CH348387A - Einrichtung zur gummielastischen Lagerung eines Antriebsaggregates mit schnellrotierendem Teil, insbesondere für Wäscheschleudern - Google Patents
Einrichtung zur gummielastischen Lagerung eines Antriebsaggregates mit schnellrotierendem Teil, insbesondere für WäscheschleudernInfo
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Description
Einrichtung zur gummielastischen Lagerung eines Antriebsaggregates mit schnellrotierendem Teil, insbesondere für Wäscheschleudern Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur gummielastischen Lagerung eines Antriebsaggregates mit schnellrotierendem Teil. Sie hat besondere Be deutung für Schleudern, die mit einer mehr oder weniger grossen Unwucht im rotierenden Teil arbei ten müssen. Es ist bereits bekannt, bei Wäscheschleudern das aus Motor und Trommel bestehende, senkrecht angeordnete Schleuderaggregat am Gehäuse oder einem Teil desselben bzw. einem dem Gehäuse sinn gemäss gleichzusetzenden, besonderen Traggestell federnd aufzuhängen. Zu diesem Zweck wurden bisher Stahlfedern oder Gummischnüre verwendet, die einerseits am Motor und anderseits am Gehäuse oder dergleichen befestigt waren. Die Schwierigkeit bei der Aufhängung solcher Aggregate liegt darin, dass die Übertragung der durch die mehr oder weniger grosse Unwucht hervor gerufenen Querschwingungen des rotierenden Teils auf das Gehäuse vermieden werden muss. Geschieht das nicht oder nicht in ausreichendem Masse, so be ginnt die. ganze Schleuder, die üblicherweise nicht ortsfest befestigt, sondern transportabel ist, auf dem Boden zu tanzen und zu wandern. Bei den be kannten Wäscheschleudern werden beim Anlaufen immer zwei Eigenfrequenzen durchlaufen, und zwar handelt es sich dabei einmal um diejenige bezüglich der Querschwingung und zum andernmal um die jenige bezüglich der Schaukelschwingung in einer Hoch-Quer-Ebene. Um diese Nachteile der bekannten Anordnung zu beseitigen und den Vorteil nur einer Eigenfre quenz, und zwar einer tiefen Eigenfrequenz, des gummielastisch gelagerten rotierenden Teils zu er zielen, sind gemäss der Erfindung die zur Abfede- rungverwendeten eigengedämpften, gummielastischen Massen mit dem rotierenden Teil in der achsnorma len Schwerpunktebene auf solchem Teilkreis ver bunden, dass die Eigenfrequenzen des rotierenden Teils bezüglich Querschwingung und Schaukel schwingung wenigstens annähernd gleich sind. Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, die sich auf Trocken schleudern für Wäsche beziehen, dargestellt. Fig. <B>1</B> zeigt in schematischer Darstellung einen Schnitt durch eine Einrichtung an einer Trocken schleuder mit statisch auf Druck beanspruchten La gerelementen. Fig. 2 ist ein Schnitt durch eine Einrichtung an einer Trockenschleuder mit statisch auf Zug bean spruchten Lagerelementen. Fig. <B>3</B> ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2 im Auszug. Fig. 4 gibt eine andere Ausführungsform der Einrichtung an einer Trockenschleuder und Fig. <B>5</B> ein Lagerelement der Einrichtung nach Fig. 4 im Auszug wieder. Fig. <B>6</B> zeigt eine weitere Ausführungsform mit einheitlichem Lagerkörper. Fig. <B>7</B> gibt den Lagerkörper nach Fig. <B>6</B> in An sicht wieder. Fig. <B>8</B> und<B>9</B> zeigen zwei gummielastische Lager elemente mit Einschiiiii:ungen nahe ihren Enden und einem unterschiedlichen Mittelteil in Tonnenform, also zusätzlichen Volumen, im schematischen Axial- schnitt, und Fig. <B>10</B> zeigt, ebenfalls im Axialschnitt, schema tisch ein Lagerelement mit einer Einschnürung nach Parabelkurven im Mittelteil. Bei der Ausführung nach Fig. <B>1</B> besitzt die Trockenschleuder ein Gehäuse<B>1,</B> das mit den fe- dernden Füssen 2 auf dem Boden auf,- gestellt ist. In das Gehäuse<B>1</B> ist zum Auffangen und Ableiten des Wassers der Zwischenboden<B>3</B> eingezogen. Das rotierende Aggregat besteht aus dem An triebsmotor<B>6,</B> der über die senkrechte Welle<B>5</B> die Schleudertrommel 4 treibt. Der Schwerpunkt des rotierenden Aggregates ist mit<B>7</B> bezeichnet, wobei der Schwerpunkt bei gefüllter Schleudertrommel ver standen wird. Zur Aufhängung des rotierenden Teils dienen Gummifedern, und zwar vorteilhafterweise in Form von Gummirnetallbauteilen <B>8.</B> Im vorliegenden Fall sind die Gummirnetallbauteile <B>8</B> rings um die senkrechte Welle parallel zu ihr angeordnet. Sie stützen sich auf den Zwischenboden<B>3.</B> Auf ihnen ist ein Kragen<B>9</B> befestigt, der seinerseits am Flansch des Motors<B>6</B> angeschraubt ist. Die Gummimetall- bauteile <B>8</B> sind also statisch auf Druck beansprucht. Ihre Angriffspunkte am rotierenden Teil, das heisst also am Kragen<B>9,</B> liegen in der achsnormalen Schwerpunktsebene <B>10.</B> Die Anzahl der Aufhängungsstellen kann ver schieden sein, muss jedoch mindestens drei betragen. An jeder Aufhängungsstelle ist ein Gummirnetallbau- teil <B>8</B> vorgesehen. Diese Teile<B>8</B> haben beim darge stellten Ausführungsbeispiel runden Querschnitt, es können also hierfür an sich bekannte, zylindrische Gummimetallbolzen verwendet sein. Die Befestigun <B>g</B> am Zwischenboden<B>3</B> und am Krag gen <B>9</B> erfolgt über ihre Metallteile z. B. durch Verschraubung. Im vorliegenden Fall sind zweck mässig die Gummünetallbauteile <B>8</B> auf einem Teil kreis ancreordnet, dessen Radius etwa die Hälfte des Trägheitsradius des rotierenden Teils beträgt. Auf diese Weise ist erreicht, dass die Eigenfrequenzen des Aggregates bezüglich Querschwingung und Schaukel schwingung in einer Hoch-Quer-Ebene annähernd gleich sind. Fig. 2 zeigt eine Trockenschleuder prinzipiell gleichen Aufbaues, die unter dem Motor<B>11</B> eine Bremse 12 hat. Der Schwerpunkt<B>13</B> des rotierenden Teils liegt hier verhältnismässig tief. Die Aufhängung erfolgt zweckmässig durch statisch auf Zug bean spruchte Gummünetallbauteile 14. Diese liegen nicht parallel zur Welle<B>15,</B> sondern sie sind zu ihr geneigt, so dass sie insgesamt auf einem Kegelmantel liegen. Die Spitze des Kegelmantels zeigt nach unten. Wiederum müssen mehrere, mindestens drei Gummi- metallbauteile 14 vorgsehen sein. Beim dargestellten Beispiel sind es vier. Wie Fig. <B>3</B> zeigt, haben die Gummimetallbauteile 14 rechteckigen Querschnitt und sind so angeordnet, dass die längere Achse des Rechtecks tangential zur Welle<B>15</B> liegt. Es kann anstelle des rechteckigen auch ein ellipsenfönniger Querschnitt gewählt sein, und die Gummimetallbauteile können so angeordnet sein, dass ihre längere Querschnittsachse radial zur Welle ]legt. Auch hier liegen die Angriffspunkte der Gummi- metallbauteile 14 am rotierenden Teil in der achs normalen Schwerpunktsebene <B>16.</B> Um dieser Bedin gung möglichst genau zu genügen, können gege benenfalls zwischen Motorflansch und Gummimetall- bauteilen 14 noch besondere Abstandsstücke<B>17</B> an geordnet sein. Gegebenenfalls sind auswechselbare Abstandsstücke verschiedener Höhe vorgesehen. Oben sind die Gummimetallbauteile 14 am Zwi schenboden<B>18</B> festgelegt. Bei den vorstehenden Beispielen können an jeder Aufhängungsstelle auch zwei oder mehrere Gummimetallbauteile vorgesehen sein, die parallel oder hintereinander geschaltet sind. So kann z. B. bei den Anordnungen nach Fig. <B>1</B> oder 2 der am Motor befestigte Teil<B>-</B> der Kragen<B>9</B> oder die<B>Ab-</B> standsstücke<B>17 -</B> an jeder Aufhängungsstelle zwi schen zwei Gummimetallbauteilen <B>8</B> oder 14 liegen. Dabei würde dann eines davon statisch auf Druck und das andere auf Zug beansprucht. Man kann es auch so einrichten, dass die statische Last nur von einem der Gummimetallbauteile aufgenommen wird, während das andere in erster Linie die Dämpfung bei den Betriebsschwingungen übernimmt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist der aus Motor<B>19</B> und Schleudertrommel 20 bestehende ro tierende Teil durch die Gunimimetallbauteile 21 auf gehängt. Diese sind derart angeordnet, dass sie sta tisch auf Druck und Schub bzw. Zug und Schub beansprucht werden. Sie liegen gegeneinander geneigt auf zwei Kegelmänteln, deren Spitzen aufeinander zu gerichtet sind. An jeder Aufhängungsstelle des rotierenden Teils sind also zwei Gummimetallbau- teile 21 vorhanden. Die Befestigung erfolgt einerseits an den Abstandsstücken 22, die mit dem Motor flansch verbunden sind und gegebenenfalls wieder auswechselbar verschieden hoch vorgesehen sein können, und anderseits am Zwischenboden<B>23</B> bzw. einer besonderen Halterung 24. Letztere ist wieder am Zwischenboden<B>23</B> verschraubt. Auch hier ist die Anordnung so getroffen, dass die Angriffspunkte der Aufhängungselemente, näm lich der Gummimetallbauteile 21, am rotierenden Teil in der Schwerpunktsebene <B>25</B> liegen. Der Teil kreis, auf dem die Gummimetallbauteile 21 ange ordnet sind, kann im vorliegenden Fall etwa das Anderthalbfache des Trägheitsradius betragen, um die Gleichheit der beiden Eigenfrequenzen zu er zielen. Fig. <B>5</B> zeigt ein Auffiängungselement für die Anordnung nach Fig. 4. Dasselbe besteht aus einem <B>Z,</B> ID V-förinigen Gummikörper<B>26,</B> der die einzelnen, Gummimetallbauteile 21 ersetzt, und den damit fest haftend verbundenen Metallteilen<B>27</B> und<B>28.</B> Die beiden Metallteile <B>27</B> und<B>28</B> können zur Befesti gung am Motorflansch bzw. am Zwischenboden bereits entsprechend vorgeformt sein. Es ergibt sich dadurch eine einfachere Fertigung und Montage. Aus konstruktiven Gründen ist es oft erwünscht, zur Aufhängungg des rotierenden Aggregates nur einen einheitlichen Lagerkörper zu verwenden. Eine solche Anordnung zeigt die Fig. <B>6.</B> Der rotierende Teil besteht aus Schleudertrom mel<B>29,</B> Antriebsmotor<B>30</B> und Bremse<B>31.</B> Er ist durch den Lagerkörper<B>32</B> mit dem Zwischenboden <B>33</B> des äussern Gehäuses verbunden. Der Angriff der gummielastischen Aufhängung am rotierenden Teil liegt in der Schwerpunktsebene 34. Der Lager körper selbst kann so ausgebildet sein, dass einzelne Gummiteile hinsichtlich ihrer Befestigungsmittel zu- sammengefasst sind. Eine solche Anordnung, die ge wissermassen aus der Anordnung nach Fig. 2 und<B>3</B> entstanden sein könnte, zeigt die Fig. <B>7.</B> Danach<B>be-</B> steht der Lagerkörper aus den Metallflanschen<B>35</B> und<B>36,</B> die der Befestigung am Zwischenboden bzw. am Motorflansch dienen. An diesen festgehaftet sind die einzelnen Gummibänder<B>37.</B> Es können aber auch die Gummiteile zu einem einheitlichen Bauteil zusammengefasst sein, so dass demnach ein in sich geschlossener Lagerkörper be steht. Dieser kann die Form einer mehr oder Weniger kegelstumpfförrnigen Membran aufweisen, die im Grenzfall auch in einen zylindrischen Rohrabschnitt übergehen kann. Es ist möglich, die Wandstärke im Gummikörper eines solchen einheitlichen Lager körpers zu variieren, beispielsweise durch Anord nung von Rippen. Es ist weiterhin möglich, den Gummikörper gleichzeitig so über die flanschartigen Metallteile herüberzuziehen, dass damit eine Dichtung erreicht wird. Das Wesentliche bei allen Anordnungen liegt darin, dass die gummielastischen Aufhängungsele mente in der Schwerpunktsebene am rotierenden Teil angreifen und der Teilkreis, auf dem sie liegen, in einem bestimmten,<B>je</B> nach der Aufhängungsart zweckmässigen Verhältnis zum Trägheitsradius steht, derart, dass Gleichheit in bezug auf die beiden Eigen- schwingungsfrequenzen besteht. Bei allen Beispielen ist eine Aufhängung am Zwischenboden verwirk licht. Selbstverständlich kann die Aufhängung auch an einem andern Gehäuseteil oder an einem beson deren Tr#aggestell erfolgen. Es hat sich als besonders zweckmässig erwiesen, den einzelnen Gummimetalltellen zur Erhöhung ihrer Eigendämpfung zusätzliche Gummivolumen beizugeben, wie das bei den nachstehend beschrie benen Ausführungsformen vorgesehen ist. Versuche haben gezeigt, dass die Lagerung des Zentrifugenteils von Wäscheschleudern bezüglich Querschwingung und Schaukelschwingung eine mög lichst tiefe Eigenfrequenz haben soll, und zwar soll diese bevorzugt unter 2 Hz, möglichst bei etwa<B>1</B> Hz, liegen. Nur bei derart tiefliegender Eigenfrequenz wird es in der Regel möglich sein, die Wäsche schleuder standfest auszuführen. Eine solche tief liegende Eigenfrequenz lässt sich dadurch erreichen, dass die gummielastische Lagerung in Querrichtung eine besondere Weichheit aufweist, wobei aber gleichzeitig auch ein gutes Dämpfungsvermögen und eine grosse Dauerfestigkeit vorhanden sein soll. Letz- teres kommt in der Regel darauf hinaus, dem gummielastischen Körper eine derartige Formgebung zu verleihen, dass Faltenbildungen mit Sicherheit ver mieden werden. Nach Fig. <B>8</B> besteht das gummielastische Lager element aus den beiden starren Platten<B>38,</B> die vor zugsweise aus Metall hergestellt sind, und dem zwi schen diesen angeordneten gummielastischen Kör per<B>39.</B> Letzterer ist vorzugsweise aus Gummi ge bildet. Man kann allerdings auch an seiner Stelle gummielastische Kunststoffe verwenden. Die gesamte Lagerung des Zentrifugenteils der Wäscheschleuder besteht naturgemäss aus mehreren solchen Lagerele menten, die zentrisch um die Zentrifugenwelle ange ordnet sein können. Der Körper<B>39</B> ist an den Haft flächen 40 festhaftend durch ein an sich bekanntes Verfahren mit den starren Platten<B>38</B> verbunden. In der Nähe dieser Haftflächen 40 weist der gunimi- elastische Körper<B>39 je</B> eine tiefe Einschnürung 41 auf. Der zwischen den Einschnürungen 41 liegende mittlere Teil 42 des gummielastischen Körpers<B>39</B> besitzt also einen Querschnitt, der grösser ist als der Querschnitt in den Einschnürungen 41 selbst. Dies ist am besten dadurch erreicht, dass dem Mittelteil 42 des Körpers<B>39</B> eine nach aussen gewölbte Ton nenform gegeben ist. Es ist unter anderem für die Erzielung guter Dauerfestigkeit von grosser Bedeutung, dass die Ein- schnürungen 41 an ihrem Grund gut abgerundet sind, wodurch Faltenbildungen im Grund der Ein- schnürungen 41 vermieden werden. Wenn man die untere Metallplatte<B>38</B> in Richtung des Pfeils 43 verschiebt, so würde an den mit 44 gekennzeichneten Stellen der Einschnürungen 41 eine Quetschfalte entstehen, sofern nicht, wie eben vorgeschlagen, eine entsprechend gute Abrundung der Einschnürun- gen 41 gewählt ist. Es ist weiterhin von Wichtigkeit für die Dauer festigkeit des gummielastischen Lagerkörpers, dass die Einschnürungen 41 nicht etwa unmittelbar an den Haftkanten 45, sondern erst im Abstand von diesen beginnen. Wie die Fig. <B>8</B> zeigt, liegt die zwi schen Beginn und Grund der Einschnürungen be findliche Mantelfläche 46 des elastischen Körpers parallel zur Haftfläche selbst. Fig. <B>9</B> zeigt einen im Prinzip gleich aufgebauten gummielastischen Lagerkörper. Im obern, Teil dieser Figur ist ein Metallteil<B>38'</B> dargestellt, das nicht eben, sondern in Richtung auf den gummielastischen Körper zu gewölbt ist. Dieser Formgebung passt sich der gummielastische Körper dadurch an, dass seine zwischen Beginn und Grund der Einschnürung 41 liegende Mantelfläche 47 kegelstumpfförmig aus gebildet ist. Auch bei diesem Lagerkörper ist der Mittelteil, 421 wieder mit einem wesentlich grösseren Querschnitt ausgeführt als die Einschnürung 41 selbst. Der untere Teil der Fig. <B>9</B> zeigt wiederum eine ebene Metallplatte<B>38".</B> Die zunächst kegelstumpf- förmige Mantelfläche 48 des gummielastischen Kör pers geht vor der Einschnürung 41 in eine zur Haft fläche parallel liegende Mantelfläche 49 über. Der Mittelteil 42' ist, wie bereits bei der andern Aus- führungsforni nach Fig. <B>8,</B> wiederum mit einem wesentlich grösseren Querschnitt ausgeführt. Wie die Fig. <B>8</B> und<B>9</B> zeigen, weisen die Haft flächen 40 einen Durchmesser auf, der gleich oder sogar grösser ist als ihre Entfernung voneinander. Diese Ausbildung ergibt bei tiefen Einschnürungen 41 eine besonders grosse Weichheit in Querrichtung. Das im Mittelteil 42 und auch an den Haftflächen 40 vorhandene grosse grinmielastische Volumen<B>-</B> der Querschnitt des gummielastischen Körpers an diesen Stellen liegt ja wesentlich über dem kleinsten Querschnitt in den Einschnürungen 41<B>-</B> ergibt eine ausserordentlich gute Dämpfung und auch eine gute Dauerfestigkeit des gummielastischen Lagerteils. So wohl eine Faltenbildung im gummielastischen Körper als auch ein Einreissen an den Haftkanten wird durch diese Fonngebung vermieden. Nach der Fig. <B>10</B> ist zwischen den starren Platten <B>50</B> und<B>51</B> der gummielastische Körper<B>52</B> angeord net. Die starren Platten<B>50</B> und<B>51</B> sind aus Metall. Es kann jedoch anstelle des Metalls auch unter Um ständen ein Kunststoff verwendet sein. Die Verbin dung des gummielastischen Körpers<B>52</B> mit den Me tallplatten<B>50</B> und<B>51</B> erfolgt an den Haftflächen<B>53</B> mit Hilfe eines an sich bekannten Haft- oder Kleb vorganges. Der elastische Körper<B>52</B> weist an seiner Mantelfläche eine tiefe Einschnürung 54 auf. Die diese Einschnürung 54 erzeugende Kurve ist im Falle des dargestellten Beispiels eine Parabel. Durch diese tiefe Querschnittseinschnürung wird der ounimi- elastische Körper<B>52</B> gewissermassen in drei deutlich unterscheidbare Partien geteilt, und zwar wird ein im Mittelbereich angeordnetes gunimielastisches Vo lumen<B>55</B> und<B>je</B> ein im Bereich der Haftflächen<B>53</B> angeordnetes gummielastisches Volumen<B>56</B> gebil det. Dabei sind die im Bereich der Haftflächen an geordneten gummielastischen Volumen<B>56,</B> wie er sichtlich, wesentlich grösser als das im Mittelbereich angeordnete gummielastische Volumen, und zwar beträgt jedes der Volumen<B>56</B> etwa das Zwei- bis Dreifache des Volumens<B>55.</B> Es ist dabei von besonderer Wichtigkeit, dass die Querschnittseinschnürung 54 nicht an den Haft flächen<B>53,</B> sondern erst im Abstand davon beginnt, die Haftflächen<B>53</B> selbst weisen einen Durchmesser auf, der gleich oder grösser ist als ihre Entfernung voneinander. Die Fig. <B>10</B> zeigt Haftflächen, die eben ausgebildet sind; man kann auch die Haft flächen in Richtung auf den elastischen Körper zu wölben. Anstelle des Gummikörpers kann auch ein solcher aus einem gummielastischen Kunststoff ge wählt sein. Das im Mittelbereich angeordnete gummi elastische Volumen<B>55</B> übernimmt in erster Linie die Federung besonders in Querrichtung, während die im Bereich der Haftflächen angeordneten gummi- elastischen Volumen<B>56</B> in erster Linie für die Dauerfestigkeit und die gute Dämpfung eines solchen Gummimetallteils massgebend sind. Durch die Form gebung der Einschnürung 54 werden Faltenbildun gen in der Mantelfläche des gummielastischen Körpers, die insbesondere bei Schubverformung auf treten könnten, vermieden. Es ist in der beschriebenen Weise erreicht, die Schwierigkeit zu beheben, die darin liegt, die Eigen frequenz der gummielastischen Lagerung bezüglich Querschwingung so tief wie irgend möglich zu legen. Für die Standfestigkeit der Wäscheschleuder ist näm lich in erster Linie die wirksame Abdämpfung der Querschwingungen von ausschlag ,geb ender Bedeu- tung, in welcher Querrichtung die einzelnen Lager elemente vornehmlich auf Schub beansprucht sind. Da eine Wäscheschleuder bekanntlich wegen der wechselhaften Lagerung des Schleudergutes immer unwuchtig läuft, unterliegt ihre Lagerung einer dauernden Wechselbeanspruchung. Die Wirksamkeit der gummielastischen Lagerung kann man sich dadurch erklären, dass der für die weiche Federung in erster Linie massgebliche Mittel bereich des gummielastischen Körpers nicht bis un mittelbar an die Haftflächen heranreicht, sondern gewissermassen seinerseits noch einmal gummi elastisch gelagert ist, und zwar an einer gummi elastischen Masse gleicher Weichheit, die ihm gegen- über wesentlich verg grössert ist und die erst die Ver- bindung zur Haftfläche herstellt. Das heisst mit an dern Worten, der mittlere Teil steht gewissen-nassen auf einer nachgiebigen und stark vergrösserten Unter lage.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Einrichtung zur gummielastischen Lagerung eines Antriebsaggregates mit schnellrotierendem Teil, ins besondere für Wäscheschleudern, bei welchem der rotierende Teil durch eigengedämpfte, gummi elastische Massen gegenüber dem Gehäuse abgefedert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Abfederung verwendeten eigengedlämpften, gummielastischen Massen mit dem rotierenden Teil in der achsnorma len Schwerpunktsebene auf solchem Teilkreis ver bunden sind, dass die Eigenfrequenzen des rotie renden Teils bezüglich Querschwingung und Schau kelschwingung wenigstens annähern gleich sind.<B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Eigenfrequenzen höchstens <B>3</B> Hz betragen. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die eigen gedämpften gummielastischen Massen als Gununi- federn ausgebildet sind. <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass rings um die senkrechte Welle an mehreren Aufhängungsstel len Lyleiche Gummirnetallbauteile anLyeordnet sind.4. Einrichtun- nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Aufhängungsstelle nur ein Gummimetallbauteil <B>(8,</B> 14) vorgesehen ist. <B>5.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Aufhängungsstelle min destens zwei Gummimetallbauteile (21) vorgesehen sind. <B>6.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 und<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die rin-s um die senkrechte Welle<B>(5)</B> angeordneten Gummimetallbauteile <B>(8)</B> parallel zur Welle liegen.<B>7.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die rings um die senkrechte Welle angeordneten Gummi- metallbauteile (14) zur Welle geneigt, also insge samt auf einem Kegelmantel angeordnet sind. <B>8.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Spitze des Kegelmantels nach oben gerichtet ist. <B>9.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Spitze des Kegelmantels nach unten gerichtet ist.<B>10.</B> Einrichtung nach den Unteransprüchen 4 bis <B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Gummimetallbauteile <B>(8,</B> 21) einen runden Quer schnitt aufweisen. <B>11.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen<B>3,</B> 4,<B>5</B> und<B>7,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die einzelnen Gummimetallbauteüe, (14) einen rechteckigen Querschnitt aufweisen und derart angeordnet sind, dass die längere Querschnitts achse radial zur Welle liegt 12.Einrichtung nach Unteranspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Gummimetallbau- teile (14) einen rechteckigen Querschnitt aufweisen und derart angeordnet sind, dass die längere Quer schnittsachse tangential zur Welle liegt. <B>13.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Gummimetallbau- teile (14) einen ellipsenförmigen Querschnitt aufwei sen und derart angeordnet sind, dass die längere Querschnittsachse radial zur Welle liegt. 14.Einrichtung nach Unteranspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen GummimetaRbau- teile (14) einen ellipsenförmigen Querschnitt aufwei sen und derart angeordnet sind, dass die längere Querschnittsachse tangential zur Welle liegt. <B>15.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 2 und<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass einzelne Gummiteile hinsichtlich ihrer Befestigungs mittel zu einem einheitlichen Lagerkörper<B>(32)</B> zu- sammengefasst sind.<B>16.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>15,</B> dadurch gekennzeichnet, dass ein sowohl hinsichtlich Gummikörper als auch hinsicht lich der Befestigungsmittel einheitlicher Lagerkörper gebildet ist. <B>17.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>16,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Gummikörper die flansch- artigen Metallteile gleichzeitig als Dichtung über deckt. <B>18.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen<B>3</B> und<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die als Rotationskörper ausgebildeten Gummi- metallteile innerhalb der Haftflächen (40)<B>je</B> eine Einschnürung (41) aufweisen.<B>19.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>18,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnürungen (41) an ihrem Grund abgerundet sind. 20. Einrichtung nach Unteranspruch<B>18,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den Einschnülun- gen liegende Mittelteil (42) tonnenförmig ausgebildet ist. 21. Einrichtung nach den Unteransprüchen<B>18</B> bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnü- rungen (41) im Abtand von den Haftflächen (40) beginnen.22. Einrichtuno, nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen Beginn und Grund der Einschnürung (41) liegende Mantelfläche (47 und 48) des gummielastischen Körpers kegel- stumpfförmig ausgebildet ist. <B>23.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen Beginn und Grund der Einschnürung (41) liegende Mantelfläche (46) des gummielastischen Körpers zur Haftfläche (40) parallel liegt. 24.Einrichtung nach Unteransprüchen<B>18</B> bis <B>23,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Haftflächen (40) einen Durchmesser aufweisen, der mindestens gleich ihrer Entfernung voneinander ist. <B>25.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen<B>3</B> und<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass bei den Gummimetallteilen das im Bereich jeder Haftfläche<B>(53)</B> angeordnete gummielastische Volu men<B>(56)</B> ein Mehrfaches des im Mittelbereich vor gesehenen gummielastischen Volumens<B>(55)</B> beträgt.<B>26.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>25,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche des gummi elastischen Körpers<B>(52)</B> eine Einschnürung (54) aufweist. <B>27.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>26,</B> da durch gekennzeichnet, dass die die Einschnürungen erzeugende Kurve eine Parabel ist. <B>28.</B> Einrichtun- nach den Unteransprüchen<B>25</B> bis<B>27,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Quer- schnittseinschnürung nicht an den Haftkanten, son dern erst im Abstand von diesen beginnt.<B>29.</B> Einrichtung nach den Unteransprüchen<B>25</B> bis<B>28,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Haftflächen <B>(53)</B> einen Durchmesser aufweisen, der mindestens gleich ihrer Entfernung voneinander ist. <B>30.</B> Einrichtung nach den Unteransprüchen<B>25</B> bis<B>29,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Haftflächen <B>(53)</B> zum gummielastischen Körper<B>(52)</B> hin gewölbt sind.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH348387T | 1956-06-28 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH348387A true CH348387A (de) | 1960-08-31 |
Family
ID=4508360
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH348387D CH348387A (de) | 1956-06-28 | 1956-06-28 | Einrichtung zur gummielastischen Lagerung eines Antriebsaggregates mit schnellrotierendem Teil, insbesondere für Wäscheschleudern |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH348387A (de) |
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1229010B (de) * | 1962-09-05 | 1966-11-17 | Henri Eloy | Waschmaschine mit Schleudergang mit horizontaler Wasch- und Schleudertrommel |
EP0128128A2 (de) * | 1983-06-01 | 1984-12-12 | Trelleborg Ab | Anordnung des Griffes einer vibrierenden Maschine |
US4900298A (en) * | 1987-08-21 | 1990-02-13 | Cobe Laboratories, Inc. | Centrifuge drive and support assembly |
EP0726410A1 (de) * | 1995-02-07 | 1996-08-14 | Mercedes-Benz Ag | Schwingungsdämpfendes Befestigungselement an einer Brennkraftmaschine |
-
1956
- 1956-06-28 CH CH348387D patent/CH348387A/de unknown
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
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EP0128128A3 (de) * | 1983-06-01 | 1986-12-30 | Trelleborg Ab | Anordnung des Griffes einer vibrierenden Maschine |
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