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CH189746A - In den Mund einzuführende und beiderseits eines Kieferrandes einzusetzende Vorrichtung für zahnärztliches Arbeiten unter Vermeidung von Verletzungen der die Mundhöhle begrenzenden Körperteile. - Google Patents

In den Mund einzuführende und beiderseits eines Kieferrandes einzusetzende Vorrichtung für zahnärztliches Arbeiten unter Vermeidung von Verletzungen der die Mundhöhle begrenzenden Körperteile.

Info

Publication number
CH189746A
CH189746A CH189746DA CH189746A CH 189746 A CH189746 A CH 189746A CH 189746D A CH189746D A CH 189746DA CH 189746 A CH189746 A CH 189746A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mouth
protective
jaw
dependent
oral cavity
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Goebel Carl
Original Assignee
Goebel Carl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Goebel Carl filed Critical Goebel Carl
Publication of CH189746A publication Critical patent/CH189746A/de

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  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description


  In den Hund einzuführende und beiderseits eines     Niefeizandes    einzusetzende  Vorrichtung für     zabnärztliehes    Arbeiten unter Vermeidung von Verletzungen  der die     biundhölfle    begrenzenden Körperteile.    Es sind bereits Schutzvorrichtungen für  Zunge und     Wange    zwecks Verwendung     bei     zahnärztlichen Arbeiten bekannt geworden,  die vorne am Mundeingang aufgebaut wer  den.

   Sie     versperren    den     Mundeingang,    so  dass der Zahnarzt     beim.    Arbeiten stark be  hindert     ist.    Soll trotzdem die freie     Sich+          beim        Arbeiter    gewahrt sein, so ist es not  wendig, dem     Patienten    den Mund weit offen  zu halten, so dass eine .solche Vorrichtung  denkbar lästig ist und :Sich keinerlei Beliebt  heit erfreuen     kann.    Die gefährlichste aller  zahnärztlichen Arbeiten. ist das .Separieren  von Zähnen.

   Die     ,Separation        wird    hauptsäch  lich zum Zwecke von     Überkronen    der Zähne  vorgenommen.     Bei    eng     aneinanderliegenden     Zähnen muss für ;die     Kronenwand    Bein Zwi  schenraum geschaffen werden.

   Dieser Zwi  schenraum     wird        mittels    einer rotierenden  Säge oder einer auf beiden Seiten mit  Schmirgel belegten Scheibe, .der sogenannten         Separierscheibe    geschaffen.     Beim    Arbeiten  kann es nicht ausbleiben,     dass    die     Separier-          scheibe    eingeklemmt wird.

   Aus solchen       Klemmungen    kann die .Scheibe oft nur .mit  Gewalt     befreit    werden.     Kommt    noch eine un  geschiCkte     Bewebgung    des Patienten hinzu,     ,so     sind folgenschwere Verletzungen wie Schnitte  in die Zunge     mit        nachfolgernder    Lähmung  unvermeidlich. Trotz vielfacher Versuche,  diesem Übelstande abzuhelfen, ist     -dies    bisher  nicht gelungen.  



  Gegenstand der Erfindung     ist    nun eine in  den Mund einzuführende und beiderseits  eines     Kieferrandes    einzusetzende Vorrich  tung für zahnärztliches Arbeiten unter Ver  meidung von     Verletzungen        -der        idie    Mund  höhle begrenzenden Körperteile.

   Die erfin  dungsgemässe     Vorrichtung    zeichnet sich den  eingangs     erwähnten,    bekannten     Vorrichtun-          gen    gegenüber dadurch aus, dass .sie zur       gleichzeitigen        Gewährleistung        einer    leichten           Zugänglichkeit    der Mundhöhle vom Mundein  gang her und zur Erzielung einer     unver-          riickbaren    Lage in der Arbeitsstellung die  Form einer Klammer aufweist, bei deren Ge  brauch der     Verbindungssteg    hinten im Munde  und.

   die Schutzwände seitlich des     Kieferra.n-          d.e3    zu liegen kommen.  



  Da bei     Verwendung    einer solchen     Vor-          richtung    der     Mundeingang    frei bleibt, -wird  ein unbehindertes Arbeiten in der Mundhöhle  ermöglicht.  



  Zur     Verhütung    von Verletzungen im  Munde beim Separieren und Überkronen von  Zähnen sind die Schenkel der Klammer vor  teilhaft als gewölbte, der Form der Rund  höhle     angepasste    Schutzwände     ausgebildet.     



  Um die erfindungsgemässe Vorrichtung  nachdem Einsetzen in die Mundhöhle unver  rückbar in der Arbeitsstellung festzuhalten,  kann .sie     beispielsweise        derart        ausgebildet     sein, dass sie in der Mundhöhle durch ein  Zubeissen des     Patientes    festgehalten wird. Zu  diesem Zwecke kann eine     verschiebbare    Auf  bissstütze vorgesehen werden, -die zweckmässig  aus einem     elastischen,    beispielsweise     ,aus     Gummi bestehenden Kissen     besteht,    und  deren     Führung    am     Verbindungssteg    der  Klammer     befestigt    ist.

   Eine solche durch       Zubiss        gehalterte    Stütze     beruhigt,    wie sich       gezeigt    hat, .den Patienten in hohem Grade;  er wird lange nicht in dem Masse angestrengt,  als wenn er den Mund längere Zeit durch den  eigenen Willen geöffnet halten     .muss.    Trotz  dem hindert das Zubeissen das     Seitlich-          g        11,cneinanderverschieben    der Kiefer nicht.

         ,et,     An Stelle einer     Aufbissstütze    kann die  unverrückbare Lage der erfindungsgemässen       Vorrichtung    in der     Arbeitsstellung    noch auf  andere Weise, und zwar durch einen federn  den, in den Gegenkiefer     eingreifenden    Bügel       sichergestellt    werden.  



  Unter Gegenkiefer ist derjenige Kiefer  zu verstehen, der in     Richtung    von oben nach  unten     bezw.    umgekehrt demjenigen Kiefer       gegenüberliegt,    in welchen die Vorrichtung  selbst     eingesetzt        ist.     



  Soll beispielsweise ein Zahn des untern  linken Kiefers     überkront    werden, so wird die         entsprechend        ausgebildete    Schutzvorrichtung  unten links eingesetzt, während das freie  Ende des federnden Bügels sich     beben    die  linke Zahnreihe des Oberkiefers lebt.  



  Sollein     Zahn,des    linken Oberkiefers     über-          kront    werden, so wird eine Vorrichtung mit  entsprechend ausgebildeten     Schutzwänden    in  den Oberkiefer eingesetzt, während das freie  Ende des federnden Bügels, dessen anderes  Ende     zweckmässig    am     Verbindungssteg    be  festigt ist, auf der Zahnreihe des linken Un  terkiefers ruht.  



  In gleicher Weise kann je eine Schutz  vorrichtung mit     federndem    Bügel, der     vor-          zugsweiso    leicht auswechselbar am Verbin  dungssteg     befestigt    ist, für den rechten Un  ter-     bezw.        Oberkiefer    vorgesehen sein.  



  Von diesen     vier,Schutzvorrichtingen,    .die       sich,durch    die Form der den jeweils zu schüt  zenden     Mundteilen        angepassten        Platten    von  einander     unterscheiden,        können    jeweils zwei  paarweise     zusammengefasst    werden. Man er  hält dann eine Schutzvorrichtung, bei der je  weils die     aussenseitige    -Schutzwand die  Wange vom Unterkiefer bis zum Oberkiefer  abdeckt und die     innenseitige    Platte die an  grenzenden Teile der Mundhöhle vom Mund  boden     bis    zum Gaumen schützt.

   Eine beson  ders einfache     Vorrichtung    dieser Art erhält  man, wenn der     Verbindungssteg    zwischen der       aussenseitigen    und der     innenseitigen    Schutz  wand als     Kreuzstück        ausgebildet    wird.  



  Die unverrückbare Lage der     erfindungs-          g        o        emässen        Vorrichtung        im        Munde        kann        auch     dadurch gewährleistet werden,     da.ss    in den  Gegenkiefer     eine    Hilfsplatte eingesetzt     wird,     welche mit der Schutzplatte .zum Beispiel der  W     angenplatte    mit Hilfe einer Feder, bei  spielsweise einer     Spiralfeder,    gekuppelt ist.

    Diese zusätzliche     Wangenplatte        kommt    seit  lich am Oberkiefer anzuliegen, wenn die       Schutzvorrichtung    selbst in die untere Mund  hälfte eingesetzt wird, und umgekehrt. Auch       hiermit    erreicht man den grossen Vorzug, dass  die Schutzvorrichtung unverändert im Munde  verbleiben kann,     wenn,der    Zahnarzt im     Ober-          und    Unterkiefer arbeitet.      Die Schutzplatten selbst     werden    zweck  mässig wie der Bügel     aus    Material herge  stellt, das vom Speichel nicht angegriffen  wird.

   Die Platten werden also in     erster     Linie aus Chrom oder verchromten Metall,  ferner aus Gold oder vergoldetem Metall     her-          gestellt.    Silber eignet sich in der Regel nur  als Unterlage für eine Chrom- oder Gold  schicht, da es durch die     Mundsäure    angegrif  fen wird. Ausserdem ist Silber zu weich. Als       Unterlage    für die     Verchromung    eignet sich  in erster Linie Messing, für die Vergoldung  Silber. Der federnde Bügel wird zweckmässig  aus Stahldraht     hergestellt,    der hierauf einen       Überzug    aus Kupfer und über .diesen eine  Goldschicht erhält.

   Es     steht    nichts im Wege,  auch     hierfür    eine Chromschicht vorzusehen.       Tm    Falle einer     Verchromung    empfiehlt     es     sieh, stets vorher eine Nickelschicht aufzu  bringen.  



  Es steht auch nichts im Wege, die  Schutzplatten aus     nichtmetallischen    Substan  zen herzustellen, soweit sie gegen die Mund  saure chemisch inaktiv sind. Verwendet man  hierzu     Pressmaterialien    wie     Galalith    oder  Papiermache, so kann die Schutzvorrichtung  leicht durch eine andere ersetzt und somit  nach jeder     Benutzung        fortgeworfen    werden.  



  Soweit die Schutzwände der erfindungs  gemässen Vorrichtung aus     Metall    hergestellt  sind, kann man sie von Hand aus Blech durch       Treibarbeit    herstellen oder mit Hilfe einer       Sta.nzform    oder aber aus     Kokillenguss          (Spritzguss,        Schleuderguss,        Pressguss).    Man  kann auch die ganze     Schutzvorrichtung    als  ein     Gussstück    ausführen.

   Aus hygienischen       Gründen    haben sich als Material für Spritz  guss besonders     Aluminiumleb        erungen,        wie          Silumin,        bewährt.    Auch in     diesem.    Falle kann  eine Chromschicht auf das Material der  Schutzwand aufgebracht werden.  



  Sind     dieSchutzplatten    der Form der zu  schützenden     Mundteile    entsprechend nach  aussen gewölbt, so stellen .die innern Flächen  derselben, sofern sie Hochglanz erhalten,  Hohlspiegel dar, die     das    Licht auf die im       Mittelteil    stehenden Zähne     zurückwerfen.    Für  die Ausbildung der innern     Flächen    der    Schutzwände als Hohlspiegel eignet sich,     wie     Versuche gezeigt haben, besonders Chrom.

    Eine     eventuelle        Blendwirkung    kann beispiels  weise dadurch verhindert -werden, dass die  Innenflächen     id-er        8ehutzwände    nur     teilweise          Hochglanzpolitur    erhalten.  



  Zweckmässig werden die in die Wangen  tasche     bezw.    den Mundboden     hineinzudrük-          kenden        iSclrutzplatten,    die die Wange     bezw.     Zunge zurückhalten, mit einem Tragrand  versehen, der aus einer     Rundung    des betref  fenden Randes der Schutzplatten     besteht.     Der Rand kann zu     einer        geschlossenen    Röhre  gebogen werden, die in diesem Falle als  Saugröhre     zum    Abziehen des Speichels dient,

    unten     siebartig    mit Löchern versehen ist und  am vordern Ende einen Stutzen zum An  schluss des     Gummiabsaugrohres    besitzt.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung, die  als     Klammer    mit hinten liegendem     Verbin-          dungssteg    ausgebildet und in beliebiger Ar  beitsstellung     unverrückbar    mit dem     im    Ge  genkiefer anliegenden federnden Bügel aus  gerüstet ist, ist     nicht    nur beim Separieren  und Schleifen, sondern auch beim Plombie  ren     verwendbar.     



  Soweit die     Schutzvorrichtung    beim  Plombieren Verwendung findet, können  Krallen     zum    Festhaltender     Watterällen    vor  gesehen werden, da beim Einbringen von       Zahnfüllungen    Trockenheit notwendig und  jede     Speichelzufuhr    zu     vermeiden    ist.  



  Es     ist    bereits ein als     Watterollenhalter     für die Kiefer     dienender        Mundsperrer        be-          kannt    .geworden, der aus einer     z@.veiarmigen          Drahtspreize    mit Druckkissen     einerseits    und  Doppelschenkel     anderseits    besteht,     und    bei  ,dem die     Watterollenhalter-Schenkelenden    zu  einem Bügel aufgebogen :sind, der zur Auf  nahme eines Druckkissens für den Gegen  kiefer dient.

   Dieser     Watterollenhalter     konnte sich in der Praxis nicht einführen, .da  er vorne geschlossen ist und somit .die freie  Sicht behindert. Ferner ist     keinerlei    Gewähr  dafür     vorhanden"dass    die     Wätterollen    in der  Arbeitsstellung unverrückbar verbleiben, da  lediglich ein Arm der     Drahtspreize    die'       Watterollen        niederhält.    Der     .grösste    Nachteil           ist    aber bei dieser bekannten Vorrichtung,  dass die     Watterollen    nicht     ausgewechselt    wer  den können,

   ohne     dass    der ganze     Watterollen-          halter    aus dem Munde     entfernt    wird.  



  Alls     .dieso    Nachteile können     vermieden     werden, wenn die Schenkel der vorne offenen  Klammer Krallen tragen, die die     Watterol-          len    .seitlich umklammern, so dass     es    möglich  ist, mit einer     Pinzette,    ja selbst mit den Fin  gern, die feucht     gewordene        Watterolle    her  auszuziehen und durch     eine    neue, trockene zu  ersetzen. Diese     Vorrichtung    .gestattet auch  zwei     Watterollen    auf derselben Seite neben  einander     anzuordnen.     



  Im übrigen wird ein     Feuchtwerden    der       Watterollen    dann     weitgehend.        verhindert,     wenn an den Krallen unten Saugrohre ange  bracht sind. Weiter     steht    nichts im Wege,  Krallen und Saugrohr mit den Schutzwänden  zu kombinieren, so     dass    eine Universalvor  richtung     entsteht,    die für die     meisten    zahn  ärztlichen Arbeiten zu verwenden ist.  



  Der     Wattehalter    selbst kann aus Blech       schalenartig    hergestellt oder aus einem Draht  gebogen werden. Dabei kann die Formung  selbst .durch Pressung erfolgen. Auch hier  kommt es     wieder    darauf an, hygienisch ein  wandfreies Material, vorzugsweise Chrom  schichten, zu     verwenden.     



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung  wird anhand der Zeichnungen an einigen       Ausführungsbeispielen    erläutert:       Fig.    1 zeigt die Schutzvorrichtung zwi  schen obern und untern Backenzähnen der  linken Seite von vorne besehen;       Fig.        -2        zeigt    eine zugehörige Seitenansicht  dieser Vorrichtung     mit    Handstück und     Se-          parierscheibe;        -          Fig.    3 zeigt den zugehörigen     Grundriss    ;

         Fig.    4 zeigt eine     Schutzvorrichtung    zwi  schen obern     und    untern Backenzähnen der  linken     Seite,    bei welcher sich die Schutz  wände Über die ganze Wange     bezw.    Mund  boden und     Gaumen    erstrecken;       Fig.    5     zeigt    den zugehörigen Grundriss;

         Fig.    6 zeigt die     Ansicht    einer     weiteren          Schutzvoxrichtung,    die     zeit    einer verschieb-    baren     Zubissstütze    und einem Beleuchtungs  körper versehen     ist,    von vorne;

         Fig.    7 zeigt den zugehörigen     Grundriss     und       Tig.    8 die     Seitenansicht;          Fig.    9 ist die     ,Seitenansicht,          Fig.    110 der Grundriss und       Fig.    11 der Aufriss einer Schutzvorrich  tung, die mit einem     federnden    Bügel ver  sehen ist; in den       Fig.    1\2, 13 und 14 ist anstatt eines Bü  gels eine     federnd    gekuppelte     Hilfsplatte    vor  gesehen;

         Fig.    1,5     zeigt    ein Ausführungsbeispiel,  bei dem     mit    der Schutzvorrichtung ein       Watterollenhalter    kombiniert ist;       Fig.    16 zeigt eine Seitenansicht der Vor  richtung von     Fig.    15 mit zum Teil ausge  brochener     Aussenplatte;          Fig.    17 zeigt den     A.ufriss    .der Vorrich  tung der     Fig.    16 mit eingelegten Watte  rollen;

         Fig.    18     zeigt    die     Vorderansicht    des       Wattehalters    allein     in.        Drahtausführung;          Fig.        1,9    zeigt die zugehörige Seitenan  sicht;       Fig.    20 ist eine     perspektivische    Darstel  lung der Vorrichtung von     Fig.    9, 10 und 11.  In     Fig.    1 bedeutet 1 die plattenförmige  Schutzwand für die linke Wange, 2 ,diejenige  für Zunge und Mundboden.

   Zur     Aufnahme     eines Führungszapfens an ,der     Separier-          scheibe    dient ein Führungsschlitz .3 gegen  Ausgleiten der .Scheibe bei besonders harten  Zähnen.  



  Aus     Fig.    3. ist besonders deutlich die  Klammerform der Schutzvorrichtung zu er  kennen. Die Schenkel dieser Klammer sind  die     gewölbten,    den zu schützenden Teilen des  Mundes angepassten     Schutzplatten    1 und     \?.     Der hinten liegende Verbindungssteg ist mit  4 bezeichnet.  



  Bei der Schutzvorrichtung der     Fig.    4  und 5 sind die die Oberkiefer- und     Unter-          kieferränder    abdeckenden     Schutzplatten    5  und 6 durch     ein        Kreuzstück    7 mit auswech  selbaren Gummistützen 8 miteinander ver  bunden. Diese Ausbildung     ermöglicht    einen      besonders     guten    und     satten    Sitz der Schutz  platten im     Munde.     



  Aus dem Grundriss von     F'ig.    5 ersieht man       weiter,        dass    das Kreuzstück 7 hinten liegt  und die Schutzvorrichtung nach vorne offen  und leicht zugänglich     ist.     



  In den     Fig.    -6 bis -8 sind die entsprechen  den Teile, die hier das     dritte        Beispiel    der       Schutzvorrichtung    veranschaulichen, wie in       Fig.    1 bis 3 bezeichnet. Ferner ist hier eine       Gummistütze    9 vorgesehen, die, wie aus       Fig.    6 und 7 ersichtlich, durch Verschiebung  in der     Führung    10 auf die     richtige    Höhen  lage eingestellt werden kann, wenn für den       Zubiss    der eine oder der andere gegenüber  liegende Zahn fehlt. 111 ist ein Beleuchtungs  körper.  



  Bei dem     Beispiel    der     Fig.    9 bis 11 ist  die in die     Wangentasche    einzusetzende  Schutzplatte wieder mit 1, .die in den Mund  boden einzusetzende Schutzplatte mit 2 und  der hinten liegende Querstab wieder mit  4     bezeichnet.    Aus den     Fig.    10 und 11 ist  ersichtlich, d .ass an den     :

  Schutzplatten    1 und 2  ein     Speichelabsaugrohr    1.2     angebracht    ist,  das bei     a    am     untern    Ende der     mundboden-          seitigen        Schutzplatte    beginnt, durch den     Steg     4 hindurchläuft und bei b mit einem Stut  zen zum Anschluss des     Gummisaugrohres    ver  sehen     ist.        Fig.    11     zeigt    deutlich,     wie    dieses  Rohr     1.\?    gleichzeitig eine gute Auflagefläche,

    sei es in dem     untersten    oder obersten Teil  der     Wangenta,sche        bezw.    von Mundboden oder  Gaumen bildet.  



  Ferner ergibt sich aus den     Fig.    9 bis 11,  dass die Schutzvorrichtung mit Hilfe eines  an den Gegenkiefer anzulegenden federnden  Bügels 13 im Munde unverrückbar festge  halten werden kann.  



  Bei der in den     Fig.    12, bis 14,dargestell  ten Ausführung ist eine Hilfsplatte 14 vor  gesehen, die mit     Hilfe        einer    Spannfeder 15  mit der     wangenoeitigen    Schutzplatte 1 ver  bunden ist. Man     kommt    also hier zu einer       Weiterbildung    .der     Ausbildung    von     Fig.    4,  bei welcher sich die     Schutzplatten    über beide  Kiefer erstrecken.

      Im einzelnen zeigt die Variante der       Fig.        12    eine Seitenansicht derjenigen     Stel-          lung,der    Teile ,der Schutzvorrichtung, in wel  cher die     letztere    in den Mund eingebracht  werden kann, bei der also die beiden     wan-          genseitigen        Platten    1 und 14 einander     ge-          uähertsind.        Fig.    13 zeigt eine entsprechende       Seitenansicht    der     auseinandergespreizten          orangenseitigen    Schutzplatten 1 und 14,

   wie  sie unverrückbar in der Mundhöhle ruhen.  Der Aufriss von     Fig.    14 zeigt deutlich, wie  im     Munde    die Wange am Unter oder Ober  kiefer     geschützt    ist.  



       Fig.    15 zeigt, wie an den     Schutzplatten    I  und     .2    Krallen 16 und 17 zur Umklamme  rung der     Watterollen    18 und 19     vorgesehen     werden können. Die     Form.    der Krallen er  gibt sich aus der     Seitenansicht    von     Fig.    16.  



  Beim Ausführungsbeispiel von     Fig.    18       und    19     besteht    der     Wattero.llenhalter    aus  einem Draht 20, der derart gebogen ist, dass  wiederum eine Klammer     entsteht    mit zwei  Schenkeln 20' und     '2#0"    und einem Quersteg       20'"',    der hinten liegt. In der richtigen Stel  lung ist dieses Drahtgestell durch den im  Gegenkiefer liegenden,     federnden    Bügel     13     festgehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In den Mund und beider seits eines Kieferrandes einzusetzende Vor richtung für zahnärztliches Arbeiten unter Vermeidung von Verletzungen der die Mund höhle begrenzenden Körperteile, dadurch ge kennzeichnet, dass sie .zur .gleichzeitigen Ge währleistung einer leichten Zug;
    ängliclikeit der Mundhöhle vom Mundeingang her und zur Erzielung einer unverrückbaren Lage in der Arbeitsstellung die Form einer Klammer aufweist, bei deren Gebrauch der Verbin dungssteg hinten in den. Mund und die Schenkel seitlich des K.ieferrandes zu liegen kommen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Klammer schenkel als gewölbte, der Form der zu @scllützen:den lV1undteile angepasste Schutz wände ausgebildet sind. ?.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass sie zum Zwecke, unverrückbar im Munde durch die Zähne selbst gehal ten zu werden, eine verschiebbare Auf bissstütze aufweist, die aus einem elasti schen hissen besteht, und deren Führung am Verbindungssteg angeordnet ist. Vorrichtung nach Patentanspruch und -j?nteranspi-ucli 1, dadurch gelzennzeicli- net, dass die aussenseitige Schutzwand die Wange vom Unterkiefer bis zum Ober kiefer abdeckt.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die innenseitige Schutzwand die angrenzenden Teile der Mundhöhle vom iHundboden. bis zum Gaumen abdeckt. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und d, dadurch ge kennzeichnet, dass der Verbindungssteg zwischen der aussenseitigen und. der innenseitigen Schutzwand als hreuzstüch ausgebildet ist.
    1'. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprzch 1, dadurch gekennzeich net, dass zur Erzielung einer unverrück- baren Lage der Vorrichtung im Munde ein nach oben über die Schutzwände hin ausragender, federnder Bügel vorgesehen ist, welcher gegen, die Zahnreihe des Ge genkiefers zu liegen kommt, das heisst des Oberkiefers, wenn die Schutzwände der Vorrichtung seitlich :des Unterkiefers zu liegen kommen oder des Unterkiefers, wenn :die .Schutzwände der Vorrichtung seitlich des Oberkieferrandes zu liegen kommen. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen il und @6, dadurch ge kennzeichnet, dass die gewölbten Schutz platten als Hohlspiegel mit innenseitiger Hochglanzpolitur ausgebildet sind. 8: Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die als Spiegeldie nenden Innenseiten der Schutzwände aus Chrom bestehen. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch .gekennzeich net, dass die Schutzwände der in die Afund.höhle einzusetzenden Vorrichtung an ihrer Auflagekante mit einem Trag rand versehen sind. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass dieser Tragrand zu einer geschlossenen Röhre gebogen ist, die als zum Abziehen des Speiohels dient und am freien Ende einen Stutzen zum Anschluss des Gummi- nbsaugr ohres besitzt. 11.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, eingerichtet zum Niederhalten von zur Troclenlegiing vorgesehenen Watte rollen, dadurch gekennzeichnet, dass Krallen vorgesehen .sind, die die Watte rollen seitlich derart umklammern, dass sie während der Behandlung ;des Patien ten ohne Verrückun.g der Schutzvorrich- tiinb selbst erneuert werden können.
CH189746D 1934-09-25 1935-06-28 In den Mund einzuführende und beiderseits eines Kieferrandes einzusetzende Vorrichtung für zahnärztliches Arbeiten unter Vermeidung von Verletzungen der die Mundhöhle begrenzenden Körperteile. CH189746A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2570459A (en) * 1949-03-31 1951-10-09 B G Hatch Company Inc Dental holding and resting device for holding the mouth in an open position

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2570459A (en) * 1949-03-31 1951-10-09 B G Hatch Company Inc Dental holding and resting device for holding the mouth in an open position

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