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CH150743A - Elektrische Entladungsröhre zum Aussenden von Strahlen. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre zum Aussenden von Strahlen.

Info

Publication number
CH150743A
CH150743A CH150743DA CH150743A CH 150743 A CH150743 A CH 150743A CH 150743D A CH150743D A CH 150743DA CH 150743 A CH150743 A CH 150743A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
substance
discharge tube
discharge
tube
electric discharge
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH150743A publication Critical patent/CH150743A/de

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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


  Elektrische Entladungsröhre zum     Aussenden    von Strahlen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine elek  trische     Entladungröhre    zum Aussenden von  Strahlen, zum Beispiel von ultravioletten  Strahlen, in der sich ein Stoff befindet., dessen  Dampf an der Entladung teilnimmt. Bei der  Verwendung derartiger Entladungsröhren zeigt  sich oft der Übelstand, dass sich der Dampf  eines sich an der Entladung beteiligenden  Stoffes auf einem zum Durchlassen der er  zeugten Strahlen dienenden Teil der Röhren  wand kondensiert. Die Durchlässigkeit dieses  Wandteils für diese Strahlen kann dadurch  bedeutend abnehmen, wodurch der Nutzeffekt  der Entladungsröhre wesentlich beeinträchtigt  wird.  



  Die Erfindung hat den Zweck, diesem  Übelstand abzuhelfen und eine Entladungs  röhre zu schaffen, in der ein solcher     unge-          wünschter    Niederschlag des sich an der Ent  ladung, beteiligenden     Stoffes    nicht gebildet  wird.  



  In einer Entladungsröhre gemäss der Er  findung, die zum Aussenden von Strahlen    dient und in der sich eine Substanz befindet,  dessen Dampf an der Entladung teilnimmt,  ist zu diesem Zwecke auf einem nicht für  den Strahlenaustritt bestimmten Teil der  Röhrenwand ein Stoff angebracht, der diese  Substanz zu     adsorbieren    und bei Erhitzung  wieder freizugeben vermag. Da die Dampf  spannung der     adsorbierten    Substanz kleiner  als diejenige der in nicht     adsorbiertem    Zu  stand befindlichen     Substanz    ist, ist diese  Substanz bestrebt, in den     adsorbierenden    Stoff  einzudringen, so dass sie sich nicht auf andern  Teilen der Entladungsröhre absetzt.  



  Wo in dieser Beschreibung von     Stoffen    die  Rede ist, die die sich an der Entladung be  teiligende Substanz     adsorbieren,    sind darunter  auch Stoffe     mitinbegriffen,    die diese Substanz  absorbieren.  



  In der Zeichnung ist eine Ausführungs  form einer Entladungsröhre gemäss der Erfin  dung beispielsweise dargestellt.  



  Die veranschaulichte Entladungsröhre be  sitzt eine Wand 1, die aus einem für ultra-      violette Strahlen durchlässigen Stoff, zum  Beispiel aus Quarz, hergestellt ist und an  die ein Füsschen 2     angeschmolzen    ist. An  diesem Füsschen sind die Poldrähte 3 und 4  der Glühkathode 5 befestigt. Diese     Glüh-          kathode    besteht aus einem schraubenförmig  gewundenen Draht und kann vorteilhaft mit  einem hochemittierenden     Stoff,    zum Beispiel  mit einem Oxyd eines     Erdalkalimetalls    be  deckt sein. An dem Fuss 2 sind mit Hilfe  der Poldrähte 6 und 7 die aus rechteckigen  Metallplatten bestehenden Anoden 8 und 9  befestigt.

   In     dem.verengten    Teil 10 der Ent  ladungsröhre ist eine Menge     adsorbierenden     Stoffes 11 angebracht, die zum Beispiel vor  dem Einschmelzen des Fusses auf der innern  Wand des Teils 10 der Entladungsröhre  angebracht werden kann. Dieser     Stoff    kann  zum Beispiel aus fein zerteiltem     Kohlenstoff     oder sogenannter hochaktiver     Adsorptions-          kohle    bestehen.  



  Die Entladungsröhre enthält eine Menge  Jod, das an der Entladung teilnimmt, so dass  ultraviolette Strahlen in der Entladungsröhre  erzeugt werden. Durch das Vorhandensein  des     adsorbierenden    Stoffes in dem Teil 10  der Entladungsröhre wird sich die an der  Entladung teilnehmende Substanz nicht auf  dem kugelförmigen Teil der Hülle     absetzen,     so dass die Durchlässigkeit dieses Wandteils  für die auszusendenden Strahlen nicht durch  einen     Jodniederschlag    beeinträchtigt wird.  Hierdurch wird auch vermieden, dass der  Stoff, aus dein der kolbenförmige Wandteil  der Entladungsröhre besteht, von dieser Sub  stanz     angegriffen    wird, was eine Verringerung  der Durchlässigkeit dieses Wandteils zur  Folge haben könnte.

   Wenn die Röhre ausser  Betrieb ist, so wird, falls der     Adsorptions-          stoff    ungesättigt ist, nahezu alles Jod von    dem Stoff 11     adsorbiert    werden. Der Druck  des in der Entladungsröhre befindlichen  Dampfes wird dabei kleiner als der normale  Dampfdruck der Substanz sein. Nach der  Inbetriebsetzung der Röhre wird der     adsor-          bierende    Stoff durch die Entladung erhitzt  werden, so dass ein Teil der     adsorbierten     Substanz wieder freigemacht wird, die als  dann wieder an der Entladung teilnehmen       kan    n.  



  Andere     Stoffe,    die sich zum     Adsorbieren     des Jods eignen, sind zum Beispiel     Calcium-          $uorid    und     Zirkoniumoxyd.     



  Wenn die Röhre Quecksilberdampf ent  hält, so ist es vorteilhaft, die Absorptions  fähigkeit des Goldes zu benutzen, das in  Form einer Folie in die Röhre eingebracht  werden kann. Das Gold bildet mit dem  Quecksilber ein Amalgam, wodurch die       Quecksilberdampfspannung    niedriger wird als  die Dampfspannung des freien Quecksilbers.  



  Bei Anwesenheit von     Natriumdampf    in  der Entladungsröhre können auch     Calcium-          $uorid    und Kohlenstoff als     adsorbierender     Stoff benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre zum Aussen den von Strahlen, in der sich eine Substanz befindet, deren Dampf an der Entladung teil nimmt, dadurch gekennzeichnet, dass in der Röhre auf einem nicht für den Strahlenaus tritt bestimmten Teil der Röhrenwand ein Stoff angebracht ist, der die Substanz zu adsorbieren und bei Erhitzung wieder frei zugeben vermag.
CH150743D 1929-09-27 1930-07-08 Elektrische Entladungsröhre zum Aussenden von Strahlen. CH150743A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL150743X 1929-09-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH150743A true CH150743A (de) 1931-11-15

Family

ID=19776329

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH150743D CH150743A (de) 1929-09-27 1930-07-08 Elektrische Entladungsröhre zum Aussenden von Strahlen.

Country Status (1)

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CH (1) CH150743A (de)

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