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CH240633A - Rachenlehre. - Google Patents

Rachenlehre.

Info

Publication number
CH240633A
CH240633A CH240633DA CH240633A CH 240633 A CH240633 A CH 240633A CH 240633D A CH240633D A CH 240633DA CH 240633 A CH240633 A CH 240633A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gauge
measuring jaw
sensing element
snap
threaded spindle
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ryffe Robert
Original Assignee
Ryffe Robert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ryffe Robert filed Critical Ryffe Robert
Publication of CH240633A publication Critical patent/CH240633A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/08Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring diameters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description


  
 



  Rachenlehre.



   Mit Hilfe einer Grenzrachenlehre ist es möglich, festzustellen, ob sich ein Werkstück innerhalb oder ausserhalb der Toleranzgrenzen befindet. Eine genaue   Feststelllmg    aber, wie das Werkstück zum Toleranzfeld liegt, ist nicht möglich. Für eine solche Feststellung muss noch eine Mikrometerschraube oder dergleichen zu Hilfe genommen werden, was jedoch zeitraubend ist.



   Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Rachenlehre, welche bei Vornahme einer kurzen Unterbrechung des Arbeitsganges ein Nachprüfen des in der Maschine   eingespaun-    ten Arbeitsstückes in dem Sinn gestattet, dass die Rachenlehre den bis zur Erreichung des Nenn-Endmasses noch abzuhebenden Betrag angibt. Dadurch wird es ermöglicht, durch zielbewusste, entsprechende Nachstellung des Werkzeuges schon im nächsten oder einem im voraus zu berechnenden Arbeitsgang das Arbeitsstück auf das gewünschte Nennmass innerhalb der zulässigen Toleranzen weiter zu bearbeiten.



   Die Rachenlehre gemäss der Erfindung weist eine einstellbare Messbacke und ein dieser Messbacke gegenüberliegendes Tastorgan auf, das auf eine auf dem Lehrenkörper befestigte Messuhr einwirkt, das Ganze derart, dass nach Einstellen der Lehre an Hand eines Endmasses die über dieses Endmass hinausgehende Mass differenz beim Messen eines Ar  beitsstückes    durch die Messuhr angegeben wird.



   Mit Vorteil ist die Messbacke zwecks Einstellung der Rachenlehre auf ein bestimmtes Endmass mittels einer Gewindespindel und eines Führungsbolzens am Lehrenkörper geführt und mittels einer in das Gewinde der Gewindespindel eingreifenden, am Lehrenkörper gelagerten Mutter verstellbar.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 die Rachenlehre im Schnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1 und  
Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie   I-T    in Fig. 1.



   Die dargestellte Rachenlehre weist einen   U-förmigen    Lehrenkörper 1 auf. Innenseits des einen Schenkels des Lehrenkörpers ist die Messbacke 2 angeordnet, in welcher eine Gewindespindel 3 und ein zu dieser paralleler Führungsbolzen 4 befestigt sind. Die Gewindespindel 3 und der Führungsbolzen 4 sind in entsprechenden Bohrungen des Lehrenkörpers verschiebbar gelagert.



   Zum Verstellen der Messbacke 2 dient eine auf dem Gewinde der Spindel 3 sitzende Mutter 5, welche mittels eines Flansches 6 genau passend und drehbar in einer Versenkung 7 des Lehrenkörpers lagert und durch ein U-förmiges Haltestück 8 spielfrei    in n seiner Lage gesichert ist. Das U-förmige    Haltestück 8 ist ebenfalls in einer Versenkung eingepasst und durch Schrauben 9 am Lehrenkörper befestigt.



   Zum Feststellen der getroffenen Einstellung der Messbacke 2 dienen an der   Gewinde    spindel 3 und am Führungsbolzen angreifende   Eleninivorrichtungen.    Diese   Elemm-    vorrichtungen sind in die Lagerbohrungen der Gewindespindel und des Führungsbolzens anschneidenden Querbohrungen 11, 12 eingebaut und bestehen aus zwei   EClemmkör-    pern 13, 14, welche durch eine Spannschraube 15 gegeneinander verstellbar sind.   



  Die Spannschraube 15 ist im : Xlemmkörper 13    frei drehbar gelagert und greift mit ihrem Gewindeteil in ein entsprechendes Innengewinde des   Flemmkörpers    14 ein. Die   Klemmkörper    greifen mittels einer entsprechenden Anfräsung am Umfang der Gewindespindel 3 bezw. des Führungsbolzens 4 an. Durch Anziehen der Spannschrauben 15    werden die : Klemmkörper gegeneinander be-    wegt und gegen den Umfang der Gewindespindel 3 bezw. des Führungsbolzens 4 angepresst.



   Der Messbacke gegenüberliegend ist ein Taster 10 in einer Bohrung 16 des Lehrenkörpers verschiebbar gelagert. Die Verschieb  barke*    des Tasters 10 wird durch einen in eine Längsnut 17 des Tasters eingreifenden Bolzen 18 begrenzt. Eine gegen einen Abschlussnippel 19 der Bohrung 16 abgestützte Schraubenfeder 20 drückt den Taster 10 in seine Grenzlage gegen die   Messbacke    2 zu.



  Der Tastkörper 10 ist mit einem konischen Teil 21 versehen, gegen welchen ein Tastbolzen 22 mittels eines gerundeten Endes angedrückt wird. Der Tastbolzen 22 ist in einer zur Bohrung 16 senkrechten Bohrung 23   ge    führt und steht in Wirkungsverbindung mit einer Messuhr 24, welche in einem Spannfutter 24, 25 des Lehrenkörpers 1 festgehalten ist.



   Die Anwendung der dargestellten Rachenlehre ist die folgende: Soll zum Beispiel eine Welle auf einen bestimmten Durchmesser gedreht werden, so ist die Rachenlehre an Hand eines in die Lehre einzuführenden Endmasses durch Drehen der Mutter 5 einzustellen. Beim Einstellen der Messbacke 2 ist darauf zu achten, dass der Taster 10 unbeeinflusst bleibt, die Messuhr also auf 0 zeigen muss. Damit ist die Rachenlehre auf das Nennmass eingestellt, und es kann mit ihr nach Feststellung der Gewindespindel 3 und des Führungsbolzens 4 durch Anziehen der Spannschrauben 15 in der getroffenen Einstellung der Messbacke die Prüfung des Ar  beitsstückes    vorgenommen werden.



   Fig. 1 zeigt die Rachenlehre im Augenblick der Prüfung des   Arbeitsstückes    A. Die Messuhr zeigt über das Nennmass hinaus noch 487 Tausendstel-Millimeter an. Vom Arbeitsstück müssen sonach noch 487 Tausendstel-Millimeter abgehoben werden. An Hand des Messergebnisses ist der Arbeiter in der Lage, die Maschine für den nächsten Arbeitsgang entsprechend einzustellen. Die Verwendung der beschriebenen Rachenlehre ermöglicht ein rasches und zielbewusstes Arbeiten unter Vermeidung von Ausschussware.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Rachenlehre, gekennzeichnet durch eine einstellbare Messbacke und ein dieser Messbacke gegenüberliegendes Tastorgan, das auf eine auf dem Lehrenkörper befestigte Messuhr einwirkt, das Ganze derart, dass nach Einstellen der Lehre an Hand eines Endmasses die über dieses Endmass hinausgehende Mass differenz beim Messen eines Arbeitsstückes durch die Messuhr angegeben wird.
    UNTERBNSPROCHE: 1. Rachenlehre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Messbacke zwecks Einstellung der Rachenlehre auf ein bestimmtes Endmass mittels einer Gewindespindel und eines Führungsbolzens am Lehrenkörper geführt und mittels einer in das Gewinde der Gewindespindel eingreifenden, am Lehrenkörper gelagerten Mutter verstellbar ist.
    2. Rachenlehre nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das der Messbacke gegenüberliegende Tastorgan einen durch eine Feder in seine Endmass-Grenzstellung gedrückten Tastkörper, der in einer Bohrung des Lehrenkörpers verschiebbar gelagert ist, und einen gegen einen konischen Teil des Tastkörpers angedrückten, zum Tastkörper senkrecht geführten Tastbolzen aufweist, welcher mit einer auf dem Lehrenkörper befestigten Messuhr in Wirkungsverbindung steht.
    3. Rachenlehre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Lehrenkörper je eine auf die Gewindespindel und den Führungsbolzen der Messbacke einwirkende Xlemmvorrichtnng eingebaut ist, um die Messbacke in der getroffenen Einstellung feststellen zu können.
CH240633D 1944-07-21 1944-07-21 Rachenlehre. CH240633A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH240633T 1944-07-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH240633A true CH240633A (de) 1946-01-15

Family

ID=4461870

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH240633D CH240633A (de) 1944-07-21 1944-07-21 Rachenlehre.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH240633A (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2580009A (en) * 1949-10-28 1951-12-25 Standard Gage Co Inc Adapter for snap gauges
US2671272A (en) * 1950-02-08 1954-03-09 Standard Gage Co Inc Dial snap gauge
DE1078336B (de) * 1959-05-23 1960-03-24 Schumag Schumacher Metallwerke Messvorrichtung zur kontinuierlichen Messung der Dicke von fortlaufend bewegten Werkstuecken
US3387373A (en) * 1967-04-12 1968-06-11 Dieges & Clust Finger ring gauges
US3733705A (en) * 1971-11-04 1973-05-22 Topper Corp Measuring devices having means to control the motion of the free spindle

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