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CH312191A - Verfahren zur Herstellung eines metallisierbaren Monoazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallisierbaren Monoazofarbstoffes.

Info

Publication number
CH312191A
CH312191A CH312191DA CH312191A CH 312191 A CH312191 A CH 312191A CH 312191D A CH312191D A CH 312191DA CH 312191 A CH312191 A CH 312191A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid
monoazo dye
amino
oxy
preparation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ag J R Geigy
Original Assignee
Ag J R Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Ag J R Geigy filed Critical Ag J R Geigy
Publication of CH312191A publication Critical patent/CH312191A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/16Monoazo compounds containing chromium

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     metallisierbaren        Monoazofarbstoffes.       In der     Patentschrift        Nr.184880    sind     chro-          mierbare        Monoazofarbstoffe    beschrieben,

   deren       nachchromierte    Wollfärbungen ausgezeichnete       Bchtheiten        aufweisen    und insbesondere auch  gut lichtecht     sind.    Man erhält sie durch Kupp  hmg von     o-Oxydiazoverbindimgen        mit        N-Acyl-          derivaten    der     2-Amino-6-oxynaphthalin        8-sul-          fonsäure.     



  Es wurde     nun    gefunden, dass man     eine     neue Gruppe von     metaillisierbaren    Farbstoffen    erhält, deren     chromierte        Wollfärbungen    die  mit den bekannten vergleichbaren Farbstoffen       erzeugten    in der Lichtechtheit noch übertref  fen, wenn man eine     diazotierte        6-Acylamino-          2-a.mino-l-oxybenzolverbindung,

          die    in     4-Stel-          lung        des        Benzolringes    einen in     Azofarbstoffen     üblichen     Sulbstituenten    enthält, mit einer     2-          Acylamino-6-oxynaphthalin-8-suHonsäure        kLip-          pelt.    Die neuen Farbstoffe entsprechen der       allgemeinen    Formel I  
EMI0001.0040     
    worin     R,    und R2     Carbacylreste,    d. h.

   von       organischen    Säuren des Kohlenstoffes abge  leitete Reste, und X einen in     Azofarbstoffen     üblichen     Subgtituenten    bedeuten.  



  Als     Substituenten    X kommen neben bei  spielsweise     Alkyl-    und     Alkoxygruppen    wegen  dem     besseren        Kupplungsvermögen    der     Diazo-          verbindimgen    insbesondere solche in     Frage,     die man     gemeinhin    als negativ bezeichnet, d. h.

    solche Atome oder Gruppen, die im uran  geregten Zustand auf das     Bindungselektronen-          paar        zwischen    dem     4-ständigen    Kohlenstoff  atom des     Benzolringes    und X einen anzie  henden     Induktionseinfluss    ausüben.  



  In     Azafarbstoffen    übliche negative     Substi-          tuenten    sind     beispielsweise    die Halogene, die         Nitro-,    Cyan-,     Keto-,        Sulfonyl-,        Sulfonsäure-,          Sulfonsäureester-,        Sulfonsäureamid-    einschliess  lich den am     Stickstoff        organisch        substituierten          Sulfonsäureamid-,    die     Carboxyl-,

          Carbonsäure-          ester-    und die     Carbonsäureamidgruppen,        ein-          schliesslich    der am     Stickstoff        organisch        substi-          tiüerten    Derivaten der letzteren.     In    Wasser       nichtionogene    Gruppen     sind    den sauren,     was-          serlöslichmachenden    Gruppen     vorzuziehen.     



  Als     Reste    der Säuren des     Kohlenstoffes     bzw. als     Carbacylreste        kommen    im vorliegen  den Verfahren die     Acylreste    von     organischen          Carbonsäuren    sowie     Kohlensäurehalbesterreste          bzw.        Carbaminsäurereste    in Frage, beispiels  weise die Reste von     gesättigten    oder unge  sättigten,     iuisubstituierten    oder     substituierten              Fettsäuren,        araliphatischen,

          hydrocyclisehen,          aromatisch-isocyclischen        und        heteroeyclisehen          Carbonsäuren,    die noch übliche     Substituenten     enthalten     können,    sowie von     vorzugsweise    nie  deren Alkoholen abgeleitete     Carbalkoxyreste     und von vorzugsweise von niedermolekularen       aliphat.    sek.

       Aminen    abgeleitete     Carbamid-          reste.    Als Beispiele seien genannt die Reste  der Essigsäure,     Propionsäure,    Buttersäure,       Chloressigsäure,        Methoxyessigsäure,        f        Brom-          propionsäure,        Dimethylacrylsäure,        Cyclohexan-          earbonsäure,        Phenylessigsäure,        Phenoxyessig-          säure,        Benzoesäure,

          Chlorbenzoesäure,        Furan-          2-earbansäure    und die     Kohlensäurehalbester-          reste,    abgeleitet vom     Methyl-,    Äthyl-,     Propyl-,          Butyl-,        Methoxy-        oder        Äthoxyäthylalkohol,    so  wie die vom     Dimethyl-    oder     Diäthylamin    ab  geleiteten     Carbaminsäurereste.    Im allgemeinen       ist        es        günstig,

          wenn        ein        aliphätischer        Acylrest     nicht mehr     als    5     Kohlenstoffatome        aufweist.     Bevorzugt werden in der     Diazokomponente    der       Acetylrest    und in der     Kupplungskomponente     die     Kohlensäurehalbesterreste    des     Methyl-        und          Äthylalkohols.     



  Soweit die erfindungsgemäss verwendeten       Diazokomponenten    nicht schon bekannt     sind,     erhält man     sie    leicht aus     dien    in     4-Stellung          substituierten        2-Amino-l-oxybenzoIve.rbindun-          gen        durch        Acylierung    der     Aminogruppe,

          Ni-          trierung        und    Reduktion der     Nitro-    zur     Amino-          gruppe.    Bevorzugte     Diazokomponenten    sind  das     6-Acetyl-amino-4-nitro-2=amino-l-oxyben-          zol    und das     6-Acetyl-amino-4-chlor-2-amino-l-          oxybenzol.     



  Erfindungsgemäss     verwendbare    Kupplungs  komponenten erhält man     durch        Einwirkung     von     Säurehalogeniden    bzw.     Chlorameisensäure-          alkylestern    auf die     wässrigen    Lösungen der       Alkalimetallsalze    der     2-Amino-6-oxynaphtha-          lin-8-sLüfonsäure    in Gegenwart von     mineral-          säureabstumpfenden    Mitteln, wie     beispiels-          weise        Natriumacetat,

          bis    zum     Verschwinden     der primären     Aminogruppe.     



  Die Dianotierung     gesehieht    wie üblich     in     mineralsaurer, wässriger Lösung oder Suspen  sion mit     Natriumnitrit    in der Kälte und die       Kupplung        in        alkalischer    Lösung, gegebenen  falls in Gegenwart von die     Kupplung    be-         schleunigenden    tertiären     Stickstoffbasen,    wie       beispielsweise        Pyridin,        Picolin,        Dimethyl-    oder       Diäthyläthanolamin,        Triäthanolamin.     



  Die     erfindungsgemässen        Monoazofarbstoffe     werden in der Form ihrer     wasserlöslichen    Al  kalisalze     als    dunkle Pulver erhalten, welche  die Wolle     aus    sauren Färbebädern in bordeaux  roten bis rotvioletten Tönen färben, die durch       Nachchromieren    je nach     Zusammensetzung    in  graue     bis    olivgrüne, sehr echte, insbesondere  hervorragend     lichtechte    Färbungen übergehen.  



       Gegenstand    vorliegenden Patentes ist nun  ein Verfahren zur Herstellung eines     metalli-          sierbaren        Monoazofarbstoffes.    Das Verfahren  ist dadurch     gekennzeichnet,    dass man dianotier  tes     6-Acetylamino-4-chlor-2-amino-l-oxy-ben-          zol    mit     2-Carbomethoxyamino-6-oxy-naphtha-          lin-8-sulfonsäure    kuppelt.  



  Der erhaltene neue     Monoazofarbstoff    stellt       in    Form     seines        Natriumsalzes    ein violett  schwarzes Pulver vor, das Wolle aus saurem  Bad in     weinroten    Tönen färbt, die     dureh          Nachchromieren    hervorragend lichtechte graue  Färbungen geben.  



       Beispiel:     20,05 Teile     6-Acetylamino-4-chlor-2-amino-          1-oxy-benzol    werden in 200 Teilen Wasser     und     25     Teilen    konzentrierter Salzsäure bei 0-5   mit einer Lösung von 6,9 Teilen Natrium  nitrit in 20 Teilen     Wasser    dianotiert.

   Die  mineralsaure Reaktion wird mit     Natrium-          bicarbonat    abgestumpft und hierauf die gelbe       Diazosuspension    bei 0-5  mit einer Lösung  vereinigt, die aus 200 Teilen Wasser, 29,7 Tei  len     2-Carbomethoxyamino-6-oxy-naphthalin-8-          sulfonsäure,    12 Teilen     Natriumcarbonat,    14  Teilen     25o/oigem        Ammoniakwasser    und 50  Teilen     Pyridin    bereitet worden ist.

   Unter Blau  färbung und     Ausscheidung    des gebildeten  Farbstoffes als     dunkles    Pulver ist die Kupp  lung nach     6stündigem    Rühren     bei,0-5     und  16stündigem Rühren bei 20  beendet. Der  Farbstoff wird durch Zugabe von     511/o    Koch  salz, bezogen auf     das    Volumen,     vollständig          ausgeschieden,    abgesaugt     und    getrocknet.

   Er       stellt        in    Form     seines        Natriumsalzes        ein        violett-          schwarzes    Pulver vor, das sich in     Wasser    mit      blauer Farbe löst, die beim Ansäuern nach  rot     umschlägt.    In konzentrierter Schwefel  säure ist der Farbstoff mit     fuchsinroter    Farbe  löslich.  



  Der neue Farbstoff färbt Wolle aus saurem  Bad in     weinroten    Tönen. Durch     Nachchromie-          ren    erhält man sehr echte graue Färbungen,  die insbesondere     hervorragend    lichtecht     sind.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines metalli- sierbarenMonoazofarbstoffes, dadurch gekenn- zeichnet, dass man diazotiertes 6-Acetylamino- 4 -chlor - 2 - amino -1- oxy-benzol mit 2-Carbö- methoxyamino-6-oxy-naphthalin-8-sulfonsäure kuppelt. Der erhaltene neue Monoazofarbstoff stellt in Form seines Natriumsalzes ein violett- <RTI
    ID="0003.0023"> schwarzes Pulver vor, das Wolle aus saurem Bad in weinroten Tönen färbt, die durch Nach- chromieren in hervorragend lichtechte graue Färbungen übergehen.
CH312191D 1953-02-04 1953-02-04 Verfahren zur Herstellung eines metallisierbaren Monoazofarbstoffes. CH312191A (de)

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