CH196989A - Vorrichtung zum Lochen von sich fortlaufend bewegenden Bahnen, insbesondere Papierbahnen von Druckereimaschinen. - Google Patents
Vorrichtung zum Lochen von sich fortlaufend bewegenden Bahnen, insbesondere Papierbahnen von Druckereimaschinen.Info
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- B41G7/00—Auxiliary perforating apparatus associated with printing devices
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- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
Vorrichtung zum Lochen von sich fortlaufend bewegenden Bahnen, insbesondere Papierbahnen. von Druckereimaschinen. Vorrichtungen zum Herstellen von Lö chern in sich fortlaufend bewegenden Bah nen, z. B. der Papierbahnen auf Druckerei maschinen, sind bereits bekannt. Bei diesen werden die Löcher mittels hin- und hergehen der Stempel ausgestanzt. Bei einer bekann ten Ausführung werden diese Stempel und die dazugehörigen, auf der andern Seite der sich fortlaufend bewegenden Bahn befind lichen Matrizen von einem sich hin- und her bewegenden, gesteuerten Schlitten getragen, und das Lochen erfolgt jeweils in dem AZo- ment, in dem die Hubgeschwindigkeit des Schlittens mit der Geschwindigkeit der sich fortlaufend bewegenden Bahn übereinstimmt. Es liegt auf der Hand, dass der Arbeits geschwindigkeit solcher Vorrichtungen in folge des Umstandes, dass die hin- und her gehenden Massen stets beschleunigt und wie der verzögert werden müssen, Grenzen ge setzt sind, abgesehen davon, dass die hin- und hergehenden Massen unliebsame Schwingun- gen in der die Lochvorrichtung aufweisenden Maschine bezw. in dem diese tragenden Fun dament erzeugen. Es wurde auch schon vor geschlagen, die Stempel und die .Matrizen je auf einer umlaufenden Walze anzuordnen, wobei die Bahn zwischen diesen Walzen durchläuft. Bei solchen Vorrichtungen sind aber relativ komplizierte Steuerungseinrich tungen notwendig, damit die ausstanzenden Stempel und die Matrizen einwandfrei zum Zusammenarbeiten gebracht werden können. Bei der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Lochvorrichtung wer den diese Übelstände vermieden, insofern, als die die Löcher ergebenden Stücke der fort laufend zwischen den beiden umlaufenden Walzen sich hindurchbewegenden Bahn mit tels eines Druckstückes am äussern Öffnungs rand des Matrizenloches abgedrückt werden, und zwar während des Laufens des Druck stückes und der Matrize aufeinander. Dabei wird keiner dieser beiden Lochwerkzeugteile von aussen gesteuert. Bei Rundlochvorrich- Lungen ist das Druckstück zweckmässig eine Stahlkugel. Die Zeichnung betrifft ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes. Sie zeigt ein in zwei umlaufende Walzen eingeschraubtes Lochwerkzeug für Herstellung von Rund löchern. Mit 1 und 2 sind die beiden gegenläufig umlaufenden Walzen bezeichnet, zwischen denen die Bahn B sich fortlaufend hindurch bewegt, deren Laufgeschwindigkeit mit der 1Jmlaufgeseliwindigkeit aussen an den Wal zen übereinstimmt. In der Walze 1 ist die mit einem Anziehsechskant 3' versehene Schraub hülse 3 festgezogen, die in ihrem konischen Innenloch eine die Matrize bildende, aus ge härtetem Stahl bestehende Hülse 4 mit einem Innenloch (Matrizenloch) 5 aufnimmt, dessen äusserer Rand mit 4' angegeben ist. Das Loch 5 erweitert sieh konisch nach innen, uni einen guten Abgang der von der Bahn B am Rand 4' abgedrückten Stücke B' durch dieses Loch 5 hindurch zu erhalten. In die Walze 2 ist die mit einem Anziehsechskant 6' versehene Hülse 6 eingeschraubt. Diese nimmt in ihrem Innern einen Halter 7 lose bezw. verschieb bar auf. der seinerseits die nach aussen über ihn vorragende, das Druckstück bildende Stahlkugel 8 aufnimmt, so zwar, dass diese finit etwas seitlichem Spiel s in dem Halter '.' üingefangen ist. Der Halter 8 ist nach innen durch die Feder 9 abgestützt, deren inneres Ende einer Regulierschraube 10 an liegt, welche von innen her in die Hülse 6 Eingeschraubt ist. Die Wirkungsweise der Vorrielitung ist ohne weiteres klar: Während des Laufens der Matrize 4 und der Kugel 8 aufeinander wird ein Stück B' der Bahn B am Rand 4' mittels der unter Federdruck stehenden Kugel 8 ab gedrückt. Die Stücke B' werden sukzessive durch das Loch 5 hindurch nach innen in die Walze 1 hinein befördert. Während des Ab- driiekvorganges weicht die Kugel 8 etwas zu rück. Die Grösse des Druckes der Kugel 8 gegen die Matrize 4 wird durch die Span nung der Feder 9 bestimmt, welche Spannung mittels der Schraube 10 einstellbar ist. Es ist ersichtlich, dass irgend eine äussere Steue rung der Matrize bezw. der Kugel nicht vor handen ist. Es hat sich herausgestellt, dass das seit liche Spiel s für die Kugel für das einwand freie Funktionieren der Lochvorrichtung von grösster Bedeutung ist. Durch dieses Spiel können sich nämlich Druckstück und Ma trize in beschränktem Masse während des Laufens aufeinander relativ zueinander ein stellen, so dass kleine Montageungenauig keiten des Lochwerkzeuges von selbst aus geglichen werden. Es sei immerhin bemerkt, dass dieses Spiel bei genauest hergestellten und eingestellten Vorrichtungen nicht tmbe- dingt notwendig ist. Die Zahl der auf den \Valzen angeord rieten Lochwerkzeuge richtet sich nach dem Abstand der einzelnen, in Reihe hinterein ander anzubringenden Löcher bezw. nach der Anzahl der nebeneinander in der Bahn B leerzustellenden Lochreihen. Das dargestellte Lochwerkzeug ist ein sol ches für Herstellung von Rundlöchern. Es ist klar, dass sich auch gewisse andere, von vier Rundform altweichende Löcher nach dem der Erfindung zugrunde liegenden Prinzip herstellen lassen, wenn das Lochwerkzeug entsprechend abgeändert wird. Zusätzlich zum Druckstück bezw. statt dessen könnte auch die Matrize federnd nach- hiebig in ihrer Walze gelagert sein, wie es auch denkbar ist, das Einstellspiel der Ma trize zu geben. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist insbesondere für Anwendung bei Druckerei- nuischinen geeignet, in denen Papier in Form eines fortlaufenden Bandes bedruckt wird, ,#t elclies für Verpackungszwecke bestimmt ist und Lochreihen enthalten muss, damit eine Verpackung mittels Verpackmaschinen mög lich ist. Aber auch Aluminium- und Sta.niol- folien, Textilstoffbahnen u. a. m. können nach dem Prinzip gemäss der Erfindung ge locht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Lochen von sich fort laufend bewegenden Bahnen, insbesondere Papierbahnen von Druckereimaschinen, da durch gekennzeichnet, dass die die Löcher er gebenden Stücke der fortlaufend zwischen zwei gegenläufig umlaufenden Walzen sich hindurch bewegenden Bahn mittels eines Druckstückes am äussern Öffnungsrand des DTatrizenloches von der Bahn abgedrückt werden, und zwar während des Laufens des Druckstückes und der Matrize aufeinander, wobei wenigstens einer dieser beiden zuletzt genannten, von aussen nicht gesteuerten Teile des Lochwerkzeuges entgegen dem Arbeits druck federnd abgestützt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der beiden Teile des Lochwerkzeuges einstellbeweglich auf seiner Walze gehal ten ist, damit die Möglichkeit besteht, dass diese beiden Lochwerkzeugteile beim Auf einanderlaufen sich selbsttätig in die rich tige, ein sauberes Lochen gewährleistende Arbeitslage einstellen können. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch. 1, da durch gekennzeichnet, dass das Druck stück einstellbeweglich auf seiner Walze sitzt und federnd nach aussen gedrückt wird.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, als Vorrichtung zur Herstellung von Rund löchern ausgebildet, dadurch gekennzeich net, dass das Druckstück aus einer Stahl kugel besteht. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Kugel mit seitlichem Spiel in einem Halter sitzt, der unter dem Druck einer ihn nach aussen drückenden Feder steht. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch. 4, da durch gekennzeichnet, dass der Federdruck einstellbar ist. 6.Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass ein die Ma trize tragender Teil als Schraubstück und ein den Kugelhalter tragender Teil eben falls als Schraubstück ausgebildet ist, welche beiden Schraubstücke in die Wal zen eingeschraubt sind.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH196989T | 1936-09-05 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH196989A true CH196989A (de) | 1938-04-15 |
Family
ID=4440658
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH196989D CH196989A (de) | 1936-09-05 | 1936-09-05 | Vorrichtung zum Lochen von sich fortlaufend bewegenden Bahnen, insbesondere Papierbahnen von Druckereimaschinen. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH196989A (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1043059B (de) * | 1954-10-28 | 1958-11-06 | Schickedanz Ver Papierwerk | Vorrichtung zum Herstellen bedruckter Untersatz- und Schondeckchen aus einer Zellstoffwattebahn |
US3098406A (en) * | 1958-04-02 | 1963-07-23 | Gen Tire & Rubber Co | Perforation of sheet material |
DE1184622B (de) * | 1963-08-27 | 1964-12-31 | Hermann Giesecke | Vorrichtung zum rotierenden Lochen von Materialbahnen |
-
1936
- 1936-09-05 CH CH196989D patent/CH196989A/de unknown
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1043059B (de) * | 1954-10-28 | 1958-11-06 | Schickedanz Ver Papierwerk | Vorrichtung zum Herstellen bedruckter Untersatz- und Schondeckchen aus einer Zellstoffwattebahn |
US3098406A (en) * | 1958-04-02 | 1963-07-23 | Gen Tire & Rubber Co | Perforation of sheet material |
DE1184622B (de) * | 1963-08-27 | 1964-12-31 | Hermann Giesecke | Vorrichtung zum rotierenden Lochen von Materialbahnen |
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