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CH412379A - Verfahren zur Herstellung von Teilen ringförmiger Magnetköpfe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Teilen ringförmiger Magnetköpfe

Info

Publication number
CH412379A
CH412379A CH568763A CH568763A CH412379A CH 412379 A CH412379 A CH 412379A CH 568763 A CH568763 A CH 568763A CH 568763 A CH568763 A CH 568763A CH 412379 A CH412379 A CH 412379A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
parts
gap
enamel
glass
magnetic
Prior art date
Application number
CH568763A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Peloschek Hans
Maria Vrolijks Matthi Henricus
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH412379A publication Critical patent/CH412379A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/127Structure or manufacture of heads, e.g. inductive
    • G11B5/187Structure or manufacture of the surface of the head in physical contact with, or immediately adjacent to the recording medium; Pole pieces; Gap features
    • G11B5/23Gap features
    • G11B5/235Selection of material for gap filler
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/127Structure or manufacture of heads, e.g. inductive
    • G11B5/187Structure or manufacture of the surface of the head in physical contact with, or immediately adjacent to the recording medium; Pole pieces; Gap features

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Magnetic Heads (AREA)

Description


      Verfahren    zur     Herstellung    von     Teilen        ringförmiger,    Magnetköpfe    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren  zur Herstellung von Teilen ringförmiger Magnetköpfe  zum Aufzeichnen, Wiedergeben oder Löschen magne  tischer Aufzeichnungen, welche Köpfe einen magne  tischen Kreis mit wenigstens zwei Teilen aus gesin  tertem     oxydischem        ferromagnetischem    Material auf  weisen, zwischen denen sich ein Nutzspalt mit einer  Länge in der Grössenordnung von 1     ,um        bafindet,     der mit nichtmagnetischem Material ausgefüllt ist,  das auch die Kreisteile miteinander verbindet.

   Es  hat sich in der Praxis gezeigt, dass solche Spalte mit  zwischen 1 und 20     Mikron    liegenden Längen schwie  rig     herstellbar    sind, insbesondere auch, weil hohe  Anforderungen an die Genauigkeit der Spaltlänge  gestellt werden, während das sich im Spalt befindende  Material eine gute     Verschliessfestigkeit    und     Bearbeit-          barkeit    haben muss, und die Herstellung einfach und  billig sein muss. Auch muss das Spaltmaterial mög  lichst homogen sein.

   Das Verfahren nach der Er  findung erfüllt die Anforderungen und ist dadurch  gekennzeichnet, dass von wenigstens zwei Teilen  gleicher Länge des erstgenannten Materials ausge  gangen wird, wobei wenigstens ein Teil     rinnenförmig     ist, und welche Teile unter Zwischenlage von Ab  standsstücken mit einer Dicke gleich der gewünschten  Spaltlänge mit den den Spalt begrenzenden Flächen  aufeinandergelegt werden, worauf gegen den oder  die so     entstandene(n)    Spalt oder Spalte zwischen den  Teilen eine Menge Glas oder Email in Form von  Körnern, Pulver oder einem (einer) zusammenhän  genden Stab oder Platte gelegt wird, von welchem  Glas oder Email der Schmelzpunkt bei höchstens  900  C liegt, worauf das Gebilde bis auf die  Schmelztemperatur des Glases oder Emails erhitzt  wird und dann, nach Abkühlung,

   der ganze Block  durch mechanische Bearbeitungen in eine Anzahl von  Kopfteilen mit der gewünschten Spaltbreite gespal  ten wird.    Um zu verhüten, dass das flüssige Email zwischen  die Abstandsstücke der Teile fliesst, werden nach  einer Ausführungsform der Erfindung     während    der  Erhitzung die Teile unter einem geringen Druck       gegeneinandergepresst.     



  Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfin  dung wird jeder der Teile gegebenenfalls nach Polie  ren der spaltbegrenzenden Flächen, vor dem Auf  einanderlegen kurz auf eine Temperatur von 800 bis  1000  C erhitzt. Dadurch werden die Oberflächen  thermisch geätzt, wodurch das Anhaften des Glases  oder Emails auf der Oberfläche noch verbessert wird.  



  Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung ist  wenigstens eine der spaltbegrenzenden Flächen mit  einer untiefen Nut versehen, in der das Glas oder  Email gegen den oder die Spalt oder Spalte gelegt  wird.  



  Die Erfindung     umfasst    auch einen nach dem Ver  fahren hergestellten Magnetkopf.  



  Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung,  welche Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigt,       näher    erläutert.  



       Fig.    1 zeigt zwei     rinnenförmige    Teile, die mit  einander zu verbinden sind.  



       Fig.2    zeigt drei miteinander zu verbindende  Teile.  



  Die     Fig.    3, 4, 5, 6, 7 und 8 zeigen verschiedene  andere Formen der zu verbindenden Teile und ver  schiedene Anordnungen des     Spaltfüllwerkstoffs.     



  In der Zeichnung ist mit 1 ein mit polierten  Flächen 2 versehener     rinnenförmiger    Teil aus gesin  tertem     oxydischem        ferromagnetischem    Material be  zeichnet. Ein ebenfalls     rinnenförmiger    Teil 3 mit  polierten Flächen 4, die jedoch eine kleinere Breite  aufweisen als die Flächen 2, ist auf dem Teil 1  unter Zwischenlage von Abstandsstücken 5 angeord  net, die eine Dicke haben, die gleich der Länge des  gewünschten Spaltes ist. Diese Abstandsstücke kön-           nen    z. B. aus Glimmer oder     Beryllium-Kupfer    herge  stellt sein.

   Die beiden Teile 1 und 3 sind nach  Polieren der Oberflächen 2 und 4, jedoch vor der  Stapelung; kurz auf 800-1000  C erhitzt, wodurch  die Oberflächen 2 und 4 thermisch geätzt werden.  Nach der Stapelung wird auf die Oberflächen 2 gegen  den Spalt ein Emailstab 6     gelegt    und dann wird das  Gebilde unter leichtem Druck derart erhitzt, dass  das Email schmilzt. Es zeigt sich, dass durch die       Kapillarwirkung    des Spaltes das flüssige Email in  den Spalt gesaugt wird, wodurch eine Spaltfüllung  entsteht, die ganz frei ist von Einschlüssen, wie  Luftblasen. Nach Abkühlung wird der Block längs  der Linien<B><I>A -A</I></B> und     B-B    in Teile gesägt, die als  Teile ringförmiger Magnetköpfe dienen können.  



  Gute Ergebnisse wurden mit einem Email folgen  der Zusammensetzung (Gewichtsprozent) erhalten:       Si02    16 %,     B203    14 %,     Zn0    10     %    und     Pb0    60     110.     



       Fig.2        zeigt    einen Block, mit dem Teile für       Mehrspur-Magnetköpfe    erhalten werden können. Die       rinnenförmigen    Teile 1 und 3 liegen jetzt nicht un  mittelbar aufeinander, sondern ein     I-förmiger    Teil 7  mit polierten Flächen 8 und 9 ist dazwischenge  legt, wobei die Fläche 8 wieder eine grössere Breite  aufweist als die Fläche 4, aber die Fläche 9 eine  kleinere Breite als die Fläche 10. Auf gleiche Weise  wie bei     Fig.    1 beschrieben, werden die Teile mit  einander verbunden und in einzelne Teile gespalten.  Selbstverständlich können mehrere Zwischenteile 7  verwendet werden.  



  In den     Fig.3-6    sind zwei Teile 1 und 3 mit  anderen Querschnitten     als    in den     Fig.    1 und 2 dar  gestellt. Auch diese Teile werden auf die beschrie  bene Weise miteinander verbunden. Dabei kann der  untere Teil 1     rinnenförmig    und breiter sein als der  Teil 3, und das Email liegt auf der Aussenseite       (Fig.    3); der untere Teil 11 kann     flach    sein und gleich  breit wie der Teil 3, wobei das Email auf der  Innenseite     liegt        (Fig.    4), oder aber der flache Teil 11  ist wieder breiter als der Teil 3, wobei das Email  sowohl auf der Innen- als auch auf der Aussenseite  liegen kann.  



  In     Fig.    6 ist der Teil 1 wieder breiter als der  Teil 3 und die spaltbegrenzenden Flächen sind eben  falls breiter; das Email kann dann sowohl auf der  Innen- als auch auf der Aussenseite am Spalt liegen.  



  In     Fig.    7 sind sowohl die beiden Teile 12 und 13  als auch die spaltbegrenzenden Flächen gleich breit.  Die     Rinnentiefe    in den beiden Teilen ist derart klein,  dass die Stäbe auf der Innenseite gegen die Spalte  gelegt werden können.  



  In     Fig.8    ist die Ausbildung der     Fig.    1 noch  einmal     dargestellt,    jetzt ist jedoch in den beiden  oberen Flächen vom Teil 1 eine Nut 14 vorgesehen,  in der der Glasstab 6 angeordnet ist.  



  Statt Email kann auch Glas verwendet werden;  beide Materialien können nicht nur, wie beschrieben,  in     Stabform,    sondern auch als Pulver,     Körner,    als  schmale Platte und dergleichen gegen den Spalt ge-         legt    werden. Durch die     Kapillarwirkung    des Spaltes  wird das     geschmolzene    Email oder Glas in den Spalt  gesaugt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCHI Verfahren zur Herstellung von Teilen ringförmi ger Magnetköpfe zum Aufzeichnen, Wiedergeben oder Löschen magnetischer Aufzeichnungen, welche Köpfe einen magnetischen Kreis mit wenigstens zwei Teilen aus gesintertem oxydischem ferromagneti- schem Material aufweisen, zwischen denen sich ein Nutzspalt mit einer Länge in der Grössenordnung von 1 ,um befindet, der mit nichtmagnetischem Ma terial gefüllt ist, das auch die Kreisteile mit einander verbindet, dadurch gekennzeichnet, dass von wenigstens zwei Teilen gleicher Länge des erstge nannten Materials ausgegangen wird,
    wobei wenig stens ein Teil rinnenförmig ist und welche Teile unter Zwischenlage von Abstandsstücken mit einer Dicke gleich der gewünschten Spaltlänge mit den den Spalt begrenzenden Flächen aufeinandergelegt werden, worauf gegen den oder die so entstandene(n) Spalt oder Spalte zwischen den Teilen eine Menge Glas oder Email in Form von Körnern, Pulver oder einem (einer) zusammenhängenden Stab oder Platte gelegt wird, von welchem Glas oder Email der Schmelzpunkt bei höchstens 900 liegt, worauf das Gebilde bis auf die Schmelztemeratur des Glases oder Emails erhitzt wird und dann, nach Abkühlung,
    der ganze Block durch mechanische Bearbeitungen in eine Anzahl von Kopfteilen mit der gewünschten Spaltbreite gespalten wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass während der Erhitzung die Teile gegeneinandergepresst werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Teile, gegebenenfalls nach Polieren der spaltbegren zenden Flächen, vor dem Aufeinanderlegen kurz auf eine Temperatur von 800-1000 C erhitzt wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass wenigstens eine der spaltbegren zenden Flächen mit einer Nut versehen wird und das Glas oder Email in der Nut gegen den (die) Spalt oder Spalte gelegt wird.
    PATENTANSPRUCH II Magnetkopf, der einen magnetischen Kreis mit wenigstens zwei Teilen aus gesintertem oxydischem ferromagnetischem Material aufweist, zwischen denen sich ein Nutzspalt mit einer Länge in der Grössen ordnung von 1 ,um befindet, der mit nichtmagne tischem Material gefüllt ist, das auch die beiden Kreisteile miteinander verbindet, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I.
CH568763A 1962-05-08 1963-05-06 Verfahren zur Herstellung von Teilen ringförmiger Magnetköpfe CH412379A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL278197 1962-05-08
NL288321 1963-01-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH412379A true CH412379A (de) 1966-04-30

Family

ID=26641832

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH568763A CH412379A (de) 1962-05-08 1963-05-06 Verfahren zur Herstellung von Teilen ringförmiger Magnetköpfe

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AT (1) AT251306B (de)
CH (1) CH412379A (de)
DK (1) DK107448C (de)
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GB (1) GB1037084A (de)
SE (1) SE304539B (de)

Families Citing this family (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4188649A (en) * 1977-12-05 1980-02-12 Ibm Corporation Magnetic head having a jagged-edged gap, and method for producing such head

Also Published As

Publication number Publication date
DK107448C (da) 1967-05-29
AT251306B (de) 1966-12-27
SE304539B (de) 1968-09-30
ES287699A1 (es) 1963-10-16
GB1037084A (en) 1966-07-27

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