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CH272931A - Vorrichtung zur Verstärkung kleiner Spannungen mit einer elektrischen Entladungsröhre. - Google Patents

Vorrichtung zur Verstärkung kleiner Spannungen mit einer elektrischen Entladungsröhre.

Info

Publication number
CH272931A
CH272931A CH272931DA CH272931A CH 272931 A CH272931 A CH 272931A CH 272931D A CH272931D A CH 272931DA CH 272931 A CH272931 A CH 272931A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bundle
controlled
cathode
electron
control
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH272931A publication Critical patent/CH272931A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J21/00Vacuum tubes
    • H01J21/02Tubes with a single discharge path
    • H01J21/06Tubes with a single discharge path having electrostatic control means only
    • H01J21/10Tubes with a single discharge path having electrostatic control means only with one or more immovable internal control electrodes, e.g. triode, pentode, octode
    • H01J21/14Tubes with means for concentrating the electron stream, e.g. beam tetrode
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0029Electron beam tubes

Landscapes

  • Solid Thermionic Cathode (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Verstärkung kleiner Spannungen mit einer elektrischen  Entladungsröhre.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zur Verstärkung kleiner Spannungen  mit Hilfe einer elektrischen Entladungsröhre,  in der zwei Elektronenbündel sich innerhalb  einer Elektrode kreuzen, wobei die Anordnung  der Entladungsstrecken der beiden Elektro  nenbündel in Bezug aufeinander     derart    ge  wählt ist, dass das eine Elektronenbündel vom  Potentialminimum des andern Elektronenbün  dels gesteuert wird.  



  Solche Vorrichtungen sind von der     Anmel-          derin    bereits in der     schweiz.        Patentschrift          N7r.        \?05339    beschrieben worden. Ein Vorteil  derselben besteht darin, dass sie grosse Ver  stärkungen zu erreichen gestatten. Eine  Schwierigkeit ist aber, dass die Raumladung,  welche das gesteuerte Bündel innerhalb der  Elektrode bildet, in der die Beeinflussung  dieses     Bündels    stattfindet, nicht zu gross sein  darf, da sonst eine unerwünschte     RüchwirkLmg     auf das     steuernde    Bündel eintreten kann. Die  Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu be  heben.  



  Es ist bereits bekannt, dass bei Entla  dungsröhren, deren Kathode im oder nahe  beim Anlaufstromgebiet arbeiten, grosse Ver  stärkungen erzielbar sind. Unter Anlauf  stromgebiet ist derjenige Teil der     Kathoden-          stromsteuerspannungseharakteristik        zii    verste  hen, in dem gilt:
EMI0001.0014  
   wobei F, =  Steuerspannung     und    Et = mittlere Austritts  geschwindigkeit der Elektronen. Die relative    Stromänderung je Volt, das heisst die relative       Steilheit   <B>111,</B> die in diesem Teil der Charakte  ristik erreichbar ist, ist
EMI0001.0017  
   Bei neuzeitlichen       Oxydkathdden    beträgt Et etwa 0,1 V, so  dass M = 10     V-1    ist.

   Bei Dioden wird dieser  Wert von     111        tatsächlich    erreicht. Bei Trioden  hingegen beträgt 11 meistens nicht mehr. als  3 bis 4     V-1.    Dies dürfte der Tatsache zuge  schrieben werden, dass die     Steuerspannung    in  einer Triode nicht überall in der Gitterebene  den gleichen Wert hat. In der Mitte zwischen  den Gitterdrähten ist der     Einflüss    der Gitter  spannung geringer als in der unmittelbaren  Nähe der Gitterdrähte. Es leuchtet. ein, dass  infolgedessen der Wert von<I>111</I> wesentlich  herabgesetzt wird.

      Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung verei  nigt nun die Vorteile der     Steuerung    mit     Hilfe     eines kreuzenden Bündels mit den Vorteilen  der Steuerung, wo das gesteuerte     Elektronen-          Bündel    von einer im Anlaufstromgebiet arbei  tenden Kathode ausgeht.  



  Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung enthält       eine    elektrische Entladungsröhre, in der     zwei     Elektronenbündel sich innerhalb einer Elek  trode kreuzen, wobei die Anordnung der Ent  ladungsstrecken der beiden Elektronenbündel  in Bezug aufeinander     derart        gewählt    ist, dass  das eine Elektronenbündel. vom     Potentiahmini-          lnum    des andern Elektronenbündels gesteuert  wird.     Erfindungsgemäss    arbeitet die Kathode,      von der das gesteuerte Bündel ausgeht, im       Anlaufstromgebiet.     



  Zweckmässig wird das Steuerbündel selbst  von einem Gitter gesteuert. Es ist vorteilhaft,  wenn das gesteuerte Bündel nicht zu breit ist,  damit die das gesteuerte Bündel beeinflus  sende Steuerspannung über den .ganzen  Schnitt desselben praktisch gleich bleibt, so  dass im     Potentialminimum    das Potential nur  wenig von der Stelle des Bündelquerschnittes  abhängt.

   Das gesteuerte Bündel wird also von  einer     einzigen    Steuerspannung beeinflusst, so  dass die relative     Steilheit    den Bleiehen Wert       wie    bei einer Diode erreichen kann, so dass in  diesem Fall für den Strom auch gilt:  
EMI0002.0006     
    Es     ist    ferner     vorteilhaft,    wenn das ge  steuerte Bündel keine Elektronen aus der       Raumladung    des     Steuerbündels    wegfangen  kann. Dies ist z. B. erzielbar, wenn in erster  Linie dafür gesorgt     wird,:dass    die     Elektronen-          geschwndigkeit    des Steuerbündels in der  Raumladung gross ist, indem z.

   B. zwischen  der Kathode, von der das Steuerbündel aus  geht und der Elektrode, in der die Beeinflus  sung stattfindet, eine Elektrode mit positivem  Potential angeordnet wird, oder indem die  erstgenannte Elektrode selbst auf ein hohes  Potential gebracht wird. Weiter ist es zweck  mässig, wenn das gesteuerte Bündel und die  Elektrode, in welcher die     Beeinflussung    statt  findet, in der     Richtung,    in der sich das Steuer  bündel bewegt, keine grossen Abmessungen  haben.  



  Wenn nicht nur das gesteuerte Bündel,  sondern auch das Steuerbündel von einer  Kathode ausgeht, die im Anlaufstromgebiet  arbeitet, kann in diesem Fall eine Einstellung  des     Arbeitspunktes    genügen, die nur eine ver  hältnismässig kleine relative Steilheit ergibt,  da die     Steuerring    mit -sich kreuzenden Bün  deln     einen    günstigen Einfluss auf die relative  Steilheit hat. Es     ist    zweckmässig, den Strom  des Steuerbündels wenigstens zehnmal grösser       als    den Strom des gesteuerten Bündels zu  wählen.     Ein    Mittel     zu    diesem Zweck ist z. B.

      die Anordnung eines     D,lektronenvervielfaehers          zwischen    einer Kathode, von der das Steuer  bündel     ausgeht    und der Elektrode, innerhalb  derer die     Steuerring    erfolgt. Der Ausgangs  strom dieses     Vervielfachers    kann leicht so  gross werden, dass auch bei sehr kurzen Ab  ständen eine hinreichende Raumladung ent  steht. Da die Kathode im Anlaufstromgebiet  arbeitet, hat man hier trotzdem eine hohe  relative Steilheit, da diese durch die Verviel  fachung nicht verlorengeht.  



  Weil das gesteuerte Bündel von einer Ka  thode ausgeht, die im Anlaufstromgebiet ar  beitet, so ist es vorteilhaft, den Strom nach  der Steuerung mit Hilfe eines     Elektronenver-          vielfachers    zu vervielfachen.  



  Mit einer Entladungsröhre, die sowohl für  den Steuerstrom als auch für den gesteuerten  Strom mit einem     Elektronenvervielfacher     versehen ist, können, wie aus dem     obengeschil-          derten    klar sein wird, ganz beträchtliche Ver  stärkungen erzielt werden.  



  Eine Ausführungsform der     erfindiuigsge-          mässen    Vorrichtung wird nachstehend an  Hand der beiliegenden Zeichnung beispiels  weise näher erläutert.  



  Die     Fig.        7.    zeigt einen Schnitt durch das       Elektrodensystem    der Versuchsröhre. Die  längliche Kathode 1 des     Steuerbündels    ist nur  an der der     käfigförinigen    Elektrode 4 zuge  kehrten hohlen Seite mit emittierenden Oxy  den bedeckt. Das Steuergitter 2 ist in der  selben Richtung gebogen wie die Kathoden  oberfläche; die Drähte dieses Gitters sind  0,050 mm dick, während der Abstand der       Adisen    dieser Drähte<B>0,180</B> nun ist. Die ak  tive Oberfläche der Kathode 1 hat eine Breite  von 4 mm und eine Länge von 16 mm. An  der Hinterseite der Kathode ist ein Fanggitter  15 angeordnet, das mit der Kathode verbun  den ist und Streuelektronen auffangen soll.

    Das Schirmgitter 3 hat Drähte von 0,060 mm  mit Abständen zwischen den Drähten von  0,300 mm. Gegenüber dem Schirmgitter 3       befindet    sich die Anode 5 für das steuernde  Bündel. Zu beiden Seiten einer Verengung  in der     käfigförinigen    Elektrode 4 befinden sieh  zwei     Öffnungen-    9 und 10, durch welche das      gesteuerte Bündel ein- und austritt. Seitlich  des Käfigs 4 befindet sich die Kathode 6 des  gesteuerten     Bündels.    Das Gitter 16 hat hier  dieselbe Funktion wie das Fanggitter 15 für  die Kathode 1. Zwei plattenförmige Elektro  den 17 sind mit der Kathode 6 verbunden zur  Erzielung eines homogenen Elektronenbündels.  Die Platten 18 dienen zur Regelung der Bün  delbreite beim Durchgang durch die Platten 7  und B.

   Die aktive Oberfläche der Kathode  hat eine Breite von 0,6 mm und eine Länge  von 6 mm. Da das steuernde Bündel 16 mm  lang ist, wird erreicht, dass das gesteuerte  Bündel über seine gesamte     Querschnittsfläche     dieselbe     Beeinflussung    erhält. Die Durch  trittsöffnungen in den Platten 7 und 8  haben Abmessungen von     1,2X10    mm bzw.       0,9;C7.0    mm. Mit 19 ist ein     Diaphragma    an  gecleut.et zur weiteren Regelung des gesteuer  ten Elektronenbündels.

   Zwei Drähte 20 dienen  zur Beeinflussung des gesteuerten Bündels  nach der Steuerung durch das kreuzende Bün  del, so dass das Bündel nur auf die Anode 14  auftreffen wird und nicht auf die Platten 21,  welche einen Käfig bilden für die Streuelek  tronen aus dein steuernden Bündel. Der Auf  fangkäfig 21 wird vervollständigt mit den  Platten 22. Sämtliche Elektroden sind     gefasst     zwischen zwei     Mikaplatten,    welche zur Ver  meidung von Wandladungen mit einer     Metalli-          sierung    bedeckt sind, welche in der Abbildung  gestrichelt angegeben ist.

   Die     Spanniuigen,     die an die Elektroden gelegt wurden, waren  gegenüber der Kathode 1 wie folgt:  6'     j    =     V4    =     V.;"    =     V.,    = 17.7,5 V;     V,    =130 V;       V1,,    = 113 V; V, =     V1Q    = 129 V;       Z'"    = 176 V;     V14    = 116 V.  



  Die Spannung der Kathode 6 gegenüber der  Elektrode 4 beträgt -13,5 V. In     Fig.    2 ist  angegeben, wie der Strom     1"    des gesteuerten  Bändels abhängt von der Spannung     V,    zwi-    sehen Kathode 1 und Steuergitter 2. Da der  Strom     hi    logarithmischem Massstab und die       Spannung    in linearem Massstab aufgetragen  ist, geht bereits aus der     Fig.2    hervor, dass  das gesteuerte Bündel im     Anlaufstroiugebiet     arbeitet für     VZ    zwischen 0,8 und 0,94 V, denn  in diesem Bereich ist die     Stromspannungs-          charakteristik    eine Gerade.

   Der Strom I14 des       gesteuerten    Bündels ist korrigiert für Streu  elektronen aus dem steuernden Bündel, welche  Korrektur weniger als 1     mA    beträgt.  



  Die Stromstärke des     Steuerbündels    beträgt  bei     V;    = 0,76 V 8,5     mA    und bei     V2    = 0,94 V  9,6     mA.    Die Stromstärke 1,4 im gesteuerten  Bündel beträgt an den beiden Enden des ge  radlinigen Teils der logarithmischen Charak  teristik bei     Vü    = 0,8 V 6,8     @cA        und    bei       V@    = 0,94 V 0,3     ,uA,    Wenn man den     Abso-          lutwert    der relativen Steilheit schreibt als  
EMI0003.0045     
    dann lässt sich aus den gegebenen Zahlen  leicht berechnen,

   dass im geradlinigen Teil der       Stromspannungscharakteristik    dieser Absolut  wert etwa 22     V-1    beträgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Verstärkung von kleinen Spannungen mit einer elektrischen Entla dungsröhre, in der zwei Elektronenbündel sich innerhalb einer Elektrode kreuzen, wobei die Anordnung der Entladungsstrecken der beiden Elektronenbündel in bezug aufeinander derart gewählt ist, dass das eine Elektronen bündel vom Potentialminimum des andern Elektronenbündels gesteuert wird, dadurch. gekennzeichnet, dass die Kathode, von der das gesteuerte Bündel ausgeht, im Anlaufstrom gebiet arbeitet.
CH272931D 1944-08-22 1946-08-14 Vorrichtung zur Verstärkung kleiner Spannungen mit einer elektrischen Entladungsröhre. CH272931A (de)

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NL272931X 1944-08-22

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CH272931A true CH272931A (de) 1951-01-15

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CH272931D CH272931A (de) 1944-08-22 1946-08-14 Vorrichtung zur Verstärkung kleiner Spannungen mit einer elektrischen Entladungsröhre.

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