Einrichtung zum Prüfen von Spannungswandlern. Es sind Einrichtungen zum Prüfen von Spannungswandlern bekannt, bei denen der Phasenwinkel und die Abweichung der Se kundärspannung vom Sollwert mittels einer Kompensationsmesseinrichtung gemessen wird.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrich tung zum Prüfen von Spannungswandlern mit einem an die Prüfspannung angeschlos senen kapazitiven Spannungsteiler, der aus einem Hochspannungskondensator und einem Niederspannungskondensator zum Erzeugen einer Vergleichsspannung besteht, die der Sekundärspannung des zu prüfenden Span nungswandlers über die Primärwicklung eines Hilfsübertragers entgegengeschaltet ist, wobei die an sich bekannte Kompensations- messeinrichtung an die Sekundärwicklung des Hilfsübertragers angeschlossen ist.
Die Ver gleichsspannung und die zu prüfende Span nung sind dabei in an sich bekannter Weise gegeneinander geschaltet, und zwar über die Primärwicklung des Hilfsübertragers. Gemäss der Erfindung ist nun mit einer der Wicklungen des Hilfsübertragers eine Induktivität in Reihe geschaltet. Es hat sich nämlich gezeigt, dass dadurch die Messemp- findlichkeit erheblich gesteigert wird.
Vor zugsweise wird mit der Primärwicklung des Hilfsübertragers eine Induktivität in Reihe geschaltet, die so bemessen ist, dass die Ei genfrequenz des aus der Induktivität und dem Niederspannungskondensator bestehenden greises gleich der Frequenz der Prüfspan nung ist, um eine möglichst grosse Steigerung der Messempfindlichkeit zu .erreichen.
Ein Ausführungsbeispiel einer Span- nungswandler-Prüfei_nrichtung gemäss der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, wobei angenommen ist, dass es sich um die Prüfung von einseitig geerdeten Hochspan nungswandlern handelt. Dabei besteht der Spannungsteiler aus der Reihenschaltung eines Niederspannungskondensators 1 und eines Hochspannungskondensators 2 zwischen Erde und einer gegen Erde Hochspannung führenden Leitung 3. Parallel dazu liegt die.
Primärwicklung 4 des, zu prüfenden Span nungswandlers (Prüfling). Der eine Pol der Sekundärwicklung 5 des Prüflings ist geerdet, während der andere Pol über die Reihenschal tung der Primärwicklung 6 eines Hilfsüber tragers und einen induktiven Widerstand 7 an die durch den Kondensator 1 gegebene Vergleichsspannung (Punkt 8) angeschaltet ist. Der Primärwicklung 6 kann in an sich bekannter Weise ein Kondensator parallel geschaltet werden, um den induktiven Wider stand der Wicklung mehr oder weniger aus zugleichen. Die Sekundärwicklung 9 des Hilfs übertragers liegt an einer an sich bekannten Kompensationsmesseinrichtung 10, die ausser dem in an sich bekannter Weise von der zu prü fenden Spannung gespeist wird.
Ein Messgerät 11, vorzugsweise ein Vibrationsgalvanometer. dient dazu, auf Stromlosigkeit in der Sekun därwicklung 9 abgleichen zu können. In an sich bekannter Weise ergeben dann die an der Kompensationsvorrichtung 10 bei Strom- losigkeit abgelesenen Werte den Spannungs und Winkelfehler des Prüflings.
Um eindeutige Verhältnisse zu erhalten, hat es sich als notwendig herausgestellt, so wohl den induktiven Widerstand als auch den Hilfsübertrager gegen das Eindringen von elektromagnetischen Störungen und ge gen Kopplung mit andern Teilen der Schal tung abzuschirmen. Der Hilfsübertrager ist zu diesem Zweck mit zwei Schirmen 16 und 17 versehen, und zwar ist einmal die Primär wicklung mit einem auf dem Potential der zu prüfenden Spannung liegenden Schirm 16 versehen, während ein zweiter auf Erdpoten- tial liegender Schirm 17 eine kapazitive Kopplung zwischen Primär- und Sekundär wicklung verhindert.
Der induktive Wider stand 7 ist von einem Schirm 18 umgeben. der an das Potential der Vergleichsspannung angeschlossen ist.
In vielen Fällen wird es erwünscht sein, Prüflinge für verschiedene Primärspannun gen mit der gleichen Anordnung und bei der gleichen Hochspannung zu prüfen. Für diesen Fall müssen entsprechende Vergleichs spannungen zur Verfügung stehen, die man durch Änderung des kapazitiven Verhält nisses an dem Spannungsteiler herstellen kann.
In diesem Falle benutzt man vorzugs weise einen zum wahlweisen Einschalten verschiedener Niederspannungskondensatoren in den die Vergleichsspannung erzeugenden Teil des kapazitiven Spannungsteilers die nenden Schalter und einen mit diesem zwang läufig gekuppelten Schalter zum Einschal ten der zugehörigen induktiven Widerstände.
Selbstverständlich kann man den induk tiven Widerstand auch in dem Sekundärkreis des Hilfsübertragers anordnen, wobei der Widerstand unter Berücksichtigung des Übersetzungsverhältnisses des Hilfsübertra gers entsprechend bemessen werden muss.
Device for testing voltage transformers. Devices for testing voltage converters are known in which the phase angle and the deviation of the secondary voltage from the target value are measured by means of a compensation measuring device.
The invention relates to a device for testing voltage converters with a capacitive voltage divider connected to the test voltage, which consists of a high-voltage capacitor and a low-voltage capacitor for generating a comparison voltage that is connected to the secondary voltage of the voltage converter to be tested via the primary winding of an auxiliary transformer , the known compensation measuring device being connected to the secondary winding of the auxiliary transformer.
The comparison voltage and the voltage to be tested are connected to one another in a manner known per se, namely via the primary winding of the auxiliary transformer. According to the invention, an inductance is now connected in series with one of the windings of the auxiliary transformer. It has been shown that this considerably increases the measurement sensitivity.
Preferably, an inductance is connected in series with the primary winding of the auxiliary transformer, which is dimensioned so that the natural frequency of the element consisting of the inductance and the low-voltage capacitor is equal to the frequency of the test voltage in order to achieve the greatest possible increase in measurement sensitivity .
An embodiment of a voltage converter test device according to the invention is shown in the drawing, it being assumed that it is a matter of testing high-voltage converters grounded on one side. The voltage divider consists of a series connection of a low-voltage capacitor 1 and a high-voltage capacitor 2 between earth and a high-voltage line 3 leading to earth.
Primary winding 4 of the voltage converter to be tested (test item). One pole of the secondary winding 5 of the test object is grounded, while the other pole is connected via the series circuit of the primary winding 6 of an auxiliary carrier and an inductive resistor 7 to the reference voltage given by the capacitor 1 (point 8). The primary winding 6 can be connected in parallel with a capacitor in a manner known per se, in order to more or less equalize the inductive resistance of the winding. The secondary winding 9 of the auxiliary transformer is connected to a known compensation measuring device 10, which is fed in a known manner from the voltage to be tested.
A measuring device 11, preferably a vibratory galvanometer. is used to be able to adjust to the lack of current in the secondary winding 9. In a manner known per se, the values read on the compensation device 10 when there is no current then result in the voltage and angle errors of the test object.
In order to obtain clear relationships, it has been found necessary to shield both the inductive resistance and the auxiliary transformer against the ingress of electromagnetic interference and against coupling with other parts of the circuit. The auxiliary transformer is provided for this purpose with two screens 16 and 17, namely the primary winding is provided with a screen 16 at the potential of the voltage to be tested, while a second screen 17 at ground potential provides a capacitive coupling between the primary - and secondary winding prevented.
The inductive opponent stood 7 is surrounded by a screen 18. which is connected to the potential of the comparison voltage.
In many cases it will be desirable to test specimens for different primary voltages with the same arrangement and at the same high voltage. For this case, appropriate comparison voltages must be available that can be produced by changing the capacitive ratio on the voltage divider.
In this case, preference is given to switching on various low-voltage capacitors in the part of the capacitive voltage divider generating the reference voltage, the nenden switch and a switch that is inevitably coupled with this switch to switch on the associated inductive resistors.
Of course, the inductive resistance can also be arranged in the secondary circuit of the auxiliary transformer, with the resistance having to be dimensioned accordingly, taking into account the transmission ratio of the auxiliary transformer.