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CH350761A - A method of preventing re-infection of the sterile side of a unilaterally sterile, flexible, running web for packaging purposes - Google Patents

A method of preventing re-infection of the sterile side of a unilaterally sterile, flexible, running web for packaging purposes

Info

Publication number
CH350761A
CH350761A CH350761DA CH350761A CH 350761 A CH350761 A CH 350761A CH 350761D A CH350761D A CH 350761DA CH 350761 A CH350761 A CH 350761A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
web
sterile
medium
wall
center
Prior art date
Application number
Other languages
German (de)
Inventor
Loeliger Willi
Original Assignee
Alpura Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alpura Ag filed Critical Alpura Ag
Publication of CH350761A publication Critical patent/CH350761A/en

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/02Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor using physical phenomena
    • A61L2/04Heat

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  

  
 



  Verfahren zum Verhindern der Nachinfektion der sterilen Seite einer einseitig sterilen, biegsamen, laufenden Bahn für Verpackungszwecke
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verhindern der Nachinfektion der sterilen Seite einer einseitig sterilen, biegsamen, laufenden Bahn für Verpackungszwecke. Die Erfindung baut sich auf der Erkenntnis auf, dass es genügt, zum Herstellen einer mit sterilem Gut zu füllenden Packung aus bahnförmigem Verpackungsmaterial nur die später die Innenseite der Packung bildende Bahnseite zu sterilisieren, sofern dafür gesorgt wird, dass die z. B. durch Wärmeeinwirkung sterilisierte Bahnseite nicht in Berührung mit nicht sterilen Flächenteilen oder keimhaltiger Atmosphäre kommt, wodurch eine Nachinfektion stattfindet. Das erfindungsgemässe Verfahren ermöglicht, eine solche Nachinfektion auszuschalten.



  Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass die sterile Seite der Bahn mit einem gas- oder dampfförmigen sterilen Medium derart beaufschlagt wird, dass die Seitenkanten der Bahn durch das sterile Medium bestrichen werden, indem sich dieses von auf der Bahn befindlichen Aufschlagstellen aus gegen die Kanten ausbreitet.



   Die sterile Bahnseite kann vorzugsweise längs eines die Bahnmitte einschliessenden Bereiches beaufschlagt werden; sie kann aber auch zusätzlich an zwischen der Bahnmitte und den Seitenkanten liegenden Stellen beaufschlagt werden. Zweckmässig können die mindestens an die Seitenkanten der Bahn stossenden Flächenteile der nicht sterilen Bahnseite unter dem Einfluss der Beaufschlagung der sterilen Bahnseite auf eine zusammenhängende Auflagefläche gedrückt werden. Ferner empfiehlt es sich, ausserhalb der Bahnmitte liegende Bereiche der sterilen Bahnseite durch das Medium in von der Bahnmitte weg geneigter Richtung zu beaufschlagen.



   Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des geschilderten erfindungsgemässen Verfahrens. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist gekennzeichnet durch Führungsmittel für die laufende Bahn, ferner durch eine mindestens annähernd parallel zur Durchlauffläche der sterilen Bahnseite im Abstand zu dieser sich erstreckende Wand und durch mindestens einen Austritt in dieser Wand, durch welchen eine Strömung eines sterilen gas- oder dampfförmigen Mediums gegen die sterile Bahnseite gerichtet werden kann. Zweckmässig kann die Bahn zwischen zwei einen Spaltraum bildenden festen Wänden geführt sein, welche in Richtung quer zur laufenden Bahn sich über die Seitenkanten derselben hinaus erstrecken. Schliesslich kann vorteilhaft die der nicht sterilen Bahnseite zugekehrte Wand eine zusammenhängende Auflagefläche für die Bahn bilden.



   Nachstehend werden anhand der Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 im Schnitt und in der Ansicht einen durch parallele und ebene Wände gebildeten Spaltraum und Mittel zum Beaufschlagen der durch den Spaltraum geführten Bahn mit steriler Luft,
Fig. 2 eine Ansicht der mit Austritten für die sterile Luft versehenen Wand der in Fig. 1 gezeichneten Vorrichtung und
Fig. 3 und 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Vorrichtung, bei welcher die Bahn unter Beaufschlagung mit steriler Luft und gleichzeitiger Verformung zu einem Tubus in eine Abfüll- und Verpackungsmaschine geführt wird.



   Die auf geeignete Weise, z. B. mittels Wärmestrahlung, einseitig sterilisierte Bahn 1 (Fig. 1) wird durch nicht gezeichnete Transportmittel durch den von den Wänden 2 und 3 gebildeten Spaltraum 4 in Richtung des Pfeiles 12 bewegt. Die Bahn 1 ist der  art geführt, dass ihre sterile Seite der Wand 2 zugekehrt ist. Letztere wird durch das den Hohlraum 5 einschliessende Blech 6 gebildet. Die Wand 3 ist parallel zur Wand 2 angeordnet, und wie diese eben ausgebildet. Die Wand 3 bildet eine feste und zusammenhängende   Führungs- und    Auflagefläche für die Bahn 1. Der Hohlraum 5 steht in Verbindung mit der Leitung 7, durch welche vom Gebläse 8 aus der Atmosphäre angesaugte Luft, welche im keramischen Filter 9 von mitgeführten Keimen befreit wird, in den Hohlraum 5 geführt werden kann.

   Die Wand 2 ist mit einer Mehrzahl von Austritten 10 versehen, die durch Bohrungen 11 im Blech 6 gebildet werden.



  Fig. 2 zeigt die Ansicht der mit den Austritten 10 versehenen Wand 2.



   Im Betrieb der geschilderten Vorrichtung wird die Bahn laufend in Richtung des Pfeiles 12 durch den Spaltraum 4 bewegt. Gleichzeitig wird durch die Leitung 7 sterile Luft in den Hohlraum 5 geführt, womit die sterile Seite der Bahn mit steriler Luft beaufschlagt wird, die durch die Bohrungen 11 aus dem Hohlraum austritt. Die Verhältnisse sind z. B. derart eingerichtet, dass die Austrittsgeschwindigkeit der Luft aus den Bohrungen 11 im Mittel etwa 5 mlsec beträgt.



   Die Bohrungen 11 weisen unterschiedliche Durchmesser auf; ferner sind sie in Längsreihen angeordnet, wobei der Abstand zweier aufeinanderfolgender Bohrungen derselben Reihe je nach Reihe verschieden ist. Die im Bereich der Bahnmitte liegenden Austritte   1 0a    sind wesentlich grösser und näher beieinander als die übrigen Austritte. Mithin wird die Bahnseite hauptsächlich längs eines die Bahnmitte einschliessenden Bereiches mit der sterilen Luft beaufschlagt. Zusätzlich sind seitlich der Reihe 10a in der Wand 2 je zwei weitere Reihen von Austritten    1 Ob    und   1 0c    vorgesehen.

   Die Austritte   1 Ob    sind kleiner als die Austritte   1 0a    und grösser als die Austritte   lOc.    Ferner ist der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Austritten   1 Ob    bzw.   1 0c    grösser als derjenige zweier aufeinanderfolgender Austritte   lOa.   



  Schliesslich sind die in die Austritte   1 Oc    mündenden Bohrungen derart geneigt, dass die ausserhalb der Bahnmitte in der Nähe der Seitenkanten liegenden Bereiche der sterilen Bahnseite durch die sterile Luft in von der Bahnmitte weg geneigter Richtung beaufschlagt werden. Sämtliche Austritte sind derart bezüglich der Bahn 1 angeordnet, dass die Aufschlagstellen der sterilen Luft auf der sterilen Bahnseite sich innerhalb der Seitenkanten der Bahn befinden.



   Die Wirkung der geschilderten Vorrichtung ist folgende: Die durch die einzelnen Austritte 10 strömende sterile Luft beaufschlagt die sterile Bahnseite. Die sterile Luft verteilt sich von den Aufschlagstellen aus im wesentlichen quer zur Längsrichtung der Bahn, um nach Bestreichen der Bahnoberfläche im Sinne der Pfeile 13 aus dem Spaltraum 4 abzuströmen. Die Verhältnisse sind also so gewählt, dass die Seitenkanten la und   lb    der Bahn ausschliesslich durch sterile Luft bestrichen werden, die sich von auf der Bahn befindlichen Aufschlagstellen aus gegen die Kanten ausbreitet. Ferner ist der ganze Spaltraum 4 mit steriler Luft gefüllt, wobei unter dem Einfluss der in Richtung der Pfeile 13 abströmenden sterilen Luft keine keimhaltige Aussenluft in den Spaltraum 4 eindringen und in Berührung mit der sterilen Bahnseite kommen kann.

   Unter dem Einfluss der geschilderten Beaufschlagung wird die Bahn - insbesondere ihre an die Seitenkanten la und   lb    anstossenden Flächenteile - auf die als zusammenhängende Auflagefläche wirkende Wand 3 gedrückt.



   Die auf der Wand 3 aufliegende Bahnseite und damit auch die Wand 3 selbst sind nicht steril. Weil aber die Seitenkanten ausschliesslich durch sterile Luft bestrichen werden, die sich von einer auf der sterilen Bahnseite befindlichen Aufschlagstelle ausbreitet, können keine auf der Wand 2 oder auf der nicht sterilen Bahnseite befindlichen Keime auf die sterile Bahnseite gelangen; dies aus dem Grunde, weil allfällig im Bereich der Seitenkanten auf der Wand 3 befindliche Keime fortwährend nach aussen weggespült oder an einer Wanderung auf die sterile Bahnseite verhindert werden. Letzteres wird noch unterstützt durch die schräge Richtung der in die Austritte 1 Oc ausmündenden Bohrungen. Eine Nachinfektion der sterilen Bahnseite ist somit ausgeschlossen, obschon die ganze Vorrichtung sich nicht in einem geschlossenen Raum befindet.



   Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 wird die auf ihrer Vorderseite vorgängig sterilisierte Bahn 20 durch den von den Wänden 21 und 22 gebildeten Spaltraum 23 in Richtung des Pfeils 24 bewegt. Die Bahn 20 besteht aus einseitig mit Kunststoff, z. B. Polyäthylen, beschichtetem Papier, wobei die Kunststoffseite die sterile Bahnseite darstellt. Die sterile Seite der Bahn 20 ist der Wand 21 zugekehrt, welche eine Mehrzahl von Austritten 25 aufweist, durch welche sterile Luft auf die sterile Bahnseite gerichtet werden kann. Die sterile Luft wird durch die Leitung 26 in den Hohlraum 27 geführt, der durch das Blech 28 gebildet wird. Die Wand 22 wird durch das Blech 19 gebildet.

   In Zuführrichtung 24 der Bahn 20 nähern sich die Wände 21 und 22 stetig der Form der Mantelfläche eines Kreiszylinders, womit die Bahn 20 sich an ihrem Austritt aus dem Spalt 23 der Form eines Tubus   20' nähert.    Die Wand 21 schliesst sich in ihrem Unterteil vollständig zu einer Zylinderfläche, während die Seitenkanten der Wand 22 einen Spalt 29 bilden. Die Wand 21 erstreckt sich nach unten über die Wand 22 hinaus in den Tubus 20'. Die Wände 21 und 22 sind durch Zwischenstücke 31 im Abstand zueinander gehalten. Das die Wand 22 bildende Blech ist am Gehäuse 31 einer Verpakkungs- und Abfüllmaschine befestigt.



   Durch Übereinanderlegen der Seitenkanten der Bahn 20 entsteht schliesslich ein Tubus 20'. Durch das Beaufschlagen der sterilen Bahnseite mit steriler Luft wird auf die in Zusammenhang mit dem Aus  führungsbeispiel nach Fig. 1 geschilderte Weise dafür gesorgt, dass keine Nachinfektion der sterilen Bahnseite stattfinden kann.



   In das Innere des auf geschilderte Weise geformten Tubus ragt eine Andrückrolle 30, die drehbar in den auf der Wand 21 befestigten Haltern 18 angeordnet ist. Ein am Träger 32 (Fig. 4) befestigter Heizschuh 33 liegt unter Druck auf der durch die Rolle 30 abgestützten überlappten Partie der Bahn 20 auf und bewirkt durch Erwärmen des Kunststoffbelages ein Zusammenkleben. Der Heizschuh 33 ist elektrisch beheizt. In das Innere des geformten Tubus   20' ragt    ein Einfüllrohr 34 für das abzufüllende Gut. Der bis zum Niveau 17 teilweise gefüllte Tubus wird im Betrieb der Abfüll- und Verpackungsmaschine durch Pressorgane quer zu seiner Längsrichtung zusammengedrückt. Die Pressorgane sind als elektrisch beheizte Pressbackenpaare 35 und 36 ausgebildet, welche auf den in sich geschlossenen Ketten 37 und 38 umlaufen.

   Die Ketten laufen über Führungsräder 39 und 40 bzw. 41 und 42, von denen die Räder 39 und 41 durch nicht gezeichnete Antriebsmittel in Drehung versetzt werden können. Ein weiteres, nicht gezeichnetes Pressbackenpaar arbeitet senkrecht zur Zeichenebene, derart, dass der laufend nach unten geführte Tubus abwechselnd in zwei zueinander senkrechten Richtungen zusammengedrückt wird. Die Bewegung der jeweils in Arbeitsstellung befindlichen Pressbacken bewirkt einen Transport der Bahn 20 und des Tubus   20' nach    unten. Durch das Zusammendrücken mit Hilfe der beheizten Pressbacken wird der Tubus   20' in    geschlossene Behälter 43 abgeteilt.



   Zur Inbetriebnahme der geschilderten Einrichtung wird die bereits auf ihrer Kunststoffseite sterilisierte Bahn 20 zugeführt und auf geschilderte Weise bei noch ausgeschalteter Zufuhr von abzufüllendem Gut zu einem Tubus geformt und dieser quer zu seiner Längsrichtung zusammengedrückt, so dass der Tubus sich nur nach oben öffnet. Hierauf wird bei stillgesetzter Abfüll- und Verpackungsmaschine durch das Rohr 26 beispielsweise auf   3500 C    überhitzter Dampf in den Hohlraum 27 geführt, womit das Innere des Hohlraumes und die Wand 21 auf Sterilisationstemperatur erhitzt werden. Gleichzeitig wird auch durch das Einfüllrohr 34 überhitzter Wasserdampf in den geformten Tubus geleitet. Der Dampf entweicht nach oben und erhitzt die Rolle 30 mit ihren Haltern 18 sowie die Aussenseite des Einfüllrohres ebenfalls auf Sterilisationstemperatur.

   Hierauf wird die Zufuhr von überhitztem Wasserdampf ausgeschaltet, durch die Rohrleitung 26 sterile Luft in den Hohlraum 27 geführt und auf die sterile Bahnseite geblasen, und die Abfüll- und Verpackungs maschine wieder eingeschaltet. Ferner wird das abzufüllende Gut, z. B. Milch, durch die Leitung 34 zugeführt und in den laufend geformten Tubus eingefüllt. Die vorgängig sterilisierte beschichtete Bahnseite kommt während des ganzen Vorganges nicht mit keimhaltiger Atmosphäre oder nicht sterilen Flächenteilen in Berührung, so dass sich im Inneren der geschlossenen und gefüllten Behälter keine Keime befinden können.

   Sofern die als Packungsmaterial dienende Papierbahn den zur Anfangssterilisierung nötigen Temperaturen nicht gewachsen ist, kann an den Bahnanfang ein Bahnstück aus Aluminiumfolie geklebt und die geschilderten Schritte zur Anfangssterilisierung durchgeführt werden, solange der vorläufig noch aus Aluminiumfolie bestehende Tubus sich im Arbeitsbereich der Abfüll- und Verpackungsmaschine befindet.



   Die Erfindung ist nicht auf die geschilderten Ausführungsbeispiele beschränkt. Die Austritte für das zur Beaufschlagung dienende sterile Medium könnten auch als Schlitze ausgebildet sein. Ferner wäre es auch möglich, ein anderes steriles Medium als entkeimte Luft zu verwenden, z. B. Stickstoff.   



  
 



  A method of preventing re-infection of the sterile side of a unilaterally sterile, flexible, running web for packaging purposes
The invention relates to a method for preventing re-infection of the sterile side of a unilaterally sterile, flexible, moving web for packaging purposes. The invention is based on the knowledge that it is sufficient to produce a pack to be filled with sterile material from web-shaped packaging material to sterilize only the web side that will later form the inside of the pack, provided that it is ensured that the z. B. by the action of heat sterilized web side does not come into contact with non-sterile surface parts or a germ-containing atmosphere, whereby a post-infection takes place. The method according to the invention enables such post-infection to be eliminated.



  The method is characterized in that the sterile side of the web is exposed to a gaseous or vaporous sterile medium in such a way that the side edges of the web are coated by the sterile medium, in that this spreads against the edges from impact points located on the web .



   The sterile side of the web can preferably be acted upon along an area enclosing the center of the web; however, it can also be acted upon at points located between the center of the web and the side edges. The surface parts of the non-sterile web side which abut at least the side edges of the web can expediently be pressed onto a contiguous support surface under the influence of the impact on the sterile web side. It is also advisable to apply the medium to areas of the sterile side of the web that are outside the center of the web in a direction inclined away from the center of the web.



   The invention also relates to a device for carrying out the described method according to the invention. The device according to the invention is characterized by guiding means for the moving web, further by a wall extending at least approximately parallel to the passage surface of the sterile web side at a distance from this and by at least one outlet in this wall through which a flow of a sterile gaseous or vaporous medium can be directed against the sterile web side. The web can expediently be guided between two solid walls which form a gap and which extend in the direction transverse to the running web beyond the side edges of the same. Finally, the wall facing the non-sterile side of the web can advantageously form a coherent support surface for the web.



   Exemplary embodiments of the invention are explained in more detail below with reference to the drawing. Show it:
1 shows, in section and in a view, a gap formed by parallel and flat walls and means for applying sterile air to the web guided through the gap,
FIG. 2 shows a view of the wall of the device shown in FIG. 1 and provided with outlets for the sterile air
3 and 4 show a further exemplary embodiment of a device according to the invention, in which the web is fed to a tube in a filling and packaging machine while being exposed to sterile air and simultaneously being deformed.



   The appropriate way, e.g. B. by means of thermal radiation, one-sided sterilized web 1 (Fig. 1) is moved by means of transport, not shown, through the gap 4 formed by the walls 2 and 3 in the direction of arrow 12. The web 1 is guided in such a way that its sterile side faces the wall 2. The latter is formed by the sheet metal 6 enclosing the cavity 5. The wall 3 is arranged parallel to the wall 2 and, like this, is flat. The wall 3 forms a solid and coherent guide and support surface for the web 1. The cavity 5 is connected to the line 7, through which air sucked in from the atmosphere by the blower 8, which is freed from germs carried along in the ceramic filter 9, can be guided into the cavity 5.

   The wall 2 is provided with a plurality of outlets 10 which are formed by bores 11 in the sheet metal 6.



  FIG. 2 shows the view of the wall 2 provided with the outlets 10.



   In operation of the device described, the web is continuously moved in the direction of arrow 12 through the gap 4. At the same time, sterile air is fed into the cavity 5 through the line 7, whereby the sterile side of the web is acted upon with sterile air which exits the cavity through the bores 11. The conditions are z. B. set up such that the exit speed of the air from the bores 11 is on average about 5 mlsec.



   The bores 11 have different diameters; Furthermore, they are arranged in longitudinal rows, the distance between two successive holes in the same row being different depending on the row. The exits 10a located in the area of the center of the track are significantly larger and closer together than the other exits. The side of the web is therefore exposed to the sterile air mainly along an area enclosing the middle of the web. In addition, two further rows of outlets 10b and 10c are provided on the side of row 10a in wall 2.

   The exits 10b are smaller than the exits 10a and larger than the exits 10c. Furthermore, the distance between two successive exits 10b or 10c is greater than that of two successive exits 10a.



  Finally, the bores opening into the outlets 10c are inclined in such a way that the regions of the sterile web side lying outside the web center near the side edges are acted upon by the sterile air in a direction inclined away from the web center. All outlets are arranged in relation to the web 1 in such a way that the points of impact of the sterile air on the sterile web side are located within the side edges of the web.



   The effect of the device described is as follows: The sterile air flowing through the individual outlets 10 acts on the sterile side of the web. The sterile air is distributed from the points of impact essentially transversely to the longitudinal direction of the web in order to flow out of the gap 4 in the direction of the arrows 13 after it has been coated on the web surface. The ratios are therefore chosen so that the side edges la and lb of the web are coated exclusively with sterile air, which spreads against the edges from the points of impact on the web. Furthermore, the entire gap 4 is filled with sterile air, whereby under the influence of the sterile air flowing out in the direction of the arrows 13 no germ-containing outside air can penetrate into the gap 4 and come into contact with the sterile side of the web.

   Under the influence of the impact described, the web - in particular its surface parts abutting the side edges la and lb - is pressed onto the wall 3 acting as a coherent support surface.



   The web side lying on the wall 3 and thus also the wall 3 itself are not sterile. But because the side edges are coated exclusively with sterile air, which spreads from an impact point located on the sterile side of the track, no germs located on the wall 2 or on the non-sterile side of the track can get to the sterile side of the track; this for the reason that any germs located in the area of the side edges on the wall 3 are continually washed away to the outside or prevented from migrating to the sterile side of the web. The latter is supported by the oblique direction of the holes opening into the outlets 10c. Re-infection of the sterile side of the web is thus excluded, although the entire device is not located in a closed space.



   In the embodiment according to FIGS. 3 and 4, the web 20 previously sterilized on its front side is moved through the gap 23 formed by the walls 21 and 22 in the direction of the arrow 24. The web 20 consists of one side with plastic, for. B. polyethylene, coated paper, the plastic side being the sterile web side. The sterile side of the web 20 faces the wall 21, which has a plurality of outlets 25 through which sterile air can be directed onto the sterile web side. The sterile air is guided through the line 26 into the cavity 27 which is formed by the sheet metal 28. The wall 22 is formed by the sheet metal 19.

   In the feed direction 24 of the web 20, the walls 21 and 22 steadily approach the shape of the outer surface of a circular cylinder, whereby the web 20 approaches the shape of a tube 20 'at its exit from the gap 23. The lower part of the wall 21 closes completely to form a cylindrical surface, while the side edges of the wall 22 form a gap 29. The wall 21 extends downwardly beyond the wall 22 into the tube 20 '. The walls 21 and 22 are held at a distance from one another by spacers 31. The sheet metal forming the wall 22 is fastened to the housing 31 of a packaging and filling machine.



   By superimposing the side edges of the web 20, a tube 20 'is finally created. By applying sterile air to the sterile side of the web, it is ensured, in the manner described in connection with the exemplary embodiment according to FIG. 1, that the sterile side of the web cannot be re-infected.



   A pressure roller 30, which is rotatably arranged in the holders 18 fastened on the wall 21, protrudes into the interior of the tube, which is shaped in the manner described. A heating shoe 33 fastened to the carrier 32 (FIG. 4) rests under pressure on the overlapped part of the web 20 supported by the roller 30 and causes the plastic covering to stick together by heating. The heating shoe 33 is electrically heated. A filling pipe 34 for the goods to be filled protrudes into the interior of the shaped tube 20 '. The tube, which is partially filled up to level 17, is pressed together transversely to its longitudinal direction by pressing members during operation of the filling and packaging machine. The pressing members are designed as electrically heated pairs of pressing jaws 35 and 36, which revolve on closed chains 37 and 38.

   The chains run over guide wheels 39 and 40 or 41 and 42, of which the wheels 39 and 41 can be set in rotation by drive means (not shown). Another pair of pressing jaws, not shown, works perpendicular to the plane of the drawing in such a way that the tube, which is continuously guided downwards, is alternately compressed in two mutually perpendicular directions. The movement of the press jaws in the working position causes the web 20 and the tube 20 'to be transported downward. By pressing together with the aid of the heated press jaws, the tube 20 ′ is divided into closed containers 43.



   To put the device into operation, the web 20, which has already been sterilized on its plastic side, is fed in and, with the feed of goods to be filled still switched off, shaped into a tube in the manner described and this is compressed transversely to its longitudinal direction so that the tube only opens upwards. Then, when the filling and packaging machine is shut down, steam superheated to 3500 C, for example, is passed through the pipe 26 into the cavity 27, whereby the interior of the cavity and the wall 21 are heated to the sterilization temperature. At the same time, superheated steam is also passed through the filler pipe 34 into the formed tube. The steam escapes upwards and also heats the roller 30 with its holders 18 and the outside of the filling tube to the sterilization temperature.

   The supply of superheated steam is then switched off, sterile air is passed through the pipe 26 into the cavity 27 and blown onto the sterile side of the web, and the filling and packaging machine is switched on again. Furthermore, the goods to be filled, z. B. milk, supplied through line 34 and filled into the continuously shaped tube. The previously sterilized coated side of the web does not come into contact with a germ-containing atmosphere or non-sterile surface parts during the entire process, so that no germs can be found inside the closed and filled containers.

   If the paper web serving as packing material cannot cope with the temperatures required for the initial sterilization, a piece of aluminum foil can be glued to the beginning of the web and the described steps for initial sterilization can be carried out as long as the tube, which is still made of aluminum foil, is in the work area of the filling and packaging machine .



   The invention is not restricted to the exemplary embodiments described. The outlets for the sterile medium used for exposure could also be designed as slots. It would also be possible to use a different sterile medium than sterilized air, e.g. B. nitrogen.

 

Claims (1)

PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Verhindern der Nachinfektion der sterilen Seite einer einseitig sterilen, biegsamen laufenden Bahn für Verpackungszwecke, dadurch gekennzeichnet, dass die sterile Seite der Bahn mit einem gas- oder dampfförmigen sterilen Medium derart beaufschlagt wird, dass die Seitenkanten der Bahn durch das sterile Medium bestrichen werden, indem sich dieses von auf der Bahn befindlichen Aufschlagstellen aus gegen die Kanten ausbreitet. PATENT CLAIMS I. A method for preventing re-infection of the sterile side of a unilaterally sterile, flexible running web for packaging purposes, characterized in that the sterile side of the web is exposed to a gaseous or vaporous sterile medium in such a way that the side edges of the web through the sterile medium be coated by spreading it against the edges from impact points on the web. II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch Führungsmittel für die laufende Bahn, ferner durch eine mindestens annähernd parallel zur Durchlauffläche der sterilen Bahnseite im Abstand zu dieser sich erstreckende Wand und durch mindestens einen Austritt in dieser Wand, durch welchen eine Strömung eines sterilen gas- oder dampfförmigen Mediums gegen die sterile Bahnseite gerichtet werden kann. II. Device for performing the method according to claim I, characterized by guide means for the running web, further by a wall extending at least approximately parallel to the passage surface of the sterile web side at a distance from this and by at least one outlet in this wall through which a flow a sterile gaseous or vaporous medium can be directed against the sterile side of the web. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die sterile Bahnseite längs eines die B ahnmitte einschliessenden Bereiches beaufschlagt wird. SUBCLAIMS 1. The method according to claim 1, characterized in that the sterile side of the web is acted upon along an area enclosing the center of the train. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die sterile Bahnseite zusätzlich an zwischen der Bahnmitte und den Seitenkanten liegenden Stellen beaufschlagt wird. 2. The method according to dependent claim 1, characterized in that the sterile web side is additionally acted upon at points lying between the web center and the side edges. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die an die Seitenkanten der Bahn stossenden Flächenteile der nicht sterilen Bahnseite unter dem Einfluss der Beaufschlagung der sterilen Bahnseite durch das Medium auf eine zusammenhängende Auflagefläche gedrückt werden. 3. The method according to claim I, characterized in that at least the surface parts of the non-sterile web side abutting the side edges of the web are pressed onto a contiguous support surface under the influence of the medium acting on the sterile web side. 4. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ausserhalb der Bahnmitte liegende Bereiche der sterilen Bahnseite durch das Medium in von der Bahnmitte weg geneigter Richtung beauf schlagt werden. 4. The method according to dependent claim 2, characterized in that areas of the sterile web side lying outside the center of the web are acted upon by the medium in a direction inclined away from the center of the web. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Bahn zwischen zwei einen Spaltraum bildenden festen Wänden geführt ist, wel che in Richtung quer zur laufenden Bahn sich über die Seitenkanten derselben hinaus erstrecken. 5. Device according to claim II, characterized in that the web between two one Gap-forming solid walls is guided, wel che in the direction transverse to the running web extend beyond the side edges of the same. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch ; gekennzeichnet, dass die der nicht sterilen Bahnseite zugekehrte Wand eine zusammenhängende Auslagefläche für die Bahn bildet. 6. Device according to dependent claim 5, characterized in that; characterized in that the wall facing the non-sterile side of the web forms a coherent display area for the web.
CH350761D 1957-02-22 1957-02-22 A method of preventing re-infection of the sterile side of a unilaterally sterile, flexible, running web for packaging purposes CH350761A (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH350761T 1957-02-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH350761A true CH350761A (en) 1960-12-15

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ID=4509196

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH350761D CH350761A (en) 1957-02-22 1957-02-22 A method of preventing re-infection of the sterile side of a unilaterally sterile, flexible, running web for packaging purposes

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CH (1) CH350761A (en)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1258027B (en) * 1961-07-28 1968-01-04 Holstein & Kappert Maschf Method for re-sterilizing a tube made of plastic-coated paper or plastic film

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DE1258027B (en) * 1961-07-28 1968-01-04 Holstein & Kappert Maschf Method for re-sterilizing a tube made of plastic-coated paper or plastic film

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