CH163799A - Futter für Holz-, insbesondere Schwellenschrauben. - Google Patents
Futter für Holz-, insbesondere Schwellenschrauben.Info
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Description
Futter für Holz-, insbesondere Schwellenschrauben. Die Erfindung betrifft ein Futter für Holz-, insbesondere Schwellenschrauben. Es ist bekannt, dass sich durch die Ein wirkungen des Betriebes die Schwellen schrauben, die die eisernen Unterlegplatten bezw. die Schiene mit der Holzwelle verbin den, nach und nach lockern, weil die Holz fasern infolge mechanischer Einflüsse zer stört werden. Die Schwellenschrauben las en sich dann überdrehen und sie besitzen keine Haftfestigkeit mehr. Man hat daher vorgeschlagen, die un brauchbaren Schwellenlöcher durch Schraub- bezw. Einschlagdübel wieder verwendbar zu machen. Dadurch wird aber die Wiederver wendung an sich noch brauchbarer Schwel len einbeschränkt, weil nämlich in Verbin dung mit diesen Schwellen nur der gleiche Oberbau bezw. die gleiche Spurweite verwen det werden können. Man ist deshalb bestrebt, dafür zu sorgen, dass die Schrauben ohne Entfernung der Schwelle aus dem Gleise wieder befestigt werden können. Zu diesem Zweck hat man in dis Schraubenlöcher Hohlpflöcke, zum Beispiel aus Holz, eingeschlagen. Die Wan dungen dieser Hohlpflöcke sind aber so schwach, dass sie beim Eindrehen der Schrau ben meist platzen und der Zweck nicht er reicht wird. Endlich hat man einen die Schwellen schraube umgebenden geschlitzten Metall dübel vorgeschlagen, der sich praktisch aber niemals bewähren kann, weil das Metall starr und in sich nicht elastisch ist. Bei Verwen dung eines Metalldübels müssen schon nach kurzer Zeit infolge der auftretenden Erschüt terungen Dübel und Schrauben locker wer den. Gemäss der Erfindung ist ein wirksames Holzschrauben- bezw. Schwellenschrauben futter in Gestalt einer längsgeschlitzten Röhre aus hartelastischem Stoff, zum Bei spiel Hartpappe, mit sich über die ganze oder nur einen Teil der Länge überlappenden Längsrändern geschaffen. Infolge der Schlitzung der Röhre, die nicht mit Aussengewinde versehen sein muss, ist ihre Einführung in das Schraubenloch erleichtert und anderseits kann die Röhre, wenn sie in das Schraubenloch eingetrieben ist, beim Einschrauben der Schwellen schraube infolge der Schlitzung elastisch nachgeben, weiterhin wird durch den ver wendeten Werkstoff (zum Beispiel Hart pappe) erreicht, dass die Reibung zwischen dem Schwellenschraubengewinde und dem Schraubenfutter eine grössere ist als bei Ver wendung einer an sich bekannten geschlitz ten Röhre aus Metall. Beim Einsetzen des neuen Röhrenfutters in die Schwellenlöcher wird zweckmässig die Röhre etwas zusammengedrückt. Beim Ein drehen der Schwellenschrauben erfolgt dann selbsttätig ein Wiederöffnen, und zwar der art, dass das Futter fest an die Holzschwelle angepresst wird. Es genügt auch, wenn sich die Kanten der Röhre nur im obern Teil überlappen, während im ganzen untern Teil ein Spalt vorhanden sein kann. Die Über- iappung im obern Teil ist aber in jedem Falle vorteilhaft, um ein Eindringen von Wasser in das Schwellenloch zu verhindern. Ist der obere Teil des Schwellen- oder Einführungsloches, welches zur Aufnahme des Futters und der Schraube dient, einseitig oder auch nach allen Seiten übermässig er weitert, so kann das Schraubenfutter am obern Ende entsprechend verstärkt ausge führt sein. Ein Verdrehen des Futters in der Schwelle kann in einfacher Weise durch ein oder mehrere Längswulste verhindert wer den. In .der Zeichnung ist ein gemäss der Er findung ausgebildetes Schraubenfutter bei spielsweise dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 das Futter in Ansicht, teilweise im Schnitt, . Fig. 2 das Futter im Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1. Das aus Hartpappe hergestellte Futter ist in Gestalt einer geschlitzten Röhre aus geführt. Wie Fig. 2 erkennen lässt, über lappen sich die Ränder 1, 2 der Röhre, unter Umständen nur im obern Teil derselben. Die Röhre besitzt ferner zwei Längswulste 3, die ein Verdrehen der Röhre im Schwellenloch verhindern sollen. Das Futter ist mit ange. presstem Innen- und Aussengewinde 4 ver sehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Futter für Holz-, insbesondere Schwellen schrauben, gekennzeichnet durch eine längs geschlitzte Röhre aus hartelastischem Stoff mit sich wenigstens über einen Teil der Länge überlappenden Längsrändern: UNTERANSPRÜCHE: 1. Futter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Röhre am äussern Umfang mit eine Verdrehung .derselben verhindernden Längswulsten versehen ist. 2. Futter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Röhre am obern Ende verdickt ausgeführt ist, um so in eine entsprechende obere Erweiterung des Einführungsloches passen zu können.:3. Futter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Röhre aus Hart pappe besteht.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE163799X | 1931-10-05 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH163799A true CH163799A (de) | 1933-09-15 |
Family
ID=5683850
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH163799D CH163799A (de) | 1931-10-05 | 1932-10-03 | Futter für Holz-, insbesondere Schwellenschrauben. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH163799A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1024993B (de) * | 1955-09-03 | 1958-02-27 | August Henkes | Befestigung fuer Schienen und Unterlagsplatten auf Betonschwellen |
-
1932
- 1932-10-03 CH CH163799D patent/CH163799A/de unknown
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1024993B (de) * | 1955-09-03 | 1958-02-27 | August Henkes | Befestigung fuer Schienen und Unterlagsplatten auf Betonschwellen |
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