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CH196656A - Process for the production of vat dyes. - Google Patents

Process for the production of vat dyes.

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Publication number
CH196656A
CH196656A CH196656DA CH196656A CH 196656 A CH196656 A CH 196656A CH 196656D A CH196656D A CH 196656DA CH 196656 A CH196656 A CH 196656A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
parts
sulfuric acid
sulfide
dye
production
Prior art date
Application number
Other languages
German (de)
Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Publication of CH196656A publication Critical patent/CH196656A/en

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Description

  

      Verfahren    zur Herstellung von     Küpenfarbstoffen.       Durch das     schweiz.    Patent Nr. 163548 ist  ein Verfahren zur Herstellung eines     Küpen-          farbstoffes    geschützt, bei dem man     1,2'-Di-          anthr-achinonylsulfid    in der Wärme mit Zink  chlorid behandelt.  



  Aus der deutschen     PatentschriftNr.580011     ist allgemein bekannt geworden, dass man  derartige Farbstoffe aus     1,2'-Dianthrachino-          nylsulfiden    und den daraus durch Oxydation  erhältlichen Verbindungen von der Art des       1,2'-Dianthrachinonylsulfoxyds    erhalten kann,  wenn man die genannten Ausgangsstoffe mit  einem sauren, kondensierend wirkenden Mit  tel behandelt. Als solches Mittel ist ebenfalls  Zinkchlorid genannt.  



  Es wurde nun gefunden, dass man die aus       1,2'-Dianthrachinonylsulfid    und seinen Ab  kömmlingen erhältlichen, aus den oben ge  nannten Patentschriften bekannten     Farbstoffe     besonders vorteilhaft in der Weise herstellen  kann, wenn man als saures, kondensierend    wirkendes Mittel Aluminium in Gegenwart  von Schwefelsäure verwendet.  



  Die Farbstoffe lassen sich zum Beispiel  durch stufenweise Fällung aus Schwefelsäure  reinigen. Man kann diese Reinigung auch mit  der Herstellung der Farbstoffe verbinden.  



  Die neue Arbeitsweise zeichnet sich da  durch aus, dass sie einfacher durchzuführen  ist als die bekannte, da man vor allem bei  wesentlich niedrigeren Temperaturen, ja sogar  ohne Wärmezufuhr arbeiten kann.    <I>Beispiel 1:</I>    In eine Lösung von 10 Teilen 1,2'-     Di-          anthrachinonylsulfid    in 200 Teilen Schwefel  säuremonohydrat trägt man bei Raumtempe  ratur im Verlauf mehrerer Stunden 2 Teile  Aluminiumpulver ein und rührt das Gemisch  bei dieser Temperatur so lange, bis die an  fangs blaue Lösung rot geworden ist. Dann  fällt man den Farbstoff bei etwa 40   C mit  200 Teilen 62     %iger    Schwefelsäure stufen-      weise aus.

   Man erhält so feine grüne Nadeln,  die mit dem Farbstoff übereinstimmen, den  man nach dem Beispiel des deutschen Pa  tentes Nr. 580011 erhält.  



  Verwendet man als     Ausgangsstoff    das aus       1-Chlor        -4-methylanthrachinon    durch Umset  zen mit     Anthrachinori-2-merkaptanriatr-ium    in  Wasser     herstellbare        1-(4-Methylanthrachino-          nyl)    -     2'-        arithrachinonylsulfid    (Schmelzpunkt  276/78 o C), so erhält man einen Farbstoff  von wahrscheinlich folgendem Aufbau  
EMI0002.0010     
    der in seinen Eigenschaften dem in dem er  sten Absatz genannten Farbstoff sehr ähn  lich ist.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Ist eine Lösung von 10 Teilen     1,2'-Di-          anthrachinonyisulfid    in 200 Teilen     rauchen-          der        Schwefelsäure        mit    1     %        Gehalt        an        Schwe-          feltrioxyd    gibt man 0,5 Teile     Braunstein    und  trägt dann bei etwa 40' C 2 Teile Aluminium  pulver im Laufe von etwa 3 Stunden ein.

    Man rührt das Gemisch bei etwa 40 o C noch  so lange, bis es rotbraun geworden ist, und  gibt langsam Wasser oder verdünnte Schwe  felsäure zu, bis der rehalt an Schwefelsäure       etwa        83        %        beträgt.        Den        in        Form        grüner        Na-          deln    ausgeschiedenen Farbstoff saugt man ab,  wäscht ihn mit 83     o/oiger    Schwefelsäure und  Wasser und trocknet ihn.  



  <I>Beispiel 3:</I>  Man löst 10 Teile     1,2'-Diantlirachinonyl-          sulfid    in 100 Teilen 96      ,!oiger    Schwefelsäure,  gibt 0,2 Teile     Vanadinsäure    zu und trägt in  das Gemisch bei 45-50 o C im Laufe von  3 Stunden 2 Teile Aluminiumpulver ein. So  bald die Mischung eine rotbraune Farbe an-    genommen hat, arbeitet man sie auf die in  Beispiel 2 angegebene Weise auf.  



  Ersetzt man das 1,2'-     Diantlii,aeliinoriyl-          sulfid    durch das     1-Arithrachinoriyl-2'-(3'-me-          thylantbrachinonyl)    -     sulfid        (herstellbar    aus  2     -Metliylanthrachirion    - 3 -     merkaptannatrium     durch Umsetzen mit     1-Chlorarithrachinon    in  wässriger Aufschlämmung), so erhält man  einen ähnlichen     Farbstoff    von wahrscheinlich  folgendem Aufbau  
EMI0002.0048     
    <I>Beispiel 4:

  </I>  In eine Lösung von 10 Teilen     1,2'-Di-          anthrachinonylsulfid    in 100 Teilen     Schwefel-          säuremonobydrat    trägt man bei 35-40 o C  im Laufe von etwa 5 Stunden 2 Teile Alu  miniumpulver ein. Nachdem die Mischung  eine rotbraune Farbe angenommen hat, trägt  man sie in 1000 Teile Wasser ein, saugt den  erhaltenen dunkelgrünen Niederschlag ab,  wäscht ihn aus und trocknet. Zur Entfernung  leicht löslicher Verunreinigungen behandelt  man den Farbstoff zunächst bei gewöhnlicher       Temperatur    mit Nitrobenzol und fällt den  ungelöst zurückbleibenden Farbstoff nach der  Entfernung des anhaftenden Nitrobenzols stu  fenweise aus Schwefelsäure aus.

   Man erhält  so derbe     dunkelgrüne    Nadeln, die man in der  üblichen Weise in     Pastenform    überführt.  



  Ersetzt man das     1,2'-Dianthraeliinonyl-          sulfid    durch das aus     1-Chlor-2-methylanthra-          chinon    durch Umsetzen mit     Anthrachinon-2-          merkaptannatrium    erhältliche     1-(2-Methyl-          antlirachirionyl)-2'-aritlirachii)onylsulfid,    so er  hält man einen Farbstoff, der dem oben be  schriebenen in chemischer und     färberischer          Hinsicht    sehr ähnlich ist und wahrscheinlich  den folgenden Aufbau hat:    
EMI0003.0001     
         Beispiel   <I>5.</I>  



  In eine Lösung von 2 Teilen     2-Chlor-3        ,1'-          dianthrachinonylsulfid    (hergestellt durch     ilm-          setzen    von     2-Chloranthrachinon-3-merkaptar)-          natrium    mit     1-Chloranthrachinon    in     wässrigem     Mittel) in 20 Teilen     Schwefelsäuremonohydrat     trägt man bei 35-40   C im Laufe von  3 Stunden 0,4 Teile Aluminiumpulver ein  und rührt das Gemisch noch etwa 15 Stun  den lang bei dieser Temperatur, dabei nimmt    sie eine     dunkel-orange-rote    Färbung an.

   Man  giesst sie in Wasser, kocht auf und saugt  den in Form blaustichig grüner Flocken aus  fallenden Farbstoff ab. Durch Waschen mit  Aceton befreit man ihn von leichtlöslichen  Verunreinigungen, trocknet ihn und fällt ihn  aus Schwefelsäure um. Er liefert etwas     blau-          stichigere    Färbungen als der chlorfreie Farb  stoff.



      Process for the production of vat dyes. Through Switzerland. Patent No. 163548 protects a process for the production of a vat dye, in which 1,2'-di-anthr-aquinonyl sulfide is treated with zinc chloride under heat.



  It is generally known from German Patent No. 580011 that such dyes can be obtained from 1,2'-dianthraquinonylsulfides and the compounds of the 1,2'-dianthraquinonylsulfoxide type obtainable therefrom by oxidation if the starting materials mentioned are also obtained treated with an acidic, condensing agent. Zinc chloride is also mentioned as such an agent.



  It has now been found that the dyes available from 1,2'-dianthraquinonyl sulfide and its derivatives from the above-mentioned patents can be prepared particularly advantageously in the manner when aluminum is used as the acidic, condensing agent in the presence of sulfuric acid used.



  The dyes can be purified, for example, by stepwise precipitation from sulfuric acid. This cleaning can also be combined with the manufacture of the dyes.



  The new way of working is characterized by the fact that it is easier to carry out than the known one, since it is possible to work primarily at significantly lower temperatures, even without the addition of heat. <I> Example 1 </I> In a solution of 10 parts of 1,2'-dianthraquinonyl sulfide in 200 parts of sulfuric acid monohydrate, 2 parts of aluminum powder are introduced at room temperature over the course of several hours and the mixture is stirred at this temperature long until the initially blue solution has turned red. The dye is then precipitated in stages at about 40 ° C. using 200 parts of 62% strength sulfuric acid.

   This gives fine green needles which match the dye obtained according to the example of German Patent No. 580011.



  If the starting material used is 1- (4-methylanthraquinonyl) -2'-arithraquinonyl sulfide (melting point 276/78 o C), which can be prepared from 1-chloro -4-methylanthraquinone by reaction with anthraquinori-2-mercaptan triatrium in water, in this way one obtains a dye of probably the following structure
EMI0002.0010
    which is very similar in its properties to the dye mentioned in he first paragraph.



  <I> Example 2: </I> If a solution of 10 parts of 1,2'-dianthraquinonyisulfide in 200 parts of fuming sulfuric acid with 1% content of sulfur trioxide is added 0.5 part of manganese dioxide and then added about 40 ° C 2 parts aluminum powder in the course of about 3 hours.

    The mixture is stirred at about 40 o C until it has turned red-brown, and water or dilute sulfuric acid is slowly added until the sulfuric acid content is about 83%. The dye, which has separated out in the form of green needles, is suctioned off, washed with 83% sulfuric acid and water and dried.



  <I> Example 3: </I> 10 parts of 1,2'-diantliraquinonyl sulfide are dissolved in 100 parts of 96% sulfuric acid, 0.2 part of vanadic acid is added and the mixture is added at 45-50 ° C. Run in 2 parts aluminum powder over 3 hours. As soon as the mixture has turned a red-brown color, it is worked up in the manner indicated in Example 2.



  If the 1,2'-diantli, aeliinoriyl sulfide is replaced by 1-arithraquinoriyl-2 '- (3'-methylanthraquinonyl) sulfide (can be prepared from 2-methylanthraquinone - 3 - mercaptan sodium by reaction with 1-chloroarithraquinone in aqueous solution Slurry), a similar dye, probably of the following structure, is obtained
EMI0002.0048
    <I> Example 4:

  </I> In a solution of 10 parts of 1,2'-dianthraquinonyl sulfide in 100 parts of sulfuric acid monobydrate, 2 parts of aluminum powder are introduced at 35-40 ° C. in the course of about 5 hours. After the mixture has assumed a red-brown color, it is introduced into 1000 parts of water, the dark green precipitate obtained is filtered off with suction, washed out and dried. To remove easily soluble impurities, the dye is first treated with nitrobenzene at ordinary temperature and the remaining undissolved dye is precipitated from sulfuric acid after the nitrobenzene has been removed.

   This gives coarse, dark green needles which are converted into paste form in the usual way.



  If the 1,2'-dianthraeliinonyl sulfide is replaced by 1- (2-methyl-antlirachirionyl) -2'-aritlirachii) onyl sulfide, which can be obtained from 1-chloro-2-methylanthraquinone by reacting with anthraquinone-2-mercaptan sodium he thinks of a dye which is very similar to the one described above in chemical and coloring terms and probably has the following structure:
EMI0003.0001
         Example <I> 5. </I>



  In a solution of 2 parts of 2-chloro-3, 1'-dianthraquinonyl sulfide (prepared by putting 2-chloroanthraquinone-3-mercaptar) - sodium with 1-chloroanthraquinone in an aqueous medium) in 20 parts of sulfuric acid monohydrate is added at 35- 40 C in the course of 3 hours, 0.4 parts of aluminum powder and the mixture is stirred for about 15 hours at this temperature, it takes on a dark-orange-red color.

   They are poured into water, boiled and the blue-tinged green flakes of falling dye are sucked off. It is freed from easily soluble impurities by washing with acetone, dried and then precipitated from sulfuric acid. It provides a slightly more bluish color than the chlorine-free dye.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Küpenfarb- stoffen der Anthrachinonreibe durch Behan deln von einem 1,2'-Diantbrachinonylsulfid mit sauren, kondensierend wirkenden Mitteln, dadurch gekennzeichnet, dass man als solches kondensierendes Mittel Aluminium in Gegen wart von Schwefelsäure anwendet. PATENT CLAIM: Process for the production of vat dyes of the anthraquinone grater by treating a 1,2'-diantbrachinonyl sulfide with acidic, condensing agents, characterized in that aluminum is used as such a condensing agent in the presence of sulfuric acid.
CH196656D 1936-02-06 1937-01-22 Process for the production of vat dyes. CH196656A (en)

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