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CH384098A - Einrichtung zur Überwachung des Neutronenflusses in einem Atomreaktor - Google Patents

Einrichtung zur Überwachung des Neutronenflusses in einem Atomreaktor

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Publication number
CH384098A
CH384098A CH1030360A CH1030360A CH384098A CH 384098 A CH384098 A CH 384098A CH 1030360 A CH1030360 A CH 1030360A CH 1030360 A CH1030360 A CH 1030360A CH 384098 A CH384098 A CH 384098A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
circuit
amplifier
lab
amplifier channels
lamps
Prior art date
Application number
CH1030360A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Bruno
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis & Gyr Ag filed Critical Landis & Gyr Ag
Priority to CH1030360A priority Critical patent/CH384098A/de
Publication of CH384098A publication Critical patent/CH384098A/de

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    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C17/00Monitoring; Testing ; Maintaining
    • G21C17/10Structural combination of fuel element, control rod, reactor core, or moderator structure with sensitive instruments, e.g. for measuring radioactivity, strain
    • G21C17/108Measuring reactor flux
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E30/00Energy generation of nuclear origin
    • Y02E30/30Nuclear fission reactors

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Nuclear Reactors (AREA)

Description


  Einrichtung zur Überwachung des     Neutronenflusses    in einem Atomreaktor    Bei einem Atomreaktor wird die momentane  Leistung anhand des     Neutronenflusses    überwacht und  mit Hilfe von Absorptionsstäben gesteuert.  



  Da alle Elemente der zur Überwachung verwen  deten Geräte eine beschränkte Lebensdauer haben, ist  die Wahrscheinlichkeit eines Defektes innerhalb einer  bestimmten Zeit von Null verschieden. Aus diesem  Grunde werden so weit wie möglich Geräte verwendet,  bei denen ein Defekt eine frühzeitige Sicherheits  funktion auslöst. Aus praktischen Gründen ist dieses  Prinzip jedoch nicht konsequent durchführbar. Um  trotzdem eine hinreichend grosse Betriebssicherheit zu  erreichen, werden die zur Überwachung des Neutronen  flusses dienenden Geräte mehrfach angeordnet. Die  Wahrscheinlichkeit gleichzeitiger Defekte bei mehreren  Geräten ist klein.  



  Mit wachsender Anzahl der Überwachungsgeräte  steigt aber die Wahrscheinlichkeit, dass eine Störung  an diesen Geräten fälschlich zur Meldung eines ge  fährlichen Betriebszustandes des Reaktors führt und  eine unnötige Abschaltung desselben auslöst, was zu  meist eine längere Betriebsunterbrechung zur Folge hat.  Man benützt daher für die Messung des Neutronen  flusses drei oder vier voneinander unabhängige Kanäle,  d. h.     Messgerätegruppen,    und trifft Massnahmen, dass  eine Sicherheitsabschaltung des Reaktors jeweils nur  dann erfolgt, wenn beispielsweise zwei der Kanäle  gleichzeitig einen unzulässigen Anstieg des Neutronen  flusses anzeigen. Man spricht in diesem Fall von einem   2 von     3-System     bzw. einem  2 von     4-System .     



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine  Einrichtung zur Überwachung des Neutronenflusses in  einem Atomreaktor, mit vier dem     Neutronenfluss     ausgesetzten Sonden zur Erzeugung elektrischer  Kontrollgrössen und daran angeschlossenen     Verstär-          kerkanälen,    deren Ausgänge mit einer Schaltung zur  Bildung des zur Steuerung des Reaktors benutzten    Mittelwertes der verstärkten elektrischen     Kontroll-          grössen    verbunden sind,

   ferner mit einer Schaltung  zur selbsttätigen Pegelüberwachung der elektrischen  Kontrollgrössen und einer dieser zugeordneten     Koinzi-          denzschaltung    sowie mit einer zum selbsttätigen Ver  gleich der verstärkten elektrischen Kontrollgrössen  dienenden Schaltung mit an die Ausgänge der     Ver-          stärkerkanäle        angeschlossenenDifferenzüberwachungs-          einheiten,    die mit einer Kontrollschaltung verbunden  sind, welche beim Auftreten von Differenzen bestimm  ten Ausmasses denjenigen     Verstärkerkanal    selbsttätig  von der     Mittelwertbildung    ausschliessen,

   dessen Aus  gangsgrösse von den verstärkten elektrischen     Kontroll-          grössen    der anderen     Verstärkerkanäle    abweicht. Erfin  dungsgemäss besitzt eine Einrichtung der hier definier  ten Art das Kennzeichen, dass jedes der sechs möglichen  Paare von Ausgängen der     Verstärkerkanäle    an eine  andere von insgesamt sechs     Differenzüberwachungs-          einheiten    angeschlossen ist.  



  Durch diese Ausbildung lässt sich die am Ausgang  eines jeden     Verstärkerkanals    auftretende elektrische  Kontrollgrösse mit derjenigen aller übrigen drei     Ver-          stärkerkanäle    vergleichen. Dadurch können in die  Vergleichsüberwachung selbst  2 von 3  Vergleichs  systeme eingeschaltet werden, was die Sicherheit der  Reaktorüberwachung beträchtlich erhöht.  



  Einzelheiten der hier definierten Einrichtung gehen  aus den im folgenden anhand der Zeichnungen be  schriebenen Ausführungsbeispielen hervor.  



  Es zeigen:       Fig.    1 ein Blockschema der gesamten Einrichtung,       Fig.2    die Schaltung zur     Mittelwertbildung,    den  daran angeschlossenen Regler und einen Teil der  Kontrollschaltung,       Fig.    3 ein detailliertes Blockschema der Vergleichs  schaltung sowie die Kontrollschaltung der gleichen  Einrichtung,           Fig.    4 eine einzelne     Differenzüberwachungseinheit     der Vergleichsschaltung gemäss der     Fig.3    mit den  zugehörigen Relais der Kontrollschaltung,

         Fig.    5 ein ausführlicheres Schaltbild eines einzelnen       Diskriminators    der     Differenzüberwachungseinheitnach          Fig.    4,       Fig.    6 eine Arbeitscharakteristik des     Diskriminators     gemäss     Fig.    4,       Fig.    7 ein ausführliches Schaltschema der     Kontroll-          schaltung    und       Fig.    8 ein Lampentableau mit Signallampen zur  Anzeige des Betriebszustandes der Einrichtung in  Vorderansicht.  



  Die     Fig.    1 und 3 stellen Blockschemata dar, in  denen Stromläufe nur einpolig eingezeichnet und die  daher wie ein Spannungsschema zu lesen sind. Der       Verstärkerausgang    und alle Eingänge eines     Kanales     liegen natürlich in einem geschlossenen Strompfad,  wie es z. B. die     Fig.    4 veranschaulicht.  



  In der     Fig.    1 ist der nur schematisch angedeutete  Atomreaktor mit 1 bezeichnet. Im Reaktor 1 befinden  sich vier zur Ermittlung des Neutronenflusses dienende  Sonden 2", 21,,     2e    und 24, die durch     Ionenkammern     gebildet sind, von welchen jede eine der Intensität des       Ionenflusses    proportionale elektrische Kontrollgrösse  liefert. An die Sonden 2"-2d sind die Eingänge von vier  Verstärkern 3a, 31,, 3, und 30 angeschlossen, die zur  Verstärkung der genannten elektrischen     Kontroll-          grössen    dienen.

   Am Ausgang eines jeden Verstärkers  kann ein Strom<I>i", i1,,</I>     i,    bzw.     ia    abgenommen werden,  der die verstärkte elektrische Kontrollgrösse ist. Jede  Sonde und der zugehörige Verstärker bilden zusammen  einen Kanal. Alle diese Kanäle sind gleich ausgebildet.  Die Ausgänge der Verstärker     3a-34    sind mit einer  Schaltung 4 zur Bildung des Mittelwertes der vier  Ströme<I>i", i1,,</I>     ie    bzw.     i0    verbunden.

   Gemäss der     Fig.    2  weist die Schaltung 4 zur     Mittelwertbildung    vier mit  einander in Reihe geschaltete elektrische Widerstände  <I>W",</I>     Wb,        W,    und     W0    auf, die einander alle gleich sind.  Jeder dieser Widerstände ist in den Stromkreis eines  anderen der Verstärker 3a, 31,, 3, bzw. 34 eingeschaltet  und wird vom Strom<I>i", i1,,</I>     ic    bzw.     id    durchflossen. Ein  den arithmetischen Mittelwert im der genannten Ströme  führender Stromkreis mit einem Verbraucher X ist an  die beiden Enden der Widerstandsreihe     W"-Wd    ange  schlossen.

   Der Eigenwiderstand des Verbrauchers X  ist klein gegenüber den Widerständen     Wa-Wd.    Der  Verbraucher X bildet einen Bestandteil eines     Reglers    5,  der an sich bekannt und deshalb hier nicht näher be  schrieben ist. Der Regler 5 steht durch eine in der     Fig.    1  lediglich schematisch angedeutete Steuerung 6 mit dem  Reaktor 1 in Verbindung, um dessen Leistung über  Absorptionsstäbe zu steuern.  



  Parallel zu jedem der Widerstände     Wa,        Wb,        W,     und     Wd    liegt ein Schaltkontakt     s1,        t1,        u1    bzw.     v1,    welcher  ein Ruhekontakt eines zugehörigen Relais<I>S, T, U</I> bzw.  V in einer Kontrollschaltung 7 ist, wie sie die     Fig.    7       zeigt.    Im normalen Betrieb sind die Kontaktes"     t1,        u1     und     v1    geöffnet.

   Wird jedoch einer dieser Kontakte ge  schlossen, so wird dadurch derjenige Strom     ia,   <I>i1,,</I>     ie       oder     i4,    welcher normalerweise durch den nunmehr  überbrückten Widerstand W",     Wb,        W,#    oder     W4    fliesst,  von der     Mittelwertbildung    ausgeschlossen.  



  Müssen die vier     Verstärkerkanäle    galvanisch ge  trennt sein, ist eine andere Art der     Mittelwertbildung     zweckmässig. Dies kann beispielsweise dadurch ge  schehen, dass der Regler für jeden     Verstärkerkanal     einen getrennten Eingang besitzt. Ein fehlerhafter  Kanal wird dadurch abgeschaltet, dass der betreffende  Eingang kurzgeschlossen wird. Hierbei wird gleich  zeitig das  Gewicht  der übrigen Eingänge im Ver  hältnis 4:3 erhöht, z. B. durch Erhöhung einer wirk  samen     Windungszahl,    Vermindern eines Parallel  widerstandes oder Änderung der Gegenkopplung des  Reglers. Diese Umschaltungen können wiederum  direkt durch Kontakte der Relais<I>S, T, U, V</I> geschehen.  



  An den Ausgängen der Verstärker ist in     Fig.    1  ferner in bekannter Weise eine     Pegelüberwachungs-          einheit    8 angeschlossen, die zur eigentlichen Sicher  heitsüberwachung des Reaktors gehört, und die über  eine     Koinzidenzschaltung    9 eine Sicherheitsfunktion  auslöst.  



  Gemäss der     Fig.    1 sind die Ausgänge der Verstärker  3a-34 auch an eine Vergleichsschaltung 10 angeschlos  sen, die ihrerseits mit der Kontrollschaltung 7 verbun  den ist. Die     Fig.3    zeigt ein etwas ausführlicheres  Schaltbild der Vergleichsschaltung 10. Danach sind  insgesamt sechs untereinander gleichartig ausgebildete       Differenzüberwachungseinheiten    11 ab, 11 b     "    11     I4,    11     "1,          11b4    und l lad vorhanden, von denen jede an eines der  insgesamt sechs möglichen Paare von Ausgängen der  Verstärker     3a-34    angeschlossen ist.

   Jede     Differenzüber-          wachungseinheit    besteht aus zwei sogenannten Dis  kriminatoren 12"b und 121,a bzw.     12b,    und     12,b   <B>USW-,</B>  wie in der     Fig.    4 für die Einheit 11 ab veranschaulicht ist.

    Der eine     Diskriminator    12a1, spricht dann an, wenn die  Stärke des Stromes     ia    grösser ist als die Stärke des  Stromes i1,, wogegen der andere     Diskriminator    121,a  anspricht, wenn die Stärke des Stromes i1, grösser ist als  diejenige des Stromes     ia.    Jeder des     Diskriminatoren     12a1, und     121,a    besitzt zwei Eingänge, die an die Ver  stärker 3a und 31, angeschlossen sind sowie einen Aus  gang, der mit einem polarisierten Relais     Rab    bzw.     Rba     in der Kontrollschaltung 7 in Verbindung steht.  



  Die Abweichung der Ausgangsgrösse eines Gerätes  vom richtigen Wert setzt sich im allgemeinen aus zwei  Komponenten zusammen, nämlich einem absoluten  Fehler, der sich durch Abweichung des Nullpunktes  ergibt, und einem relativen Fehler infolge Abweichung  des Verstärkungsgrades. Die zulässigen Abweichungen  eines Gerätes wachsen mit grösser werdender Aus  steuerung, dürfen jedoch bei minimaler Aussteuerung  wegen der genannten absoluten Fehler nicht zu Null  werden. Um     Messgrössen    im ganzen     Aussteuerungs-          bereich    mit engen Toleranzen überwachen zu können,  soll daher die     Arbeitscharakteristik    der     Diskriminatoren     dem Verlauf der Fehler angepasst sein. Die gewünschte  Arbeitscharakteristik z.

   B. des     Diskriminators    12"b ist  in     Fig.    6 durch die gerade Linie F in einem Koordi  natensystem eingezeichnet, das als Abszisse die Stärke      des kleineren     ib    der miteinander zu vergleichenden  Ströme     ia    und     ib    und als Ordinate die Differenz     ia-ib     der Stärke beider Ströme aufweist. Die Bedeutung der  Geraden F ist so zu verstehen, dass sie den Schwellwert  des     Diskriminators    angibt.

   Der     Diskriminator    spricht  nur bei Differenzen     ia-ib    an, die im Koordinaten  system oberhalb der Geraden Fliegen; bei kleineren  Differenzen, die möglicherweise von zulässigen Ab  weichungen der Geräte herrühren, spricht der     Diskri-          minator        jedochnichtan.        DieGeradeFistdurchfolgende     Formel definiert:

           ia   <I>-</I>     ib    = Co     -f-        Cv    -     Zb       Hierin ist     co    eine dem Nullpunktfehler entsprechende  Konstante, wogegen     c,    eine dem zulässigen Fehler  des Verstärkungsgrades entsprechende Konstante be  deutet und gleich dem     Tangens    des Neigungswinkels a  der Geraden F ist.  



  Die Ausbildung eines einzelnen     Diskriminators     mit der beschriebenen Charakteristik ist in     Fig.    5 am  Beispiel des     Diskriminators        12ab    veranschaulicht. Die  beiden Eingänge für die miteinander zu vergleichenden  Ströme     ia    und     ib    sind mit 13a und 13b bezeichnet, der  zum Relais     Rab    führende Ausgang hingegen mit 14.

    Der     Diskriminator    weist einen magnetischen     Kipp-          verstärker    15 auf, der zwei an die Eingänge 13a und 13b  angeschlossene Eingangswicklungen 16 und 17 be  sitzt, die unterschiedliche     Windungszahlen    und ein  ander entgegengesetzte Polarität haben. Über einen  Teil der Windungen der einen Wicklung 17 ist ein       Potentiometer    18 geschaltet, dessen verstellbarer Ab  griff mit einer der Eingangsklemmen 13b verbunden ist.

    Durch Verändern der Stellung des     Abgriffes    am     Poten-          tiometer    18 kann die wirksame     Windungszahl    der  Wicklung 17 verändert und damit die vorerwähnte  Konstante     cv    eingestellt werden. Anstelle des     Potentio-          meters    18 könnte auch ein veränderlicher Abgriff an  der Wicklung 17 selbst vorhanden sein. Die mittels der  beiden Wicklungen 16 und 17 erzeugten magnetischen  Flüsse wirken in einander entgegengesetztem Sinn auf  den Ausgang des Magnetverstärkers, dessen innere  Schaltung in der     Fig.    5 vereinfacht durch eine mit den  Klemmen 14 verbundene Ausgangswicklung 19 symbo  lisiert ist.

   Die wirksame     Windungszahl    der Wicklung 17  ist im allgemeinen, d. h. für     cv    = 0, grösser als die       Windungszahl    der Wicklung 16.  



  Der Magnetverstärker 15 weist ferner     eingangs-          seitig    eine zusätzliche Wicklung 20 auf, die über ein       Potentiometer    21 in     Stromteilerschaltung    von einer  konstanten Stromquelle 22 gespeist wird. Die Polarität  ist derart, dass der Strom durch die Wicklung 20 dem  Strom     ia    durch die Wicklung 16 entgegenwirkt.

   Durch  Verändern der Stellung des     Abgriffes    des     Potentio-          meters    21 kann die Stärke des mittels der Wicklung 20  erzeugten Flusses bzw. deren wirksame     Windungszahl     geändert und dadurch die oben erwähnte Konstante     co     eingestellt werden.  



  In der     Fig.    5 sind die auf der Eingangsseite noch  vorhandene Rückkopplungswicklung und die Ver  schiebewicklung mit Stromquelle zur Verschiebung    bzw. Einstellung des Nullpunktes der Verstärker  charakteristik nicht eingezeichnet.  



  Es gilt für die Parameter     e,    und     c"    der     Ansprech-          charakteristik     
EMI0003.0058     
    und für auf Null gestellte Verstärker:  
EMI0003.0059     
    wobei;       Wa        Windungszahl    der Wicklung 16       Wb    wirksame     Windungszahl    der Wicklung 17  Wo wirksame     Windungszahl    der Wicklung 20       io    Strom der Quelle 22 ist.  



  Der     Diskriminator    12b a ist genau gleich ausgebildet,  nur sind dort die Anschlüsse für die Ströme     ia    und     ib     an den Eingängen 13a und 13b vertauscht.  



  Die Kontrollschaltung 7 enthält gemäss     Fig.    7 unter  anderem die zwölf polarisierten Relais mit Wicklungen       Rab,        Rba,        Rbe,        Rob   <B>...</B> Red und     Rde,    von denen jede  an den Ausgang des zugehörigen     Diskriminators    ange  schlossen ist. Jedes der polarisierten Relais weist  mehrere Arbeitskontakte auf, die in der     Fig.    7 mit dem  Buchstaben r und den gleichen Indizes bezeichnet sind,  wie die betreffende Relaiswicklung. Ausserdem ist jedem  Kontakt ein Ziffernindex 1, 2, 3, 4 bzw. 5 zugeordnet  zum Unterscheiden der Kontakte des gleichen Relais.

    Beispielsweise weist das Relais     Rab    demnach die  Kontakte     rabl,        Yab2,        Yab3,        rab4    und     rab5    auf. Ein Teil der  genannten Relaiskontakte sind in vier analogen Grup  pen teils in Serie und teils parallel zusammengeschaltet,  wie     Fig.    7 zeigt. Jede der genannten Kontaktgruppen  liegt im Stromkreis einer Relaiswicklung<I>S, T, U</I> bzw.       V,    zu deren Speisung eine elektrische Energiequelle 23  vorhanden ist. Jeder Relaiswicklung S, T, U und     V     sind mehrere Kontakte zugeordnet, die mit den ent  sprechenden kleinen Buchstaben und einem Ziffern  index bezeichnet sind.

   Beispielsweise das Relais mit der  Wicklung<I>S</I> besitzt zwei Ruhekontakte     s,    und     s4    sowie  zwei Arbeitskontakte s2 und     s3.    Die Ruhekontakte     s,,          t,,        u,    und     v,    sind die bereits erwähnten Kontakte,  welche an die Widerstände     W.,        Wb,        W,    und     Wd    der  Schaltung 4 zur     Mittelwertbildung    angeschlossen sind.  



  Die Relaiskontakte s2,     s3,   <I>t2,</I>     t3,   <I>u2,</I>     u3,    v2 und     v3    sind  teils in Serie und teils parallel zusammengeschaltet in  einem Stromkreis 24 angeordnet,. der nicht weiter dar  gestellt ist und zum Steuern von Sicherheitsstäben zum  sofortigen Unterbrechen der Kernreaktion (Schnell  schluss) dient. Mit dem Stromkreis 24 kann zusätzlich  auch eine Alarmeinrichtung verbunden sein.  



  Die Ruhekontakte     s4,        t4,        u4    und     v4    liegen je in Reihe  mit einer Signallampe La,     Lb,        Le    bzw.     Ld,    zu deren  Speisung eine elektrische Energiequelle 25 vorhanden  ist. Diese Signallampen sind den     Verstärkerkanälen     mit den entsprechenden Indizes zugeordnet.

   Je ein  Ruhekontakt     rab5,        rba5   <B>...</B>     rea5    und     rde5    der polari  sierten Relais liegt in Reihe mit zwei einander parallel  geschalteten Signallampen Lab, und Lab, bzw.     Lba,    und       Lba,    usw-, zu deren Speisung eine elektrische Energie-      quelle 26 dient. Je zwei dieser Signallampen sind einem  anderen der     Diskriminatoren    12 zugeordnet, wobei die  Zusammengehörigkeit durch gleiche Indizes kenntlich  gemacht ist, und die beiden zum gleichen     Diskriminator     gehörenden Signallampen noch durch eine zusätzliche  Indexziffer 1 bzw. 2 voneinander unterschieden sind.  



  Die beschriebenen Signallampen sind in der in       Fig.    8 veranschaulichten Weise auf einer Tafel in einem  sogenannten Blindschema angeordnet, das den jeweili  gen Betriebszustand der Einrichtung zum     >,Überwachen     des     Neutronenflusses    sichtbar anzeigt. Das Blind  schema hat im wesentlichen die Form eines Quadrates  mit seinen beiden Diagonalen. Die Signallampen La,       Lb,        Le    und La sind je in einer anderen Ecke des Qua  drates angeordnet.

   Die Signallampen mit den Indizes a  und b befinden sich auf der Seitengeraden zwischen den  Lampen La und     Lb.    Die Signallampen mit den Indizes  b und c liegen auf der Seitengeraden zwischen den  Lampen     Lb    und L,. Die Signallampen mit den Indizes c  und d sind auf der Seitengeraden zwischen den Lampen  L, und     Ld    angeordnet. Die Signallampen mit den In  dizes<I>d</I> und<I>a</I> liegen auf der Seitengeraden zwischen den  Lampen La und La. Die Signallampen mit den Indizes  a und c befinden sich auf der Diagonalen zwischen den  Lampen La und     Le.    Die Signallampen mit den Indizes b  und d endlich sind auf der andern Diagonale zwischen  den Lampen     Lb    und     Ld    angeordnet.  



  Die mit dem Index 1 bezeichnete Signallampe des  einen und die mit dem Index 2 bezeichnete Signallampe  des andern     Diskriminators    12 der gleichen Differenz  überwachungseinheit 11 sind zu einem ersten Lampen  paar vereinigt, z. B. die Signallampen     Labi    und     Lba2.    In  analoger Weise sind die mit dem Index 2 bezeichnete  Signallampe und die mit dem Index 1 bezeichnete Si  gnallampe der oben erwähnten     Diskriminatoren    zu  einem zweiten Lampenpaar vereinigt, z. B. die Signal  lampen Labe und     Lba,    Die beiden genannten Lampen  paare befinden sich in einigem Abstand voneinander  auf der gleichen Seitengeraden oder Diagonalen des  Quadrates im Blindschema.

   Die beiden zum selben  Paar gehörenden Signallampen sind durch unterschied  liche Farbe oder durch die Bezeichnungen     -1--    und - ge  kennzeichnet, wobei die beiden einander parallel ge  schalteten Signallampen, wie z. B.     Lbai    und     Lba2,     ebenfalls diese unterschiedliche Kennzeichnung auf  weisen. Zur Vereinfachung könnten auch alle Lampen  der einen Polarität, z. B. alle mit dem Index 2 bezeich  neten, weggelassen werden, ohne grosse Nachteile in  Kauf zu nehmen.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung  ist beispielsweise wie folgt:  Ist der     Neutronenfluss    zu den vier Sonden 2a-24  gleich und sind alle vier     Verstärkerkanäle    in Ordnung,  so erreichen alle Ströme     ia-id    die gleiche Stärke. Die       Differenzüberwachungseinheiten    stellen keine Unter  schiede der Stromstärke fest. Demzufolge sind sämt  liche Relaiswicklungen     Rab   <B>...</B>     Rde    wie auch die  Relaiswicklungen<I>S, T, U</I> und<I>V</I> erregt. Alle Signal  lampen sind gelöscht.

   Die Relaiskontakte     sl,        t1,   <I>ui</I> und       v1_    sind geöffnet, weshalb alle durch die Widerstände         Wa,        Wb,    W, und     Wd    zur Bildung des Mittelwertes im  der Ströme     ia,        ib,    i, und     id    und somit zur Steuerung des  Reaktors beitragen. Der Stromkreis 24 ist geschlossen.  



  Wenn aus irgendeinem Grunde, z. B. infolge eines  Defektes im Verstärker 3b, die Stärke des Stromes     ib     im Vergleich zur Stärke der übrigen Ströme     1a,        i,    und     id     zunimmt, leuchten im Blindschema gemäss     Fig.    8 die  Signallampen     Lb,        Lbal,        Lba2,        Lbel,        Lbe2,        Lbdl    und     Lbd2     auf, welche den geschilderten Betriebszustand erkennen  lassen.

   Diese Meldung kommt auf folgende Weise  zustande: Die drei     Differenzüberwachungseinheiten          llab,        11b,    und     llbd    reagieren, indem ihre     Diskrimi-          natoren        12ba,    12b, und     12bd    ansprechen, was zur Folge  hat, dass die entsprechenden Relaiswicklungen     Rba,          Rb,    und     Rbd        entregt    werden.

   Die Stromkreise der  Relaiswicklungen<I>S,</I> U und<I>V</I> bleiben dabei geschlossen,  wogegen der Stromkreis der Relaiswicklung T durch  Öffnen der in diesem Stromkreis liegenden Kontakte       j'bci,        rba3,        rbdi,        rba4    und     rbc2    unterbrochen wird. Da  durch schliesst der Ruhekontakt     t4    den Stromkreis der  Signallampe     Lb,    welche anzeigt, dass am Verstärker  kanal mit dem Verstärker 13b etwas nicht in Ordnung  ist.

   Die Ruhekontakte     rba5,        rbe5    und     rbds    schliessen die  Stromkreise der Signallampen     Lbal,        Lba2,        Lbel,        Lbe2,          Lbd,        Lind        Lbd"    welche erkennen lassen, dass die Störung  sich in einem Anstieg der Stärke des Stromes     ib    äussert.

    Beim     Entregen    der Relaiswicklung     Tschliesst    sich ferner  der Kontakt     tl,    welcher den Widerstand     Wb    überbrückt  und dadurch den Strom     ib    von der     Mittelwertbildung     ausschliesst. Die Steuerung des Reaktors erfolgt hierauf  nur noch nach Massgabe des Mittelwertes aus den  Strömen     ia,        ic    und     id.    Trotzdem die Kontakte     t2    und t3       geöffnet    werden, bleibt der Stromkreis 24 geschlossen,  so dass kein Sicherheitseingriff in den Reaktor erfolgt  und dieser weiterhin im Betrieb bleibt.

   Man kann nun  den durch die Signallampen angezeigten Fehler suchen  und beheben.  



  Falls die Stärke des Stromes     ib    nicht grösser, sondern  kleiner wird als die Stärke der übrigen Ströme     i",   <I>i,</I> und       id,    so reagieren in den     Differenzüberwachungseinheiten          1lab,        11b,    und     llbd    die     Diskriminatoren        12ab,        12eb     und     12db,    was zur Folge hat, dass die entsprechenden  Relaiswicklungen     Rab,    RA und     Rdb        entregt    werden.

    Durch Öffnen der Kontakte     rebl,        rab3,        rdbl,        reb2    und       rab4    wird der Stromkreis der Relaiswicklung T unter  brochen. Der sich nun schliessende Kontakt     t1    schaltet  wiederum den Strom     ib    von der     Mittelwertbildung    aus,  während der Kontakt t4 die Signallampe     Lb    einschaltet.

    Im Gegensatz zum oben beschriebenen Fall werden  jetzt ausserdem noch die Signallampen Lab,,<B>Labe,</B>       Lebi,    Lebe,     Lab,    und     Ldb2    eingeschaltet, welche anzeigen,  dass der Strom     ib    eine Abweichung nach unten zeigt.  Der Stromkreis 24 bleibt auch in diesem Falle ge  schlossen.  



  Sollte einer der drei     Diskriminatoren        IZba,    12b"       12m    bzw.     12ab,    12,b,     12db    oder sein zugehöriger Signal  pfad infolge Defektes ausfallen, so funktioniert die  Anlage immer noch, da zur Abschaltung eines     Ver-          stärkerkanales    das Signal von zwei     Diskriminatoren     genügt ( 2 von     3 -System).         Anderseits wird der     Verstärkerkanal,    d. h.

   in  unserem Beispiel der Strom     ib,    von der Mittelwert  bildung nicht abgeschaltet, wenn nur zwei     Diskrimi-          natoren,    z. B.     12ba    und     12eb,    ansprechen, die gegen  über     ib    nicht dieselbe Polarität besitzen, d. h. wenn der  eine melden würde,     ib    sei grösser, der andere,     ib    sei  kleiner als der betreffende Vergleichsstrom     (ia    bzw.     ie).     



  Abweichungen des Stromes     1a,        ie    oder     id    allein, sei  es nach oben oder nach unten, werden auf völlig  analoge Weise im Blindschema nach     Fig.    8 angezeigt  und haben automatisch das Abschalten des betreffen  den Stromes von der     Mittelwertbildung    zur Folge.  Ein Fehler in irgendeinem einzelnen der Verstärker  kanäle führt nicht zur Stillsetzung des Reaktors.  



  Wenn aber in zwei     Verstärkerkanälen    zur gleichen  Zeit Fehler auftreten, sei es im gleichen oder im ent  gegengesetzten Sinn, so wird der Reaktor automatisch  sofort stillgesetzt. Es sei angenommen, die Stärke des  Stromes     1b    sei gestiegen und diejenige des Stromes     id     sei gesunken im Vergleich zur Stärke der beiden andern  Ströme     ia    und     ic.    Jetzt reagieren die     Differenzüber-          wachungseinheiten   <B>Hab,</B>     11b"        lled,        llda    und     llbd,

       wogegen die Einheiten     llae    keine Differenz feststellen  können. Es sprechen die     Diskriminatoren        12ba,        12bc,          12ed,        12ad    und     12bd    an, so dass die zugehörenden  Relaiswicklungen     Rba,        Rbe,    Red, Rad und     Rbd        entregt     werden. Dies hat zur Folge, dass die Stromkreise zu  den Relaiswicklungen<I>T</I> und<I>V</I> unterbrochen und letz  tere     entregt    werden, wogegen die Relaiswicklungen S  und U erregt bleiben.

   Die sich öffnenden Kontakte     t3     und     v3    unterbrechen den Stromkreis 24, wodurch so  fort und automatisch ein Sicherheitseingriff in den  Reaktor erfolgt und dieser stillgesetzt wird. Gleich  zeitig leuchten die Signallampen     Lb    und     Ld    auf, welche  anzeigen, dass die Störungen in den     Verstärkerkanälen     mit den Verstärkern 3b und 3d aufgetreten sind.

   Ausser  dem leuchten die Signallampen     Lbal,        Lba2,        Lbe,,        Lbc2,          Ledl,        Led2>        Ladh        Lad2a        Lbd,    und     Lbd2    auf, wodurch an  gezeigt wird, dass die Stärke des Stromes     ib    zugenom  men und diejenige des Stromes     id    abgenommen hat im  Vergleich mit der Stärke der beiden Ströme     ia    und     ic.     



  Völlig analog reagiert die Einrichtung, wenn sich  z. B. die Stärke der Ströme     ia    und     ib    oder     ie    und     id    usw.  in entgegengesetzter Weise ändert im Vergleich zu den  beiden anderen Stromstärken.  



  Wenn sich die Stärke von zwei Strömen jedoch  gleichzeitig im gleichen Sinne ändert, so kann die Ein  richtung nicht feststellen, ob die Stärke dieser Ströme  beispielsweise gestiegen oder diejenige der beiden  übrigen Ströme gesunken ist. Es ergibt sich daher eine  besonders unsichere Situation, die eine sofortige     Still-          legung    des Reaktors verlangt. Dies wird z. B. wie folgt  erreicht: Es sei angenommen, dass die Stärke der  Ströme     ib    und     ie    gleichzeitig ansteigt.

   Die beiden       Differenzüberwachungseinheiten        l1be    und l lad reagie  ren nicht, wohl aber alle übrigen     Differenzüberwa-          chungseinheiten.    Es sprechen die     Diskriminatoren          12baa        12bd,    12,a und     12ed    an, wodurch die zugehörigen  Relaiswicklungen     Rba,        Rbd,        Rea    und Red     entregt    wer  den. Die Kontakte     rbal    und real unterbrechen den    Stromkreis der Relaiswicklung S.

   Die Kontakte     rbal     und     rbe,    unterbrechen den Stromkreis der Relais  wicklung T. Die Kontakte rede und real unterbrechen  den Stromkreis der Relaiswicklung U. Die Kontakte       rbd2    und     red3    unterbrechen den Stromkreis der Relais  wicklung V. Somit werden sämtliche Relaiswicklungen  <I>S, T, U</I> und<I>V</I>     entregt.    Die sich öffnenden Kontakte s2,  <I>s3, t2,</I>     t3,   <I>u2,</I>     u3,    v2 und     v3    unterbrechen den Stromkreis  24, was einen Sicherheitseingriff in den Reaktor und  dessen sofortige Stillsetzung zur Folge hat.

   Alle vier  Signallampen La,     Lb,        Le    und     Ld    leuchten auf und zeigen  an, dass der     Ort    der Störungen nicht mit Sicherheit  ohne weiteres festgestellt werden kann.

   Ferner zeigen  die ebenfalls aufleuchtenden Signallampen     Lbal,        Lba2,          Lbdh        Lbd23        Leal,        Lea2,        Led,    und     Led"    an, dass die Stärke  der Ströme     ib    und     ie    gleichzeitig gegenüber der Stärke  der Ströme     ia    und     id    grösser geworden ist,

   oder dass die  Stärke der Ströme     ia    und     id    gegenüber der Stärke der  Ströme     ib    und     ie    kleiner geworden ist. Da jetzt alle  Signallampen leuchten mit Ausnahme derjenigen zwi  schen den Signallampen La und     Ld    bzw.     Lb    und     Le,     kann man ersehen, dass zwischen den Strömen     ia    und     id     bzw.     ib    und     ie    keine Differenzen aufgetreten sind.

      Eine völlig analoge Wirkungsweise ergibt sich, wenn  zwei beliebige der Ströme     ia,        ib,        ie    und     id    gleichzeitig  ansteigen oder absinken, insbesondere auch wenn dies  bei den Strömen     ia    und     1e    oder     ib    und     id    der Fall ist.    Wenn aus irgendeinem Grunde einer der     Diskri-          minatoren    nicht mehr richtig arbeitet, z.

   B. der     Diskri-          minator        12ad,    so wird das zugehörige Relais Rad       entregt    und beginnen die Signallampen     Lad,    und Lade zu  leuchten, welche nun die aufgetretene Störung er  kennen lassen, da nicht auch eine der Signallampen La,       Lb,        Le    und     Ld    eingeschaltet worden ist. Irgendein       Eingriff    in den Reaktor erfolgt dabei nicht.

   Dies ist  nicht nötig, weil immer noch fünf     Differenzüber-          wachungseinheiten    richtig im Betrieb sind und im  Falle einer Störung in der gewünschten Weise reagieren,  wie oben ausführlich erläutert.  



  Neben der erwähnten Möglichkeit eines Ausfalles   auf die sichere Seite , bei dem das Gerät einen ano  malen Zustand anzeigt, gibt es einen bei der vorliegen  den Schaltung weniger wahrscheinlichen Ausfall  auf  die unsichere Seite , bei der die Einrichtung unfähig  ist, anzusprechen oder ein Ansprechen     weiterzumelden.     Eine solche Störung ist daran zu erkennen, dass eine  übermässige Stromänderung eines     Verstärkerkanales     nur von zwei statt von drei     Differenzüberwachungs-          einheiten    bzw.     Diskriminatoren    signalisiert wird. Ein  periodisches Testen der Überwachung erfolgt z. B.

    dadurch, dass man die elektrischen Kontrollgrössen  der     Verstärkerkanäle    einzeln künstlich verändert und  die Anzeigen am Blindschema vergleicht.  



  Sollten einmal zwei der insgesamt zwölf     Diskri-          minatoren    gleichzeitig ausfallen, so funktioniert die  Einrichtung immer noch, sofern die beiden defekten       Diskriminatoren    nicht zufällig demselben Verstärker  kanal mit derselben Polarität zugeordnet sind. Unter  der letzteren Bedingung könnten bis vier Diskrimi-           natoren    ausfallen. Die Überwachung wäre dann noch  einer bekannten Einrichtung gleichwertig.  



  Das Prinzip der beschriebenen Einrichtung zur  Vergleichsüberwachung lässt sich mit Vorteil auch bei  anderen Kanälen anwenden, z. B. bei parallelen vier  fachen Regelkanälen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Überwachung des Neutronenflusses in einem Atomreaktor, mit vier dem Neutronenfluss ausgesetzten Sonden zur Erzeugung elektrischer Kon- trollgrössen und daran angeschlossenen Verstärker kanälen, deren Ausgänge mit einer Schaltung zur Bil dung des zur Steuerung des Reaktors benutzten Mittel wertes der verstärkten elektrischen Kontrollgrössen verbunden sind,
    ferner mit einer Schaltung zur selbst tätigen Pegelüberwachung der elektrischen Kontroll- grössen und einer dieser zugeordneten Koinzidenz schaltung sowie mit einer zum selbsttätigen Vergleich der verstärkten elektrischen Kontrollgrössen dienenden Schaltung mit an die Ausgänge der Verstärkerkanäle angeschlossenen Differenzüberwachungseinheiten, die mit einer Kontrollschaltung verbunden sind, welche beim Auftreten von Differenzen bestimmten Aus masses denjenigen Verstärkerkanal selbsttätig von der Mittelwertbildung ausschliessen,
    dessen Ausgangs grösse von den verstärkten elektrischen Kontroll- grössen der anderen Verstärkerkanäle abweicht, da durch gekennzeichnet, dass jedes der sechs möglichen Paare von Ausgängen der Verstärkerkanäle an eine andere von insgesamt sechs Differenzüberwachungs- einheiten (11,1b, llbe, llea, 11"a, llae und llba) angeschlossen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, bei welcher jede Differenzüberwachungseinheit zwei Diskrimina- toren mit zwei an die zu vergleichenden Verstärker kanäle angeschlossenen Eingängen und einem mit der Kontrollschaltung verbundenen Ausgang aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Diskriminator (z. B. 12"b) durch eine kippende Magnetverstärker schaltung mit zwei Eingangswicklungen (16 und 17) gebildet ist, die unterschiedliche Windungszahlen und zueinander entgegengesetzte Polarität besitzen. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der wirksame Anteil der Windungs- zahl wenigstens einer der Eingangswicklungen (16 und 17) veränderbar ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass eine zusätzliche, an eine konstante Stromquelle (22) angeschlossene Wicklung (20) mit veränderbarer wirksamer Windungszahl vorhanden ist, die eine zur Eingangswicklung (16) mit der kleineren Windungszahl entgegengesetzte Polarität aufweist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schaltung (4) zur Bildung des Mittelwertes vier miteinander in Reihe geschaltete, gleiche elektrische Widerstände (W", Wb, W, und Wa) aufweist, von denen jeder in den Stromkreis des Aus ganges eines anderen Verstärkerkanals eingeschaltet ist, dass ein den arithmetischen Mittelwert führender Stromkreis an die beiden Enden der Widerstandsreihe angeschlossen ist, und dass parallel zu jedem der Wider stände ein Relaiskontakt (s,, t,, u, bzw.
    v,) liegt, der mittels eines zugehörigen Relais<I>(S, T, U</I> bzw.<I>V)</I> der Kontrollschaltung (7) automatisch schliessbar ist, wenn die Ausgangsgrösse eines der Verstärkerkanäle von einer elektrischen Kontrollgrösse abweicht. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, bei welcher jede Differenzüberwachungseinheit zwei Diskrimina- toren mit zwei an die zu vergleichenden Verstärker kanäle angeschlossenen Eingängen und einem mit der Kontrollschaltung verbundenen Ausgang aufweist, und die Kontrollschaltung Relais zum Ein- und Aus schalten von Signallampen enthält, dadurch gekenn zeichnet, dass jedem Verstärkerkanal eine Signallampe <I>(La,</I> Lb, L, bzw.
    Ld) zugeordnet ist, die aufleuchtet, wenn der betreffende Verstärkerkanal von der Mittel wertbildung ausgeschlossen wird, und dass dem Aus gang eines jeden Diskriminators (z. B. 12ab) mindestens eine Signallampe (z. B. Lab, und Lab,) zugeordnet ist, welche aufleuchtet, wenn der betreffende Diskrimi- nator anspricht. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die den Verstärkerkanälen zuge ordneten Signallampen (L", Lb, L, und La) in den Ecken eines Quadrates und die den Diskriminatoren (12,1b, 12b,1 usw.) zugeordneten Signallampen (Lab,, Lab,, Lba,, Lba2 usw.) auf den Seitengeraden und den Diagonalen des Quadrates jeweils zwischen jenen erst genannten Signallampen angeordnet sind, welche zu den Verstärkerkanälen gehören,
    an deren Aus gänge die betreffenden Diskriminatoren angeschlossen sind. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Diskriminator (z. B. 12"b) zwei elektrisch zusammengeschaltete Signallampen (z. B. Lab, und Labe) zugeordnet sind, und dass je die erste Signallampe (z. B. Lab,) des einen (z. B. 12,1b) und die zweite Signallampe (Lab2) des andern Diskri- minators (z. B. 12b") der gleichen Differenzüberwa- chungseinheit (z.
    B. 11"b) zu einem ersten Lampen paar vereinigt sind, wogegen je die zweite Signallampe (z. B. Lab,) des einen (z. B. 12"b) und die erste Signal lampe (Lb",) des andern (12b") dieser Diskriminatoren zu einem zweiten Lampenpaar vereinigt sind.
CH1030360A 1960-09-12 1960-09-12 Einrichtung zur Überwachung des Neutronenflusses in einem Atomreaktor CH384098A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2086455A1 (de) * 1970-04-29 1971-12-31 Siemens Ag

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