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CH179228A - Verfahren zur Fernsteuerung durch einem Starkstromnetz überlagerte tonfrequente Steuerströme. - Google Patents

Verfahren zur Fernsteuerung durch einem Starkstromnetz überlagerte tonfrequente Steuerströme.

Info

Publication number
CH179228A
CH179228A CH179228DA CH179228A CH 179228 A CH179228 A CH 179228A CH 179228D A CH179228D A CH 179228DA CH 179228 A CH179228 A CH 179228A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
audio
remote control
current network
frequency
heavy current
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH179228A publication Critical patent/CH179228A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C11/00Synchronisation of independently-driven clocks

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description


  Verfahren zur Fernsteuerung durch     eirein    Starkstromnetz überlagerte       tonfrequente    Steuerströme.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Fernsteuerung, bei dem einem       Starkstromnetz    tonfrequente Steuerströme  zur Betätigung der an dieses Netz ange  schlossenen Empfangseinrichtungen überlagert  werden. Sie hat die Aufgabe, die bei derar  tigen Verfahren auftretenden Schwierigkeiten  zu vermeiden und mit dem relativ kleinen  zur Verfügung stehenden Steuerfrequenz  bereich eine grössere Zahl von verschiedenen  Steuerungen zu ermöglichen.  



  Die ferngesteuerten Apparate sind in zwei  Gruppen unterteilt, von denen die erste  Gruppe, die     Massenapparate,    zum Beispiel  die umschaltbaren     Doppeltarifzähler,    die  zweite Gruppe, die Einzelapparate, beispiels  weise die Ölschalter,     Strassenbeleuchtungs-          schalter    usw., enthält.  



  Erfindungsgemäss wird die erste Apparate  gruppe, also die     Massenapparate,    durch Ein  zelimpulse von verschiedener Frequenz, die    zweite     Apparategruppe    durch Impulse ver  schiedener Anzahl und Dauer, aber jeweils  gleicher Frequenz, betätigt.  



  Die bekannten Empfangsrelais für die       Massenapparate    bestehen beispielsweise aus       Zungenfrequenzrelais    mit im Schwingungsweg  der Zunge angeordneten Hebeln oder Tastern,  die über eine Klinke auf nur über einen  Teil ihres Umfangs verzahnte Scheiben zum  Antrieb eines Schaltorgans einwirken. Da  solche Relais an sich bekannt sind, erübrigt  sich eine eingehende Erläuterung. Zur Schal  tung eines Tarifzählers wird beispielsweise  ein Resonanzrelais mit zwei verschieden ab  gestimmten Zungen verwendet. Durch Sen  dung eines einfachen Impulses einer der  Eigenschwingungszahl der ersten Zunge ent  sprechenden Frequenz wird der Zähler auf  hohen Tarif, durch Sendung eines einfachen  Impulses einer der Eigenschwingungszahl der  andern Zunge entsprechenden Frequenz, auf      niederen Tarif geschaltet.

   Für die Umschal  tung eines solchen     Massenapparates    werden  also einfache Impulse verschiedener Frequenz  verwendet.  



  .Für die Umschaltung eines Einzelappa  rates dagegen verwendet man, wie anhand  der Zeichnung beispielsweise näher erläutert  werden soll, Impulse verschiedener Anzahl  und Dauer, aber jeweils von der gleichen  Frequenz.  



  1 ist das Starkstromnetz, 2 beispielsweise  eine Beleuchtungsanlage,. die mittelst des  Schalters 3 von fern betätigt werden soll.  Air das Netz 1 ist ein selbstanlaufender     Syrr-          chrorrkleinmotor    4 angeschlossen, der über  ein     Vorgelege    5 die Welle 6 antreibt. Auf  der Welle 6 sitzt die Sperrscheibe 7 eines       Schrittschaltwerks    mit der Klinke 8, die von  dem ans Starkstromnetz 1 angeschlossenen  Zungenrelais 9 gesteuert wird. Ferner sitzt  auf der Welle 6 eine     Nockenscheibe    10 zur  Steuerung des Schalters 3 und ein Sperrteil  11, der mit dem der Übersichtlichkeit halber  übertrieben lang gezeichneten Anschlag 12  der Klinke 8 zusammenarbeitet.

   Der Kreis  13 würde dem Relativweg des Anschlages  12 gegenüber der Welle 6 bei eingerückter  Klinke entsprechen, der Kreis 14 dem Rela  tivweg bei ausgerückter Klinke. Der Sperr  teil 11 ragt nur in einen Teil des Kreises  14, und zwar an derjenigen Stelle, die der  Ausgangsstellung des Empfangsapparates  entspricht.  



  Die Einrichtung arbeitet auf     folgende     Weise: In der Ausgangsstellung nimmt die       Nockenscheibe    10 die gestrichelt dargestellte  Stellung 100 ein. Der Anschlag 12 und der  Sperrteil 11 liegen unmittelbar nebeneinander,  und zwar befindet sich der Sperrteil bereits  hinter dem Anschlag; der Schalter 3 ist       offen.     



  Soll nun der Schalter 3 geschlossen wer  den, so wird ein erster Impuls gesendet,<I>der</I>  das Relais 9 zum Ansprechen bringt und  vorübergehend die Klinke 8 anhebt. Der  Motor 4 dreht die durch Anheben der Klinke    8 freigewordene Welle 6 im Sinne des ein  gezeichneten Pfeils, bis sich ein neuer Zahn  des Sperrads 7 vor die Klinke legt. Hierauf  wird ein zweiter kurzer Impuls der gleichen  Frequenz gegeben und der gleiche Vorgang  wiederholt sich, nur dass jetzt der Apparat  uni einen zweiten Schritt vorwärtsgeschaltet  wird. Nach einer bestimmten Zahl von Im  pulsen gleicher Frequenz, die von der Zen  trale aus leicht beherrscht werden kann, wird  der Schalter 3 durch die     Nockenscheibe    10 ge  schlossen.

   Soll der Schalter 3 geöffnet werden  oder soll beispielsweise nach einer Fehlschal  tung das Relais wieder in die Ausgangsstellung  zurückgebracht werden, so wird ein längerer  Innpuls gegeben, die Klinke 8 bleibt     darin     längerer Zeit     ausgerückt,    die Welle 6 wird  von dein Motor 4 fortgesetzt weitergedreht,  bis kurz vor Erreichung der Ausgangslage  der Sperrteil 11 auf den Anschlag 12 trifft,  dann kommt die Welle 6 zum Stillstand.

    Nach Beendigung des langen Impulses fällt  die Klinke 8 wieder auf den Umfang des  Sperrads 7 zurück, der Anschlag 12 gelangt  dadurch von dem Kreis 14 auf den Kreis 13,  der Sperrteil 11 kann infolgedessen über  den Anschlag 12     hinwegwandern,    bis sich  die Klinke 8 gegen den nächstfolgenden, der  Ausgangsstellung     entsprechenden    Zahn des  Sperrads 7 legt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Fernsteuerung durch einem Starkstromnetz überlagerte tonfrequente Steuerströme, dadurch gekennzeichnet, dafi die eine von zwei Gruppen der fernzusteuern den Apparate, die Massenapparate, mit Einzel impulsen verschiedener Frequenz, die andere Gruppe, die Einzelapparate, mit Impulsen verschiedener Anzahl und Dauer, aber von jeweils gleicher Frequenz gesteuert wird.
CH179228D 1933-12-21 1934-10-01 Verfahren zur Fernsteuerung durch einem Starkstromnetz überlagerte tonfrequente Steuerströme. CH179228A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE179228X 1933-12-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH179228A true CH179228A (de) 1935-08-31

Family

ID=5707346

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH179228D CH179228A (de) 1933-12-21 1934-10-01 Verfahren zur Fernsteuerung durch einem Starkstromnetz überlagerte tonfrequente Steuerströme.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH179228A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744094C (de) * 1939-03-09 1944-01-08 Landis & Gyr Ag Verfahren zur gruppenweisen Fernsteuerung von Apparaten ueber eine besondere Steuerleitung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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