CH236641A - Wendegetriebe mit hydraulisch betätigter Reibungskupplung, insbesondere füer Motorboote. - Google Patents
Wendegetriebe mit hydraulisch betätigter Reibungskupplung, insbesondere füer Motorboote.Info
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- CH236641A CH236641A CH236641DA CH236641A CH 236641 A CH236641 A CH 236641A CH 236641D A CH236641D A CH 236641DA CH 236641 A CH236641 A CH 236641A
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D25/00—Fluid-actuated clutches
- F16D25/06—Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch
- F16D25/062—Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces
- F16D25/063—Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces with clutch members exclusively moving axially
- F16D25/0635—Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces with clutch members exclusively moving axially with flat friction surfaces, e.g. discs
- F16D25/0638—Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces with clutch members exclusively moving axially with flat friction surfaces, e.g. discs with more than two discs, e.g. multiple lamellae
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Description
Wendegetriebe mit hydraulisch betätigter Reibungskupplung, insbesondere für Motorboote. Für die hydraulische Betätigung von Reibungskupplungen von Wendegetrieben sind zweierlei Einrichtungen üblich. Bei einer ersten Art sind Betätigungskolben und zugehöriger Zylinder am Gehäuse der Rei bungskupplung angebracht und sind undreh bar. Bei diesen Einrichtungen besteht der Übelstand, dass ein erheblicher Druck von einem sich nicht drehenden Glied (Kolben) auf ein sich drehendes Glied zu übertragen ist, was z. B. die Verwendung eines besonders starken Kugellagers bedingt. Ausserdem wer den auf das Gehäuse Drücke ausgeübt, die bei den Einrichtungen der zweiten Art ver mieden werden. Bei Einrichtungen der zweiten Art sind Betätigungskolben und zugehöriger Zylinder mit der Antriebswelle gleichachsig und dre hen sich stets mit dieser. Durch das Umlau fen des Kolbens mit dem Zylinder wird auch das Druckmittel in Drehung versetzt, so dass es zufolge seiner Winkelgeschwindigkeit durch Fliehkraftwirkung auf Kolben und Zylinder einen hydrodynamischen Druck aus übt, der auch dann den Kolben unter Druck und somit die Reibungskupplung teilweise eingeschaltet hält, wenn der statische Druck des Druckmittels fortfällt, nämlich, wenn der Steuerungshahn des Druckmittels geöffnet wird. Dies erfolgt gerade dann, wenn man auf den Rückwärtsgang umschalten will, wo bei die Reibungskupplung gut bezw. ganz ausgerückt sein muss. Zur Beseitigung dieses Übelstandes sind schon verschiedene Vorschläge gemacht wor den, die unter Berücksichtigung dessen, dass der hydrodynamische Druck eine quadra tische Funktion der Winkelgeschwindigkeit des Druckmittels ist, im allgemeinen alle auf der Verwendung elastischer Körper beruhen, die unabhängig von der Motordrehzahl eine dem hydrodynamischen Druck entgegenwir kende Kraft ausüben. Diese Vorrichtungen erfordern jedoch meistens Fliehkraftregler und verwickelte Federanordnungen. Die Erfindung ermöglicht, alle vorge nannten Nachteile der bekannten hydrau lischen Betätigungseinrichtungen zu beseiti gen, und macht die zuletzt genannten Vor richtungen unnötig. Erfindungsgemäss wird die hydraulische Betätigungseinrichtung, wie z. B. Kolben und Zylinder, nicht mit der Antriebswelle mittelbar oder unmittelbar auf Drehung verbunden - wobei sie ständig mit ihr umlaufen müsste -, sondern mit der Ab triebsivelle. Hört der statische Druck beim Öffnen, z. B. des Steuerhahnes, auf, so blei ben mit der Abtriebswelle beispielsweise auch Kolben und Zylinder stehen. Die Druckflüs sigkeit kann, nachdem sie ihre Winkel geschwindigkeit und damit ihren hydrodyna mischen Druck verloren hat, z. B. mit Hilfe eines elastischen Gliedes rasch zum Ablaufen gebracht -werden, ohne dass Regler, ver wickelte Federanordnungen oder dergleichen nötig -wären. Da bei der Umschaltung vom Vorwärts gang auf den Rückwärtsgang die Abtriebs welle einen Augenblick stillstehen muss, so lässt sich mit der Erfindung z. B. erreichen, dass die Fliehkraftwirkung auf die Druck flüssigkeit in jenem Augenblick praktisch aufhört und eine hierzu bestimmte Feder die Flüssigkeit augenblicklich ausstossen kann. Diesen erheblichen Vorteil besitzen be kannte Wendegetriebe deshalb nicht, weil bei ihnen Kolben und Zylinder bei der Umschal tung von Vorwärts- und Rückwärtsgang; nicht mit der Abtriebswelle zum Stillstand kommen, da. sie mit der Antriebswelle dreh fest verbunden sind. Auf der beiliegenden Zeichnung ist im Längsschnitt ein insbesondere für Motorboote geeignetes Ausführungsbeispiel des Erfin dungsgegenstandes dargestellt. 1 ist die zur Schiffsschraube führende Abtriebswelle. Der Teil 2 des Wendegetrie bes, der über ein Stirnraddifferential vom Motor angetrieben wird, bildet die Antriebs scheibe einer Lamellen-Reibkupplung. Mit -hin sind die Lamellen 3 drehfest verbunden, während die abtriebsseitigen Lamellen 4 der Kupplung auf der Scheibe 5 drehfest ange bracht sind. Diese Scheibe ist mit der Welle 1 und dein Kolben 6 drehfest verbunden, der im Zylinder 7 gleitet, welcher seinerseits mit der Abtriebswelle 1 drehfest verbunden ist. Durch die Leitung 8 wird über einen nicht dargestellten Mehrwegehahn ein Druck mittel zugeführt, (las in den Ringraum 9 tritt und durch Verschiebung des Kolbens 6 entgegen der Wirkung der Schraubenfeder 10 die Kupplung 2 bis 5 einschaltet. Wären der Kolben 6 und der Zylinder 7 mit der Antriebswelle drehfest verbunden, wie dies bei den bekannten Wendegetrieben der Fall ist, so bliebe auch nach Aufhebung des mittels des Druckmittels ausgeübten Druckes die, Reibungskupplung eingeschaltet, weil der hydrodynamische Druck des in Dre hung versetzten und der Wirkung der Flieh kraft unterliegenden Druckmittels teilweise an Stelle des statischen Druckes tritt, so dass das Druckmittel im Raum 9 zu verbleiben und nicht durch die Leitung 8 zum Gehäuse abzufliessen sucht. Zur Vermeidung dieses Übelstandes wurde bisher, wie oben erwähnt, zu in Abhängigkeit von der Antriebswellen drehza.hl wirkenden Fliehkraftreglern und verwickelten Federanordnungen gegriffen, die so gewählt waren, dass sie unter allen Umständen dem hydrodynamischen Druck entgegenwirkten. Da der Kolben 6 und der Zylinder 7 mit der getriebenen Welle (Schraubenwelle) 1 drehfest verbunden sind, lässt sich erreichen, dass bei Fortfall des statischen Druckes des Druckmittels und beim Anhalten der Ab triebswelle 1. die auf das Druckmittel ausge übte Fliehkraft und dessen hy drodynanii- scher Druck praktisch verschwin(len, so d;ilä sich der Kolben 6 unter der Wirkung der Feder 10 verstellt und damit das Druckmittel sofort aus dein Zylinder verdrängt. Hier durch -wird bei weiterlaufender Antriebswelle die schnelle Ausschaltung der Kupplung und damit die rasches TTrnkehr des Drehsinnes möglich.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCH: Wendegetriebe mit von einer umlaufenden hydraulischen Betätigungseinrichtung betä tigter Reibungskupplung, insbesondere für Motorboote, dadurch gekennzeichnet, dass diese Betätigungseinrichtung drehfest mit der Abtriebswelle verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Wendegetriebe nach. Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckmit tel beim Ausrücken der Abtriebswelle (1) mit Hilfe mindestens eines elastischen Gliedes aus der Betätigungsvorrichtung verdrängt wird. 2. Wendegetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das elastische Glied in einer Schrau benfeder (10) besteht.3. Wendegetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die hydraulische Betätigungseinrich- tung einen Kolben (6) besitzt, der unter der Wirkung des elastischen Gliedes (10) steht und beim Ausrücken der Kupplung Druck mittel aus der Betätigungsvorrichtung ver drängt.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
IT236641X | 1942-09-12 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH236641A true CH236641A (de) | 1945-02-28 |
Family
ID=11208991
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH236641D CH236641A (de) | 1942-09-12 | 1943-09-06 | Wendegetriebe mit hydraulisch betätigter Reibungskupplung, insbesondere füer Motorboote. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH236641A (de) |
-
1943
- 1943-09-06 CH CH236641D patent/CH236641A/de unknown
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