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CH196989A - Vorrichtung zum Lochen von sich fortlaufend bewegenden Bahnen, insbesondere Papierbahnen von Druckereimaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum Lochen von sich fortlaufend bewegenden Bahnen, insbesondere Papierbahnen von Druckereimaschinen.

Info

Publication number
CH196989A
CH196989A CH196989DA CH196989A CH 196989 A CH196989 A CH 196989A CH 196989D A CH196989D A CH 196989DA CH 196989 A CH196989 A CH 196989A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dependent
pressure
webs
die
punching
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Rebmann
Original Assignee
Adolf Rebmann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adolf Rebmann filed Critical Adolf Rebmann
Publication of CH196989A publication Critical patent/CH196989A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41GAPPARATUS FOR BRONZE PRINTING, LINE PRINTING, OR FOR BORDERING OR EDGING SHEETS OR LIKE ARTICLES; AUXILIARY FOR PERFORATING IN CONJUNCTION WITH PRINTING
    • B41G7/00Auxiliary perforating apparatus associated with printing devices

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Lochen von sich fortlaufend bewegenden Bahnen,     insbesondere          Papierbahnen.    von Druckereimaschinen.         Vorrichtungen    zum Herstellen von Lö  chern in sich fortlaufend bewegenden Bah  nen, z. B. der Papierbahnen auf Druckerei  maschinen, sind bereits bekannt. Bei diesen  werden die Löcher mittels hin- und hergehen  der Stempel ausgestanzt.

   Bei einer bekann  ten     Ausführung    werden diese Stempel und  die dazugehörigen, auf der andern Seite der  sich fortlaufend bewegenden Bahn befind  lichen Matrizen von einem sich hin- und her  bewegenden, gesteuerten     Schlitten    getragen,  und das Lochen erfolgt jeweils in dem     AZo-          ment,    in dem die Hubgeschwindigkeit des  Schlittens mit der Geschwindigkeit der sich  fortlaufend bewegenden Bahn übereinstimmt.  



  Es liegt auf der Hand, dass der Arbeits  geschwindigkeit solcher     Vorrichtungen    in  folge des Umstandes, dass die hin- und her  gehenden Massen stets beschleunigt und wie  der verzögert werden müssen, Grenzen ge  setzt sind, abgesehen davon, dass die hin- und  hergehenden Massen unliebsame Schwingun-    gen in der die     Lochvorrichtung    aufweisenden  Maschine     bezw.    in dem diese tragenden Fun  dament erzeugen. Es wurde auch schon vor  geschlagen, die Stempel und die     .Matrizen    je  auf einer     umlaufenden    Walze anzuordnen,  wobei die Bahn zwischen diesen Walzen  durchläuft.

   Bei solchen Vorrichtungen sind  aber relativ komplizierte Steuerungseinrich  tungen notwendig, damit die ausstanzenden  Stempel und die Matrizen einwandfrei zum  Zusammenarbeiten gebracht werden können.  



  Bei der den Gegenstand der vorliegenden       Erfindung    bildenden Lochvorrichtung wer  den diese Übelstände vermieden, insofern, als  die die Löcher ergebenden     Stücke    der fort  laufend zwischen den beiden     umlaufenden     Walzen sich     hindurchbewegenden    Bahn mit  tels eines Druckstückes am     äussern    Öffnungs  rand des     Matrizenloches    abgedrückt werden,  und zwar während des Laufens des Druck  stückes und der Matrize aufeinander. Dabei  wird keiner dieser beiden     Lochwerkzeugteile     von aussen gesteuert. Bei Rundlochvorrich-      Lungen ist das Druckstück zweckmässig eine  Stahlkugel.  



  Die Zeichnung betrifft ein Beispiel des  Erfindungsgegenstandes. Sie zeigt ein in  zwei umlaufende Walzen     eingeschraubtes     Lochwerkzeug für Herstellung von Rund  löchern.  



  Mit 1     und    2 sind die beiden gegenläufig  umlaufenden Walzen bezeichnet, zwischen  denen die Bahn B sich fortlaufend hindurch  bewegt, deren Laufgeschwindigkeit mit der       1Jmlaufgeseliwindigkeit    aussen an den Wal  zen übereinstimmt. In der Walze 1 ist die mit  einem     Anziehsechskant    3' versehene Schraub  hülse 3 festgezogen, die in ihrem konischen  Innenloch eine die Matrize bildende, aus ge  härtetem Stahl bestehende Hülse 4 mit einem  Innenloch     (Matrizenloch)    5 aufnimmt, dessen  äusserer Rand mit 4' angegeben ist.

   Das Loch  5 erweitert sieh konisch nach innen, uni einen  guten     Abgang    der von der Bahn B am Rand  4'     abgedrückten    Stücke B' durch dieses Loch  5 hindurch zu erhalten. In die Walze 2 ist  die mit einem     Anziehsechskant    6' versehene  Hülse 6 eingeschraubt. Diese nimmt in ihrem  Innern einen Halter 7 lose     bezw.    verschieb  bar auf. der seinerseits die nach aussen über  ihn vorragende, das Druckstück bildende  Stahlkugel 8 aufnimmt, so zwar, dass diese       finit    etwas seitlichem Spiel s in dem Halter       '.'        üingefangen    ist.

   Der Halter 8 ist nach  innen durch die Feder 9 abgestützt, deren  inneres Ende einer Regulierschraube 10 an  liegt, welche von innen her in die Hülse 6  Eingeschraubt ist.  



  Die Wirkungsweise der     Vorrielitung    ist  ohne weiteres klar: Während des Laufens der  Matrize 4 und der Kugel 8 aufeinander wird  ein Stück B' der Bahn     B    am Rand 4' mittels  der unter Federdruck stehenden Kugel 8 ab  gedrückt. Die Stücke B' werden     sukzessive     durch das Loch 5 hindurch nach innen in die  Walze 1 hinein befördert. Während des     Ab-          driiekvorganges    weicht die Kugel 8     etwas    zu  rück. Die Grösse des Druckes der Kugel 8  gegen die Matrize 4 wird durch die Span  nung der Feder 9 bestimmt, welche Spannung  mittels der Schraube 10 einstellbar ist.

   Es    ist ersichtlich, dass irgend eine äussere Steue  rung der Matrize     bezw.    der Kugel nicht vor  handen ist.  



  Es hat sich herausgestellt, dass das seit  liche Spiel s für die Kugel für das einwand  freie Funktionieren     der    Lochvorrichtung von  grösster Bedeutung ist. Durch dieses Spiel       können    sich nämlich Druckstück und Ma  trize in beschränktem Masse während des  Laufens aufeinander relativ zueinander ein  stellen, so dass kleine Montageungenauig  keiten des Lochwerkzeuges von selbst aus  geglichen werden. Es sei immerhin bemerkt,  dass dieses Spiel bei     genauest    hergestellten  und eingestellten Vorrichtungen nicht     tmbe-          dingt    notwendig ist.  



  Die Zahl der auf den     \Valzen    angeord  rieten Lochwerkzeuge richtet sich nach dem       Abstand    der einzelnen, in Reihe hinterein  ander anzubringenden Löcher     bezw.    nach der       Anzahl    der nebeneinander in der Bahn B  leerzustellenden Lochreihen.  



  Das dargestellte Lochwerkzeug ist ein sol  ches für Herstellung von Rundlöchern. Es  ist klar, dass sich auch gewisse andere, von  vier Rundform     altweichende    Löcher nach dem  der Erfindung zugrunde liegenden Prinzip  herstellen lassen, wenn das Lochwerkzeug  entsprechend     abgeändert    wird.  



  Zusätzlich zum Druckstück     bezw.    statt  dessen könnte auch die Matrize federnd     nach-          hiebig    in ihrer Walze gelagert sein, wie es  auch denkbar ist, das Einstellspiel der Ma  trize zu geben.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist  insbesondere für     Anwendung    bei     Druckerei-          nuischinen        geeignet,    in denen Papier in Form  eines fortlaufenden Bandes bedruckt wird,       ,#t        elclies    für Verpackungszwecke bestimmt ist  und Lochreihen enthalten muss, damit eine  Verpackung mittels     Verpackmaschinen    mög  lich ist. Aber auch Aluminium- und     Sta.niol-          folien,        Textilstoffbahnen    u. a. m. können  nach dem Prinzip gemäss der Erfindung ge  locht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Lochen von sich fort laufend bewegenden Bahnen, insbesondere Papierbahnen von Druckereimaschinen, da durch gekennzeichnet, dass die die Löcher er gebenden Stücke der fortlaufend zwischen zwei gegenläufig umlaufenden Walzen sich hindurch bewegenden Bahn mittels eines Druckstückes am äussern Öffnungsrand des DTatrizenloches von der Bahn abgedrückt werden, und zwar während des Laufens des Druckstückes und der Matrize aufeinander, wobei wenigstens einer dieser beiden zuletzt genannten, von aussen nicht gesteuerten Teile des Lochwerkzeuges entgegen dem Arbeits druck federnd abgestützt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der beiden Teile des Lochwerkzeuges einstellbeweglich auf seiner Walze gehal ten ist, damit die Möglichkeit besteht, dass diese beiden Lochwerkzeugteile beim Auf einanderlaufen sich selbsttätig in die rich tige, ein sauberes Lochen gewährleistende Arbeitslage einstellen können. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch. 1, da durch gekennzeichnet, dass das Druck stück einstellbeweglich auf seiner Walze sitzt und federnd nach aussen gedrückt wird.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, als Vorrichtung zur Herstellung von Rund löchern ausgebildet, dadurch gekennzeich net, dass das Druckstück aus einer Stahl kugel besteht. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Kugel mit seitlichem Spiel in einem Halter sitzt, der unter dem Druck einer ihn nach aussen drückenden Feder steht. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch. 4, da durch gekennzeichnet, dass der Federdruck einstellbar ist. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass ein die Ma trize tragender Teil als Schraubstück und ein den Kugelhalter tragender Teil eben falls als Schraubstück ausgebildet ist, welche beiden Schraubstücke in die Wal zen eingeschraubt sind.
CH196989D 1936-09-05 1936-09-05 Vorrichtung zum Lochen von sich fortlaufend bewegenden Bahnen, insbesondere Papierbahnen von Druckereimaschinen. CH196989A (de)

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CH196989T 1936-09-05

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CH196989A true CH196989A (de) 1938-04-15

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ID=4440658

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CH196989D CH196989A (de) 1936-09-05 1936-09-05 Vorrichtung zum Lochen von sich fortlaufend bewegenden Bahnen, insbesondere Papierbahnen von Druckereimaschinen.

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CH (1) CH196989A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043059B (de) * 1954-10-28 1958-11-06 Schickedanz Ver Papierwerk Vorrichtung zum Herstellen bedruckter Untersatz- und Schondeckchen aus einer Zellstoffwattebahn
US3098406A (en) * 1958-04-02 1963-07-23 Gen Tire & Rubber Co Perforation of sheet material
DE1184622B (de) * 1963-08-27 1964-12-31 Hermann Giesecke Vorrichtung zum rotierenden Lochen von Materialbahnen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043059B (de) * 1954-10-28 1958-11-06 Schickedanz Ver Papierwerk Vorrichtung zum Herstellen bedruckter Untersatz- und Schondeckchen aus einer Zellstoffwattebahn
US3098406A (en) * 1958-04-02 1963-07-23 Gen Tire & Rubber Co Perforation of sheet material
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