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CH164144A - Tisch. - Google Patents

Tisch.

Info

Publication number
CH164144A
CH164144A CH164144DA CH164144A CH 164144 A CH164144 A CH 164144A CH 164144D A CH164144D A CH 164144DA CH 164144 A CH164144 A CH 164144A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
table according
plate
drawer
sub
pencil
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Winkler August
Sturzenegger Johannes
Original Assignee
Winkler August
Sturzenegger Johannes
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Winkler August, Sturzenegger Johannes filed Critical Winkler August
Publication of CH164144A publication Critical patent/CH164144A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B85/00Furniture convertible into other kinds of furniture
    • A47B85/02Tables convertible into drawing-desks

Landscapes

  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description


  Tisch.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  einen Tisch, insbesondere zum Zeichnen. Es  ist mindestens eine schräg     stellbare    Platte  angeordnet, und es sind Mittel vorgesehen,  um die Platte in bestimmten Schräglagen  halten zu können, wobei unter der Platte,  welche an einer der auf Beinen abgestützten  Wände mittelst Scharniere     angelenkt    ist, ein  Raum zum Versorgen von Zeichnungen,  Mappen und dergleichen angeordnet ist.  



  In der     Zeichnung    ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 eine perspektivische Ansicht des  teilweise geöffneten Tisches und       Fig.    2 einen Querschnitt durch einen Teil  einer Schublade.  



  Die auf den Beinen 1, 2, 8 und 4 ange  ordneten Wände 5, 6, 7 und 8 bilden zusam  men mit dem Boden 9 einen Raum 10, der       gross    genug ist, um Zeichnungen, Mappen  usw. flach hineinlegen zu können. Dieser  Raum 10 tritt an :die Stelle der bisher übli  chen Schublade, und es ist klar, dass ein    Tisch mit einem solchen Raum bedeutend  billiger und einfacher auszuführen ist als ein  solcher mit einer Schublade, die besonders bei  grösseren Ausführungen gern -sich verzog und  sperrte.  



  Ein weiterer Nachteil der bisherigen  Tische mit Schublade, der nunmehr ebenfalls  vermieden wird, ist :der,     dass    der Zeichner  usw., wenn er etwas aus :der     Schublade    her  ausnehmen wollte, aufstehen musste, um die  Schublade herauszuziehen, während nunmehr  ein einfaches Anhebender Platte 11 genügt,  um :den Raum 10 freizulegen.  



  Der Raum 10 ist, wie schon angedeutet,  nach oben durch eine     Platte    11, die mit  einem Scharnier 12 an der Seitenwand 7 an  gelenkt ist, abgeschlossen. Statt, wie ge  zeichnet, ein einziges Scharnier von Tisch  breite anzuordnen, können selbstverständlich  auch mehrere kürzere Scharniere vorgesehen  sein.  



  Die Platte 11 kann von der     wagrechten     bis in die vertikale Stellung geschwenkt  werden. Um, wenn Gegenstände aus :dem      Raume 10 zu entfernen     sind,    nicht die Platte  11 halten zu müssen, sind an dieser mit     Aus-          nehmungen    versehene Flacheisen 26 vorhan  den, die in verschiedenen Höhenlagen auf  Bolzen 27     abgestützt    werden können, wo  durch die     Platte    11 in der betreffenden  Schräglage gehalten wird. Die Eisen 26 sind  für den Nichtgebrauch     umlegbar.     



  Um den Tisch auch als. Zeichentisch für  sehr grosse Personen verwenden zu können,  kann an der     Platte    11 noch eine weitere  Platte 19     angelenkt    sein, die mittelst einer       Feststelleinrichtung    20 zwischen den Platten  11 und 19 gegen die erstere abgestützt wer  den kann. Dabei ist zum Beispiel an .der  Platte 11 und der Platte 19 je ein Arm  schwenkbar angebracht. Beide Arme sind  an ihrem Ende drehbar verbunden.

   Wenn  diese Arme eine flache oder steile Lage ein  nehmen, befindet sich die Platte 19 in fla  cher oder steiler Lage zur Platte     11..        Indem     zum Beispiel der die beiden Arme     verbin-          sende    Bolzen mit Klemmutter und Gewinde  versehen ist, können die beiden Arme in einer       beliebigen    Lage zueinander durch Fest  klemmen der Drehverbindung festgehalten  werden. Auf diese Weise wird auch die       Platte    19 in der entsprechenden Lage ge  halten.  



  Wird die Platte 11 gesenkt, so wird der  in der Vorderwand 5 befindliche Bolzen 13  nach unten gedrückt. Dieser Bolzen geht  durch die Wand 5 senkrecht nach unten in  eine Bohrung in der Vorderwand 14 der  kleinen Schublade 15.     Der    Bolzen 13 wird  beim Anheben der Platte 11 unter der Wir  kung einer Feder nach aufwärts gedrückt;  indem er bei gesenkter Platte 11 nach unten  in die in der Schublade 15 befindliche Boh  rung gedrückt ist, wird ein Öffnen derselben  ohne ein weiteres Anbringen von Vorlege  schlössern usw. verunmöglicht.  



  Um ein Beschädigen der Platte 11 durch  den Bolzen 13 zu verhindern, kann dieselbe  an der     betreffenden    Stelle durch ein Blech  stückchen geschützt werden. Ein gewalt  sames Aufreissen der Schublade 15 kann da  durch verhindert werden, sass die Vorder-    wand 14 derselben an der Stelle der Boh  rung durch ein nicht gezeichnetes. Metall  stück, zum Beispiel aus Messing, verstärkt  wird.  



  Die Führung der Schublade 15 zeigt       Fig.    z. Bisher wurden derartige Schubladen  durch aussen angeordnete     Holzleisten    geführt,  was zur Folge     hatte,    dass nach Lösen von  zwei oder drei leicht zugänglichen Holz  schrauben die Schublade von Unberufenen  geöffnet werden konnte. Um nun eine Siche  rung gegen Diebstahl zu erzielen, ist die       Führung    aus Eisen innen angeordnet, und  zwar in der Weise, dass an einem Winkel  eisen 16 ein Eisenband 17 von zum Beispiel  rechteckigem     oder        quadratischem        Quer-          schnitt,    zum Beispiel durch Nieten oder  Schrauben, befestigt wird.

   Dieses Band 17  ist in einer innern Nute der Schublade     ver-          schieblich.    Jetzt ist es unmöglich, die Füh  rung von aussen abzuschrauben, so dass die  Schublade also bloss dann von einem     Unbe-          .rufenen    geöffnet, werden könnte, wenn das  Schloss, welches die Schublade geschlossen  hält, gesprengt würde.  



  Wie schon erwähnt, kann die Schublade  15 erst herausgezogen werden, nachdem .die  Platte 11     etwas    angehoben wird, was auch  wieder nur nach     Öffnen    des Schlosses 23     mit-          telst        Spezialschlüssel    möglich ist.  



  Die mit der Platte 11 ebenfalls mit  einem oder mehreren Scharnieren 18     verbun-          ,dene        Platte    19, auf die     zum    Beispiel das  Reissbrett gestellt wird, weist an ihrem un  tern Ende eine Leiste 21 auf, um ein Her  unterfallen des Reissbrettes bei     schräger          Lage    der     Platte    19 zu verhindern.  



  Der Winkel zwischen den     Platten    11 und  19 kann zwischen 0 und 90   geändert wer  den und in jeder beliebigen Zwischenlage  kann die Platte 19 durch die bereits be  schriebene Feststelleinrichtung 20 festgehal  ten werden.  



  Die normale Gebrauchslage der Platten  11 und 19 ist die, sass die Platte 11 auf den  Wänden 5 bis 8 aufliegt und die Platte 19  in einem beliebigen, den speziellen Wünschen      des Zeichners     usw.    angepassten Winkel dazu  steht.  



  Der beschriebene Tisch weist auch gegen  über den bisher bekannten Zeichentischen  ähnlicher Konstruktion den grossen Vorteil  auf, dass ein     Verstauben    nach Möglichkeit  verhindert, die Reinigung dagegen infolge  leichter Zugänglichkeit aller Teile sehr er  leichtert wird.  



  Es ist klar, dass es ohne weiteres möglich  ist, statt nur einer einzigen Schublade 15  deren mehrere anzuordnen, von denen bei  spielsweise eine oder mehrere nach der Seite  oder nach hinten geöffnet werden können.  Der Verschluss kann dabei derselbe sein. Auf  einer Seite des Tisches ist vorteilhaft ein  Bleistiftträger 24 angeordnet, auf den Blei  stifte, Gummi, Reisszeug usw. gelegt werden  können. Auf dem Bleistiftträger kann, um  ein Herunterfallen von Bleistiften zu verhin  dern, ein Stück gewelltes Blech befestigt  sein, oder es ist möglich, Rillen direkt im  Holz des Trägers 24 anzubringen.  



  Es ist auch vorgesehen, den Bleistift  träger umklappbar anzuordnen oder aber  denselben nach Art einer Schublade auszu  bilden, wobei der Verschluss wie bei der  Schublade 15 erfolgen kann.  



  Der vorliegende Tisch kann aber nicht  nur zum Zeichen, sondern auch in Büros, im  Haushalt usw. verwendet werden.  



  Bei der Verwendung in der Küche würde  zum Beispiel vorteilhaft die Platte 19 weg  gelassen und nur die Platte 11 angebracht.  Ebenso könnte, für billigere     Ausführungen     des Tisches als Zeichentisch, die Platte 11  weggelassen werden. In diesem Falle würde  die Feststelleinrichtung     zwischen    den Seiten  wänden 6, .8 und der Platte 19 angebracht.       Schloss    23 und Bolzen 13 würden in :diesem  Falle vorteilhaft an der     hintern    Wand 7 an  geordnet. Schliesslich ist es durchaus mög  lich, den Tisch ganz oder teilweise aus Me  tall, zum Beispiel .Stahlröhren, Stahlbändern  usw., herzustellen.  



  Insbesondere bei der Ausführung in Me  tall ist es leicht möglich, die Beine beispiels  weise aus     teleskopartig    ineinander verschieb-    baren Teilen zu bilden; dies ist aber auch  bei der Ausführung in Holz ohne     weiteres     möglich.  



  Es können auch Mittel vorgesehen sein,  um den Oberteil des Tisches mit den Platten  11 und 19 als Ganzes vor- oder rückwärts  verschieben zu können.  



  Zu diesem Zwecke kann man sich zwei       Platten    11     aufeinanderliegend    denken, wobei  die obere     Platte    mit der aasgelenkten Platte  19 in     Führungen    verschiebbar auf der untern  Platte und mittelst bekannter Vorrichtungen  feststellbar angeordnet ist. Die obere Platte  11 kann auch an allen Stellen, die nicht der  Befestigung dienen,     Ausnehmungen    zwecks  Materialersparnis aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tisch, insbesondere zum Zeichnen, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine schräg stellbare Platte angeordnet ist, und dass Mittel vorgesehen sind, um die Platte in bestimmten Schräglagen halten zu können, wobei unter der Platte, welche an einer der auf Beinen abgestützten Wände mittelst Scharniere aasgelenkt ist, ein Raum zum Ver sorgen von Zeichnungen, Mappen und .der gleichen angeordnet ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Tisch nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Platte (11) mit Ausnehmungen versehene Flacheisen (26) vorgesehen sind, welche auf in .den Tischwänden (6, 8) angeordneten Bolzen (27) zu ruhen bestimmt sind, um ein Hochhalten :der Tischplatte (11) zu be wirken. 2. Tisch nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen dem Tisch und der Platte eine Feststelleinrichtung vorgesehen ist, mit welcher die Tisch platte in jeder beliebigen Schräglage fest gehalten werden kann. 3. Tisch nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, .dass an einer Seite des Tisches ein Bleistiftträger vorgesehen ist. 4.
    Tisch nach Patentanspruch und Unteran- spmuch 3, dadurch gekennzeichnet, .dass der Bleistiftträger nach Art einer Schub lade in den Tisch geschoben werden kann. 5. Tisch nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,,dass der Bleistiftträger nach unten umklapp bar ist. 6. Tisch nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Bleistiftträger ein Stück gewell tes Blech vorgesehen ist, um ein Herun terfallen von Bleistiften und dergleichen zu vermeiden. 7.
    Tisch nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet"dass der aus Holz bestehende Bleistiftträger mit Nuten versehen ist, um ein Herunter fallen von Bleistiften und dergleichen zu vermeiden. B. Tisch nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass .die Beine in verschie dener Höhe einstellbar sind. 9. Tisch nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Senken der Tischplatte auf den Rahmen des Tisches ein Bolzen in .eine Bohrung einer Wand einer Barunterliegenden Schublade ge stossen wird, wodurch .die Schublade ver riegelt wird. 10.
    Tisch nach Patentanspruch und Unteran spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass .der Bolzen beim Anheben der Tisch platte durch eine Feder nach oben ge drückt wird, wodurch -die Schublade ge öffnet werden kann. 11. Tisch nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet"dass der Tisch aus Holz be steht. 12. Tisch nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Tisch mindestens teilweise aus Metall hergestellt ist. 13. Tisch nach Patentanspruch, mit mehreren Tischplatten, dadurch gekennzeichnet, dass an der obersten Tischplatte eine Leiste vorgesehen ist, um ein Herunter rutschen eines darauf liegenden Reiss brettes zu verhindern. 14.
    Tisch nach Patentanspruch und Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelle .der Tischplatte, die den Sperr bolzen herunterdrückt, durch ein Blech stück geschützt ist. 15. Tisch nach Patentanspruch und Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelle der Schubladenwand, in der sich die Bohrung für den Sperrbolzen befindet, verstärkt ist. 16. Tisch nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Schubladen mit Füh rungen angeordnet sind, die sich inner halb,derselben befinden, um ein unbefug tes Öffnen zu vermeiden. 17. Tisch nach Patentanspruch und Unteran spruch<B>16,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen aus einem Winkeleisen mit angeschraubtem Metallband bestehen. 18.
    Tisch nach Patentanspruch, .dadurch ge kennzeichnet, dass ein Oberteil des Tisches mit einer Tischplatte und einer daran aasgelenkten Platte als Ganzes auf ,dem Unterteil vor- und rückwärts ver schiebbar ist.
CH164144D 1932-07-04 1932-07-04 Tisch. CH164144A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH164144T 1932-07-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH164144A true CH164144A (de) 1933-09-30

Family

ID=4417155

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH164144D CH164144A (de) 1932-07-04 1932-07-04 Tisch.

Country Status (1)

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CH (1) CH164144A (de)

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