CH412379A - Verfahren zur Herstellung von Teilen ringförmiger Magnetköpfe - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Teilen ringförmiger MagnetköpfeInfo
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- CH412379A CH412379A CH568763A CH568763A CH412379A CH 412379 A CH412379 A CH 412379A CH 568763 A CH568763 A CH 568763A CH 568763 A CH568763 A CH 568763A CH 412379 A CH412379 A CH 412379A
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- G11B5/127—Structure or manufacture of heads, e.g. inductive
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Description
Verfahren zur Herstellung von Teilen ringförmiger, Magnetköpfe Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Teilen ringförmiger Magnetköpfe zum Aufzeichnen, Wiedergeben oder Löschen magne tischer Aufzeichnungen, welche Köpfe einen magne tischen Kreis mit wenigstens zwei Teilen aus gesin tertem oxydischem ferromagnetischem Material auf weisen, zwischen denen sich ein Nutzspalt mit einer Länge in der Grössenordnung von 1 ,um bafindet, der mit nichtmagnetischem Material ausgefüllt ist, das auch die Kreisteile miteinander verbindet. Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass solche Spalte mit zwischen 1 und 20 Mikron liegenden Längen schwie rig herstellbar sind, insbesondere auch, weil hohe Anforderungen an die Genauigkeit der Spaltlänge gestellt werden, während das sich im Spalt befindende Material eine gute Verschliessfestigkeit und Bearbeit- barkeit haben muss, und die Herstellung einfach und billig sein muss. Auch muss das Spaltmaterial mög lichst homogen sein. Das Verfahren nach der Er findung erfüllt die Anforderungen und ist dadurch gekennzeichnet, dass von wenigstens zwei Teilen gleicher Länge des erstgenannten Materials ausge gangen wird, wobei wenigstens ein Teil rinnenförmig ist, und welche Teile unter Zwischenlage von Ab standsstücken mit einer Dicke gleich der gewünschten Spaltlänge mit den den Spalt begrenzenden Flächen aufeinandergelegt werden, worauf gegen den oder die so entstandene(n) Spalt oder Spalte zwischen den Teilen eine Menge Glas oder Email in Form von Körnern, Pulver oder einem (einer) zusammenhän genden Stab oder Platte gelegt wird, von welchem Glas oder Email der Schmelzpunkt bei höchstens 900 C liegt, worauf das Gebilde bis auf die Schmelztemperatur des Glases oder Emails erhitzt wird und dann, nach Abkühlung, der ganze Block durch mechanische Bearbeitungen in eine Anzahl von Kopfteilen mit der gewünschten Spaltbreite gespal ten wird. Um zu verhüten, dass das flüssige Email zwischen die Abstandsstücke der Teile fliesst, werden nach einer Ausführungsform der Erfindung während der Erhitzung die Teile unter einem geringen Druck gegeneinandergepresst. Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfin dung wird jeder der Teile gegebenenfalls nach Polie ren der spaltbegrenzenden Flächen, vor dem Auf einanderlegen kurz auf eine Temperatur von 800 bis 1000 C erhitzt. Dadurch werden die Oberflächen thermisch geätzt, wodurch das Anhaften des Glases oder Emails auf der Oberfläche noch verbessert wird. Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung ist wenigstens eine der spaltbegrenzenden Flächen mit einer untiefen Nut versehen, in der das Glas oder Email gegen den oder die Spalt oder Spalte gelegt wird. Die Erfindung umfasst auch einen nach dem Ver fahren hergestellten Magnetkopf. Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung, welche Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigt, näher erläutert. Fig. 1 zeigt zwei rinnenförmige Teile, die mit einander zu verbinden sind. Fig.2 zeigt drei miteinander zu verbindende Teile. Die Fig. 3, 4, 5, 6, 7 und 8 zeigen verschiedene andere Formen der zu verbindenden Teile und ver schiedene Anordnungen des Spaltfüllwerkstoffs. In der Zeichnung ist mit 1 ein mit polierten Flächen 2 versehener rinnenförmiger Teil aus gesin tertem oxydischem ferromagnetischem Material be zeichnet. Ein ebenfalls rinnenförmiger Teil 3 mit polierten Flächen 4, die jedoch eine kleinere Breite aufweisen als die Flächen 2, ist auf dem Teil 1 unter Zwischenlage von Abstandsstücken 5 angeord net, die eine Dicke haben, die gleich der Länge des gewünschten Spaltes ist. Diese Abstandsstücke kön- nen z. B. aus Glimmer oder Beryllium-Kupfer herge stellt sein. Die beiden Teile 1 und 3 sind nach Polieren der Oberflächen 2 und 4, jedoch vor der Stapelung; kurz auf 800-1000 C erhitzt, wodurch die Oberflächen 2 und 4 thermisch geätzt werden. Nach der Stapelung wird auf die Oberflächen 2 gegen den Spalt ein Emailstab 6 gelegt und dann wird das Gebilde unter leichtem Druck derart erhitzt, dass das Email schmilzt. Es zeigt sich, dass durch die Kapillarwirkung des Spaltes das flüssige Email in den Spalt gesaugt wird, wodurch eine Spaltfüllung entsteht, die ganz frei ist von Einschlüssen, wie Luftblasen. Nach Abkühlung wird der Block längs der Linien<B><I>A -A</I></B> und B-B in Teile gesägt, die als Teile ringförmiger Magnetköpfe dienen können. Gute Ergebnisse wurden mit einem Email folgen der Zusammensetzung (Gewichtsprozent) erhalten: Si02 16 %, B203 14 %, Zn0 10 % und Pb0 60 110. Fig.2 zeigt einen Block, mit dem Teile für Mehrspur-Magnetköpfe erhalten werden können. Die rinnenförmigen Teile 1 und 3 liegen jetzt nicht un mittelbar aufeinander, sondern ein I-förmiger Teil 7 mit polierten Flächen 8 und 9 ist dazwischenge legt, wobei die Fläche 8 wieder eine grössere Breite aufweist als die Fläche 4, aber die Fläche 9 eine kleinere Breite als die Fläche 10. Auf gleiche Weise wie bei Fig. 1 beschrieben, werden die Teile mit einander verbunden und in einzelne Teile gespalten. Selbstverständlich können mehrere Zwischenteile 7 verwendet werden. In den Fig.3-6 sind zwei Teile 1 und 3 mit anderen Querschnitten als in den Fig. 1 und 2 dar gestellt. Auch diese Teile werden auf die beschrie bene Weise miteinander verbunden. Dabei kann der untere Teil 1 rinnenförmig und breiter sein als der Teil 3, und das Email liegt auf der Aussenseite (Fig. 3); der untere Teil 11 kann flach sein und gleich breit wie der Teil 3, wobei das Email auf der Innenseite liegt (Fig. 4), oder aber der flache Teil 11 ist wieder breiter als der Teil 3, wobei das Email sowohl auf der Innen- als auch auf der Aussenseite liegen kann. In Fig. 6 ist der Teil 1 wieder breiter als der Teil 3 und die spaltbegrenzenden Flächen sind eben falls breiter; das Email kann dann sowohl auf der Innen- als auch auf der Aussenseite am Spalt liegen. In Fig. 7 sind sowohl die beiden Teile 12 und 13 als auch die spaltbegrenzenden Flächen gleich breit. Die Rinnentiefe in den beiden Teilen ist derart klein, dass die Stäbe auf der Innenseite gegen die Spalte gelegt werden können. In Fig.8 ist die Ausbildung der Fig. 1 noch einmal dargestellt, jetzt ist jedoch in den beiden oberen Flächen vom Teil 1 eine Nut 14 vorgesehen, in der der Glasstab 6 angeordnet ist. Statt Email kann auch Glas verwendet werden; beide Materialien können nicht nur, wie beschrieben, in Stabform, sondern auch als Pulver, Körner, als schmale Platte und dergleichen gegen den Spalt ge- legt werden. Durch die Kapillarwirkung des Spaltes wird das geschmolzene Email oder Glas in den Spalt gesaugt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHI Verfahren zur Herstellung von Teilen ringförmi ger Magnetköpfe zum Aufzeichnen, Wiedergeben oder Löschen magnetischer Aufzeichnungen, welche Köpfe einen magnetischen Kreis mit wenigstens zwei Teilen aus gesintertem oxydischem ferromagneti- schem Material aufweisen, zwischen denen sich ein Nutzspalt mit einer Länge in der Grössenordnung von 1 ,um befindet, der mit nichtmagnetischem Ma terial gefüllt ist, das auch die Kreisteile mit einander verbindet, dadurch gekennzeichnet, dass von wenigstens zwei Teilen gleicher Länge des erstge nannten Materials ausgegangen wird,wobei wenig stens ein Teil rinnenförmig ist und welche Teile unter Zwischenlage von Abstandsstücken mit einer Dicke gleich der gewünschten Spaltlänge mit den den Spalt begrenzenden Flächen aufeinandergelegt werden, worauf gegen den oder die so entstandene(n) Spalt oder Spalte zwischen den Teilen eine Menge Glas oder Email in Form von Körnern, Pulver oder einem (einer) zusammenhängenden Stab oder Platte gelegt wird, von welchem Glas oder Email der Schmelzpunkt bei höchstens 900 liegt, worauf das Gebilde bis auf die Schmelztemeratur des Glases oder Emails erhitzt wird und dann, nach Abkühlung,der ganze Block durch mechanische Bearbeitungen in eine Anzahl von Kopfteilen mit der gewünschten Spaltbreite gespalten wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass während der Erhitzung die Teile gegeneinandergepresst werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Teile, gegebenenfalls nach Polieren der spaltbegren zenden Flächen, vor dem Aufeinanderlegen kurz auf eine Temperatur von 800-1000 C erhitzt wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass wenigstens eine der spaltbegren zenden Flächen mit einer Nut versehen wird und das Glas oder Email in der Nut gegen den (die) Spalt oder Spalte gelegt wird.PATENTANSPRUCH II Magnetkopf, der einen magnetischen Kreis mit wenigstens zwei Teilen aus gesintertem oxydischem ferromagnetischem Material aufweist, zwischen denen sich ein Nutzspalt mit einer Länge in der Grössen ordnung von 1 ,um befindet, der mit nichtmagne tischem Material gefüllt ist, das auch die beiden Kreisteile miteinander verbindet, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I.
Applications Claiming Priority (2)
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Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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- 1962-05-04 DK DK212263A patent/DK107448C/da active
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