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CH325182A - Verfahren zur Herstellung einer Giessform - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Giessform

Info

Publication number
CH325182A
CH325182A CH325182DA CH325182A CH 325182 A CH325182 A CH 325182A CH 325182D A CH325182D A CH 325182DA CH 325182 A CH325182 A CH 325182A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
shell
mold
model
sep
casting
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Stratton Turnbull John
Glyn Nicholas Richard
Original Assignee
Vickers Electrical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vickers Electrical Co Ltd filed Critical Vickers Electrical Co Ltd
Publication of CH325182A publication Critical patent/CH325182A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/02Sand moulds or like moulds for shaped castings
    • B22C9/04Use of lost patterns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mold Materials And Core Materials (AREA)

Description


  Verfahren zur     Herstellunz    einer Giessform    Die     vorlie;-ende    Erfindung bezieht sieh  auf ein Verfahren zur Herstellung einer  Giessform, nach dem sogenannten Wachs  ausschmelzverfahren sowie auf die nach die  sem Verfahren erhaltene     Giessform.    Diese       Giessform.    eignet sich insbesondere für das  Giessen von     Präzisionsgussstücken.     



  Beim     Waehsausschmelzverfahren    wird     1-e-          @rölrnlich    in der     folgenden    Weise gearbeitet:  Nach Erzeugung eines     Waehsmodelles    des zu.  giessenden Gegenstandes wird das Modell  durch Spritzen oder Tauchen oder beides mit.  einem     Grundüberzug    aus einer Suspension       eines    feinen feuerfesten Materials in einem  flüssigen Bindemittel und dann mit einem  Verputz aus feuerfestem Material, wie z. B.       Siliciumdioxydsand    oder gemahlenem, ge  branntem Tonmaterial, versehen.

   Aus diesem  überzogenen Modell wird eine Form herge  stellt, indem es auf eine metallische Unter  lage gestellt, um die letztere :ein Kasten aus  Stahl oder anderem. feuerfestem Material     auf-          rebaut    und der Raum     zwischen    dem Modell  und den Wänden des     Kastens    mit einem  selbstbindenden Schlamm ausgefüllt wird,  der Feststoffe, wie z. B.     Siliciumdioxydsa.nd     oder     Silieiumdior;cdmehl,    gemahlenes ge  branntes Tonmaterial und     Sillimanit,        sowie     ein Bindemittel, wie z. B.     Ät.hylsilikat,    Na  triumsilikat, Zement und Wasser, gebrannten  Gips und Wasser, enthält.

   Nachdem die     auf       diese Weise hergestellte Giessform erhärtet  ist, wird sie vorsichtig ausgetrocknet und  dann auf eine Temperatur von 110  C er  hitzt., um das Wachs auslaufen zu lassen. Die  Giessform wird .dann gebrannt, indem deren  Temperatur auf 1000  C gesteigert und     auf     dieser Stufe gehalten wird, bis der restliche  Kohlenstoff     vollständig    entfernt ist. Die  Form ist dann zur Aufnahme des geschmol  zenen     Giessmetalles    bereit. Nachdem das     1@Te-          tall    in der Form gegossen worden     ist,    wird  die letztere zerbrochen, um das     Gussstück    zu  befreien.  



  Dieses Verfahren besitzt unter andern den  Nachteil, dass Versuche durchgeführt werden  müssen, um in jedem Fall     herauszufinden,    ob  die Giessform genügend gebrannt worden ist  und den erforderlichen Grad von     Porosität     aufweist, wobei zu berücksichtigen ist,     da.ss     die     Porosität    von verschiedenen Faktoren ab  hängt, wie z. B. der Masse der Giessform, dem  Ausmass der     Entwachsung,    der Beschaffen  heit der Ofenatmosphäre und der Dauer,  während welcher die Giessform im Ofen ver  bleibt.

   Ausserdem setzt .die begrenzte Aus  wahl der zur Herstellung der Giessformen ver  wendbaren Materialien der     Regulierung    der       Erstarrungsgeschwindigkeit    des gegossenen       Metaller    ziemlich enge Grenzen. Überdies  besteht bei den herkömmlichen     Entwachsungs-          methoden    unter Anwendung von Wärme die      Gefahr der Bildung von Rissen in der Giess  form.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht .sieh  nun     auf    ein Verfahren zur Herstellung einer  Giessform, bei welchem auf ein Modell aus       wachsartigem    Material mehrere Überzüge  aus feuerfestem Material wenigstens zum  Teil durch Tauchen aufgebracht werden und  welches dadurch gekennzeichnet.

   ist, dass die  Überzüge in solcher Zahl und in solcher Dicke  auf das Modell aufgebracht werden, dass eine  selbsttragende, für Dämpfe     durchlässige     Schale entsteht, und dass die Schale und das       Modell    der Einwirkung eines heissen Dampfes  eines     Lösungsmittels    für das wachsartige  Material des     Modelles    unterworfen werden,  derart., dass der Dampf durch die Schale  dringt und das     wachsartige    Material löst und  von der Schale entfernt.  



  Die erhaltene Schale kann     alsdann    noch  mit einer Trägermasse aus trockenem, feuer  festem Material umgeben werden. Die Schale       weist    eine solche Dicke auf, dass zur Bildung  der Giessform keine plastische     Fülha,ng    be  nötigt wird. Die Dicke der Schale     beträgt    im  allgemeinen 0,63-1,27     ein    (je nach der  Grösse und der Form des     Modelles).     



  Es können verschiedene wachsartige  Stoffe verwendet werden. Es ist zweckmässig,  einen wachsartigen Stoff zu     verwenden,    der  praktisch rein ist und einen Aschengehalt  von weniger als     0,051/o    aufweist.. Eine bevor  zugte Arbeitsweise besteht darin, die Schale  und das Modell in einer Atmosphäre der  heissen Dämpfe des     Lösungsmittels,    beispiels  weise in heissen     Trichlorä.thylendämpfen,    auf  zuhängen, so     da.ss    diese Dämpfe in die durch  lässige Schale     eindringen,

      .den wachsartigen  Stoff zum Schmelzen bringen und lösen und       o    die     Innenseite    der Schale frei von jeglichen       Rückständen    zurücklassen. Man kann auch  wasserlösliche,     wachsartige    Stoffe, z. B.     Poly-          äthy        lenglykol,    verwenden und mit Wasser  dampf herauslösen.

   Das wachsartige Material       s    kann beispielsweise durch Destillation     aus     dem Lösungsmittel zurückgewonnen und er  neut verwendet werden.     Als    ersten Überzog  kann man,     beispielsweise    durch Spritzen oder    Tauchen, ein feines, feuerfestes Material     auf     das Modell     aufbringen,    um beim Giessen     Guss-    s  stücke mit der gewünschten     Ob.erflä.chen-          beschaffenheit    zu erhalten.  



  Nach Entfernung des     Modelles    aus der  Schale wird die letztere vorzugsweise gegen  das Eindringen von     Verunreinigungen    durch  Verschliessen geschützt, beispielsweise durch  Verschliessen der     öffnung    der Schale mit  einem Wachsdeckel. Hierauf kann die Schale  in einen     Foimkasten    gestellt und in trockenen  Sand oder ein anderes trockenes, feuerfestes ,  Material eingebettet werden. Das Ausfüllen  des Raumes     rund    um die Schale kann durch  Vibrieren des Formkastens erleichtert wer  den. Das Vibrieren wird jedoch normaler  weise nicht nötig sein.

   Der     Formkasten    kann ,  dann in einen Ofen gebracht. und bei der  erforderlichen Temperatur behandelt werden,  um die Form zu konsolidieren.  



  Da die Giessform für Dämpfe     dureh-          lässig    ist., dringen die Dämpfe des Lösungs  mittels durch die Wand der Giessform und  greifen das Modell gleichzeitig von allen  Seiten, also auch von der offenen Seite der  Giessform her, an. Auf diese     Weise    wird die  Giessform rasch und vollständig vom     waehs-          a.rtigen    Material befreit. Wäre die Giessform  kompakt und für Dämpfe undurchlässig, so  könnten die heissen Dämpfe des Lösungsmit  tels nicht voll zur Einwirkung kommen, bis  jeder Teil der Giessform eine verhältnismässig  hohe Temperatur, z. B. 120  C, erreicht  hätte, wozu im allgemeinen Zeiten bis zu ''1  Stunden erforderlich wären.

   In diesem Fall  würde die wachsartige Substanz durch     Aus-          sehmelzen    unter dem Einfluss .der Wärme  entfernt und nicht durch die lösende Wir  kung der Dämpfe.  



  Die     Entfernung    des wachsartigen Materials  aus der Giessform mittels     Wärme    ist mit der  Gefahr verbunden, dass sich in der Giessform.  Risse bilden. Durch das Herauslösen des       Wachsmodelles    wird vermieden, dass sieh  der wachsartige Stoff vor dem Schmelzen  ausdehnt, so dass die Gefahr der     Rissbildung          reduziert    und die Möglichkeit des Einschlus  ses von feuerfestem Material im Metallguss-      stück verringert wird.

   Als Folge der     pra.k-          tiseli    vollständigen Entfernung des wachs  artigen Stoffes reduziert sieh die Zeit, wäh  rend welcher die Form zwecks     Ausbrennens     von restlichem Kohlenstoff gebrannt. werden  muss.  



  Da die :Schale für heisse     Lösungsmittel-          dämpfe    durchlässig ist, kann sie eine solche  Wanddicke aufweisen, dass es nicht nötig ist,  die Giessform mit einem festen Trägermate  rial zu umgeben. Die Verwendung .einer     sol-          ehen    Schale ohne festes Trägermaterial  bringt verschiedene     Vorteile    mit sich.

   Auf  die dickwandige selbsttragende Schale. braucht  kein feuchtes oder nasses Trägermaterial auf  gebracht zu werden, so dass sich die     Porosität     der Giessform leichter und genauer     regulieren     lässt, indem entweder die     Porosität    der  Schale selbst, oder die     Porosität    .eines<U>ge-</U>  gebenenfalls verwendeten trockenen Träger  materials genau reguliert wird. Von der Art.  der     Porosität    der Giessform hängt es ab, in  welchem Ausmass fehlerhafte     Gussstüeke    er  halten werden.

   Die     Porosität    der Giessform  ist ferner bestimmend für die Oberflächen  beschaffenheit der     Gussstücke    und muss be  sonders sorgfältig     reguliert    werden, wenn  dünnwandige     Gussstücke    gegossen werden  müssen. Die     Porositä.t    des Trägermaterials,  sofern ein solches verwendet wird, kann er  heblich grösser sein als diejenige der Schale.  Die     Porositä.t    der Giessform als Ganzes ist  dann, praktisch gesehen, gleich derjenigen  der Schale. Die     Porosität    der Schale     lä.sst    sich  nach dem vorliegenden Verfahren leicht.

    durch entsprechende Variierung der durch  'fauchen aufgebrachten Überzüge hinsichtlich  Zusammensetzung und Konsistenz     regulieren.     Ferner kann man unabhängig von der     Poro-          sität    der Giessform das     Trä-ermaterial    im  Hinblick auf den gewünschten     Wä.riue-          a        bfluss    wählen. Auf diese Weise ist es mög  lich, die Erstarrung des     Gussstückes    langsam  und derart stattfinden zu lassen, dass das       (_Tussstück    allmählich durch und durch er  starrt, wie dies häufig erwünscht ist.  



  Dadurch, dass die Giessform     wenigstens     zum Teil durch Tauchen hergestellt wird, und    es nicht nötig ist, ein feuchtes oder nasses  Trägermaterial durch Vibrieren zu konsoli  dieren, ist die Gefahr von Brüchen der Giess  formen stark vermindert.  



  Bei den herkömmlichen Verfahren, bei  welchen -für die Auskleidung der Form ein  Schlamm verwendet     wurde,    traten dadurch       Schwierigkeiten    auf, dass das     Auskleidungs-          material    das wachsartige Material des Mo  delles     angriff,    indem es in den ersten Ober  zug eindrang oder sich zwischen die Form  oberfläche und das Modell infiltrierte.     Als     Folge dieser Vorgänge bildeten sich an der  Oberfläche des     Giessformhohlraumes    uner  wünschte Ablagerungen von     feuerfesten    Stof  fen.

   Diese Gefahren sind bei     Verwendung     einer gemäss dem vorliegenden Verfahren her  gestellten dicken Schale nicht mehr zu be  fürchten.  



  Die bei älteren Verfahren     durchgeführte          Vibrierung    zwecks     Konsolidierung    der Giess  form führte oft dazu,     da.ss    das Wachsmodell  brach, bevor die Form konsolidiert war.  Auch diese Gefahr kann mit dem vorliegen  den Verfahren vermieden werden.  



  Da die erfindungsgemäss hergestellten  Schalen eine hohe Wärmekapazität aufweisen  können,     gleichgültig    ob .diese nun mit einem  Trägermaterial ausgekleidet sind oder nicht,  wobei die     therrnisehe    Kapazität dieses     Tr    ä  gerinaterials in der Regel kleiner als die  jenige der herkömmlich     verwendeten,    aus  Schlämmen erhaltenen Trägermassen ist, ist  die Gefahr, dass     .das    in die Form eingegos  sene     Metall    die Enden des Formhohlraumes  nicht erreicht, stark vermindert.  



  Das vorliegende Verfahren bietet auch in  wirtschaftlicher Hinsicht bedeutende Vorteile.  Durch Entfernung des     Modelles    in der oben  beschriebenen Weise und infolge der Tat  sache, dass kein nasses     Auskleidungsmaterial     verwendet zu werden braucht, das     na,chträg-          lieh    getrocknet werden müsste, erübrigt sich  die Verwendung eines     Ofens    für diese  Zwecke, wodurch die Gefahr von Explosionen       beseitigt    ist -und die Aufwendungen für den  Betrieb des Ofens     wegfallen.    Die Menge des  zu verwendenden teuren Auskleidungsmate-           ria.ls    kann reduziert werden.

   Das Träger  material der einen Giessform ist überdies für  eine andere Giessform sofort gebrauchsfertig.  Daraus ergeben sich Einsparungen im Ein  satz von Arbeitskräften und den daraus re  sultierenden Kosten. Ein weiterer Vorteil der  vereinfachten Auskleidung der     Giessformen     beruht darauf, dass das Gewicht der letzteren  reduziert werden kann.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren ist     ill-          gemein    für den     Präzisionsguss    von Stählen,  Bronzen, Aluminium oder andern flüssigen  Materialien anwendbar.    <I>Beispiel</I>  Ein Wachsmodell wird mit einem Grund  überzug versehen, der aufgespritzt oder durch  Eintauchen aufgebracht wird und ein Binde  mittel der folgenden     Zusammensetzung:

         34,2     Vo19/o,        Äthylsilika.t     58,2     Vol.o/o    Alkohol (mit Methylalkohol  denaturiert)  0,4     Vol.o/a    Salzsäure (10     o/oig)     7,2     Vol.o/o    Wasser    und, für den Fall,     da.ss    der Überzug aufge  spritzt wird,     Zirkoniumsilikatpulver    im Men  genverhältnis von 198 g Pulver auf 100     ein-          des    Bindemittels,     und    für den Fall, dass der  Überzug durch Eintauchen aufgebracht  wird,

       Silicium-dioxydmehl    im Mengenverhält  nis von 382 g auf 100     cm3    des Bindemittels  enthält. Für die     E.intauch-    oder     Spritzopera-          tion    können auch andere feine feuerfeste     .11a-          terialien,    wie z. B.     Sillimanit    oder Aluminium  oxyd, und andere Bindemittel, wie z. B. Na  triumsilikat,     Cement        oder    gebrannter Gips,  verwendet werden.

   Die     Zusammensetzung    des  Grundüberzuges wird entsprechend der ge  wünschten Oberflächenbeschaffenheit des       Gussstückes    und dem zu     giessenden    Metall  gewählt.  



  Der Grundüberzug wird gründlich trock  nen gelassen, worauf die Schale erzeugt wird,  indem das Modell mehrmals in eine Suspen  sion von feuerfestem Material eingetaucht,       der        Übersehuss    der Suspension nach jedem  Eintauchen abtropfen gelassen und nach    jedem Eintauchen ein Verputz aus grob  körnigem feuerfestem Material aufgebracht  wird. Der Verputz kann beispielsweise aus  gemahlenem feuerfestem Ofenziegelstein be  stehen. Auf diese     Weise    wird ein Überzug  der gewünschten Dicke aufgebaut. Die Dicke  des Überzuges hängt von der Grösse und der       Form    des     Wachsmodelles    und der Belastung  beim Giessen ab.  



  Nach jeder     Eint.auehoperation    wird der  erhaltene Überzug gelieren gelassen, bevor  der nächste Überzug aufgebracht wird. Die  zum Gelieren der Überzüge .erforderliche Zeit       kann    vermindert werden, indem man einen  Beschleuniger, wie z. B.     Ammoniakdä.nrpfe,          Magnesiumoxyd    oder irgendein     geeignetes     Alkali, verwendet, oder vorzugsweise das  Modell nach .der Bildung der einzelnen     C        ber-          züge    in einen Luftstrom von hoher     Geschcvin-,          digkeit,    z.

   B. in einen Windkanal, bringt,     um     die flüchtigen Bestandteile der     Suspension          ztt    vertreiben und so die Bildung eines Gels  zu bewirken.  



  Das zur     Erzeugung    der Überzüge verweh- ,       dete        iHaterial    kann ein trockenes Gemisch       von        30        Getv        %        Silieiumdioxy        dsand        und     60     Gew.o/o        Silicittmdioxydmehl.    enthalten, das  dem oben genannten Bindemittel im Mengen  verhältnis von 347 g pro 100     eins        Bindemit-        -          tel    zugesetzt wird.

   Die Korngrössen der ver  schiedenen oben genannten Materialien sind  wichtig.  



  In der folgenden Tabelle sind geeignete  Korngrössen einerseits für     Siliciumdioxvd-    ,       sand        und        Silicitimdioxydmehl,    die dazu be  stimmt sind, im Gemisch mit dem Bindemit  tel zur Herstellung von Tauchbädern für die       Erzeugung    der     L?berzüge        verwendet    zu wer  den, und anderseits für das     Verputzmaterial        f     (z. B. gemahlenen Ofenziegelstein) angege  ben.

   Die in der linken Nebenkolonne der     niit      Lichte Maschenweite  betitelten Kolonne an  geführten Werte beziehen sich auf Siebe,  durch welche das Siebgut hindurchgeht, 9  während die in der rechten     Nebenkolonne    an  geführten Werte jene Siebe kennzeichnen,  die das     Siebgut.    zurückhalten. So ist z. B. der  ersten Zeile der Tabelle zu entnehmen, dass      das     Siebgut    aus Partikeln mit solchen Korn  grössen besteht,     da.ss    es durch ein Sieb mit  der lichten Maschenweite von 0,317 mm hin  durchgeht, während     301/o    davon von einem    Sieb mit der lichten     Maschenweite    von  0,21 mm zurückgehalten werden.

   Die mit     a)     und     b)    bezeichneten Siebanalysen beziehen  sich auf das gleiche Material. .  
EMI0005.0007     
  
    <I>.Siebanalysen</I>
<tb>  Lichte <SEP> Maschenweite <SEP> Gew. <SEP> %
<tb>  Material <SEP> mm <SEP> zurückgehaltenes
<tb>  Material
<tb>  Siliciumdioxydsa.nd <SEP> 0,317 <SEP> 0.,21 <SEP> 30
<tb>  0,21 <SEP> 0,127 <SEP> 50
<tb>  0,127 <SEP> 0,084 <SEP> 15
<tb>  Siliciumdioxydniehl <SEP> 0,127 <SEP> 0,084 <SEP> 15
<tb>  0,084 <SEP> 0,063 <SEP> 10
<tb>  0,063 <SEP> 75
<tb>  Verputzmaterial <SEP> a) <SEP> 0,42 <SEP> 0,317 <SEP> 10
<tb>  (z. <SEP> B. <SEP> gemahlener <SEP> 0,317 <SEP> 0,21 <SEP> 25
<tb>  Ofenziegelstein) <SEP> 0,21 <SEP> 0,139 <SEP> 20
<tb>  0;

  139 <SEP> 0,084 <SEP> 25
<tb>  0,084 <SEP> 20
<tb>  b) <SEP> 1,27 <SEP> 0,635 <SEP> 40
<tb>  0,635 <SEP> 0,42 <SEP> 45
<tb>  0,42 <SEP> 0,21 <SEP> 15       Es ist wichtig, dass die feuerfesten Mate  rialien vor dem Gebrauch trocken sind.  



  An Stelle der oben genannten Materialien  können andere     feuerfeste    Materialien, wie  z. B.     Zirkoniumsilika.t,        Sillima.nit,        Alumi-          niumoxyd,    verwendet werden, die gegebenen  falls andere Korngrössen aufweisen und in  andern Mengenverhältnissen verwendet: wer  den können     als    die oben genannten Materia  lien. Die     jeweils    zu verwendenden Materialien  werden entsprechend. der Form des     Guss.-          stüekes,    dem zu giessenden Metall und der ge  wünschten Oberflächenbeschaffenheit des       Gussstückes    gewählt.

   Entsprechend kann man  auch andere Bindemittel, wie z. B.     Na.trium-          silikat,    Zement, gebrannten Gips und der  gleichen, verwenden.  



  Nachdem die Schale .auf die gewünschte  Dicke, beispielsweise auf 0;63-1,27 cm,     7e-          braclit    worden ist, muss das Wachsmodell  ohne Beschädigung der Schale entfernt wer  den. Zu diesem Zweck wird das in die Schale    eingekleidete Modell in solcher Lage in einer  Atmosphäre von     Trichloräthylendämpfen    auf  gehängt, dass das geschmolzene Wachs aus  allen Teilen der Schale auslaufen kann. Eine  mit     Trichloräthylen    bei 120  C arbeitende       Entfettungsanlage    von gewöhnlicher Bauart  eignet sich gut für die Durchführung dieses  Teils des Verfahrens.

   Die     Trichloräthylen-          dämpfe    dringen in die durchlässige     .Schale     ein, lösen die Modellmasse und spülen die  Schale aus, so dass an der Schale keine Spar  von Wachs zurückbleibt und somit für jede       gegebene        Art        von     eine maxi  male     Porosität    ,erhalten wird. Die     Erfindung     ermöglicht somit eine     rasche        Entwachsung     der Schale.

   Das     auf    den Boden der Ent  fettungsanlage fallende Gemisch von     Wachs     und     Trichloräthylen    kann getrennt     werden,     worauf die beiden Bestandteile erneut ver  wendet werden können.

   Diese     Trennung    kann  in einer Anlage, die derart     arbeitet,        da.ss    der  grösste Teil des     Trichloräthylens    bei 120  C           abdestilliert    und die im Wachs     7urüek'hleiben-          den    Spuren von     Trichloräth5len    durch Hin  durchblasen von Luft durch das Gemisch ent  fernt werden, leicht durchgeführt werden..  



  Die Schale wird dann in einen Form  kasten aus hitzebeständigem Stahl gestellt und  ringsum mit einem Mantel aus trockenem,  feuerfestem Material umgeben. Dieses Mate  rial kann aus Sand oder gemahlenem, ge  branntem Ofenziegelstein oder     aus    irgend  einem andern Material., das .die Schale     genii-          gend    stützt und der Temperatur, auf welche  die Giessform erhitzt wird, widersteht, und  Glas sieh ausserdem nicht .dermassen     ausdehnt,     dass auf die Schale ein     zum    Eindrücken der  selben genügender Druck ausgeübt wird, be  stehen.

   Ein Gemisch von Sand und von auf  eine Grösse von 0,32     ein    zerkleinertem, ge  branntem Ofenziegelstein gestattet die Erzie  lung     ausgezeichneter    Resultate und entspricht  nicht nur den oben angeführten     B:eding2ln-          gen,    sondern besitzt ausserdem den Vorteil,  dass bei Erhitzung der Giessform auf erhöhte  Temperatur das Gemisch eine leicht      frit-          tende     Wirkung ausübt, wodurch der Schale  ein besserer Halt verliehen wird und somit  das Giessen unter Druck durchgeführt wer  den kann.

   Gegebenenfalls kann man dem     Ge-          rnisch    zur Erzielung einer festeren Verbin  dung      frittende     Mittel zusetzen. Die Korn  grösse des Gemisches kann von Giessform     zii     Giessform verändert werden, um die rich  tige     Abkühlungsgeschwindigkeit    für das     .:u     giessende Produkt     zu,    erzielen. Die     Korngrösse     kann auch innerhalb ein und derselben  Form variiert werden., um ein progressives       Erstarren    zu erzielen.  



  Die Schale samt .deren. Verkleidung wird  hierauf auf eine erhöhte Temperatur ge  bracht und stabilisiert, worauf das Metall  gegossen wird.  



       -Nach    Abkühlung der Giessform kann das       (russstüek    leicht daraus entfernt werden,  indem man das Füllmaterial ausgiesst, das  dann zur     @V        iederverwendung    bereit steht,  und die Schale durch Hämmern oder Vibrie-         ren    vom     Gussstüek    loslöst. Die vom     Gussstück     entfernten Bruchstücke der Schale können  zerkleinert und entweder als     Verputzma.terial          iür    eine neue Schale oder als Füllmaterial  für die Einbettung der Giessform verwendet  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung einer Giess form, bei welchem. auf ein Modell aus wachs artigem Material mehrere Überzüge. aus feuer festem Material wenigstens zum Teil durch Tauchen aufgebracht\ werden, dadurch ge kennzeichnet, dass die Überzüge in solcher Zahl und in solcher Dicke auf das Modell , aufgebracht werden, dass eine selbsttragende.
    für Dämpfe durchlässige Schale entsteht, und da.ss die Schale und das Modell der Ein wirkung eines heissen Dampfes eines Lösungs mittels für das wachsartige Material des Mo-, delles unterworfen werden, derart, da-ss der Dampf durch die Schale dringt und das wa.chsart.ige Material löst und von der Schale entfernt. Il. Giessform, erhalten nach dem Ver fahren gemäss Pa.tentanspri.ch I.
    III. Verwendung der nach dem Ver fahren gemäss Patentanspruch I erhaltenen Giessform zum Giessen von Präzisionsguss- stücken. UN TERANSPRi; CHE 1. 'Verfahren nach Patentanspr-Liclr I, da durch gekennzeichnet, dass die Schale nach Entfernung des Wachsmodelles mit einem feuerfesten Material in trockener Form um geben wird, um für die Schale eine Träger masse zu erzeugen. 2. Verfahren nach Pa.tentansprrieh I, da durch gekennzeichnet., dass zum Entfernen von Wachs Trichlorä,thvlendampf verwendet wird. 3.
    Verfahren nach Patenta.nspriieh I, da durch gekennzeichnet, dass zum Entfernen des wachsartigen Materials Wasserdampf verwendet wird.
CH325182D 1951-11-15 1952-11-14 Verfahren zur Herstellung einer Giessform CH325182A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102017223870A1 (de) 2017-12-29 2019-07-04 Audi Ag Verfahren zum Herstellen einer verlorenen Form für ein Gussbauteil und Verfahren zum Herstellen eines Gussbauteils mittels einer verlorenen Form
CN115673236A (zh) * 2022-11-16 2023-02-03 安徽荣杰精密金属制品有限公司 一种不锈钢管道由任接头的生产工艺方法

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