den    Wassertröpfchen   und der Luft, und, anderseits durch den    Umstand   begünstigt, dass die für eine Verdunstung richtigen Partialdruckverhältnisse der Wassertröpfchen und der Luft besser erreicht werden. 



  Der Rotor 13 ist übrigens von einem kurzen, zylindrischen Rohrabschnitt 25 umgeben, welcher sich weiter stromabwärts erstreckt als der äussere Mantelteil 22. Auf der Innenseite dieses Rohrabschnittes befindet sich ein kurzer Ring 26, dessen Innenoberfläche in Umfangsrichtung einen    zickzackförmigen   Verlauf hat; von der    hinteren   Kante 22a des    Mantelteiles   22 weggeschleuderte Wassertröpfchen, die nicht von dem durch den Ringspalt 27 fliessenden Luftstrom erfasst werden; prallen auf die ihnen zugewendeten Flächenelemente dieses    Ringes   26 auf und werden teilweise in den eben    erwähnten   Luftstrom zurückgeschleudert.

   Die Luft, die durch den Spalt zwischen dem Ring 26 und den    Mantel-      wandungen   des Gehäuses 1 strömt, ist umbefeuchtet und vermischt sich erst weiter hinten    mit   der befeuchteten Luft; dies trägt    dazu   bei, die Mantelwandungen. des Gehäuses 1 und der nachfolgenden    Leitungsabschnitte   im wesentlichen trocken    zu   halten. 



  Im Gesamten erreicht man also    eine   recht kurze    Befeuchtungsstrecke.   



  Die    Mengenregulierung   kann im beschriebenen Luftbefeuchter auf    verschiedene   Art erfolgen: a) durch Verschlechterung des    Zerstäubungswir-      kungsgrades   wenn verstellbare    Verstäubungsdüsen   14 vorgesehen sind, und/oder durch grössere Schrägstellung der Düsen, so    da.ss   der oder die Wasserstrahlen in einem ungünstigen    Winkel   auf den glockenförmigen Teil 18 auftreffen oder    ein   Teil des Wassers sogar unverarbeitet neben diesem Teil durchgeht, und/oder durch Drehzahlveränderung, und/oder durch Veränderung des Abstandes zwischen den Düsen und dem    glockenförmigen   Teil, b) wenn zwei oder mehr    Zerstäubungsdüsen   vorgesehen    sind,

     auch durch Abschalten    einer   mehr oder weniger grossen Anzahl dieser Düsen und/oder durch Veränderung des Druckes des Wassers unmittelbar vor den    Zerstäubungsdüsen.   



     Als      Zerstäubungsdüsen   werden vorzugsweise solche mit    sogenannter      Molekularzerstäubung   verwendet, bei denen die Wassertröpfchen in einem Vollkegel von beispielsweise 60  Spitzenwinkel austreten. Weniger 

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 günstig    sind      einfache   Strahldüsen oder solche, bei denen die Wassertröpfchen ziemlich nahe bei der Mantelfläche eines    Kegels   konzentriert sind.

   Bei Verwendung von zwei Düsen 14    sind   diese    vorzugsweise      symmetrisch   zur Längsachse des    Befeuchters   unter einem Winkel von etwa 40     voneinander   gegen das Zentrum des    glok-      kenförmigen      Teiles   18 gerichtet. 



  Es mag noch    erwähnt      sein,   dass bei der Wahl der Form der Innenoberfläche des glockenförmigen Teiles 18 etliche theoretische und    praktische   Faktoren bestimmend sind;    unter   anderem muss eine    Stauwirkung   bei der Ausbreitung des    Filmes   unter Berücksichtigung der Trägheit und der    Zentrifugalkrafteinwirkung      möglichst   weitgehend    vermieden   werden; ferner muss die    Bildung   eines geschlossenen    Luftwirbelringes   möglichst begünstigt werden. Ferner soll aber auch die eventuelle Bearbeitung dieser Fläche bei der Fabrikation möglichst einfach sein.

   Die dargestellte und beschriebene Form ist ein Ergebnis dieser    Überlegungen   und einer Reihe von    praktischen   Versuchen. 



  Insbesondere bei den    Mantelteil,-n   21 und 22 spielen bei den hohen Drehzahlen des Rotors 13 natürlich auch Festigkeitsüberlegungen eine wichtige Rolle. 



  Die    erfindungsgemässe   Ausbildung    könnte   anstatt bei einem    Kanalbefeuchter   auch bei einem    Luftbefeuch-      ter   Anwendung finden, der mit einem Ventilator zur Erzeugung des Luftstromes versehen    ist,   welcher Ventilator beispielsweise auf der    stromaufwärtigen   Seite des Motors angeordnet sein könnte. Ein solcher    Luftbe-      feuchter   könnte ein selbständiges Gerät bilden    mit      einem   Ständer oder Fuss, oder mit einer Aufhängevorrichtung, wobei sich die Drehachse des Motors und des Rotors 13 beispielsweise in    Horizontal-   oder in Vertikalrichtung erstrecken würde. 



  Es sei nebenbei erwähnt, dass in einer Gattung von Apparaten, nämlich solchen zur    Zerstäubung   von feinpulverigen Feststoffen in einem Luftstrom, solche bekannt sind, deren Rotor demjenigen des erfindungsgemässen    Luftbefeuchters   insofern ähnlich ist, als er auch    einen      glockenförmigen      Teil   mit sich unter    einem   Winkel von mehr als 30  zur    Rotorachse   erweiternder Innenoberfläche aufweist; in einer Ausführungsart sind sogar die Mantelteile vorhanden.

   Bei diesen Apparaten ist aber die Problemstellung    eine,   ganz andere; dies wirkt sich dahin aus, dass in der eben erwähnten Ausführungsart dem glockenförmigen Teil eine damit fest verbundene Schleuderscheibe unmittelbar nachgeschaltet ist, und in einer anderen    Ausführungsart   dem Rotor ein feststehender Blechkegel nachgeschaltet ist, dessen dem Rotor zugewendetes Ende eine durch eine    Ventilnadel   mehr oder weniger verschliessbare Öffnung für den Zutritt von  Sekundärluft  nachgeschaltet ist;

   diese letztere bewirkt, dass hinter dem glockenförmigen Rotor keine Wirbelbildung zustande kommt, vielmehr die Primärluft samt den    hineingeschleuderten      Staubteilchen   sofort    weiterfliesst,   so wie dies auch bei der ersterwähnten Ausführungsart dieser bekannten Apparate der Fall    ist.   Bei dem eingangs beschriebenen    Luftbefeuchter      ist      hingegen   der hinter dem Rotor befindliche Raum frei, wenn von der    Wasserzufuhrleitung   abgesehen wird.

   Falls in diesem Raum    ein      unbeabsichtiger      Ringwirbel   zustande kommt, schadet er nichts weil die groben Wassertröpfchen, die    abgeschleudert   werden, wegen des zu grossen Einflusses der    Zentrifugalbeschleunigung   niemals    an      einem   solchen Ringwirbel    beteiligt   wären, entgegen dem was für die Kurzhaltung der    Befeuchtungsstrecke   erforderlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Luftbefeuchter mit einem den Strom von zu befeuchtender Luft führenden Mantel, innerhalb welchem min- destens eine Wasserzerstäubungsdüse und ein schnelldrehender, glockenförmiger Rotor angeordnet sind, wobei der Rotor das entgegengesetzt zur Hauptström.ungs- richtung der Luft auf die zentrale Partie seiner Innenoberfläche aufgespritzte Wasser verteilt und in Form von Tröpfchen an die Luft abgibt, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (13) nebst einem zentralen glockenförmigen Teil (18) der eine ununterbrochene,
    unge- lochte und - abgesehen vom Zentralabschnitt - sich unter einem Winkel von annähernd 30 zur Rotordreh- achse erweiternde Innenoberfläche hat, mindestens einen Mantelteil (21) aufweist, der mit dem glockenförmigen Teil durch Stege fest verbunden, aber durch einen ringförmigen Luftspalt (23) von ihm getrennt ist, wobei der Aussenrand (18d bzw.
    21a) aller dieser Teile messer- schneidenartig ausgebildet ist, und ferner dadurch ge- kennzeichnet, dass sich unmittelbar hinter und innerhalb den erwähnten Rotorteilen (18, 21, 22) nur die Wasser- zerstäbungsdüse(n) und die zugehörige(n) Wasserzufuhrleitung(en) befinden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Luftbefeuchter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor zwei der besagten Mantelteile (21, 22) hat, die in der Hauptströmungsrichtung (V) der Luft hintereinander und hinter dem glockenförmigen Teil (18) gestaffelt angeordnet sind, wobei der äussere (22) der beiden Mantelteile eine geringere Koni- zität hat als dex innere (21), der seinerseits eine geringere Konizität hat als der peripherienahe Abschnitt (18a) des glockenförmigen Teiles. 2.
    Luftbefeuchter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die halben Kegelspitzenwinkel für den peripherienahen Abschnitt (18a) des glockenförmigen Teiles, den inneren Mantelteil (21) und den äusseren Mantelteil (22) annähernd 30, 15 bzw. 10 betragen. 3. Luftbefeuchter nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am glockenförmigen Teil (18) der peripherienahe Abschnitt (18a) mit der auf der Glockeninnenseite vorstehenden Nabe (18c) durch einen Übergangsabschnitt (18b) verbunden ist, dessen konkave Innenseite einen bo_genförmijzen Querschnitt hat.
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