CH151764A - Verfahren zum Betrieb von Dampferzeugern. - Google Patents
Verfahren zum Betrieb von Dampferzeugern.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B35/00—Control systems for steam boilers
- F22B35/06—Control systems for steam boilers for steam boilers of forced-flow type
- F22B35/10—Control systems for steam boilers for steam boilers of forced-flow type of once-through type
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Description
Verfahren zum Betrieb von Dampferzeugern. Es sind Dampferzeuger bekannt, bei wel chen zusätzliches Arbeitsmittel in flüssiger Form zugeführt wird. Dabei entsteht aber der Nachteil, dass durch -die Flüssigkeit eine starke Abkühlung des bereits schon ent wickelten, im Erzeugersystem . strömenden Dampfes erfolgt, so dass es notwendig wird, für die Zuführung einer gewissen Zusatz menge an Arbeitsmittel eine grosse Anzahl von Zuführungsstellen anzuordnen. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zum Betrieb von Dampferzeugern, insbesondere von Röhrendampferzeugern, mit zusätzlicher Einführung von Arbeitsmit tel in das im Erzeugersystem strömende Ar beitsmittel und bezweckt den beschriebenen Nachteil zu vermeiden, so -dass die Anzahl der Zuführungsstellen: praktisch auf einem nie drigen Mass gehalten werden kann. Sie be steht darin, dass das zusätzlich eingeführte Arbeitsmittel in Dampfform eingeführt wird. Zur Ausführung dieses Verfahrens kön nen bei einem Dampferzeuger Vorrichtungen vorgesehen werden, .durch welche zusätzlich dampfförmiges Arbeitsmittel dem im Er- zeugersystem strömenden. Arbeitsmittel zu geführt wird. Ein Beispiel eines Dampferzeugers zur Ausführung des vorliegenden Verfahrens ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt. Die durch die Speisepumpe 1 in die Lei tung 21 geförderte Speiseflüssigkeit ver dampft in einem ersten Rohrsystem 3 soweit, dass der abgehende Dampf noch. einen gewis sen Anteil an Feuchtigkeit enthält. Dieser Nassdampf wird an der Stelle 4 dem zweiten Rohrsystem 5 zugeführt, in welchem der flüssige Anteil noch restlos verdampft wird. Der dabei entstehende Dampf wird daran an- schliessend: überhitzt und, der Heissdampf durch die Leitung 6, den Verbrauchsstellen zugeführt. Beide Rohrsysteme 3 und 5 wer den durch die Flamme 7 des Brenners welchem in bekannter Weise die Verbren nungsluft und .der Brennstoff zugeführt wer den, beheizt. Zur Vermehrung des erzeugten Dampfes sind an den einzelnen Stellen 9 die Rohr leitungen<B>10</B> angeschlossen, durch welche eine gewisse Menge an zusätzlichen Arbeitsmittel in den in den Rohrsystemen 3 und 5 erzeug ten Dampf eingeführt wird. Das zusätzlich zugeführte Arbeitsmittel wird in dampfförmigem Zustand entweder als: Nassdampf oder aber schon als Heiss dampf, jedoch mit einer von der Temperatur des Arbeitsmittels im Erzeugersystem unter schiedlichen Temperatur durch die Zufluss- stellen in das im Erzeugersystem 5 strö mende Arbeitsmittel eingeführt. Das zusätz liche Arbeitsmittel kann entweder, wie: in der Zeichnung angedeutet, aus dem ersten Teil 3 des Dampferzeugers: entnommen werden,. kann aber ebensogut auch aus einem beson deren, mit dem Hauptdampferzeuger nicht zusammenhängenden Hilfsdampferzeuger <B>ge-</B> liefert werden. Die einzeln zugeführten Hilfsmengen werden zur Regelung des Betriebes, insbeson dere der Temperatur des Dampfes, durch die Drosselorgane 11 in Abhängigkeit von den durch die Thermostaten 1.2 aufgenommenen Temperaturen. des durchströmenden Arbeits mittels verändert, derart, dass beim Steigen der Temperatur des im Rohrsystem 5 strö- inenden Dampfes eine grössere Menge und beim Sinken dieser Temperatur eine kleinere Menge von Dampf zusätzlich in das Rohr system 5 eingeführt wird. Dadurch kann die Temperatur des erzeugten Dampfes prak tisch auf unveränderlicher Höhe gehalten werden. Natürlich kann anstatt die Menge des zu geführten zusätzlichen Dampfes auch dessen Zustand( in Abhängigkeit von dem Zustand des in dem Rohrsystem 5 strömenden Dampfes, zum Beispiel durch einen Thermo staten die Temperatur des, zusätzlichen Dampfes geregelt werden. Durch diese Er findung wird der Vorteil erreicht, dass zur Vermehrung der anfänglichen Dampfmenge beispielsweise auf eine mehrfache Menge nur eine ganz beschränkte Anzahl von Zufüh- rungsstellen benötigt wird, so dass die be- nötigten Vorrichtungen: baulich einfacher und daher billiger gehalten werden können. Eben so können grosse Temperaturunterschiede und damit zusammenhängend unkontrollierbare Wärmespannungen vermieden werden, so dass die .Sicherheit des Erzeugersystems in bezug auf Festigkeit. bedeutend gehoben wind.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Betrieb von Dampfer zeugern, insbesondere Röhrendampfer- zeugern, mit zusätzlicher Einführung von Arbeitsmittel in das im Erzeuger- system strömende Arbeitsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzlich ein geführte Arbeitsmittel in Dampfform eingeführt wird.II. Dampferzeuger zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Vorrichtungen vor- gesehen sind, durch welche zusätzlich dampfförmiges Arbeitsmittel dem im Er zeugersystem strömenden Arbeitsmittel zugeführt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da,ss das zusätz lich zugeführte Arbeitsmittel im Mass dampf- oder bereits im Überhitzungs gebiet sich befindet, jedoch eine andere Temperatuiy als das im Erzeugersystem strömende Arbeitsmittel aufweist. 2.Dampferzeuger nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge bezw. der Zustand des: zusätzlich zuge führten Dampfes in Abhängigkeit vom Zustand des: im Rohrsystem nahe der Einführungsstelle strömenden Arbeits mittels selbsttätig geregelt wird, um den Zustand des erzeugten Dampfes am Aus- tritt aus dem Erzeuger unveränderlich zu halten. 3.Dampferzuger nach Patentaasprucb. II, dadurch gekennzeichnet; dass die Menge bezw. der Zustand des zusätzlieh zuge führten Dampfes in Abhängigkeit von einem im Rohrsystem nahe der Einfüh rungsstelle vom Arbeitsmittel beeinfluss ten Thermostat selbsttätig geregelt wird, um den Zustand des erzeugten Dampfes am Austritt aus dem Erzeuger unverän derlich zu halten.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH151764T | 1930-09-20 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH151764A true CH151764A (de) | 1931-12-31 |
Family
ID=4407001
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH151764D CH151764A (de) | 1930-09-20 | 1930-09-20 | Verfahren zum Betrieb von Dampferzeugern. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH151764A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE975895C (de) * | 1950-07-06 | 1962-11-22 | Siemens Ag | Einrichtung zur Temperaturregelung von Heissdampf durch Wassereinspritzung |
-
1930
- 1930-09-20 CH CH151764D patent/CH151764A/de unknown
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE975895C (de) * | 1950-07-06 | 1962-11-22 | Siemens Ag | Einrichtung zur Temperaturregelung von Heissdampf durch Wassereinspritzung |
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