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CH299720A - Process for the production of surface layers of high electrical conductivity and great mechanical adhesive strength as well as surface layer produced by this process. - Google Patents

Process for the production of surface layers of high electrical conductivity and great mechanical adhesive strength as well as surface layer produced by this process.

Info

Publication number
CH299720A
CH299720A CH299720DA CH299720A CH 299720 A CH299720 A CH 299720A CH 299720D A CH299720D A CH 299720DA CH 299720 A CH299720 A CH 299720A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
layer
electrical conductivity
vapor
high electrical
layers
Prior art date
Application number
Other languages
German (de)
Inventor
Alois Dr Vogt
Original Assignee
Alois Dr Vogt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alois Dr Vogt filed Critical Alois Dr Vogt
Publication of CH299720A publication Critical patent/CH299720A/en

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C14/00Coating by vacuum evaporation, by sputtering or by ion implantation of the coating forming material
    • C23C14/06Coating by vacuum evaporation, by sputtering or by ion implantation of the coating forming material characterised by the coating material
    • C23C14/14Metallic material, boron or silicon
    • C23C14/18Metallic material, boron or silicon on other inorganic substrates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  

  Verfahren zur Herstellung von Oberflächenschichten hoher elektrischer Leitfähigkeit und grosser  mechanischer Haftfestigkeit sowie nach     diesem    Verfahren hergestellte Oberflächenschicht.    Zur Herstellung dünne Oberflächenschich  ten aufweisender Gegenstände wie Konden  satoren, Oberflächenspiegeln oder dergleichen  benutzt man als metallischen Belag Edel  metalle, also Gold, Selber usw., wegen der  hohen elektrischen Leitfähigkeit und des hohen  Reflexionsvermögens dieser Edelmetalle. Die       Herstellung    solcher Schichten erfolgt etwa da  durch, dass auf eine     Glimmerunterlage    kol  loidal verteiltes Silber aufgebracht und das Sil  ber anschliessend bei Temperaturen von über  300  C eingebrannt wird.

   Derartige Schichten  bestehen dabei aus diskreten Silberkörnchen,  die sich infolge der hohen Beweglichkeit der  Silberatome bei höheren Temperaturen durch       Sammelkondensation    bilden. Um einen voll  kommenen geschlossenen Silberbelag zu er  halten, ist es deshalb notwendig, solche Schich  ten relativ dick zu machen. Nimmt man das       Stromspanntingsdiagramm    einer derartigen  Schicht auf, dann zeigt sich eine Unregel  mässigkeit derart, dass bei steigender Span  nung der Strom eine unstetige Zunahme er  fährt. Diese Erscheinung hängt mit dem       Kohärereffekt    zusammen, der zwischen den  lose     aneinandergelagerten    Silberteilchen auf  tritt.

   Zwischen diesen diskreten Silberteil  chen ist der Elektronenübergang so     diskonti-          nuierlieh,    dass ein erhöhter Rauschpegel un  vermeidbar wird.  



  Man hat schon versucht, diese Nachteile  dadurch zu beheben, dass an Stelle aufge  spritzter Silberschichten dünne Rhodium-    schichten durch Aufdampfen im     Hochvakuum     erzeugt werden.     Rhodium    ist aber ein Metall,  dessen elektrische Leitfähigkeit beträchtlich  unter derjenigen des Silbers liegt;     Rhodium     ist ausserdem kostspielig, so dass seine Ver  wendung in der Technik wirtschaftliche  Schwierigkeiten verursacht. ,  Den Versuch, auf einer     Glimmerunter-          lage    Silber aufzudampfen, ist aus zwei Grün  den kein praktischer Erfolg beschieden ge  wesen:

   Zunächst ist Silber ein sehr weiches  Metall und     haftet    nur schlecht auf der Unter- ,       lage.    Weiter zeigt Silber beim Aufdampfen  schon bei niederen Temperaturen die Erschei  nung der Sammelkristallisation, so dass keine  zusammenhängenden Schichten erzeugt wer  den können. So besitzen z. B. auf Glimmer  aufgedampfte dünne Silberschichten     zunächst     überhaupt keine elektrische Leitfähigkeit, weil  die aufgedampften Silberatome, ähnlich wie  bei der Kondensation von Wasser an unreinen  Oberflächen, Tröpfchen bilden, zwischen denen  keine leitende Verbindung besteht.

   Erst bei  verhältnismässig dicken Silberschichten kann  diese     Tröpfchenbildung    so weit beseitigt wer  den,     @        dass    elektrische Leitfähigkeit über die  ganze Fläche auftritt.  



  Das zur Beseitigung dieser Nachteile und  Schwierigkeiten vorgeschlagene Verfahren zur  Herstellung von Oberflächenschichten hoher  elektrischer Leitfähigkeit und grosser mecha  nischer Haftfestigkeit auf nichtmetallischen  Unterlagen, vorzugsweise zur Herstellung der      Elektroden auf den     Dielektriken    verlustarmer  Kondensatoren, kennzeichnet sich erfindungs  gemäss dadurch, dass auf die Unterlage im       Hochvakuum    zunächst eine dünne Schicht aus  Kupfer und auf die Kupferschicht unter Auf  rechterhaltung des Hochvakuums eine Edel  metallschicht aufgedampft wird. Unter Hoch  vakuum werden Drücke von höchstens 1. 10-3       Torr    verstanden.  



  Versuche haben gezeigt, dass auch äusserst.  dünne Kupferschichten auf Glas sowie auf  Glimmer und ähnlichen andern, nichtmetalli  schen Unterlagen im Gegensatz zu Silber  ausserordentlich fest haften und zudem homo  gen bleiben. Wird nun auf eine solche dünne  Kupferschicht in einem Arbeitsgang, das heisst  ohne die Oberfläche durch     Lufteinlass    einer  Oxydation auszusetzen, beispielsweise eine  Silberschicht im Hochvakuum aufgedampft,  dann besitzt auch diese Silberschicht eine  grosse mechanische Haftfestigkeit auf der  Kupferschicht und damit auf der Unterlage.

    Es hat sich dabei erwiesen,     da.ss    auch bei sehr  dünnen     Edelmetallschiehten    die vorgenannte       Tröpfchenbildung    durch     Sammelkristallisa-          tion    nicht auftritt, so dass eine derart her  gestellte Silberschicht auch den erwähnten       Kohärereffekt    nicht aufweist; das Rauschen  der mit solchen Schichten versehenen Konden  satoren ist auf ein Minimum reduziert. Die  Kupferunterlage hat dabei gleichzeitig den  grossen Vorteil, dass ihre elektrische Leitfähig  keit mit derjenigen des Silbers praktisch über  einstimmt, so dass die Leitfähigkeit der gesam  ten Schicht nicht. beeinträchtigt ist.

   Solcher  art hergestellte     Kondensatorelektroden    sind  also hinsichtlich der Leitfähigkeit hochwertig.  



  Das beschriebene Verfahren kann auch  zur Herstellung von Goldschichten mit. Vorteil  angewendet. werden, obwohl bei Gold die ein-         gangs    erwähnten Nachteile weniger stark aus  geprägt sind. Die nach der Erfindung erzeug  ten     Goldsehiehten    weisen jedoch gegenüber  den nach bisherigen Methoden aufgedampften  dünnen Schichten wesentliche     Verbesserungen     auf, die hauptsächlich in der Feinheit     der     Oberfläche bestehen.  



  Das Verfahren ist nicht auf die Edel  metalle Gold und Silber beschränkt, sondern  auch für Schichten aus andern Edelmetallen  brauchbar.



  Process for the production of surface layers of high electrical conductivity and great mechanical adhesive strength as well as surface layer produced by this process. To produce thin Oberflächenschich th objects such as capacitors, surface mirrors or the like is used as a metallic coating precious metals, so gold, self, etc., because of the high electrical conductivity and high reflectivity of these precious metals. Such layers are produced, for example, by applying colloidally distributed silver to a mica substrate and then baking the silver at temperatures above 300 C.

   Such layers consist of discrete silver grains, which are formed by collective condensation due to the high mobility of the silver atoms at higher temperatures. In order to keep a completely closed silver coating, it is therefore necessary to make such layers relatively thick. If the current voltage diagram of such a layer is recorded, an irregularity can be seen in such a way that with increasing voltage, the current increases discontinuously. This phenomenon is related to the coherence effect that occurs between the loosely attached silver particles.

   The electron transfer between these discrete silver particles is so discontinuous that an increased noise level is unavoidable.



  Attempts have already been made to remedy these disadvantages by producing thin rhodium layers by vapor deposition in a high vacuum instead of sprayed-on silver layers. But rhodium is a metal whose electrical conductivity is considerably lower than that of silver; In addition, rhodium is expensive, so that its use in technology causes economic difficulties. The attempt to evaporate silver on a mica substrate has not been a practical success for two reasons:

   First of all, silver is a very soft metal and does not adhere well to the surface. Furthermore, during vapor deposition, silver shows the appearance of collective crystallization even at low temperatures, so that no coherent layers can be created. So have z. B. thin silver layers vapor-deposited onto mica initially have no electrical conductivity at all because the vapor-deposited silver atoms, similar to the condensation of water on impure surfaces, form droplets between which there is no conductive connection.

   Only with relatively thick layers of silver can this droplet formation be eliminated to such an extent that electrical conductivity occurs over the entire surface.



  The proposed method for eliminating these disadvantages and difficulties for the production of surface layers of high electrical conductivity and great mechanical strength on non-metallic substrates, preferably for the production of electrodes on the dielectrics of low-loss capacitors, is characterized in accordance with the invention by the fact that on the substrate in a high vacuum initially a thin layer of copper and a noble metal layer is vapor-deposited onto the copper layer while maintaining the high vacuum. High vacuum is understood to mean pressures of at most 1. 10-3 Torr.



  Tests have shown that also extremely. thin copper layers on glass as well as on mica and other similar non-metallic substrates, in contrast to silver, adhere extremely firmly and also remain homogeneous. If, for example, a silver layer is vapor-deposited in a high vacuum on such a thin copper layer in one operation, i.e. without exposing the surface to oxidation through air intake, then this silver layer also has a high mechanical adhesive strength on the copper layer and thus on the base.

    It has been found here that the aforementioned droplet formation by collective crystallization does not occur even with very thin noble metal layers, so that a silver layer produced in this way does not have the aforementioned coherent effect; the noise of the capacitors provided with such layers is reduced to a minimum. At the same time, the copper base has the great advantage that its electrical conductivity is practically the same as that of the silver, so that the conductivity of the entire layer is not. is impaired.

   Capacitor electrodes produced in this way are therefore of high quality in terms of conductivity.



  The method described can also be used to produce gold layers. Advantage applied. although the disadvantages mentioned at the beginning are less pronounced with gold. The gold layers produced according to the invention, however, have significant improvements over the thin layers vapor-deposited by previous methods, which mainly consist in the fineness of the surface.



  The process is not limited to the precious metals gold and silver, but can also be used for layers made of other precious metals.

 

Claims (1)

PATENT ANSPRI'CHE I. Verfahren zur Herstellung einer Ober- fZ.chensehieht. hoher elektrischer@Leitfähigkeit und grosser meelianiseher Haftfestigkeit auf einer nichtmetailisehen Unterlage, dadurch gekennzeichnet., dass auf die Unterlage im Iloehvakuiini zunächst. eine dünne Schicht. PATENT CLAIMS I. Method for producing a surface fZ.ch see. high electrical conductivity and great meelianic adhesive strength on a non-metallic base, characterized in that on the base in the Iloehvakuiini first. a thin layer. aus Kupfer und auf die Kupfersehieht unter Auf rechterhaltung des IIochvalzuums eine Edel- metallschieht aufgedampft wird. II. Gemäss dem Verfahren nach Patentan spruch I auf einer nichtmetallischen Unter lage hergestellte Oberflächenschicht hoher elektrischer Leitfähigkeit und grosser mechani scher Haftfestigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem Dielektrikum als Unterlage eine aufgedampfte Kupferschielit und auf der Kupferschicht eine aufgedampfte Edelmetall schicht vorhanden sind. of copper and on the copper layer a layer of noble metal is vapor-deposited while maintaining the IIochvalzuum. II. According to the method according to patent claim I produced on a non-metallic base surface layer of high electrical conductivity and great mechanical shear strength, characterized in that a vapor-deposited copper schielite is present on a dielectric as a support and a vapor-deposited noble metal layer is present on the copper layer. 1JTTTER ANSPRUCH Auf einer nichtnietalliselien Unterlage her gestellte Oberflächenschicht nach Patentan spruch II, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem Dielektrikum als Unterlage eine aufge dampfte Kupferschicht und auf der Kupfer schicht eine aufgedampfte Silberschicht vor handen sind. 1JTTTER CLAIM On a non-riveted base produced surface layer according to Patent Claim II, characterized in that a vapor-deposited copper layer is present on a dielectric as a base and a vapor-deposited silver layer is present on the copper layer.
CH299720D 1951-06-23 1951-06-23 Process for the production of surface layers of high electrical conductivity and great mechanical adhesive strength as well as surface layer produced by this process. CH299720A (en)

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CH299720T 1951-06-23

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CH299720A true CH299720A (en) 1954-06-30

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CH299720D CH299720A (en) 1951-06-23 1951-06-23 Process for the production of surface layers of high electrical conductivity and great mechanical adhesive strength as well as surface layer produced by this process.

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CH (1) CH299720A (en)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086510B (en) * 1957-05-11 1960-08-04 Bosch Gmbh Robert Process for the production of metal coatings by vacuum deposition

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086510B (en) * 1957-05-11 1960-08-04 Bosch Gmbh Robert Process for the production of metal coatings by vacuum deposition

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