CH210513A - Verfahren zur Herstellung eines chromierbaren Farbstoffes der Triarylmethanreihe. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines chromierbaren Farbstoffes der Triarylmethanreihe.Info
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- C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
- C09B11/00—Diaryl- or thriarylmethane dyes
- C09B11/04—Diaryl- or thriarylmethane dyes derived from triarylmethanes, i.e. central C-atom is substituted by amino, cyano, alkyl
- C09B11/10—Amino derivatives of triarylmethanes
- C09B11/24—Phthaleins containing amino groups ; Phthalanes; Fluoranes; Phthalides; Rhodamine dyes; Phthaleins having heterocyclic aryl rings; Lactone or lactame forms of triarylmethane dyes
- C09B11/245—Phthaleins having both OH and amino substituent(s) on aryl ring
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Description
<B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 198713. Verfahren zur Herstellung eines ehromierbaren Farbstoffes der Triarylmethanreihe. Gegenstand dieses Zusatzpatentes ist ein Verfahren zur Herstellung eines chromierbaren Farbstoffes der Triarylmethanreibe, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man (4' Diäthylamino-2'-oxy)-1-benzoyl-o-oxycarboxy- 2-benzoesäure, welche durch Kondensation von Diäthylamino-m-phenol mit 5-Oxytrimellit- säureanhydrid bei 125-130 C erhältlich ist, mit resorcin-4.6-disulfonsaurem Kalium kon densiert und den so erhaltenen Farbstoff bromiert, so dass der Endstoff 3 Bromatome im Molekül enthält. <I>Beispiel:</I> 41 Gewichtsteile (4'-Diäthylamino-2'-oxy) 1-benzoyl-o-oxycarboxy-2-benzoesäurehydro- chlörid, welches durch Kondensation von Diäthylamino-m-phenol mit 5-Oxytrimellit- säureanhydrid bei 125-130 o C erhältlich ist, werden mit 180 Gewichtsteilen konzentrierter Schwefelsäure unter gelindem Erwärmen so lange verrührt, bis die Salzsäureentwicklung aufgehört hat und Lösung eingetreten ist. Zu dieser Lösung fügt man 36 Gewichtsteile resorcin-4. 6-disulfonsaures Kalium (von 96 0% Gehalt) und erhitzt 5 Stunden auf 100 o C. Um den Farbstoff zu isolieren, giesst man die Mischung in 500 Teile Wasser und saugt den ausgefallenen roten Niederschlag ab. Zur Reinigung löst man den Farbstoff in ver dünnter Natronlauge und fällt ihn mit ver dünnter Salzsäure wieder aus. Er besitzt ver mutlich die Konstitution: EMI0001.0021 oder ist ein Isomeres davon. Die tierische Faser wird in leuchtend scharlachroten Tönen gefärbt, die nachchromiert in ihren Echt heitseigenschaften erheblich verbessert sind. 22,7 Gewichtsteile des so erhaltenen Farb stoffes werden mit 300 Gewichtsteilen Äthanol angeschlämmt und bei 30-50 C mit Brom bromiert. Es wird so lange Brom zugegeben (etwa 27 Gewichtsteile), bis eine mit Wasser verdünnte und filtrierte Probe Jodkalistärke- papier bläut. Der geringe Überschuss des Broms wird mit Bisulfit weggenommen, das Äthanol mit Wasserdampf entfernt. Der zu rückbleibende Farbstoff kann zwecks Reini gung noch einmal in Soda oder Natronlauge gelöst und mit Säuren gefällt werden. Nach Überführen in sein Natriumsalz stellt der Farbstoff ein lösliches Pulver dar und färbt die tierische Faser in sehr klarem, leuchtend rotem Ton, der durch Nachchromieren nur wenig verändert wird. Die Echtheiten, ein schliesslich der Lichtechtheit, sind ausge zeichnet. Der Farbstoff hat wahrscheinlich die Konstitution EMI0002.0013
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines chromier- baren Farbstoffes der Triarylmethanreihe, da durch gekennzeichnet, dass man (4'-Diäthyl amino-2'-oxy)-1-benzoyl-o-oxycarboxy-2-benzoe- säure, welche durch Kondensation von Diäthyl- amirro-rrr-phenol mit 5-Oxytrimellitsäure- anhydrid bei l25-130 C erhältlich ist, mit resoroin-4.6-disrrlforrsaur-em Kalium konden siert und den so erhaltenen Farbstoff bromiert,so dass der Endstoff 3 Bromatome im Alolekül enthält. Der so erhaltene Farbstoff stellt in Form seines Natriunrsalzes ein lösliches Pulver dar, welches die tierische Faser in sehr klaren, leuchtend roten Tönen färbt, die ohne wesent liche Nuancenänderung nachchromiert werden können und ausgezeichnete Echtheiten be sitzen. UNTERANSPRüCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kondensation der Benzoylbenzoesäure mit dem resorcin- 4.6-disrrlfonsauren Kalium in konzentrier ter Schwefelsäure bei 100 C bewirkt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Bromierung mit Brom in Äthanol bei 30-50 C bewirkt.
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE210513X | 1937-03-25 | ||
CH198713T | 1938-12-20 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH210513A true CH210513A (de) | 1940-07-15 |
Family
ID=25723154
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH210513D CH210513A (de) | 1937-03-25 | 1938-03-23 | Verfahren zur Herstellung eines chromierbaren Farbstoffes der Triarylmethanreihe. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH210513A (de) |
-
1938
- 1938-03-23 CH CH210513D patent/CH210513A/de unknown
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