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CH188998A - Handtasche mit Verschlussbügel und bandartigem Griffteil. - Google Patents

Handtasche mit Verschlussbügel und bandartigem Griffteil.

Info

Publication number
CH188998A
CH188998A CH188998DA CH188998A CH 188998 A CH188998 A CH 188998A CH 188998D A CH188998D A CH 188998DA CH 188998 A CH188998 A CH 188998A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bracket
handle
parts
dependent
handle part
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rowold Louis
Original Assignee
Rowold Louis
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rowold Louis filed Critical Rowold Louis
Publication of CH188998A publication Critical patent/CH188998A/de

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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description


  Handtasche mit     Versehlussbügel    und bandartigem Griffteil.    Handtaschen mit     Verschlussbügel    der ver  schiedensten Art sind wohl fast durchweg  mit einem bandartigen Griffteil     (Henkel)     versehen, doch werden sie keineswegs immer  am Griffteil getragen, sondern je nach Um  ständen     und    Neigungen bald     in.    der Hand  oder auch unter dem Arm. Es ergibt sich  dadurch der Umstand, dass bei diesen Trag  arten der Griffteil im Bereich des Bügel  steges sehr störend und hinderlich     ist.     



  Um diesen Nachteil zu beheben, hat man  versucht, solche Handtaschen so einzurich  ten, dass der Griffteil, wenn er an die Tasche  angelegt ist, wenigstens im Bereiche     des     Bügelsteges keine vorspringende Teile zeigt.  Die bisher zu diesem Zwecke getroffenen  Anordnungen brachten :     3doch    nicht für alle  Teile die gewünschte Wirkung, was beim  Tragen der Tasche in der Hand oder unter  dem     Arm    immer noch als störend empfun  den wurde.  



  Bei der den Gegenstand vorliegender Er  findung bildenden Handtasche ist es nun    möglich geworden, die Bügelteile so auszu  bilden, dass sie den an sie straff angelegten  Griffteil wenigstens an der     Stegpartie    des  Bügels zwischen Randteilen so aufnehmen,  dass an keiner Stelle der Griffteil die Bügel  ränder überragt, wobei die beiden Bügel  teile an der Stelle, wo sie aneinander     ange-          lenkt    sind, Organe aufweisen, an denen die  Enden des Griffteils zwecks     Anlegens    des  selben an die Bügelteile lösbar     befestigt    wer  den können.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist auf beilie  gender Zeichnung in drei Ausführungsbei  spielen dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Damentasche mit versenktem  Griffteil in Vorderansicht,       Fig.    2 den Taschenbügel mit versenktem  Griff in Seitenansicht und grösserem Massstab,       Fig.    3 die nämliche Tasche mit ausgezo  genem Griff in Vorderansicht und in grösse  rem Massstab,       Fig.    4 den Taschenbügel mit     ausgezoge-          nem,    Griff in Seitenansicht,           Fig.    5 und 6 ein zweites Ausführungs  beispiel in     Vorder-    und Seitenansicht mit  versenktem Griff,

         Fig.    7 ein Grundriss dieser Tasche;       Fig.    8 und 9 eine     Vorder-    und Seiten  ansicht derselben mit ausgezogenem Griff;       Fig.    10 einen schematischen Querschnitt  des Bügels,       Fig.    11 und 12 in Vorder- und Seiten  ansicht das dritte Ausführungsbeispiel,       Fig.    13 eine Draufsicht dazu.  



       Fig.    14 die Tasche im Längsschnitt mit  ausgezogenem Griff und       Fig.    15 einen schematischen Querschnitt  durch Bügel und Verschluss.  



  Bei der Damentasche nach den     Fig.    1  bis 4 sind 1 ein     Ledergriffteil,    2 ein Gummi  fortsatz an jedem Ende des     Ledergriffteils,     3 ein auf dem     Gummifortsatz    befestigtes  stiftförmiges Halteglied aus Metall, 4 ein  Anschlag am     obern    Teildes Bügelschenkels,  5 und 6 die hakenförmig ausgebildeten Bügel  enden und 7 je ein     Kettchen    an den Halte  gliedern zum Ein- und Aushängen derselben  in     bezvv.    aus den Haken 6. Die Bügel haben  im     Querschnitt    die in     Fig..    10 gezeichnete  Form der Bügel des zweiten Ausführungs  beispiels.

   Wie aus den     Fig.    1 bis 4 und       Fig.    10 hervorgeht, bilden der eine Bügel  auf der äussern Seite eine niedere, flache       U-förmige    Rinne von der Breite des Griff  teils.  



  Im ausgehängten Zustande des letzteren  stehen die Haltestifte 3 gegen die Anschläge  4 an. Zum Anlegen des Griffteils an den  Bügel wird er     vermittelst    der Kettchen 7  beiderseits über den Bügel heruntergezogen  und die Stifte 3 unter die Haken 6 einge  hängt. Mittels der     Gummifortsätze    wird der       Griffteil    allseitig fest an den Bügel ange  legt, derart,     da.ss    er die von diesem gebildete  Rinne ganz ausfüllt. Es lässt sich dadurch  der Eindruck erzielen, als ob überhaupt kein  Griff an der Tasche vorhanden wäre.  



  Wie aus den     Fig.    5 bis 10 ersichtlich ist,  weist der Bügel des zweiten Ausführungs  beispiels zwei Teile 8 und 9 auf, welche  in der üblichen Weise bei 10 mittels Gelen-         ken    verbunden sind. Der Teil 8 hat normale,  umgekehrt U-förmige     Querschnittsforrn,    der  Teil 9 ist mit einer Deckschiene 11 versehen,  welche eine über den ganzen Bügel verlau  fende Rinne 12 bildet. In diese Rinne legt  sich der flache Griff 1 3 so hinein, dass er  ringsherum glatt anliegt. Zu seiner Befesti  gung in dieser Stellung dienen zweckmässig  Ösen 14, welche unter Zwischenschaltung je  eines elastischen Gliedes 15 an den Enden  des Griffteils 13 befestigt sind und welche  über kleine Knöpfe 16 an den Enden der  Deckschiene 11 greifen können.

   Durch diese  elastischen Zwischenglieder 15, die aus  Gummi oder irgend einem     andern.    elastischen  Material, zum Beispiel aus Federn und der  gleichen bestehen können, wird der Griff 13  in der gezeichneten versenkten Stellung       (Fig.    5 bis 7) unter     Spannung    festgehalten,  so dass er in keiner Beziehung mehr hinder  lich oder störend wirken     kann.    Der     Ver-          schluss    19 bildet einen an der Deckschiene  11     angelenkten    geraden Lappen, dessen freies  Ende winkelförmig aufgebogen ist. Der an  gelegte Griffteil überdeckt den Verschluss.  



  Will man die Tasche am Griff tragen.  genügt es, die Ösen 14 zu lösen, was durch  einen kleinen     Zupfer    17 oder dergleichen  leicht geschehen kann. Der dadurch freiwer  dende Griff lässt sich     bequem    in den an der  Schiene 11 festsitzenden Ösen 18 ausziehen,  bis seine Enden an letzteren anliegen. Da  durch ist der Griff ausgezogen und kann  ohne weiteres zum Tragen der Tasche die  nen. Letztere kann zufolge der beschriebe  nen Anordnung der Griffversenkung in der  gleichen Weise betätigt werden, als ob ein  Griff überhaupt nicht vorhanden wäre.  



  Selbstredend kann die äussere Gestaltung  des Taschenbügels beliebig sein, das heisst  er kann sowohl rechteckig, als auch abgerun  det und mit beliebigen     Schweifungen    ver  sehen sein. Ebenso kann der Verschluss 19 als  einfacher     Schnepper-Verschluss    oder auch  in beliebiger anderer Weise ausgebildet sein.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach den       Fig.    11 bis 15 sind die beiden Bügelteile 20  und 21 in üblicher Weise bei 22 zusammen-      gelenkt und haben U-förmigen Querschnitt.  Der Bügelteil 20 besitzt eine oder mehrere       Sebliessnasen    23, während auf dem Bügelteil  21. der Verschluss 24 angeordnet ist. Dieser  ist so verlängert, dass er sich im wesent  lichen über die ganze Bügelbreite erstreckt.       rr    ist als sogenannter     Schnepperverschluss     ausgeführt, der, wie     Fig.    15 zeigt, über die       lchliessnase    23 greift.  



  Damit dieser Verschluss, der selbstver  ständlich auch in beliebiger anderer Weise  ausgeführt sein kann, den Griffteil aufzu  nehmen vermag, ist er als flache Rinne aus  gebildet. Er kann somit im wesentlichen im  Querschnitt flach     U-förmigen    Querschnitt,  der aber auf der Vorderseite in eine etwas  abgebogene     flanschförmige    Zunge 24' über  geht, welche letztere dazu dient, ihn bequem       teetätigen    zu können. Selbstverständlich ist  auch diese nur eine von verschiedenen mög  lichen     Konstruktionen.     



  Ist der Griffteil 25 ausgezogen, so wer  den seine Enden durch die Stege 26 gehalten.  Zum Anlegen des Griffes werden die an sei  nen Enden sitzenden, leicht lösbaren Halte  vorrichtungen 27, die hier beispielsweise aus  Druckknöpfen bestehen, in die an den Bügel  gelenken 22 sitzenden Knöpfe 28 eingedrückt  oder eingehakt, womit der Griffteil in die       (:,inne    des Verschlusses 24 zu liegen kommt  und darin fast vollständig verschwindet und  in keiner Weise mehr hinderlich ist. Will  man auch die Enden des Griffteils seitlich  abdecken, so kann das     Material    der Tasche  seitlich derart zugeschnitten sein, dass es hier  genügend weit über die Bügelschenkel vor  steht und die Griffteilenden abdeckt. Die  Enden des Griffteils können, wie bei den  vorhergehenden Beispielen, mit einem elasti  schen.

   G Liede versehen sein, welche den ver  senkten Griff unter     Spannung    halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handtasche mit Verschlussbügel und bandartigem Griffteil, gekennzeichnet durch Bügelteile, die so ausgebildet sind, dass sie den an sie straff angelegten Griffteil wenig stens an der Stegpartie des Bügels zwischen. Bandteilen so aufnehmen, dass an keiner Stelle der Griffteil die Bügelränder überragt, wobei. die beiden Bügelteile an dAr Stelle, wo sie aneinander angelenkt sind, Organe aufweisen, an denen die Enden des Griffteils zwecks Anlegens desselben an die Bügelteile lösbar befestigt werden können.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Handtasche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des Griff teils aus elastischem Material bestehen, welches den Griffteil, wenn er an den genannten Organen befestigt ist, fest zwischen die Randteile des Bügels hin einzieht. ?.
    Handtasche nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der eine der Bügelteile eine niedere, im Querschnitt U-förmige Rinne bildet, die vom straff eingelegten Griff vollständig ausgefüllt wird, wobei an den Enden der Bügelteile Haken vorhanden sind, in denen an den elastischen Enden des Griffes befestigte Halteorgane eingehängt werden können. 3. Handtasche nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der eine der beiden Bügelteile mit einer über den gan zen Bügel verlaufenden Deckschiene ver sehen ist, die auf ihrer Aussenseite eine Rinne bildet, in welche .der Griff hinein gelegt und an seinen Enden durch leicht lösbare Organe befestigt werden kann. 4.
    Handtasche nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Organe einerseits aus an den elastischen Enden des Griffteils befestigten Ösen und anderseits aus an den Enden der Schiene angeordneten Knöpfen bestehen. 5. Handtasche nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Verschluss . der Bügelteile als flache Rinne ausgebil det ist, in welche sich der Griffteil hinein legen lässt. 6. Handtasche nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Verschluss sich im wesentlichen über die ganze Breite des Bügels erstreckt, und zu seiner Betäti- gong eine nach einer Seite vorspringende Zunge besitzt.
    Handtasche nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Verschluss der Bügelteile als Schnepper-Verschluss ausgebildet sind. B. Handtasche nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die die beiden Bügelteile miteinander verbindenden Ge lenke je einen Knopf aufweisen, an dem das betreffende Ende des Griffteils ver mittelst eines Druckknopfes befestigt wer den kann.
CH188998D 1934-11-30 1935-11-20 Handtasche mit Verschlussbügel und bandartigem Griffteil. CH188998A (de)

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CH188998A true CH188998A (de) 1937-01-31

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CH188998D CH188998A (de) 1934-11-30 1935-11-20 Handtasche mit Verschlussbügel und bandartigem Griffteil.

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