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CH353523A - Mehrgeschossiges Gebäude zum Einstellen von Fahrzeugen - Google Patents

Mehrgeschossiges Gebäude zum Einstellen von Fahrzeugen

Info

Publication number
CH353523A
CH353523A CH353523DA CH353523A CH 353523 A CH353523 A CH 353523A CH 353523D A CH353523D A CH 353523DA CH 353523 A CH353523 A CH 353523A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
group
storey
floors
groups
building
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Musfeld Ferdinand
Original Assignee
Musfeld Ferdinand
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Musfeld Ferdinand filed Critical Musfeld Ferdinand
Publication of CH353523A publication Critical patent/CH353523A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H6/00Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
    • E04H6/08Garages for many vehicles
    • E04H6/10Garages for many vehicles without mechanical means for shifting or lifting vehicles, e.g. with helically-arranged fixed ramps, with movable ramps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Residential Or Office Buildings (AREA)

Description


  Mehrgeschossiges     Gebäude        zum    Einstellen von Fahrzeugen    Die vorliegende Erfindung betrifft ein mehr  geschossiges Gebäude zum Einstellen von Fahrzeu  gen, im speziellen von Autos, welches als     Parkie-          rungsflächen    dienende schiefe, in der Fallinie zu  durchfahrende Ebenen aufweist, auf denen die Fahr  zeuge quer zur Fahrrichtung parkiert werden können.  Solche an sich bereits bekannte Gebäude haben den       Vorteil,    dass sie keine speziellen     Auffahrtsrampen     benötigen, um von dem einen Geschoss ins andere  gelangen zu können, wodurch sich der besonders im  Stadtinnern ausserordentlich teure Platz sehr zweck  mässig ausnützen lässt.

   Das erfindungsgemässe Gebäude  ist nun dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei  nebeneinander angeordnete     Geschossgruppen    vorhan  den sind, dass die Geschosse jeder Gruppe zueinander  parallel verlaufen und die schiefen     Parkierungs-          flächen    eine zur Neigung der schiefen     Parkierungs-          flächen    der Geschosse der daneben angeordneten  Gruppe entgegengesetzte Neigung aufweisen, und dass  jedes Geschoss an seinen Enden und in der     Mitte    mit  den auf gleicher Höhe liegenden Enden,     resp.    der auf  gleicher Höhe liegenden Mitte von Geschossen der  danebenliegenden Gruppe     derart    verbunden ist,

   dass  mit Fahrzeugen über diese Verbindungen von den  Geschossen der einen Gruppe zu den Geschossen der  daneben liegenden Gruppe gefahren werden kann.  



  Nachfolgend werden anhand der Zeichnung Aus  führungsbeispiele der Erfindung beschrieben. In der  Zeichnung zeigt  die     Fig.    1 eine Draufsicht auf ein Geschoss     in     jeder     Geschossgruppe    eines ersten Ausführungsbei  spieles, welches nur zwei     Geschossgruppen    aufweist,  die     Fig.    2 einen Vertikalschnitt nach der Linie       Il-II    der     Fig.    1,

    die     Fig.    3 eine der     Fig.    1 entsprechende Darstel  lung eines zweiten     Ausführungsbeispieles    mit vier    nebeneinander angeordneten     Geschossgruppen    glei  cher Breite und  die     Fig.    4 eine der     Fig.    1 entsprechende Darstel  lung eines dritten     Ausführungsbeispieles,    das nur  drei nebeneinander angeordnete     Geschossgruppen    auf  weist, von denen jedoch die     mittlere    doppelt so breit  ist wie die beiden anderen.  



  Das erste, in den     Fig.    1 und 2 dargestellte Aus  führungsbeispiel     eines        mehrgeschossigenEinstellgebäu-          des,    das sich speziell für Autos eignet,     besitzt    zwei  nebeneinander angeordnete     Geschossgruppen    1 und 2,  welche beide von einer gemeinsamen Mauer 3 umfasst  und durch ein gemeinsames Dach 4 gedeckt werden.  In jeder     Geschossgruppe    sind, wie man aus der     Fig.    2  ersehen     kann,    die durch Säulen 18 getragenen  Geschosse zueinander parallel.

   Das in der     Fig.    1 dar  gestellte Geschoss aus der     Geschossgruppe    1 besteht  im     wesentlichen    aus den zwei schiefen Abschnitten 5  und 6, deren Neigung hier etwa 6      /o,    beträgt, dem       horizontalen        Zwischenstück    9 und den beiden hori  zontalen Endstücken 7 und B.     Alle    darunter und dar  über liegenden Geschosse sind, wie bereits     ausgeführt,     gleich ausgebildet.

   Die Geschosse der     Geschossgruppe     2 sind ebenfalls gleich ausgebildet, nur     weisen    deren  schiefe     Abschnitte    10 und 11 eine gegenüber den       Abschnitten,    5 und 6 entgegengesetzte     Fallrichtung        auf,     haben jedoch dieselbe Neigung, von hier beispielsweise  6     0/a.    Diese schiefen Abschnitte sind durch ein hori  zontales Zwischenstück 14 miteinander verbunden,  während sich an den beiden Enden je ein     horizontales     Endstück 12,     bzw.    13 befindet.

   Das horizontale End  stück unter dem Endstück 12 ist mit 15, dasjenige  über dem     horizontalen    Endstück 13 mit 16 bezeichnet.  Irgend eines der Geschosse weist ein     Portal    17 auf,  das als Ein- und     Ausfahrt    dienen kann. Dieses     Portal     kann sich in beliebiger Höhe befinden, je nachdem,      ob das Gebäude auf dem Boden steht oder sich ganz  oder     teilweise    unter der     Erdoberfläche    befindet.

   Selbst  verständlich lässt sich auch auf jeder Seite jeder       Geschossgruppe    je ein Portal anbringen, welches sich  je nach den topographischen Verhältnissen auf ent  sprechender Höhe befinden kann, und von denen  jedes nur als     Einfahrt    oder nur als     Ausfahrt    oder  sowohl als     Einfahrt    wie auch als     Ausfahrt    benützt  werden kann.  



  Wie man aus der Zeichnung ersehen kann, liegt  das     horizontale    Zwischenstück 9 des in der     Fig.    1 dar  gestellten Geschosses der     Geschossgruppe    1 gleich hoch  wie das     horizontale    Zwischenstück 14 des dargestellten  Geschosses der     Geschossgruppe    2. Da des weiteren  diese beiden Zwischenstücke 9 und 14 miteinander  verbunden sind, kann man ohne Schwierigkeit vom  Geschoss 5-9 über die Verbindung 9, 14 in das  Geschoss 10-14 fahren.

   Des weiteren ist aus der  Zeichnung ersichtlich, dass das     horizontale    Endstück 7  der     Geschossgruppe    1 auf     gleicher    Höhe mit dem  unter dem horizontalen Endstück 12 liegenden hori  zontalen Endstück 15 der     Geschossgruppe    2 liegt, dass  es mit ihm verbunden ist und dass man daher ohne  Schwierigkeit mit einem Fahrzeug vom     einen    End  stück zum anderen fahren kann.

   Dieselben Voraus  setzungen treffen auch für die horizontalen Endstücke  auf der anderen Seite der schiefen Ebene zu: Das  über dem     horizontalen    Endstück 13 liegende horizon  tale Endstück 16 der     Geschossgruppe    2 liegt auf der  selben Höhe wie das horizontale Endstück 8 der       Geschossgruppe    1 und ist mit ihm verbunden, so dass  auch hier von einem     Geschossende    der einen     Geschoss-          gruppe    in ein gleich hoch liegendes     Geschossende    der  anderen     Geschossgruppe    gefahren werden kann.  



  Parkiert werden die mit 19 bezeichneten Autos  quer zur Fahrrichtung, die mit der     Fallinie    der durch  die     Abschnitte    5, 6, 10 und 11 gebildeten schiefen  Ebenen übereinstimmt, und zwar im wesentlichen auf  diesen schiefen Ebenen rechts und links eines als  Fahrbahn dienenden Mittelstreifens. Die Säulen 18  sind     zweckmässigerweise    so im Raum     verteilt,    dass sich  je zwei oder drei Fahrzeuge zwischen     zwei    Säulen  parkieren lassen.  



  Wenn man ein Auto parkieren will,     fährt    man  durch das Portal 17 in das Gebäude und sucht sich  einen     freien    Platz; findet man diesen nicht schon in  einem der beiden in der Figur dargestellten Geschosse,  so kann man dadurch, dass man das ganze Gebäude  oder auch nur die in der Zeichnung linke oder die in  der Zeichnung rechte Gebäudehälfte im     Gegenuhrzei-          gersinn        durchfährt,    stets höher hinauf, und dadurch,  dass man das Gebäude oder einen Gebäudeteil     im     Uhrzeigersinn     durchfährt,    wieder bis ins unterste  Geschoss hinabfahren, und sich irgendwo einen Park  platz suchen.

   Selbstverständlich können auch gewisse  Plätze als Serviceplätze zum Schmieren und Waschen,  zur Vornahme von Reparaturen und zum Verkauf  von Benzin     reserviert    sein, wodurch aber im Gebäude  aufbau im wesentlichen nichts     geändert    wird.    Die     Fig.    3 zeigt eine Draufsicht auf die Geschosse  eines grösseren Gebäudes, welches vier nebeneinander  liegende     Geschossgruppen    21, 22, 23 und 24     aufweist.     Wie man sieht, entsprechen die     Geschossgruppen    21  und 22 genau den     Geschossgruppen    1 und 2 des ersten  Ausführungsbeispiels, so dass sich eine     detaillierte     Beschreibung erübrigt.

   Die Pfeile 25 zeigen an, in  welcher Richtung die schiefen     Parkierungsflächen     ansteigen. Des weiteren entsprechen die     Geschoss-          gruppen    23 und 24 ebenfalls den     Geschossgruppen    1  und 2. Im Unterschied zum erstbeschriebenen Aus  führungsbeispiel gibt es jedoch hier zwei mittlere       Geschossgruppen    22 und 23, die miteinander genau  gleich verbunden sind wie die     Geschossgruppen    21  und 22, sowie die     Geschossgruppen    23 und 24.

    Dadurch, dass die Geschosse aller     Geschossgruppen    an  den Enden und in der Mitte so mit den auf gleicher  Höhe liegenden Geschossen der benachbarten     Geschoss-          gruppe    verbunden sind, dass mit einem Fahrzeug vom  einen zum anderen gefahren werden kann, lässt sich  das Gebäude ohne Mühe durchfahren, auch wenn alle  Wege nur als Einbahnwege ausgestaltet sind, ohne  dass spezielle Auffahrtsrampen angeordnet werden  müssen.  



  Die     Fig.    4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel:  Dieses weist nur drei nebeneinander angeordnete       Geschossgruppen    auf, die mit 26, 27 und 28 bezeich  net sind. Während die beiden äusseren     Geschossgrup-          pen    26 und 28 der     Geschossgruppe    1 des ersten       Ausführungsbeispieles    entsprechen ist die mittlere       Geschossgruppe    27 doppelt so breit wie jede der  beiden anderen     Geschossgruppen    und besteht eigent  lich aus zwei     nebeneinandergestellten,

      zusammen  eine Einheit bildenden     Geschossgruppen    2 des  ersten     Ausführungsbeispieles.    Auch hier ist mit Pfei  len 29 die Richtung angezeigt, in welcher die schiefen  Ebenen ansteigen. Selbstverständlich lässt sich auch  hier in jeder     Geschossgruppe    an beiden Enden je ein  Portal anbringen, dessen Höhe dem Gelände entspre  chend zu wählen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mehrgeschossiges Gebäude zum Einstellen von Fahrzeugen, welches als Parkierungsflächen dienende schiefe, in der Fallinie zu durchfahrende Ebenen auf weist, auf denen die Fahrzeuge quer zur Fahrrichtung parkiert werden können, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei nebeneinander angeordnete Geschoss- gruppen vorhanden sind,
    dass die Geschosse jeder Gruppe zueinander parallel verlaufen und die schiefen Parkierungsflächen eine zur Neigung der schiefen Parkierungsflächen der Geschosse der daneben ange ordneten Gruppe entgegengesetzte Neigung aufweisen und dass jedes Geschoss an seinen Enden und in der Mitte mit den auf gleicher Höhe liegenden Enden, resp. der auf gleicher Höhe liegenden Mitte von Geschossen der danebenliegenden Geschossgruppe derart verbunden ist, dass mit Fahrzeugen über diese Verbindungen von den Geschossen. der einen Gruppe zu den Geschossen der danebenliegenden Gruppe gefahren werden kann.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gebäude nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass drei nebeneinander angeordneteGeschoss- gruppen vorhanden sind. 2. Gebäude nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Geschossgruppe dop pelt so breit ist wie jede der beiden seitlichen Geschoss- gruppen. 3. Gebäude nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass vier nebeneinander angeordnete Geschossgruppen vorhanden sind.
CH353523D 1960-06-01 1960-06-01 Mehrgeschossiges Gebäude zum Einstellen von Fahrzeugen CH353523A (de)

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