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CH196778A - Empfangsrelais für Fernsteueranlagen. - Google Patents

Empfangsrelais für Fernsteueranlagen.

Info

Publication number
CH196778A
CH196778A CH196778DA CH196778A CH 196778 A CH196778 A CH 196778A CH 196778D A CH196778D A CH 196778DA CH 196778 A CH196778 A CH 196778A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
relay
drive
control part
control
receiving
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH196778A publication Critical patent/CH196778A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C11/00Synchronisation of independently-driven clocks

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description


  Empfangsrelais für Fernsteuer anlagen.    Die Erfindung bezieht sich auf :ein     Emp-          fangsreIais    für     Fernsteueranlagen,    beispiels  weise für     Überlagerungafernateueranlagen,     bei welch letzteren in einem vorhandenen  Starkstromnetz     Ströme        netzfremder    Fre  quenz, insbesondere von     Tronfrequenz    auf  gedrückt (gesendet) werden und     an,das    Netz       dieses        Empfangsrelais    angeschlossen sind.  Für .diese     Gattung    von Steueranlagen ist es.

         wünschenswert,    mit einer einzigen     Fern-          steuerfrequenz    für die     verschiedenartigsten          Fernschaltungen,    die die     angeschlossenen     Empfangsrelais     bewirken    sollen,     auszukom-          men,    :damit die     Sendeeinrichtung,        AufdrÜck-          und        Absperrvorrichtungen    möglichst einfach  und billig ausfallen;

   anderseits soll verhütet       werden,    dass die Relais zu verwickelt und zu       teuer    wenden,     :damit    auch eine     Massenbetäti-          gung        ferngesteuerter    Apparate noch wirt  schaftlich     ist.     



  Die     praktische    Durchbildung einer     Sende-          einrichtung,    die mit nur einer     Erequenz       arbeitet,     machtkeine,Schwierigkeiten.        Schwie-          rig    ist dagegen, die     Empfangsrelais    so zu       gestalten,    dass sie bei geringem Preis     und     einfacher, zuverlässiger     Bauweise        bei    Ver  wendung einer einzigen     .Steuerfrequenz    die       verschiedensten        ,

  Schaltungen        ausführen,    kön  nen.  



  Die Erfindung will sich nicht nur auf       Relais        beschränken,    die durch     Überlagerungs-          frequenz        gesteuert    werden; es     sollen;    auch  Relais: für     andere        Steuergrössen,    z. B. für       vorübergehenden    Spannungsrückgang, ge  schützt werden. An Stelle des Resonanzrelais  tritt     dann    ein     Spannungarüekgangsrelais.     



  Nach der     Erfindung    wird ein     Empfangs-          relais    so     ausgebildet,    dass     :das        Relais    einen  den     Steuerakt        bewirkenden        Steuerteil    mit  einer innerhalb und einer ausserhalb eines       Laufwerkumlaufweges    befindlichen Stellung  hat, und.     dass    es in der     Ansprechstellung    -das       mit        einer    Selbsthaltung versehene Laufwerk  für     eine        Laufperiode,    z.

   B. für einen Um-      lauf, in Gang setzt und einen     Stellungswech-          sel        dieses,    Steuerteils hervorruft..  



  In bekannter Weise kann das     Laufwerk     mit Schaltfingern oder     Nockenscheiben    ver  sehen sein, die unter bestimmten Winkeln  gegen die     Anfangsstellung    des Laufwerkes       eingestellt    sind.     Nach        Ingangsetzen        des     Laufwerkes kommen dann ,je nach der     Grösse     dieser Winkel die Schaltfinger früher oder  später in den Bereich :des den F     ernsteueralit     ausführenden     Steuerteils.    Nach einer Lauf  periode, z. B. nach einem vollen Umlauf.

    wird die Selbsthaltung des     Laufwerkes     selbsttätig aufgehoben und dadurch das  Laufwerk     wieder    stillgesetzt. Die     Fern-          steuera.nlage    kann zum Beispiel in der nach  folgend beschriebenen Weise betrieben wer  den, dass man stets mit gleich grossen Sende  perioden (z. B. ein Umlauf der Relais) arbei  tet, aber je nach dem     gewünschten    Fern  stsuerakt     früher    oder später eine oder meh  rere Sendepausen in die Periode einschaltet.

    Es sind für diesen Fall solche Relais mit  Schaltfingern     vorausgesetzt,    die den Steuer  teil     während    des     Sendens    aus dem     Lauf-          werkumlaufwe.g    entfernen. Bei Beginn der  Sendung, d. h. beim     Ansprechen    der Relais,  wird das     Uufwerk    in Gang gesetzt. Sobald  bei den betreffenden     Relais,    die eine Steue  rung vornehmen sollen. die Schaltfinger des  Laufwerkes in den Bereich .des Steuerteils  gelangen, wird die Sendung von der Zentrale  aus vorübergehend unterbrochen.

   Dadurch       wird    in diesem Fall der     Steuerteil    in  den Weg des Laufwerkes gebracht und       betätigt.    Hierauf wird die Sendung wie  der     fortgesetzt    und der     Steuerteil    wieder  aus dem Weg des Laufwerkes entfernt.

         Andere        Apparate    steuernde, gleich ausgebil  dete Relais, bei denen die     Sehaltfin:ger    nur       unter    andern Winkeln     eingestellt    sind als  bei den vorher beschriebenen, sprechen dann  nicht an, weil beim     Einrücken    ihrer Steuer  teile in den Umlaufweg des     Laufwerkes    die       Seha-ltfinger    nicht im     Bereich    der     Steuerteile     sind.  



  Das Relais kann auch so ausgeführt wer  den, dass     es    in der     Aneprechstellung    das mit    einer     Selbsthaltung    versehene Laufwerk ein  schaltet und einen den     Fernsteuerakt    ausfüh  renden     Steuerteil    in (statt     ausserhalb)        den          Umla.ufwcg        dos        Laufwerkes    rückt.  



  Die     Arbeitsweise        eines    solchen Relais ist  dann im     wesentlichen    die gleiche. nur muss  man die Sendung .dort insofern anders ver  laufen     lassen,    als nach Sendung- eines An  laufimpulses für die     Ingangsetzung        des          Laufwerkos    sogleich eine     Sendepause    einge  schaltet     wird.    Sobald die     Selialtfinger    des       fernzusteuernden    Relais in den Bereich des       Steuerventils    gelangen, wird hier nochmals  kurz .gesendet,

       damit    der Steuerteil in den       ITmlaufweg    des Laufwerkes gebracht wird.  Auch hier wird ein     Ansprechen    der Relais  mit andern     Winkeleinstellungen    der Schalt  finger     verhütet.    weil     beim    zweiten Sende  impuls die     Schaltfinger        dieser    Relais nicht.  im Bereich ihrer     Steuerteile    sind.  



  Am     besten    lässt man das Relais den  Steuerteil durch     Axialve.rschiebung    in den  Umlaufweg des     Laufwerkes    bringen und in       tangentialer    Richtung von den Schaltfingern.       dieses        Werkes    betätigen. Zwecks weiterer  Vereinfachung der Relaisbauart kann man  den Schalter zum     Einschalten    des L     aufwer-          kes    gleichzeitig für die Selbsthaltung ver  wenden.  



  Die Erfindung soll anhand der Zeich  nung näher     erläutert.    werden. Sie     zeigt    ein  Beispiel eines als     Resonanzrelais    ausgebilde  ten Empfangsrelais in zwei verschiedenen       Ansichten.     



  1     isst    ein     lamellierter    Erregermagnet mit  der     Wicklung    2, die über einen Kondensator  3 an die Leitungen des überlagerten Stark  stromnetzes     angeschlossen    ist. Der Eisenkern       ,des        Magnetes        besteht    aus den Sehenkel  stücken 4, 5     und    dem     Jochstück    6. Die  Schenkelstücke sind durch den Luftspalt 7  voneinander getrennt. Sie sind an dem     Blech-          winkel    8 angenietet. während das     Jochstück     6, auf dem die.

   Spule ? sitzt, lösbar durch  Schrauben 9     befestigt    ist.     DiesQ        Ausfüh-          rungsform    des     Magnetes    bietet den Vorteil.       da.ss    der Luftspalt 7 ein für allemal richtig       eingestellt    bleibt, und dass die Magnetspule 2      durch Lösung des     Jochstückes    6 leicht ent  fernt und ausgewechselt werden kann. In den       Luftspalt    7     ragt    das freie Ende der .geboge  nen     Zunge    10, die     beispielsweise    auf 420  Hertz     abgestimmt    ist.

   Etwa auf die gleiche       Frequenz    ist der aus :den Teilen 2     und    3 be  stehende     elektrische        Schwingungskreis    ein  gestellt. An der Zunge ist     eine'Stossfeder    11  in der     Nähe    ihrer     Biegungsstelle    angebracht,  die beim     Schwingen,der    Zunge 10 ein Rad  12, im Sinne des     eingezeichneten        Pfeils    um  treibt.

       Das        %,d    12     treibt    ein Rad 13, dessen       Drehweg    durch einen indem .Schlitz 14 der  Platte laufenden, am     Rad    13 befestigten       Stift    15 begrenzt ist. Die Feder 16 sucht den  Stift und damit     die        Räder    12 und 13 in die  gezeichnete Stellung zu drängen. Ihre Kraft  kann aber beim     Ansprechen        der    Zunge 10  durch die Antriebskraft der Stossfeder 11  überwunden werden.

   Auf einer vom Rad 13  angetriebenen     Welle        sitzt,die    Steuerschnecke  17,     in,die    ,der eine Arm eines     doppelarmigen     Hebels 18     greift,        dessen    anderer Arm in die  Ringnut einer auf der Welle 19 sitzenden       Scheibe    20     .greift.    Auf dieser Welle sitzt die  als     Steuerteil    dienende Wippe 21, die durch       Schwenken    des Hebels 18 in ,die (in     Fig.    2)  gestrichelt angedeutete Stellung     2H0        gebracht     werden kann.

   Auf der gleichen Welle sitzt  das     Zahnrad    22, das in das     Ritzel    23     greift.     Auf     (der    Welle des     Ritzels    sitzt der     Mitneh-          mer    24, den     eine        Labilfeder    25 in die mit       ausgezogenen.    Linien     bezw.    gestrichelt darge  stellten Endstellungen zu drängen sucht.

   Lose  auf der Welle des     Ritzels    23 ist der Schalt  arm 26     ,gelagert,    der ,die Sehalter 27, 2,8 ab  wechselnd     betätigt.    Da die Konstruktion und       Wirkungsweise        derartiger        Labilschalter    an  sich bekannt sind, sollen sie nicht näher     er-          1        äutert    werden.  



  29 ist ein an das :Starkstromnetz     ange-          schlossener,Synchronkleinmator,    der über     ein          Vorgelege    die Welle 30 des     Laufwerkes    an  treibt. Die     Welle    ist mit einem Flansch 31  versehen, auf den mittels der Schraube 32.       der,die    Schaltfinger     3,3,    34 tragende Schalt  arm 35     befestigt    ist.

   Der Arm '35     kann    ge  genüber der Welle 3,0 verstellt werden und    ist zu diesem Zweck mit einer     Reihe    von       Sohrau#benlöohern    36     versehen.    Der Flansch  $1 hat die     Fomm    einer     Nookenscheibe    mit  ,dem     Einschnitt    37 und steuert den einen  Kontakt 38 eines Schalters<B>39,</B> dessen an  derer Kontakt 40 durch den Hebel 41 von       dem    Stift 15     betätigt    werden kann.

   Die Kon  takte 38     und    40 sind an dem     einen;    Leiter,       -der        Kontakt    42 über die Wicklung des Mo  tors 2,9 an den andern     Leiter    des Starkstrom  netzes angeschlossen.  



  Die     Schalter    27     und    28     sind    in Strom  kreise von     fernzubetätigenden        Apparaten:    ein  geschaltet.  



  Das     Relais        arbeitet    auf     folgende        Weise:     Soll     .der        Schaltarm    26 von dem Schalter  28 auf den     Schalter    2:

  7 umgelegt werden,  dann     wird,das        Starkstromnetz    mit 420     Hertz          überlagert.    Die     Zunge    10 spricht an und  dreht mittels -der     Stossfeder    11 das Rad 112  in adereingezeichneten Richtung.     Untern     Spannung der Feder 16     bringt,der    Stift mit  tels des Hebels 41 den Kontakt 40 mit     Odem          Kontakt    42 in Berührung und schaltet da  durch den den     Motor    29 ein.

       Gleichzeitig    wird  durch -die Teile 17, 18, 20     der    Teil     2Il1    in die  Stellung 210 gebracht,     also        aus    dem     Umlauf-          weg    der     Schaltfinger    33     und    34     herausge-          rückt.    Der Schaltarm 35 bewegt sich im       Sinne,des        eingezeichneten        Pfeils.    Sobald sein       Finger        3;

  3    in die Nähe der Wippe 21 gelangt,  wird die     Sendung    von der Zentrale aus vor  übergehend unterbrochen.     Dadurch.        wird    die  Wippe aus der Stellung 2.10     in    die Stellung  21, also in den Umlaufweg der Finger 33  und     3'4    gebracht.

       Dass@    dabei auch     wegen          Aufhö.rens        der        Zungensehwingungendurch     ,die Feder 16 die     Teile    15, 41 und 40     wieder     in die     ,gezeichnete    Lage zurückgebracht     wer-          ,den,        ist        bedeutungslos,    da sich der Motor 29       inzwischen        mittels        der        Nockenscheibe    31  über die Kontakte 38,

   42     einen        Selbsthalte-          stromkreis    geschlossen hat.  



  Beim     Weiterlaufen    des Armes 35     trifft     der     Finger        33    auf den Arm der Wippe 21  und     nimmt    ihn ein     Stück    weit mit bis die  Feder 25 ihre     Labilstellung    erreicht hat und  ,die Wippe in die     gestrichelte        Stellung    ,durch-           schwingt.        Dabei    wird auch     diu-eli    den Teil  21 der Schaltarm     26    von denn Schalter 28  auf den Schalter 27 umgelegt.

   Kurz darauf  wird die Sendung     fortgesetzt,    so     dass    die       Zungo    10     wieder    zu     sclüvingen        beginnt    und  die     Wippe    21 durch die Teile 1.7, 18.     2(H,          aus    den     Umlaufweg    der Finger 33 und     31     herausgebracht wird.

   Die Sendung wird  (und war nur mit     Piielzsicht    auf     andere        Pie-          laim.it    anderer Einstellung) dann so     laneru     fortgesetzt,     bis    der     Schaltarm        >>    seine Aus  gangsstellung     -erreicht    und am     besten    kurz  vorher     a.bgebroehen,        damit    nicht durch zu  lange Ausdehnung der Sendung ,ein     zweiter     Armumlauf     herbeigeführt    wird.  



  Soll der     Schaltarm        26    von dein Schalter  2 7 auf den Schalter 28     zurückgebracht    wer  den. so spielt: sich der gleiche     Vorgang        ai),     nur wird die     Sendepause    in die Zeit verlegt,  in die der Schaltfinger 3I in den Bereich  der Wippe 21 gelangt. d.     1i.    die     Sendung          %vird        etwas    früher     unterbrochen    als vorher.  



  Es ist klar, dass Relais.     !)ei    denen der       Schaltarm    35 eine andere     Winkellage    zur       Laufwerkswelle    einnimmt, bei den beschrie  benen     Fernateuerakten    nicht betätigt     werden     können., da ihre     Seha.ltfinger    während der       vorübergehenden     der Sen  dung nicht im Bereich der     Schaltwippen    lau  fen.

   Durch     verschiedene        Winkeleinstellungen     des Schaltarmes 35 kann ein- und dieselbe  Relaistype     für    beliebige     Fernsteuerungen          verwendet    werden. die     unabhängig        voneinan-          der    ausführbar sind. Je nachdem     nun    die  Unterbrechung der Sendung in den     früheren     oder späteren Teil der Sendeperiode verlegt       wird,        werden    .die Relais mit kleineren oder  grösseren     Einstellwinkeln    betätigt.  



  In der     Sendezentrale    kann ein dem Emp  fangsrelais entsprechendes     Laufwerk        finit     Selbsthaltung     vorgesehen    werden, das     bei          Beginn    der Sendung in Gang gesetzt wird  und einen     Zeiger    über eine Skala bewegt.

    Auf     dieser        Skala.    werden die einzelnen     7.eit-          punkte        vermerkt,    zu denen die     Unterbrechung     der Sendung     zwecks        Herbeifü.hrung        hx-          stimmter        Fernsteuerakte    erfolgen soll.

   indem  man     beispielsweise    die     Skala.    in einzelne         Absehmtte        unterteilt    und in jeden     Abschnitt          di.e        entsprechenide        F'ernsteuerart    einträgt.

    z.     B.        "Sti'assielil)eleuclltling        ein",        "Stnissen-          beleuohtung    aus".     "bolier    Tarif ein",     "hohes,     Tarif     atrs".    Die Bedienung der     Fernsteuer-          anlage    ist     dann        sehr    einfach und kann auch  von     ungeschultem    Personal vorgenommen  werden.

   Soll zum Beispiel zu     einer        betimm-          ten        Tageszeit    die     Stra.ssenlxleuchtung    einge  schaltet werden. dann wird der Sender     einge-          schalt.et,    der     Zeirer        lxginnt    zu laufen.

   So  bald er in den Bereich mit der     Aufschrift          "Strassenbeleuchtung    ein" gelangt. wird der  Sender     abgeschaltet.        Sobald        der        Zeiger    die  sen Bereich     verlä        sst.    wird der     Sender        wieder          eingeschaltet    und so lange eingeschaltet     ge-          lassen,    bis der Zeiger seine mit der     Aus-          gangsste@llun,

  g        zusa        mmenfallendc    Endstellung       erie.icht.     



  Die Steuerung des     Senders    kann auch       .elbstt:itig    sein.     in(Lin    man zum Beispiel     niil     dein     uinlaufeaden    Zeiger     einen        Bontakt    ver  bindet. der     über    den einzelnen     Ska.lenab-          ,chnitten        zugeteilte        Kont:iktsegmeiite    gleitet.

    die     über        Wähterschalter        finit    dem Netzschal  ter des     Senders        verbunden    sind, der zum An  schliessen     des        Senders    an das Netz dient.

         Vor        Eeginn        jeder        Sendung    wird dann, ge  gebenenfalls selbsttätig durch eine     Schalt-          ulir.    ein     bestimmtes    Segment durch Betäti  gung des entsprechenden     Wählerschalters          einn-e.:chaltet.    Sobald der     Zeiger    dieses Seg  ment erreicht,     wird        selbsttätig    die Sendung       vorübergehend    unterbrochen.  



       Dac    Empfangsrelais kann, statt     auf    eine       überlagerte    Frequenz anzusprechen (Reso  nanz),     auch    als     Spannungsriiclzgangsrelais          ein-eriehtet    sein.

   Soll ein     derartiges    Relais,  bei dem     beispielsweise    nach 30     Sekunden    der       Steuerfinger    in den     Bereich    des Steuerteils  gelangt,     betätigt    werden. so wird die Netz  spannung zunächst     kurzzeitig        gesenkt.    Das  Relais spricht an und setzt das mit Selbst  haltung versehene     Uaufwerk    in     CTang.     Gleichzeitig bringt     ccs    den     Steuerteil    in den       Umlaufweg    eines     Steuerfingers.    Da.

   jetzt  aber der Steuerfinger nicht im Bereiche des       Steuerteils    ist, kommt keine     Schaltung    zii-      strande. Hierauf     wird    die Spannung wieder  auf ihre     normale    Grösse eingestellt, das Lauf  werk     läuft        weiter,    kurz     vor,dem        Ablauf    von  30 Sekunden wird die     Spannung    ein     zweites     Mal herabgesetzt.

   In diesem Augenblick be  findet sieh der     Steuerfinger    im Bereich     des          Steuerteils.    Da jetzt der     Steuerteil    in     .den     Umlaufweg des Steuerfingers gebracht wird,  wird er vom Steuerfinger betätigt und die  Schaltung vollzogen. Kurz darauf wird die  Spannung     wieder    auf die normale Grösse ge  bracht.  



  Damit man die zur     Fernsteuerung    ver  wendeten     Spannungssenkungen    möglichst  kurz halten kann, kann man das Relais mit  einer Selbsthaltung versehen.     Die    Selbsthal  tung wird erst dann unterbrochen, wenn  beim ersten     Spannungsimpuls    (d. h.     Spau-          nungsrücl..gang)    das     Laufwerk    angelaufen  ist und seinen     Laufwerkselbsthaltestrom-          luei@s        hergestellt    hat, und wenn beim zweiten  Impuls der Steuerteil     betätigt    ist.  



       Entsprechendes    gilt, wenn das Relais mit  einem Kraftspeicher arbeitet. Durch das An  sprechen     des    Relais wird der Kraftspeicher  geladen. Es wird also beispielsweise, wie  bei     einem    Uhrwerk eine Feder aufgezogen.  Der     geladene    Kraftspeicher     (anstatt    wie in       Fig.    1 und 2 der Motor 99) treibt dann das  mit einem     Gangregler,    z. B. einer Unruhe,  versehene Laufwerk und damit den Steuer  teil an. Im übrigen     ist    .die Wirkungsweise  die gleiche.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Empfangsrelais für Fernsteueranlagen, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais einen den Steuerakt bewirkenden Steuerteil (2.1) mit einer innerhalb und einer ausserhalb eines Laufwerkumlaufweges befindlichen Stellung hat, in der Ansprechstellung das mit einer Selbsthaltung versehene Laufwerk für eine Laufperiode in Gang setzt und einen Stellungswechsel dieses Steuerteils her vorruft.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Empfangsrelais nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais den Steuerteil, auf den das Laufwerk in tangentialer Richtung einwirkt, durch Axialverschiebung in und aus dem Um- laufwagdes Laufwerkes rückt. 2. Empfangsrelais nach dem Patentanspi@zch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sehaltes zum Einschalten :des Laufwerkes gleich zeitig zur Selbsthaltung dient.
    3. Empfangsrelais nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais ein Resonanzrelais ist. 4. Empfangsrelais nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais als Spannungs:rüekgangsrelais ausgebildet ist (d. h. auf vorübergehende Spannungs absenkung anspricht). 5.
    Empfangsrelais nach dein Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das Relais mit einer Selbsthaltung versehen ist, die beim An sprechen -des Relais hergestellt und nach Ingan,gsetzung des Laufwerkes und Her stellung der Selbsthaltung dieses Werkes bezw. nach Betätigung des Steuerteils durch den Steuerfinger wieder aufgehoben wird.
    6. Empfangsrelais nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Relais mit einem Kraftspeicher veasehen ist, der beim An sprechen des Relais aufgeladen wird und den Steuerteil antreibt.
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