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CH400445A - Verfahren zur Herstellung von Fäden und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Fäden und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Info

Publication number
CH400445A
CH400445A CH16061A CH16061A CH400445A CH 400445 A CH400445 A CH 400445A CH 16061 A CH16061 A CH 16061A CH 16061 A CH16061 A CH 16061A CH 400445 A CH400445 A CH 400445A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
centrifuge
wall
stream
glass
openings
Prior art date
Application number
CH16061A
Other languages
English (en)
Inventor
James Snow Henry
Original Assignee
Owens Corning Fiberglass Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Owens Corning Fiberglass Corp filed Critical Owens Corning Fiberglass Corp
Publication of CH400445A publication Critical patent/CH400445A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
    • C03B37/01Manufacture of glass fibres or filaments
    • C03B37/04Manufacture of glass fibres or filaments by using centrifugal force, e.g. spinning through radial orifices; Construction of the spinner cups therefor
    • C03B37/045Construction of the spinner cups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture, Treatment Of Glass Fibers (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Fäden und     Vorrichtung    zur Durchführung  des Verfahrens    Es sind bereits Vorschläge zur Bildung von feinen  Glasfäden bekannt, nach welchen man einen Strom  geschmolzenen Glases in eine sich drehende Zentri  fuge speist, welche an ihrem Umfang strombildende  Mittel, z. B. Öffnungen, aufweist, wobei die Zentri  fuge sich mit einer solchen Geschwindigkeit dreht,  dass aus deren Umfang Glasströme austreten, und  diese Ströme entweder allein durch die Zentrifugal  kraft oder durch zusätzliche Mittel, z B. durch Gas  ströme hoher kinetischer Energie, zu feinen Fäden  gezogen werden.  



  In solchen Vorrichtungen ist es erwünscht, mö  glichst viel Öffnungen in der Seitenwand der Zentri  fuge vorzusehen, damit in der     Zeiteinheit    eine mö  glichst grosse Menge von Glasfäden produziert wer  den kann. Wenn z. B. in einer Zentrifuge 2500       Öffnungen    vorhanden sind, aus denen Glasströme  austreten und zu Fäden von etwa 6     #L    Durchmesser  gezogen werden können, ist die Leistung der Vor  richtung durch die Glasmenge gegeben, welche aus  diesen 2500 Öffnungen austritt. Wenn man also eine  Zentrifuge bauen könnte, die z. B. 6000 Öffnungen  aufweist, könnte die Menge der erzeugten Fäden  mehr als verdoppelt werden.  



  Es wurde auch vorgeschlagen, Zentrifugen von  grösserem Durchmesser zu bauen, in denen tatsäch  lich mehr Löcher angebracht werden können. In der  Praxis hat sich aber gezeigt, dass die Grösse der  Zentrifuge durch die Hilfseinrichtungen, die ebenfalls  grösser gebaut werden müssen, und durch die anzu  wendende Drehleistung usw. begrenzt ist. Es wurde  auch vorgeschlagen, die Seitenwand der Zentrifuge  in axialer Richtung zu verlängern, so dass     darin    mehr  Löcher gebohrt werden können, ohne den Durch  messer der Zentrifuge zu vergrössern. Die     vorliegende     Erfindung betrifft eine Verbesserung eines derartigen  Vorschlages.

      Um ein gleichmässiges Austreten der fadenbil  denden Ströme aus den     Öffnungen    in der Seitenwand  einer rotierenden Zentrifuge zu gewährleisten, ist es  nötig, das     geschmolzene    Glas auf der     inneren    Ober  fläche der Seitenwand der     Zentrifuge    gleichmässig zu  verteilen,. d. h. das Glas muss rundherum und     axial     der Wand entlang zu allen Öffnungen geführt werden.

    Allein das Einleiten eines Glasstromes auf den Boden  einer     napfförmigen    Zentrifuge ergibt keine     gleich-          mässige    axiale Verteilung des geschmolzenen Glases  zu den     Öffnungen.    Die in der Nähe des Bodens ange  ordneten Öffnungen erhalten ein     Übermass    an Glas,  und der durch die Zentrifugalkraft erzeugte   Guss  kopf   ist zu gross, während die weiter oben ange  ordneten Öffnungen ungenügend gespeist werden, und  der       Gusskopf      ist bei diesen Öffnungen. zu klein.  



  Es wurden schon verschiedene Vorschläge zur       gleichmässigen    Verteilung eines oder mehrerer Glas  ströme .auf .der Oberfläche der     Zentrifuge,        sowohl    auf  ihrem ganzen Umfang als auch vertikal, gemacht.  Solche Vorschläge     umfassen        Luftstrahlen,    rotierende  perforierte Körbe, Rosetten und andere Einrichtun  gen.     Alle    diese Vorschläge versagen aber,     wenn    es  sich darum handelt, das Glas in     axialer        Richtung     sehr weit zu verteilen, weil die axialen Masse zu  gross sind.  



  Die Erfindung     betrifft    nun ein Verfahren zur  Herstellung von Fäden aus in der Wärme erweichen  dem Material, z. B. aus Glas, bei welchem aus     einem          Speisebehälter    ein Strom     geschmolzenen    Materials.

   in  das Innere einer     rotierenden    hohlen     Spinnvorrichtung     fliesst, wo das Material seine Bewegungsrichtung  ändert und sich     an    der Innenwand der Spinnvorrich  tung ansammelt und von     dort,    infolge der Zentrifugal  kraft, durch     Öffnungen    in der rotierenden     Wand        in          langgestreckter    Form austritt.      Das     erfindungsgemässe    Verfahren ist dadurch  gekennzeichnet, dass die     Änderung    der Bewegungs  richtung durch direkte Einwirkung einer Seitenkraft  auf den Strom bewirkt wird.  



  Die Vorrichtung zur     Durchführung    dieses Verfah  rens enthält eine     Zentrifuge    mit hohlem Innenraum  und einer zylindrischen Seitenwand, in welcher eine  Mehrzahl von axial voneinander getrennten,     im     Umkreis angeordneten Reihen von     Öffnungen    ange  ordnet ist, und ist gekennzeichnet durch eine die  Zentrifuge haltende     rotierbare        Hohlwelle,    durch Mit  tel zum Rotieren der Hohlwelle, durch Mittel zum  Speisen mindestens eines Stromes geschmolzenen  Materials in das Innere der     Zentrifuge,    sowie durch  Mittel im Innern der Zentrifuge zur Verteilung des  Materialstromes auf die Wand der Zentrifuge.  



  Die Erfindung wird anhand der     Zeuchnungen          ausführlicher    erläutert.  



       Fig.    1 ist eine verkleinerte Ansicht, teils     im          Schnitt,    eines Teils einer fabriksmässigen Anlage zur  Herstellung von Fäden, die ein Ausführungsbeispiel  einer     erfindungsgemässen    Vorrichtung enthält;

         Fig.    2 zeigt einen Teil     einer    erfindungsgemässen  Vorrichtung im     vertikalen    Schnitt, mit einigen dazu  gehörigen     Hilfsvorrichtungen,    und       Fig.    3 zeigt in     ähnlicher    Weise wie     Fig.    2 einen  Teil eines anderen Ausführungsbeispiels der     erfin-          dungsgemässen    Vorrichtung.  



  Im allgemeinen enthält eine erfindungsgemässe  Vorrichtung eine drehbare Hohlwelle 10, die drehbar  im Rahmen 11     montiert    ist, mit einem (nicht gezeich  neten) Antriebsmotor, welcher Rahmen seinerseits  auf einem Wagen 12 befestigt ist, der unter eine       Glassehmelzvorrichtung,    angedeutet mit 13, gescho  ben werden kann.

   Der Rahmen 11 trägt das     Brenner-          C,    14, das seinerseits     wiederum    das Gebläse  P     a        häuse        15        und        das        Schutzblech        16        trägt.        Beim        dar   <B>-</B>  gestellten     Ausführungsbeispiel    der erfindungsgemäs  sen Vorrichtung werden aus den Speiseöffnungen 19  der     Glasschmelzvorrichtung    13 zwei Glasströme 17  und 18 gespeist,

   welche durch das hohle Innere der  Welle 10 in das Innere der Zentrifuge 20 fliessen.  Die Zentrifuge 20 hat eine praktisch zylindrische  Seitenwand 21,     in    welcher eine grosse Anzahl von       kleinen        Öffnungen    22     (Fig.    1) gebohrt oder ander  weitig gebildet sind. Jede     Öffnung    22 dient dazu,  einen Strom 23 aus Glas oder einem anderen faden  bildenden     zentrifugierten    Stoff zu bilden. Die Ströme  23 werden durch die Zentrifugalkraft axial nach  aussen in das sich abwärts bewegende Gas, z. B  Dampf, Verbrennungsprodukte, warme Luft, gerich  tet, das aus der nach unten gerichteten ringförmigen  Kehle 24 des Gebläses 15 stammt.  



  Die aus dem Gebläse 15 stammenden Gasströme  ziehen die Ströme 23 zu feinen Fäden aus, die sich  in Gestalt eines hohlen Schleiers 25     im    Innern des  Schutzbleches 16 nach abwärts in die sich nach oben  erstreckende Haube 26 bewegen. Durch den Boden  der Haube 26 und durch das Kopfende der Saug  kammer 28 läuft eine Kette oder ein anderes Öffen-         netziges    Förderband 27. Das Förderband 27 läuft  auf der einen Seite unter der Seitenwand aus der  Haube 26 und dient dazu, einen Filz 29 aus den  feinen Fasern zu sammeln, der, wie in     Fig.    1 gezeigt,  in eine praktisch scheibenartige Form gepresst wird.  



  Im     Innern    der Hohlwelle 10     (Fig.    2) ist ein klei  ner ringförmiger Brenner 30 angeordnet, um die       Zentrifuge    20 bei Betriebsbeginn vorzuwärmen und  nötigenfalls zusätzliche Wärme in deren Inneres zu  führen, damit das von den Strömen 17 und 18 gehe  ferte Glas die     zur    Fadenziehung benötigte Tempera  tur und Viskosität beibehält.  



  Im Innern der Hohlwelle 10 befindet sich auch  der durch die Wasserleitung 32 gespeiste Wasser  mantel 31, der dazu dient, die Lager, den Motor und  die anderen, nicht gezeichneten Teile vor der Wärme  des geschmolzenen Glases der Ströme 17 und 18 zu  schützen. Das     Brennergehäuse    14 enthält die in     Fig.     2 teilweise abgebildete Mischkammer 33 und die       ringförmige        Brennermündung,    die aus der abgestuften       Brennerplatte    34 und den     Flammringen    35 und 36  besteht, welche die Wärme von der     Brennerplatte    34  nach unten auf die Seitenwand 21 der Zentrifuge 20  richten.  



  In dem in     Fig.    2 abgebildeten Ausführungsbei  spiel wird das Glas auf die innere Oberfläche der  Seitenwand 21 der Zentrifuge 20 durch den korbarti  gen Verteiler 37 verteilt, der     in    zwei Flächen aufge  teilt, ist, deren jede Glas aus einem der Ströme 17  und 18 erhält. Der Verteiler 37 hat eine     kegelstumpf-          förmige    Wandung 38, die durch die ringförmige  Scheibe 39 axial in zwei Abschnitte geteilt ist. Die  Scheibe 39 besitzt eine zentrale, vom aufgebogenen  Rand 41 umgebene Öffnung 40. Diese Öffnung 40  liegt in der Richtung des Glasstromes 17, so dass  dieser vertikal durch die     Öffnung    40     fliesst    und auf  den festen flachen Boden 42 im Verteiler 37 auftrifft.

    Die Scheibe 39 bildet mit ihrem inneren Rand 41  und der Wand 38 eine Kammer, welche derart zum  Glasstrom 18 ausgerichtet ist, dass dieser auf die  Scheibe 39     auftrifft    und das Glas sich auf dieser  durch die Zentrifugalkraft radial nach aussen bewegt  und auf die Wand 38 oberhalb der Scheibe 39 bis  auf die oberen Teile der Wand gelangt. Jeder der  beiden Ströme 17 und 18 wird im     zugeordneten     Behälter, d. h. auf dem Boden 42 und der Scheibe 39,  aufgefangen, und in beiden Teilen bewegt sich das  Glas infolge der     Zentrifugalkraft    radial zu und auf  die Wand 38, teils im unteren Abschnitt 38a, teils im  oberen Abschnitt 38b.

   Beide Abschnitte der Wand 38  sind mit einer Mehrzahl von strombildenden     öffnun-          gen    43a bzw. 43b perforiert, durch welche das Glas  infolge der Zentrifugalkraft herausgedrückt wird und  die radialen Verteilungsströme 44 bildet. Diese Ver  teilungsströme sind in zwei Gruppen geteilt, die untere  Gruppe 44a und die obere Gruppe 44b.  



  Wollte man mit einem einzigen Glasstrom, z. B.  mit dem Strom 17, genügend Glas     zur    Bedeckung  der ganzen axialen Ausdehnung der Wand 38, also  auf beide Abschnitte     38c    und 38b, zu liefern versu-           chen,    müsste nicht nur der Glasstrom 17 viel dicker  sein und viel rascher     fliessen,    sondern auch die Be  wegung des Glases über die ganze Wandfläche 38a  und 38b wäre sehr schwer zu bewerkstelligen. Da  durch, dass der     Verteiler    37 in zwei übereinander  liegende Teile aufgeteilt ist, wird jeder Teil gesondert  gespeist und die Bewegung des Glases zu den und  durch die Öffnungen 43 sehr vereinfacht.  



  Die Wand 21 der Zentrifuge ist in zwei über  einanderliegende Teile aufgeteilt, welche gesondert  gespeist werden. Die Wand 21 besteht aus dem unte  ren Abschnitt 21a und dem oberen     Abschnitt    21b,  welche beide mit einer Mehrzahl von strombildenden  Öffnungen<I>22a</I> bzw.<I>22b</I> versehen sind. Die beiden  Abschnitte 21a und 21b der Wand 21 sind vonein  ander durch die ringförmige, netzartige Scheibe 45  getrennt, die sich von der Wand 21 etwa in der Höhe  der Scheibe 39 des Verteilers 37 nach innen erstreckt.  Die Verteilungsströme 44a aus dem unteren Ab  schnitt des Verteilers 37 werden horizontal auf die  Innenwand des Abschnittes 21a oberhalb dessen ein  wärts gerichteten unteren Randes 46 geschleudert.

    In ähnlicher Weise werden die Verteilungsströme 44b  des oberen Teiles des Verteilers 37 horizontal auf  die Innenseite des oberen Abschnittes 21a der Wand  21 geschleudert. Das zu den beiden     Zentrifugenab-          schnitten    gelangende Glas     trifft    auf die Innenfläche  der unteren bzw. oberen Abschnitte 21a und 21b  auf und bildet Glasringe<I>47a</I> bzw.<I>47b</I> auf diesen  Flächen. Die auf diese Glasringe<I>47a</I> und<I>47b</I> wir  kende     Zentrifugalkraft    drückt das geschmolzene Glas  durch die kleinen Öffnungen<I>22a</I> und     22b,    aus wel  chen es in Form von Strömen 23 radial nach aussen  geschleudert wird.

   In     Fig.    2 sind diese zwei Strom  gruppen mit 23a bzw. 23b bezeichnet.  



  Die Ströme 23a und 23b werden mit genügender  Kraft geschleudert, um in den ringförmigen Gas  strom hoher Geschwindigkeit einzutreten, der aus  der Kehle 24 des Gebläses 15 stammt, und den  Glasströmen 23a und 23b eine so hohe kinetische  Energie verleiht, dass diese zu dünnen Fäden aus  gezogen werden, welche den sich nach unten bewe  genden zylindrischen Schleier 25 bilden.  



  Indem man also der Zentrifuge zwei Glasströme  zuführt, diese gesondert auffängt und jeden dieser  Glasströme nur auf einem Teil der     Zentrifuge    20  verteilt, kann die axiale Ausdehnung der     Zentrifuge     stark     vergrössert    und     demenptsprechend    die Zahl der  strombildenden     Öffnungtn    22 stark vermehrt wer  den, so dass die Leistung der Zentrifuge viel grösser  wird, als wenn das Glas durch die     gesamte    perfo  rierte     Peripherie    der     Zentrifuge    20 verteilt würde.  



  Bei einer anderen, in     Fig.    3     veranschaulichten          Ausführungsart    der erfindungsgemässen Vorrichtung  wird das Verteilen der Glasströme nicht durch einen       perforierten    Korb,     sondern    durch Luftströme bewirkt.  Die beiden Glasströme 48 und 49 werden nach unten  durch die Mitte der Hohlwelle 50 in das Innere der       Zentrifuge    51 gespeist, welche am unteren Ende der  Hohlwelle 50 befestigt ist. Wie bei der anhand der         Fig.    1 und 2 beschriebenen Ausführungsart umgibt  ein ringförmiger Brenner 52 die     Zentrifuge    51 und  richtet seine Wärme abwärts entlang der Seitenwand  53 der Zentrifuge 51.

   Die Seitenwand 53 ist in zwei  Abschnitte 53a und 53b aufgeteilt, die durch die  horizontale netzförmige Scheibe 54 voneinander ge  trennt sind. Beide Abschnitte 53a und<I>53b</I> haben  eine Mehrzahl von strombildenden Öffnungen 55,  die gebohrt oder anderweitig gebildet sind. Ein ring  förmiges Gebläse 56 umgibt die Zentrifuge 51 und  hat eine Kehle 57, aus welcher ein axial bewegter,  zum Ausziehen der Fäden dienender Gasstrahl aus  geblasen wird.  



  Jedem der beiden Glasströme 48 und 49 ist eine  eigene     Luftstrahldüse    58 bzw. 59 zugeordnet. Diese  Düsen 58 und 59 sind am unteren Ende je einer  Luftleitung 60 angebracht, wobei die Düse 58 ober  halb und die Düse 59 unterhalb der Ebene der  Scheibe 54 angeordnet sind. Beide Düsen 58 und 59  sind nach aussen gerichtet, so dass der aus ihnen  stammende     Luftstrahl    auf den     zugeordneten    Glas  strom 48 bzw. 49     auftrifft,    diesen in     horizontaler          Richtung    ablenkt und das Glas auf die     Innenfläche     der zugehörigen Wandabschnitte 53a bzw.<I>53b</I> be  fördert.

   Die durch die aus den Düsen 58 und 59  austretenden Luftstrahlen auswärts gerichteten Glas  ströme 48 und 49     sammlen    sich auf der     Innenfläche     der bezüglichen Abschnitte der Wand 53 und bilden  ringförmige Glasschichten 61a und 61b. Die Zentri  fugalkraft der rotierenden Zentrifuge 51     lässt    das  Glas der     ringförmigen    Schichten 61a und 61b     durch     die     zugeordneten    Öffnungen<I>55a</I> und 55b fliessen,  von wo es in den Glasströmen 62a und 62b nach  aussen geschleudert wird.

   Die Glasströme 62a und  62b werden durch die Zentrifugalkraft in den Teil  hoher Geschwindigkeit des     ringförmigen,    axial strö  menden Gasstrahles getrieben, der aus der Kehle 57  des Gebläses 56 stammt, und durch diese Gase nach  unten abgebogen, wobei den Glasströmen 62a und  62b vom Gasstrahl eine solche kinetische Energie  verliehen wird,     dass    sie zu feinen Fäden ausgezogen  werden, welche den hohlen zylindrischen Schleier  63 bilden.  



  Bei     beideh        Ausführungsformen    der     erfindungs-          gemässen        Vorrichtung    fällt der     Fadenschleier    25  bzw. 63 auf das Förderband 27, wo sich im Laufe  von dessen Bewegung unterhalb der     Fadenziehvor-          richtung    ein Fasertuch 29     (Fig.    1) aufbaut.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von Fäden aus in der Wärme erweichendem Material, bei welchem aus einem Speisebehälter ein Strom geschmolzenen Ma- ' terials in das Innere einer rotierenden hohlen Spinn vorrichtung fliesst, wo das Material seine Bewegungs richtung ändert und sich an der Innenwand der ,Spinnvorrichtung ansammelt und von dort, infolge der Zentrifugalkraft, durch Öffnungen in der ro tierenden Wand in langgestreckter- Form austritt, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Änderung der Bewegungsrichtung durch direkte Einwirkung einer Seitenkraft auf den Strom bewirkt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenkraft durch einen Gasstrom hervorgerufen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenkraft dadurch hervor gerufen wird, dass der Strom aus geschmolzenem Material auf eine rotierende Oberfläche auftrifft, deren Rotation die Richtungsänderung bewirkt.
    PATENTANSPRUCH 1I Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, enthaltend eine Zentrifuge mit hohlem Innenraum und. einer zylindrischen Sei tenwand, in welcher eine Mehrzahl von axial vonein ander getrennten, im Umkreis angeordneten Reihen von Öffnungen angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine die Zentrifuge haltende rotierbare Hohlwelle (10), durch Mittel zum Rotieren der Hohlwelle,
    durch Mittel zum Speisen mindestens eines Stromes geschmolzenen Materials- in das. Innere der Zentri fuge, sowie durch Mittel im Innern der Zentrifuge zur Verteilung des Materialstromes auf die Wand der Zentrifuge. UNTERANSPRÜCHE 3. Vorrichtung nach: Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch mindestens eine Gasstrahldüse (58, 59) im Innern der Zentrifuge, die zur Einführung eines auf die Seitenwand (21) der Zentrifuge gerichteten Gasstromes dient. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch eine senkrecht zur Rotationsachse der Zentrifuge angeordnete ringförmige Scheibe (45). 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Reihen der Öffnungen sich in einer Mehrzahl von axial aufeinanderfolgenden, im Umkreis angeordneten Sektionen der Seitenwand (21a und 21b) befinden, sowie gekennzeichnet durch Mittel zum Speisen je eines Stromes geschmolzenen Materials für jede Sektion der Aussenwand und durch Mittel für jede Sektion der Aussenwand zur Verteilung des für die dazugehörige Sektion bestimm ten Materialstromes auf die Wand der betreffenden Sektion.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Verteilungsmittel durch einen becherförmigen Körper gebildet ist, dessen Boden (42) senkrecht zu der Zentrifugenachse und im Wege des in den Körper einströmenden Material stromes liegt und der eine ringförmige durchlöcherte Wand (38) aufweist, und dass dieser Körper koaxial mit der Zentrifuge angeordnet ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Verteilungsmittel einen sich axial erstreckenden Kreisabschnitt der zylindrischen durchlöcherten Wand eines becherförmigen Körpers umfasst, und dass die axial nebeneinander liegen den Kreisabschnitte durch eine radiale ringförmige Scheibe (39) voneinander getrennt sind.
CH16061A 1960-01-07 1961-01-06 Verfahren zur Herstellung von Fäden und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens CH400445A (de)

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Cited By (2)

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