Balken als Bauelement für Blockhüttenkonstruktionen Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein als Bauelement für Blockhüttenkonstruktionen geeigneter Balken, wobei sich die erfindungsgemässe Verbesse rung auf das Querschnittsprofil und dessen Orien tierung im Querschnittsprofil des vollen Rundholzes, aus dem der Balken ausgeschnitten ist, bezieht, wäh rend die Gestaltung der zur bei Blockhüttenkonstruk- tionen üblichen Strickverbindung der rechtwinklig zueinander orientierten<B>-</B> Hüttenwände notwendigen Ausschnitte in der Nähe der Balkenenden nach be kanntem Muster erfolgen kann.
üblicherweise werden als Bauelemente fär Block- hüttenkonstruktionen volle Rundholzbalken beispiels weise aus Fichten-, Tannen-, Douglas-, Lärchen- oder Föhrenholz oder Rechteckprofilbalken aus solchen Hölzern verwendet. Volle Rundholzbalken neigen beim Austrocknen zur Bildung von radial gerichteten Längsrissen, durch welche das Regenwasser ins Herz holz eindringen und zur raschen Fäulnis beitragen kann.
Ausserdem lassen siffi Rundholzbalken nicht zur Vermeidung von Winddurchtritt lückenlos mit den darübergelegten Rundholzbalken fügen und die Innenseiten der Blockhüttenwände müssen zur Bil dung von planen Wandflächen zusätzlich verschalt werden.
Abgesehen davon, dass bei Verwendung von Rechteckprofilbalken zum Bau einer Blockhütte deren Aussenwände nicht die charakteristische Halbrund-m gestaltung erhalten, neigen auch solche Rechteck- profilbalken, wenigstens sofern sie Herzholz umschlie ssen, zur Bildung von Rissen, durch welche Regen wasser eindringen kann.
Gemäss vorliegender Erfindung ist ein als Bau element für Blockhüttenkonstruktion geeigneter Bal ken dadurch gekennzeichnet, dass er eine annähernd der natürlichen Krümmung der Jahrringe eines Rund holzstammes folgende Aussenfläche, eine dieser in einem Abstand von höchstens dem Krümmungsradius gegenüberstehende Sehnenschnittfläche, und zwei quer zur Sehnenschnittfläche orientierte Flankenschnittflä chen aufweist,
die zur Bildung einer Fugenverkäm- mung mit einem darauf gelegten gleichartigen Balken als gegengleich ausgebildeten Rippen- bzw. Nut- Schnittprofilflächen ausgebildet sind.
Ein Verfahren zur Herstellung derartiger Balken ist dadurch gekennzeichnet, dass Rohbalken aus Rund holzstämmen durch Ausführung von Planschnitten parallel zu einer Diametralebene und quer dazu roh ausgeschnitten und anschliessend allseitig massgenau gehobelt und profiliert werden.
Ein Ausführungsbeispiel zweier gleichartiger und übereinandergefügter Balken nach der Erfindung ist in Fig. <B>1</B> der Zeichnung dargestellt.
Die Fig. 2 bis 4 zeigen, wie beispielsweise aus Rundholzstämmen Rohbalken geschnitten werden können, aus denen Balken nach Fig. <B>1</B> hergestellt werden können.<B>*</B> Die Balken<B>1</B> weisen gemäss Fig. <B>1 je</B> eine der natürlichen Krümmung der Jahrringe eines Rundholz stammes folgende, gehobelte Aussenfläche<B>10</B> eine dieser in einem Abstand von höchstens dem Krüm- mungsradius gegenüberstehende, ebenfalls glatt ge hobelte Sehnenschnittfläche<B>11</B> und zwei dazu quer orientierte Flankenschnittflächen auf.
Die oberen Flankenschnittflächen sind mit zwei trapezförmig pro filierten Längsrippen 12 versehen, zwischen denen eine Nut<B>13</B> verläuft. Die unteren Flankenschnitt flächen sind massgenau gegengleich profiliert, das heisst sie enthalten zwei Trapezprofilnuten 22 und eine dazwischenliegende Rippe<B>23,</B> so dass beim Aufein- anderlegen gleichartiger Balken, wie in Fig. <B>1</B> darge stellt, eine Doppelfugenkämmung entsteht, welche Winddurchtritt zu verhindern vermag.
Da die Flan kenflächen über schräg nach unten geneigte Fasen- flächen, 14 bzw. 24 in die gerundete Aussenfläche<B>10</B> übergehen, wird auch das Einfliessen von Regenwasser in die Fügung wirksam behindert.
Es ergeben sich bei Verwendung derartiger Bal ken in der gemeinsamen Flucht der planen Innen flächen<B>11</B> glatte und ebene Innenwandungen des umbauten Raumes, die keiner weiteren Verschalung bedürfen. Die gerundeten Aussenflächen<B>10</B> ergeben auf der Aussenseite das charakteristische Aussehen von Blockhütten aus Rundholzstämmen. Derartig ge schnittene Balken neigen, vor allem, wenn sie mark holzfrei geschnitten sind, viel weniger als Rundholz- balken zur Bildung von Rissen, durch welche das Regenwasser eindringen und fäulnisfördernd wirken kann.
Fig. 2 zeigt, wie aus Rundholzstämmen von relativ geringem Durchmesser zwei brauchbare-Rohbalken <B>F</B> geschnitten werden können, die allerdings noch etwas Markholz umschliessen. Aus dickeren, Stämmen las sen sich gemäss Fig. <B>3</B> zwei markholzfreie und darum noch besser geeignete Rohbalken Y' ausschneiden. Fig. 4 zeigt, wie vier ebenfalls markholzfreie Roh balken<B>l'</B> aus einem Stamm von noch grösserem Durchmesser geschnitten werden können.
Aus den nach den Fig. 2 bis 4 geschnittenen Rohbalken lassen sich die nach Fig. <B>1</B> gestalteten Balken mittels Hobel- -und Profilfräsmaschine be kannter Art massgetreu herstellen.
Die Verwendung derartiger Balken-<B>1</B> lässt es auch sinnvoll erscheinen-, diese zur üblichen Strickbau- fügung an den Eckkanten der-zu erstellenden Block hütte so zu gestalten, dass nur gebrochene Fugen flächen entstehen, durch welche ebenfalls weder Wind noch Regen in den umbauten Raum eindringen kön nen. Wenn alle verwendeten Balken seriemässig im Säge- und Hobelwerk auf identische Dimensionen und Formen geschnitten werden, bedingt die Fügung auf dem Bauplatz keine Bearbeitung mehr.
Beams as a component for log cabin constructions The subject of the present invention is a beam suitable as a component for log cabin constructions, whereby the inventive improvement relates to the cross-sectional profile and its orientation in the cross-sectional profile of the full round timber from which the beam is cut, while the design of the for the knitted connection of the hut walls oriented at right angles to one another, which is usual in log cabin constructions, necessary cutouts near the beam ends can be made according to a known pattern.
Usually, full round wooden beams are used as structural elements for log cabin constructions, for example made from spruce, fir, Douglas, larch or pine wood or rectangular profile beams made from such woods. Full log beams tend to form radial longitudinal cracks when they dry out, through which the rainwater can penetrate the heart wood and contribute to rapid rot.
In addition, to avoid wind penetration, siffi round wooden beams cannot be joined seamlessly with the round wooden beams placed above, and the inside of the log cabin walls must also be boarded to create flat wall surfaces.
Apart from the fact that when rectangular profile beams are used to build a log cabin, their outer walls do not have the characteristic semicircular design, such rectangular profile beams, at least if they enclose heartwood, also tend to form cracks through which rainwater can penetrate.
According to the present invention, a beam suitable as a structural element for log cabin construction is characterized in that it has an outer surface following approximately the natural curvature of the annual rings of a round log, a chordal cut surface opposite this at a distance of at most the radius of curvature, and two flank cut surfaces oriented transversely to the tendon cut surface has,
which are designed as mutually oppositely designed rib or groove cut profile surfaces to form a joint interlocking with a similar bar placed on it.
A method for producing such beams is characterized in that raw beams are roughly cut out from round logs by making plan cuts parallel to a diametrical plane and transversely to it and then planed and profiled on all sides with precise dimensions.
An embodiment of two beams of the same type according to the invention that are placed one above the other is shown in FIG. 1 of the drawing.
FIGS. 2 to 4 show how, for example, raw beams can be cut from round logs, from which beams according to FIG. 1 can be made. The beams 1 / B> according to FIG. 1, each </B> has a planed outer surface <B> 10 </B> following the natural curvature of the annual rings of a round log and a surface opposite it at a distance of at most the radius of curvature, also smoothly planed tendon cut surface <B> 11 </B> and two cross-oriented flank cut surfaces.
The upper flank cut surfaces are provided with two trapezoidally profiled longitudinal ribs 12, between which a groove <B> 13 </B> runs. The lower flank cut surfaces are profiled with exactly the same dimensions, that is, they contain two trapezoidal profile grooves 22 and an intermediate rib <B> 23, </B> so that bars of the same type are placed on top of one another, as in FIG. 1 Darge shows that a double joint comb is created, which is able to prevent wind penetration.
Since the flank surfaces merge into the rounded outer surface <B> 10 </B> via bevel surfaces, 14 or 24, which are inclined downwards, the flow of rainwater into the joint is effectively prevented.
The use of such bars results in the common alignment of the planar inner surfaces <B> 11 </B> smooth and even inner walls of the enclosed space, which do not require any further cladding. The rounded outer surfaces <B> 10 </B> on the outside give the characteristic appearance of log cabins made of round logs. Beams cut in this way tend to form cracks much less than round wood beams, especially if they are cut free from wood, through which the rainwater can penetrate and promote decay.
FIG. 2 shows how two usable raw beams <B> F </B> can be cut from round logs of relatively small diameter, which, however, still enclose some marrow wood. From thicker trunks, as shown in Fig. 3, two raw beams Y 'which are free of pith and are therefore even more suitable can be cut out. FIG. 4 shows how four raw bars, which are also free of pithead, can be cut from a trunk of even larger diameter.
From the raw bars cut according to FIGS. 2 to 4, the bars designed according to FIG. 1 can be produced true to size by means of a planing and profile milling machine of a known type.
The use of such beams - <B> 1 </B> also makes it seem sensible - to design them to the usual knitted construction at the corner edges of the log cabin to be created in such a way that only broken joint surfaces arise, which also neither Wind and rain can penetrate the enclosed space. If all the beams used are serially cut to identical dimensions and shapes in the sawmill and planing mill, the joining on the construction site no longer requires any processing.