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CH357989A - Motor vehicle with exhaust engine brake - Google Patents

Motor vehicle with exhaust engine brake

Info

Publication number
CH357989A
CH357989A CH357989DA CH357989A CH 357989 A CH357989 A CH 357989A CH 357989D A CH357989D A CH 357989DA CH 357989 A CH357989 A CH 357989A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
motor vehicle
brake
working cylinder
vehicle according
exhaust
Prior art date
Application number
Other languages
German (de)
Inventor
Stump Eugen
Original Assignee
Daimler Benz Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz Ag filed Critical Daimler Benz Ag
Publication of CH357989A publication Critical patent/CH357989A/en

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T11/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
    • B60T11/04Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  

      Kraftfahrzeug    mit     Auspuffmotorbremse       Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf ein  Kraftfahrzeug mit Antrieb durch eine z. B. im Fahr  zeugheck angeordnete     Einspritzbrennkraftmaschine,     mit     einer        Auspuffmotorbremse    und mit einem im Be  reich des Fahrers angebrachten Bedienungsglied, das  durch Betätigung in der einen Richtung das Einstell  glied für die     Kraftstoffeinspritzmenge    auf Nullförde  rung stellt und dessen einstellbare Endstellung in der  anderen Richtung die     Leerlauf-Kraftstoffmenge    be  stimmt.

       Erfindungsgemäss    wird vorgeschlagen, dass  das Bedienungsglied mit     Hilfe    eines Arbeitszylinders  für ein     Druckmittel,    das gleichzeitig in einem weiteren  Arbeitszylinder zur Betätigung der Auspuffmotor  bremse herangezogen wird, beim Einschalten der       Auspuffmotorbremse    auf     Nullförderung    gestellt wird.  Auf diese Weise ist es ohne die Verlegung     eines    wei  teren,     komplizierten    Gestänges möglich, die voll  kommene Abschaltung der Kraftstoffzufuhr zum  Motor zu bewerkstelligen. Besonders vorteilhaft ist  diese Ausbildung bei Fahrzeugen mit Heckmotor, da  sonst unter Umständen recht lange zusätzliche Ge  stänge notwendig wären.  



  In der Zeichnung sind drei     Ausführungsbeispiele     der     Erfindung    dargestellt.  



  Es zeigen       Fig.    1 ein Kraftfahrzeug, bei dem der Arbeits  zylinder für die     Auspuffmotorbremse    und der Ar  beitszylinder für die Verstellung des Bedienungsglie  des auf     Nullförderung    beide in Motornähe angeordnet  sind ;       Fig.    la in grösserem Masstab das Bedienungsglied  dieses Fahrzeuges ;

         Fig.    2 ein Fahrzeug, bei welchem der eine Ar  beitszylinder     in    Motornähe und der andere in der  Nähe des Bedienungsgliedes angeordnet ist, und       Fig.    3 ein etwas anderes Fahrzeug, bei dem sich  ebenfalls der eine     Arbeitszylinder    in der Nähe des    Motors und der andere     Arbeitszylinder    in der Nähe  des     Bedienungsgliedes    befindet.  



  Bei dem Kraftfahrzeug nach     Fig.    1 und la ist  mit 10 das     Auspuffsammelrohr    der     Einspritzbrenn-          kraftmaschine    bezeichnet. Die Drosselklappe 11 der       Auspuffmotorbremse    ist über ein Gestänge 12 mit  dem Kolben eines     druckluftbetätigten    Arbeitszylin  ders 13 verbunden, der über eine     Durckluftleitung    14       beaufschlagt    werden     kann.    Diese     Beaufschlagung    er  folgt beim Niedertreten des Bremspedals 15,     indem     hierbei ein Nocken 16 gedreht     wird,

      welcher der aus  einem     Druckluftvorratsbehälter    17 über     eine    Leitung  18     ankommenden        Druckluft    durch Niederdrücken des  Ventilstössels 19     in    dem Ventil 20 den Weg     in    eine  Leitung 21 freigibt. Von dort aus kann die     Druck-          luft,    sofern sich das Regelorgan 22 in der gezeich  neten Stellung befindet, zu der Leitung 14 und somit  auch zu dem     Arbeitszylinder    13 gelangen.

   Gleich  zeitig wird bei Niedertreten des Bremspedals 15 auch  ein Bremsventil 23 betätigt, welches der Druckluft  aus einer     Leitung    24 den Weg zur Leitung 25 und  damit zur Betätigung der Radbremsen freigibt.  



  Der Schieber 26 des Regelorgans 22 wird durch       einen        Zentrifugalregler    27 bewegt, der sich zwang  läufig     mit    der     Brennkraftmaschine    dreht.  



  Von der Leitung 14 zweigt eine Leitung 28 ab,  die einen weiteren Arbeitszylinder 29 mit     Druck        be-          aufschlagt.        In    dem     Zylinder    29     kann    sich ein Kolben  30 entgegen der Kraft     einer    Feder 31 nach     links    ver  schieben. Der Kolben 30 ist mit einem zweiarmigen  Hebel 32 verbunden, der an beiden Enden Anschläge  33 und 34 trägt und über ein     Gestänge    35 mit dem  an der Lenksäule angebrachten Bedienungsglied 36  verbunden ist.

   Das     Bedienungsglied    36 wird durch  die Feder 31 gegen eine     Leerlaufeinstellschraube    37  gedrückt,     kann    aber von Hand oder     infolge    Druck  beaufschlagung des Arbeitszylinders 29 von der ge-      zeichneten     Leerlaufstellung    L in die gestrichelt an  gegebene Stoppstellung S für Nullförderung gebracht  werden.  



  Mit dem     Einstellglied    38 der Einspritzpumpe 39  ist über ein Gestänge 40, welches von einer Feder 41  nach     links    gezogen wird, ein zweiarmiger Hebel 42  verbunden, der auf derselben Achse 43 drehbar an  gebracht ist, um die auch der Hebel 32 schwenkt.  Die beiden Hebel 32 und 42 können sich jedoch  unabhängig voneinander bewegen innerhalb der durch  die Anschläge 33 und 34 gegebenen Grenzen. Mit  dem Hebel 42 ist über ein Gestänge 44 das Gaspedal  45     zwangläufig    verbunden.  



  Die Wirkungsweise des Fahrzeuges ist folgende  Gezeichnet ist die     Leerlaufstellung    L. Die Lage  des Einstellgliedes 38 ist durch die     Leerlaufeinstell-          schraube    37 bestimmt, da die Feder 41 die Stange 40  nach links zu ziehen sucht, das Gestänge aber nicht  weiter als bis zu dem Anschlag 33 bewegen kann,  dessen Stellung seinerseits dadurch bestimmt ist, dass  die Feder 31, die stärker als die Feder 41 ist, die  Stange 35 so weit im Sinne einer Linksbewegung  zu verstellen sucht, wie es die     Leerlaufeinstell-          schraube    37 gestattet.

   Aus dieser Stellung heraus  kann mit     Hilfe    des Gaspedals 45 ohne weiteres durch       Verschwenken    des Hebels 42 und     Spannen    der Feder  41 Gas gegeben werden bis zu der     Vollgasstellung    V  des Einstellhebels 38 hin.  



  Beim Bremsen, also beim     Niedertreten    des  Bremspedals 15, wird der Nocken 16 gedreht und  damit der Ventilstössel 19 nach unten bewegt, so dass       Druckluft    vom Behälter 17 in die     Leitung    18, 21, 14  und 28 gelangen kann.     In    den meisten Fällen wird  dafür gesorgt sein, dass beim Niederdrücken des  Bremspedals 15 zunächst allein die Betätigung des       Ventilstössels    erfolgt und erst später das Druckluft  ventil 23     für    die Radbremsung anspricht.  



  Die Leitung 14 für das Einschalten der Motor  bremse und die Leitung 28 für die entsprechende Ein  stellung bzw. Verriegelung des Einspritzsystems er  halten dann aber keinen Druck, d. h. die Motorbrem  sung findet dann nicht statt bzw. wird     rückgängig     gemacht, wenn die     Motordrehzahl    zu klein ist und die  Gefahr bestünde, dass der Motor beim Trennen von  dem Radantrieb     vollkommen    stehen     bliebe.    Diese  Sicherheitsmassnahme wird mit     Hilfe    des Zentrifugal  reglers 27 erreicht, der bei zu kleiner Motordrehzahl,  also bei einer Drehzahl, welche noch unter der Leer  laufdrehzahl liegt,

   den Schieber 26 nach oben bewegt  und somit die Leitung 21 von den Leitungen 14 und  28 trennt und die     Leitung    14 nach aussen entlüftet.  



  Bei eingeleiteter Motorbremsung bewegt sich der  Kolben 30 im Arbeitszylinder 29 nach     links,    wo  durch das Bedienungsglied 36 in die Stoppstellung S  gebracht wird. Hierbei hat sich der Hebel 32     im    Uhr  zeigersinn so weit     verschwenkt,    dass der Anschlag 33  das untere Ende des Hebels 42     vollkommen    freige  geben hat, so dass sich unter der Wirkung der Feder  41 das     Einstellglied    38 gegen einen Anschlag 46,  welcher der     vollkommenen        Nullförderung    entspricht,    legt.

   Der Anschlag 34 ist hierbei beinahe bis an das  obere Ende des Hebels 42 herangetreten, so dass bei  eingeschalteter Motorbremse das Gaspedal 45 nur       ganz    gering,     nämlich    höchstens etwa bis zur Leerlauf  stellung, bewegt werden kann. Dieser kleine Spiel  raum zwischen dem Anschlag 34 und dem oberen  Ende des Hebels 42 ist zur Vermeidung von     Ver-          klemmungen    im Gestänge wenn     möglich    vorzusehen,  insbesondere bei Einspritzpumpen mit solchen Reg  lern, bei denen sich das Einstellglied 38 von der       Stopstellung    S aus dann in     Richtung    grösserer Förder  menge, also in Richtung Leerlauf verstellt, wenn,  z.

   B. in einem steilen Gefälle und bei kleinem Gang,  die Motordrehzahl     grösser    wird als die von dem Reg  ler an sich zugelassene Höchstdrehzahl. Eine solche  Rückbewegung des Einstellgliedes (nicht aber des  letzthin endgültig die Einspritzmenge     steuernden    Glie  des, z. B. der Regelstange der Einspritzmenge) tritt  bei gewissen     Einspritzpumpenreglern    auf.  



  Bei dem Fahrzeug -nach     Fig.    2 ist der Arbeits  zylinder 129 in der Nähe des Bedienungsgliedes 36  angebracht. Dieses ist über ein Gestänge 47 mit  einem bei 48 drehbar gelagerten Anschlaghebel 49  verbunden. Das Gaspedal 45 trägt einen     Fortsatz    50,  der mit dem Anschlaghebel 49 zusammenarbeitet.  Die Stange 40 verbindet das Gaspedal mit dem Ein  stellglied 38 der Einspritzpumpe 39 ; die Feder 41  sucht das Gestänge in Richtung Nullförderung zu  ziehen.

   Gezeichnet ist die     Leerlaufstellung,    bei der  die Feder 41 den     Fortsatz    50 gegen den Anschlag  hebel 49 drückt, wobei die     Stellung    des Anschlag  hebels durch die     Leerlaufeinstellschraube    37 be  stimmt ist, die gegen das eine Ende des als zwei  armiger Hebel ausgebildeter Bedienungsgliedes 36 mit  der Drehachse 51 stösst. Von Hand oder infolge       Druckbeaufschlagung    des Arbeitszylinders 129 kann  das Bedienungsglied 36 gegen die Wirkung einer Fe  der 131 im Uhrzeigersinn bewegt werden. Hierbei  bewegt sich auch der Anschlag 49 im Uhrzeigersinn  und     ermöglicht    es der Feder 41, das Einstellglied 38  nach rechts in die Stoppstellung zu ziehen.  



  Das Bremspedal 15 betätigt über einen     Ventil-          stössel    119 ein Bremsventil 120, welches einerseits  und zwar zu Anfang des Hubes des Bremspedals 15,  Druckluft in die Leitung 21 gelangen lässt und an  dererseits, bei weiterem Hub, Druckluft in die Lei  tung 25 zur Betätigung der Radbremsen schickt.  Zwischen der Leitung 21 und der zu dem Arbeits  zylinder 13 für die Motorbremse führenden Leitung  14 bzw. der zu dem Arbeitszylinder 129 führenden  Leitung 28 befindet sich wieder, wie bei der Ausfüh  rung nach     Fig.    1, ein Regelorgan 22.  



  Die Wirkungsweise ist     grundsätzlich    die gleiche  wie bei dem Fahrzeug nach     Fig.    1. Auf eine beson  dere Sperre für das Gaspedal 45 bei eingeschalteter  Motorbremse ist jedoch verzichtet. (Normalerweise  wird der Fahrer das Bremspedal 15 und somit die  Motorbremse mit dem rechten Fuss bedienen und  hat somit gar nicht die Möglichkeit, gleichzeitig etwa  noch Gas zu geben.)      Das Fahrzeug nach     Fig.    3 unterscheidet sich  grundsätzlich nicht von dem Fahrzeug nach     Fig.    2.  Es ist lediglich eine Sperre für das     Gasgeben    bei ein  geschalteter Motorbremse vorgesehen.

   Bei eingeschal  teter Motorbremse steht ein mit der Drosselklappe 11       zwangläufig    verbundener Hebel 52 in der gestrichel  ten Stellung am Anschlag 53 und     hindert    einen mit  der Stange 40 mitbewegten zweiarmigen Hebel 54 an  einer     Verschwenkung    im Uhrzeigersinn, wodurch  auch das gesamte Gasgestänge nicht über diese Leer  laufstellung L hinaus bewegt werden kann.



      Motor vehicle with exhaust engine brake The present invention relates to a motor vehicle with drive by a z. B. in the rear of the vehicle arranged injection internal combustion engine, with an exhaust engine brake and with an operating member mounted in the Be rich of the driver, which by actuating in one direction the setting member for the fuel injection amount to zero feed and its adjustable end position in the other direction the idle Fuel quantity is determined.

       According to the invention it is proposed that the operating member is set to zero delivery when the exhaust engine brake is switched on with the aid of a working cylinder for a pressure medium, which is used at the same time in a further working cylinder to actuate the exhaust motor brake. In this way, it is possible without the laying of a white direct, complicated linkage to accomplish the complete shutdown of the fuel supply to the engine. This training is particularly advantageous for vehicles with a rear-mounted engine, since otherwise very long additional rods would be necessary under certain circumstances.



  Three exemplary embodiments of the invention are shown in the drawing.



  1 shows a motor vehicle in which the working cylinder for the exhaust engine brake and the working cylinder for the adjustment of the operating elements are both arranged close to the engine; Fig. La on a larger scale the operating member of this vehicle;

         Fig. 2 shows a vehicle in which the one working cylinder is arranged near the engine and the other is arranged in the vicinity of the operating member, and Fig. 3 shows a slightly different vehicle in which one working cylinder is also located near the engine and the other working cylinder is near the control link.



  In the motor vehicle according to FIGS. 1 and la, 10 denotes the exhaust manifold of the internal combustion engine. The throttle valve 11 of the exhaust engine brake is connected via a linkage 12 to the piston of a compressed air-operated Arbeitszylin 13 which can be acted upon via a compressed air line 14. This application he follows when the brake pedal 15 is depressed by turning a cam 16,

      which releases the compressed air arriving from a compressed air reservoir 17 via a line 18 by pressing the valve stem 19 in the valve 20 into a line 21. From there, the compressed air can reach the line 14 and thus also the working cylinder 13, provided that the regulating element 22 is in the position shown.

   At the same time, when the brake pedal 15 is depressed, a brake valve 23 is actuated, which releases the compressed air from a line 24 to the line 25 and thus to actuate the wheel brakes.



  The slide 26 of the control member 22 is moved by a centrifugal regulator 27, which rotates inevitably with the internal combustion engine.



  A line 28 branches off from the line 14 and applies pressure to a further working cylinder 29. In the cylinder 29, a piston 30 can slide ver against the force of a spring 31 to the left. The piston 30 is connected to a two-armed lever 32 which has stops 33 and 34 at both ends and is connected via a linkage 35 to the operating member 36 attached to the steering column.

   The operating member 36 is pressed by the spring 31 against an idle setting screw 37, but can be brought by hand or as a result of pressure being applied to the working cylinder 29 from the idle position L drawn into the dashed stop position S for zero delivery.



  With the adjusting member 38 of the injection pump 39 is via a linkage 40, which is pulled by a spring 41 to the left, a two-armed lever 42 is connected, which is rotatably placed on the same axis 43, about which the lever 32 pivots. The two levers 32 and 42 can, however, move independently of one another within the limits given by the stops 33 and 34. The accelerator pedal 45 is positively connected to the lever 42 via a linkage 44.



  The mode of operation of the vehicle is shown as follows: the idle position L. The position of the setting member 38 is determined by the idle setting screw 37, since the spring 41 tries to pull the rod 40 to the left, but the linkage no further than the stop 33 can move, the position of which is in turn determined by the fact that the spring 31, which is stronger than the spring 41, seeks to adjust the rod 35 in the sense of a left-hand movement as far as the idle adjustment screw 37 allows.

   From this position, with the aid of the accelerator pedal 45, gas can easily be given by pivoting the lever 42 and tensioning the spring 41 up to the full-throttle position V of the setting lever 38.



  When braking, that is when the brake pedal 15 is depressed, the cam 16 is rotated and the valve tappet 19 is thus moved downwards so that compressed air can pass from the container 17 into the line 18, 21, 14 and 28. In most cases it will be ensured that when the brake pedal 15 is depressed, only the actuation of the valve tappet takes place initially and only later does the compressed air valve 23 respond for wheel braking.



  The line 14 for turning on the engine brake and the line 28 for the corresponding setting or locking of the injection system, but then he does not hold any pressure, d. H. the engine braking does not take place or is reversed if the engine speed is too low and there is a risk that the engine would stop completely when the wheel drive is disconnected. This safety measure is achieved with the help of the centrifugal controller 27, which, if the engine speed is too low, i.e. at a speed which is still below the idle speed,

   the slide 26 moves upwards and thus separates the line 21 from the lines 14 and 28 and the line 14 is vented to the outside.



  When the engine braking is initiated, the piston 30 moves to the left in the working cylinder 29, where it is brought into the stop position S by the operating member 36. Here, the lever 32 has pivoted clockwise so far that the stop 33 has the lower end of the lever 42 completely free, so that under the action of the spring 41, the adjusting member 38 against a stop 46, which corresponds to the perfect zero delivery , lays.

   The stop 34 is almost as far as the upper end of the lever 42, so that when the engine brake is switched on, the accelerator pedal 45 can only be moved very slightly, namely at most approximately to the idle position. This small play space between the stop 34 and the upper end of the lever 42 is to be provided to avoid jamming in the linkage if possible, especially in injection pumps with such Reg learners in which the setting member 38 then moves from the stop position S in the direction larger delivery amount, so adjusted in the direction of idling if, for.

   B. on a steep slope and in low gear, the engine speed is greater than the maximum speed allowed by the Reg ler itself. Such a return movement of the setting member (but not of the member ultimately controlling the injection quantity, e.g. the control rod for the injection quantity) occurs in certain injection pump regulators.



  In the vehicle - according to FIG. 2, the working cylinder 129 is attached in the vicinity of the operating member 36. This is connected via a linkage 47 to a stop lever 49 rotatably mounted at 48. The accelerator pedal 45 carries an extension 50 which cooperates with the stop lever 49. The rod 40 connects the accelerator pedal with the A actuator 38 of the injection pump 39; the spring 41 seeks to pull the linkage in the direction of zero delivery.

   The idle position is shown, in which the spring 41 presses the extension 50 against the stop lever 49, the position of the stop lever through the idle adjustment screw 37 is true, which is against one end of the two-armed lever operating member 36 with the axis of rotation 51 pushes. By hand or as a result of the application of pressure to the working cylinder 129, the operating member 36 can be moved clockwise against the action of a Fe 131. The stop 49 also moves in the clockwise direction and enables the spring 41 to pull the adjusting member 38 to the right into the stop position.



  The brake pedal 15 operates a valve tappet 119 a brake valve 120 which on the one hand, at the beginning of the stroke of the brake pedal 15, allows compressed air to enter the line 21 and, on the other hand, with a further stroke, compressed air into the line 25 to actuate the Sends wheel brakes. Between the line 21 and the line 14 leading to the working cylinder 13 for the engine brake, or the line 28 leading to the working cylinder 129, there is again a control element 22, as in the embodiment according to FIG.



  The mode of operation is basically the same as in the vehicle according to FIG. 1. A special lock for the accelerator pedal 45 when the engine brake is switched on is, however, omitted. (Normally, the driver will operate the brake pedal 15 and thus the engine brake with his right foot and thus will not be able to accelerate at all at the same time.) The vehicle according to FIG. 3 does not fundamentally differ from the vehicle according to FIG. 2 There is only a lock for accelerating when the engine brake is switched on.

   When the engine brake is switched on, a lever 52 inevitably connected to the throttle valve 11 is in the dashed position at the stop 53 and prevents a two-armed lever 54 moving with the rod 40 from pivoting in a clockwise direction, so that the entire throttle linkage does not have this idle position L. can be moved beyond.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH Kraftfahrzeug mit Antrieb durch eine Einspritz- brennkraftmaschine, mit einer Auspuffmotorbremse und mit einem im Bereich des Fahrers angebrachten Bedienungsglied, das durch Betätigung in der einen Richtung das Einstellglied für die Kraftstoffeinspritz- menge auf Nullförderung stellt und dessen einstell- bare Endstellung in der anderen Richtung die Leer lauf-Kraftstoffmenge bestimmt, dadurch gekenn= zeichnet, PATENT CLAIM Motor vehicle driven by an injection internal combustion engine, with an exhaust engine brake and with an operating element mounted in the driver's area which, when actuated in one direction, sets the adjustment element for the fuel injection quantity to zero delivery and its adjustable end position in the other direction determines the amount of idle fuel, characterized by dass das Bedienungsglied mit Hilfe eines Arbeitszylinders für ein Druckmittel, das gleichzeitig in einem weiteren Arbeitszylinder zur Betätigung der Auspuffmotorbremse herangezogen wird, beim Ein schalten der Auspuffmotorbremse auf Nullförderung gestellt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Kraftfahrzeug nach Patentanspruch, bei dem das Bedienungsglied an der Lenksäule angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitszylinder für die Einstellung der Einspritzung auf Nullförderung ebenfalls an der Lenksäule angebracht ist. 2. that the operating member with the help of a working cylinder for a pressure medium, which is used at the same time in a further working cylinder to actuate the exhaust motor brake, is set to zero delivery when the exhaust motor brake is switched on. SUBClaims 1. Motor vehicle according to claim, in which the operating member is attached to the steering column, characterized in that the working cylinder for setting the injection to zero delivery is also attached to the steering column. 2. Kraftfahrzeug nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienungsglied als Hebel ausgebildet ist, der durch Federkraft gegen eine die Leerlaufstellung bestimmende Einstellschraube ge drückt wird und gegen die Federkraft von Hand und durch Einschaltung der Auspuffmotorbremse mit Hilfe des Arbeitszylinders auf Nullförderung gestellt werden kann. Motor vehicle according to dependent claim 1, characterized in that the operating member is designed as a lever which is pressed by spring force against an adjusting screw determining the idle position and can be set to zero delivery against the spring force by hand and by switching on the exhaust motor brake with the help of the working cylinder. 3. Kraftfahrzeug nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem die Einspritzmenge an der Einspritzvorrichtung einstellenden Glied zwangläufig verbundene Gaspedal nach Wegnehmen der Fusskraft mit Hilfe einer Federkraft gegen einen beweglichen Anschlag gedrückt wird, der mit dem Bedienungsglied zwangläufig verbunden ist. 4. 3. Motor vehicle according to dependent claim 2, characterized in that the accelerator pedal that is inevitably connected to the member setting the injection quantity on the injection device is pressed after removing the foot force with the aid of a spring force against a movable stop which is positively connected to the operating member. 4th Kraftfahrzeug nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Gestänge zwischen Gaspedal und die Einspritzmenge einstellendem Glied mitbewegtes Anschlagglied bei eingeschalteter Aus puffmotorbremse in der Leerlaufstellung oder anfäng lich beim Gasgeben gegen ein zwangläufig mit dem Drosselorgan dieser Bremse mitbewegtes Anschlag glied stösst. 5. Motor vehicle according to dependent claim 3, characterized in that a stop member moved along with the linkage between the accelerator pedal and the injection quantity adjusting member, when the exhaust motor brake is switched on, in the idle position or initially when accelerating against a stop member that is inevitably moved with the throttle member of this brake. 5. Kraftfahrzeug nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Gestänge zwischen Gaspedal und die Einspritzmenge einstellendem Glied mitbewegtes Anschlagglied bei eingeschalteter Aus puffmotorbremse in der Leerlaufstellung oder anfäng lich beim Gasgeben gegen ein zwangläufig mit dem Bedienungsglied mitbewegtes Anschlagglied stösst. Motor vehicle according to dependent claim 3, characterized in that a stop member moved along with the linkage between the accelerator pedal and the injection quantity adjusting member, when the exhaust motor brake is switched on, in the idle position or initially when accelerating pushes against a stop member that is inevitably moved with the operating member.
CH357989D 1957-04-27 1958-04-22 Motor vehicle with exhaust engine brake CH357989A (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE357989X 1957-04-27

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CH357989A true CH357989A (en) 1961-10-31

Family

ID=6290722

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH357989D CH357989A (en) 1957-04-27 1958-04-22 Motor vehicle with exhaust engine brake

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH357989A (en)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT392040B (en) * 1988-03-30 1991-01-10 Steyr Daimler Puch Ag BRAKE DEVICE FOR MOTOR VEHICLES OPERATED BY A DIESEL ENGINE

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