CH294136A - Verfahren und Einrichtung zum Gefrieren von Massengefriergut, insbesondere von Lebensmitteln. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Gefrieren von Massengefriergut, insbesondere von Lebensmitteln.Info
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Description
Verfahren und Einrichtung zum Gefrieren von Massengefriergut, insbesondere von Lebensmitteln. 1s ist bekannt, Massengefriergut in luft durchströmten tunnelartigen Anlagen zu ge frieren; dabei ist üblich, das Gefriergut in horizontaler Riehtung durch die Stirnwände des Tunnels ein- und auszubringen. Das Ge friergut bewegt sich also in einer zum Tunnel boden parallelen Ebene. Da kalte Luft spe zifisch schwerer ist. als warme, treten an Öff nungen, die sich in den Stirnwänden des Tun nels befinden, erhebliche Kälteverluste durch Abfliessen kalter Luft aus dem Tunnel ein. Es ist. auch bekannt., Kühltruhen nicht durch eine Tür an der Seitenwand, sondern durch Aufklappen des Deckels zu öffnen. So wird vermieden, dass die Kaltheft beim Öffnen aus der Truhe fliessen kann. Bei tunnelartigen Gefrieranlagen sind nun die Verluste, die an Öffnungen in den Stirn wänden auftreten, erheblich schwerwiegender als bei Kühltruhen; denn die Kühlluft wird künstlich mit grosser Geschwindigkeit. umge wälzt, um die Gefrierzeit für das Gut herab zusetzen. Im Tunnel herrscht daher nicht überall genau der Druck der Aussenatmo sphäre. Kleine Unter- und Überdrucke sind unvermeidlich. Öffnungen in den Tunnelwän den bedingen, insbesondere wenn sie in den Stirnwänden liegen, weit höhere Kälteverluste als bei ruhender Luft. Aus der umliegen den Atmosphäre eindringende Luft trägt ferner Feuchtigkeit in den Tunnel. Der da durch hervorgerufene Eisansatz an den Tun- nelwänden sowie an der im Tunnel befind lichen maschinellen Einrichtung zwingt zu häufigem Abtauen. Nicht' zuletzt. wird die Fördereinrichtung für das Kühlgut durch Eisansatz behindert. Das erfindungsgemässe Verfahren zum,G e- frieren von Massengefriergut, insbesondere von Lebensmitteln, in einem von Gefrierluft durchströmten Tunnel, wobei die Zuführung des Gutes an einem und die Abführung am andern Ende des Tunnels erfolgt, ist dadurch gekennzeichnet., dass mindestens eine dieser Zu- und Abführvorgä.nge in einer Ebene er folgt., die höher liegt- als die Sohle des Tun nels. Die erfindungsgemässe Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens kennzeichnet sich dadurch, dass der Gefriertunnel an seinen Stirnseiten geschlossen ist und zur Ein- und Ausfuhr des Gefriergutes Öffnungen aufweist, von denen wenigstens eine höher liegt, als die Sohle des Tunnels, und dass zur Bewegung des Gefriergutes durch den Tunnel diesen endlose Transportmittel durchziehen, deren Rückweg ausserhalb des 'Tunnels liegt. Die Fig.1 und 2 zeigen eine beispiels weise Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung, bei welcher sowohl das Ein als auch das Ausbringen des Gefriergutes durch die Decke erfolgt. Nachfolgend wird auch das Verfahren nach der Erfindung bei spielsweise erläutert. In Fig. 1 ist mit 1 die isolierte Uniklei dung des Gefriertunnels 2 bezeichnet,. Der Tunnel, dessen Stirnseiten abgeschlossen sind, liegt. unterhalb der Ebene 3, auf der der Pro dukt.ionsfluss der Gefriergüter vor sich geht. In Richtung des Pfeils 4 wird durch einen Ventilator kalte Luft durch den Tunnel hin durchgeblasen. Das nicht gefrorene Kühlgut kommt in Richtung des Pfeils 5 an und wird bis zur Öffnung 6 -in der Tunneldeeke ge bracht. Nunmehr wird das Gefriergut 7 in Richtung des Pfeils 8 auf die Transportkette 9 gehängt. Das Gefriergut kann dabei bei spielsweise in Schalen oder Packungen in grö sseren Gestellen aufgestapelt sein. Mit Hilfe der Ketten 9, die über die Rollen 10 mit. Hilfe eines nicht eingezeichneten Antriebes inner halb des Tunnels von links nach rechts be wegt werden, wird das Gefrierglut bis ans Ende des Gefriexiiinnels 2 gefördert, bis schliesslich das gefrorene Gefriergut durch die Öffnung 11 in der Tunneldecke im Pfeil- riehtung 12 entnommen und schliesslich in Pfeilriehtung 13 auf der ursprünglichen Ebene 3 seinen Produktionsfluss wieder auf nimmt. Die Kette 9 tritt durch die obern Öffnungen 14 und 15 in den Gefriertunnel ein bzw. aus dem Gefriertunnel aus. Fig. 2 zeigt den Gefriertunnel im Grund riss in seinem Schnitt 11-E. Die Bezeichnun gen für entsprechende Teile sind dieselben, wie sie in Fig. 1 verwendet wurden. Der Ge friertunnel 2 wird durch die Wand 16 in zwei Teile geteilt; auf der einen Seite be findet sich das Gefriergut, das an den Ketten 9 hängt, auf der andern Seite befindet. sieh der Verdampfer 17, der beispielsweise aus einem geeigneten Rohrsystem bestehen kann. Der Ventilator 18 wird mit Hilfedes Motors 19 angetrieben und wälzt die Luft in Rich tung der Pfeile 4 um. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel wird das Gefriergut von einer Ebene, die höher liegt als die Sohle des Tunnels, zu- und abgeführt.. Selbstverständlich wäre es auch möglich, das Gefriergut von einer oberhalb der Tunneldeeke liegenden Ebene in den Tunnel einzubringen und auf einer unter- halb der Tunneldecke liegenden Ebene aus zubringen, oder umgekehrt. Ferner ist. es auch möglich, die Öffnungen für die Zu- und Abfuhr des Gefriergutes durch in den Seitenwänden des Tunnels an geordnete Öffnungen zu bewerkstelligen. Mit. Vorteil wird die umlaufende Kaltluft in der Aehsrichtung des Tunnels strömen. Dabei kann die Führung nveckmässig so ge staltet werden, dass der Kaltluftstrom nicht senkrecht auf die Ein- bzw. Ausfuhröffnun gen. auftrifft, sondern an diesen tangential vorbeistreicht und damit den Eintritt. von Warmluft weitestgehend verhindert.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zum Gxefrieren von Massen- gefriergut, insbesondere von Lebensmitteln, in einem von Gefrierluft durchströmten Tun nel, wobei die Zuführung des CTutes an einem und die Abführung am andern Ende des Tun nels erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine dieser Zu- und Abführvor- gänge in einer Ebene erfolgt, die höher liegt als die Sohle des Tunnels.II. Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass der Gefriertunnel an seinen Stirnseiten gesehlossen ist und zur Ein- und Ausfuhr des Gefriergutes Öffnungen aufweist, von denen wenigstens eine höher liegt. als die Sohle des Tunnels, und dass zur Bewegung des Gefriergutes durch den Tunnel diesen end lose Transportmittel durchziehen:, deren Rück weg ausserhalb des Tunnels liegt. UNTER-ANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Gefriergut von oberhalb der Tunneldecke liegenden Ebenen in den Tunnel ein- und ausgebraeht wird. 2.Verfahren nach Patentansprueh I, da durch gekennzeichnet; dass das Gefriergrit von einer oberhalb der Tunneldecke liegenden Ebene in den Tunnel ein-ebraeht und auf einer unterhalb der Tunneldecke liegenden Ebene ausgebraeht wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da.ss das Gefriergut von einer unterhalb der Tunneldecke liegenden Ebene eingebracht und auf einer oberhalb der Tunneldecke liegenden Ebene ausgebracht wird. . 4.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Gefriergut durch eine seitliche Öffnung in den Tunnel eingebracht und durch eine in gleicher @V eise am andern Ende des Tunnels angeordnete Öffnung ausgebracht wird. 5. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Kaltluft in der Achsrichtung des Tunnels strömt. 6. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Kaltluft so geführt ist, dass sie nicht auf die Eintrittsöffnung im Tunnel zuströmt. 7.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Kaltluft. so geführt ist, dass sie nicht auf die Austrittsöffnung im Tunnel zuströmt. B. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlauflenk- rollen für die den Tunnel durchziehenden Transportmittel ausserhalb des Tunnels lie gen.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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CH294136D CH294136A (de) | 1950-02-16 | 1950-12-29 | Verfahren und Einrichtung zum Gefrieren von Massengefriergut, insbesondere von Lebensmitteln. |
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CH (1) | CH294136A (de) |
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1950
- 1950-12-29 CH CH294136D patent/CH294136A/de unknown
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