CH344489A - Verfahren zur Herstellung von vakuumdichten Verbindungen zwischen Keramikrohren und Hülsen aus Metall - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von vakuumdichten Verbindungen zwischen Keramikrohren und Hülsen aus MetallInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung von vakuumdichten Verbindungen zwischen Keramikrohren und Hülsen aus Metall Für Quecksilberdampf-Stromrichtergefässe wer den Stromeinführungen verlangt, die den folgenden Bedingungen entsprechen sollen: 1. grosse mechanische Festigkeit, 2. Temperaturfestigkeit bis 600 C, 3. Verwendung einfacher und billiger Ausgangs stoffe, 4. Eignung für Massenanfertigung. Diese Bedingungen werden erfüllt durch Strom einführungen aus keramischen Rohren, die mit metal lischen ringförmigen Körpern mittels eines Hartlotes, beispielsweise Silber, verbunden werden. Zuverlässige Verbindungen dieser Art können durch gleichzeitige Erhitzung des Keramikteils und der mit ihm zu ver bindenden Metallteile hergestellt werden, da in diesem Fall weniger die Gefahr besteht, dass infolge ungleich mässiger Erwärmung im Keramikteil gefährliche Span nungen entstehen. Die Herstellung der vakuumdichten Verbindung wird zweckmässig in einem elektrisch be heizten Ofen vorgenommen. Für die Aufnahme des Lötmittels, das in Form von Blechstreifen eingeführt wird, ist zwischen dem Metall- und dem Keramikteil ein Spalt vorgesehen. Während der Erwärmung auf Löttemperatur wird ein Teil des Spaltes von dem zer fliessenden Lot lückenlos ausgefüllt. Diese Methode, bei der das Lötmittel vor der Lötung in fester Form in den Verbindungsspalt gebracht wird, eignet sich aber nur für Stromeinführungen mit kleineren Durch messern; sie kann z. B. schon bei einer Stromeinfüh rung mit einem Durchmesser von 100 mm nicht mehr zuverlässig angewendet werden. Das Löten dieser grösseren Durchmesser kann durch das vorgeschlagene Verfahren ermöglicht werden, bei dem zur Herstel lung der vakuumdichten Verbindung zwischen den durch den Spalt getrennten und später durch das Lot verbundenen Teilen erfindungsgemäss zunächst die Teile genau koaxial in ihre endgültige Lage ge bracht werden und darauf das in einem Schmelzofen verflüssigte Lötmittel über ein Giessrohr in den Ver bindungsspalt gegossen wird. Die Figur zeigt, in z. T. schematischer Darstel lung, als Ausführungsbeispiel zur Ausübung des er findungsgemässen Verfahrens, eine Anordnung zur Herstellung derartiger Stromeinführungen. Die übliche, fertige keramische Stromeinführung besteht aus dem Keramikrohr 1, auf dem der Deckel 2 und die Hülse 3 aufgelötet ist, die später mit ihrem freien Ende an die metallene Gefässwand ange schweisst wird. Das Keramikrohr 1 soll mit dem Deckel 2 und der Hülse 3 durch das Lot verbunden werden. Da bei Stromeinführungen mit grösserem Durchmesser, z. B. 100 mm, die Konzentrierung der Teile während der Lötung nicht mehr gesichert ist, wird sie durch mechanische Mittel herbeigeführt. Zu diesem Zweck ist ein zweiteiliger Graphitring 4 vorgesehen, der bei Löttemperatur zugleich das Keramikrohr und das Ende des Metallzylinders eng umschliesst. Der am Keramikrohr anliegende Rand des Graphitringes bildet gleichzeitig den äussern Abschluss des Verbin dungsspaltes 5. Mittels eines weiteren Graphitringes 6 wird der halbierte Graphitring 4 zusammengehalten und somit der Metallzylinder zu dem Keramikrohr 1 konzentriert bzw. die koaxiale Lage der Teile erzwun gen. Der genaue Abstand zwischen den beiden Gra- phitringen 4 wird beispielsweise durch vier auf den Umfang verteilte Exzenterzapfen 7 abgestimmt. Innerhalb des Keramikrohres 1 werden zwei Lot vorratsgefässe 8 und 9 übereinander eingesetzt und von einem Ofen 10 umgeben. Die Lotvorratsgefässe sind über je ein Kupplungsrohr 11 und 12 und über je eine in den Einsatzringen 13 und 14 vorgesehene Nut 15 mit dem Raum des Verbindungsspaltes ver bunden. Wird durch den Ofen 10 das Lot in den Vorratsgefässen 8 und 9 geschmolzen, dann fliesst es über das Kupplungsrohr und die Nut in den Verbin dungsspalt und füllt diesen vollkommen aus. Der das Keramikrohr umschliessende Teil der Metallzylinder besteht oft aus einheitlichem Material, z. B. Eisen; unter Umständen wird aber die Verwen dung von Schrumpfringen 16 und 17 mit besonderen thermischen Eigenschaften vorgezogen. Vorteilhafterweise wird das ganze Verfahren in einem elektrisch beheizten sauerstoffreien Ofen, z. B. einem Vakuumofen, vorgenommen. Es werden so die zu verbindenden Teile gleichmässig erwärmt, und es wird verhindert, dass das Lot an weniger erwärmten Teilen zu früh erstarrt und den Spalt nicht mehr voll ausfüllen kann. Gleichzeitig wird eine Oxydierung der Metall- und Graphitteile vermieden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von vakuumdichten Verbindungen zwischen Keramikrohren und Hülsen aus Metall, bei dem die Metallhülse und der Keramik körper sich nicht berühren und durch ein Lot mit einander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst die zu verbindenden Teile genau koaxial in die endgültige Lage gebracht werden und darauf das in einem Schmelzofen verflüssigte Lötmittel aus dem Schmelzofen direkt über ein Giessrohr in den Verbindungsspalt gegossen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hülse durch ein mechanisches Hilfsmittel zentriert wird, welches gleichzeitig das Auslaufen des Lotes aus dem Verbindungsspalt ver hindert. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als mecha nisches Hilfsmittel ein derartiger zweiteiliger Graphit ring verwendet wird, dass er in einer Eindrehung das zu verbindende Ende des Metallzylinders trägt und den Verbindungsspalt an der Aussenseite begrenzt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Innern des Keramikrohres Lot vorratsgefässe eingesetzt werden, deren Abflussöffnun- gen oberhalb und unterhalb des Keramikrohres liegen, derart, dass die Niveauoberflächen des flüssigen Lotes höher liegen als die obern Ränder des Verbindungs spaltes. 4.Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lot durch einen die Lotvorratsgefässe umgebenden Ofen geschmolzen wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb und unterhalb des Keramikrohres ein dicht an der Stirnfläche des Keramikrohres anliegender Einsatzring angeordnet wird, der den Verbindungs spalt an der Innenseite begrenzt und der mit einer Nut versehen ist, durch die das flüssige Lot aus dem Lotvorratsbehälter in den Verbindungsspalt fliesst. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Herstellung der Verbindung innerhalb eines Vakuum ofens erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE344489X | 1955-08-08 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH344489A true CH344489A (de) | 1960-02-15 |
Family
ID=6252297
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH344489D CH344489A (de) | 1955-08-08 | 1956-08-03 | Verfahren zur Herstellung von vakuumdichten Verbindungen zwischen Keramikrohren und Hülsen aus Metall |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH344489A (de) |
-
1956
- 1956-08-03 CH CH344489D patent/CH344489A/de unknown
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