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DE606761C - Elektrische Entladungsroehre zum Aussenden von Strahlen - Google Patents

Elektrische Entladungsroehre zum Aussenden von Strahlen

Info

Publication number
DE606761C
DE606761C DE1930606761D DE606761DD DE606761C DE 606761 C DE606761 C DE 606761C DE 1930606761 D DE1930606761 D DE 1930606761D DE 606761D D DE606761D D DE 606761DD DE 606761 C DE606761 C DE 606761C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
discharge
substance
tube
rays
electric discharge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930606761D
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Hendrik De Boer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Application granted granted Critical
Publication of DE606761C publication Critical patent/DE606761C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/24Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the vessel

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 10. DEZEMBER 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 606761 KLASSE 21 f GRUPPE 82
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. September 1930 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Entladungsröhre zum Aussenden von Strahlen, z. B. von ultravioletten Strahlen, in der sich eine Substanz befindet, deren Dampf an der Entladung teilnimmt.
Bei der Verwendung derartiger Entladungsröhren zeigt sich oft der Ubelstand, daß sich der Dampf einer sich an der Entladung beteiligenden Substanz auf einem zum Durchlassen der erzeugten Strahlen dienenden Teil der Röhrenwand kondensiert. Die Durchlässigkeit dieses Wandteils für diese Strahlen kann dadurch bedeutend abnehmen, wodurch der Nutzeffekt der Entladungsröhre wesentlich beeinträchtigt wird.
Die Erfindung hat den Zweck, diesem übelstand abzuhelfen und eine Entladungsröhre anzugeben, in der ein solcher unerwünschter Niederschlag der sich an der Entladung beteiligenden Substanz nicht gebildet wird.
In einer Entladungsröhre gemäß der Erfindung, die zum Aussenden von Strahlen dient und in der sich eine Substanz befindet, deren Dampf an der Entladung teilnimmt, ist zu diesem Zweck außerhalb des für den Strahlenaustritt bestimmten Teils der Röhrenwand ein an der Entladung nicht teilnehmen-
der Adsorptionsstoff angebracht, durch den diese Substanz in an sich bekannter Weise adsorbiert und während des Betriebes bei Erhitzung wieder freigegeben wird. Da die Dampfspannung der adsorbierten Substanz kleiner als die der in nicht adsorbiertem Zustand befindlichen Substanz ist, ist diese Substanz bestrebt, in den adsorbierenden Stoff einzudringen, so daß sie sich nicht auf anderen Teilen der Entladungsröhre absetzt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer Entladungsröhre gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Die veranschaulichte Entladungsröhre besitzt eine Wand i, die aus einem für ultraviolette Strahlen durchlässigen Stoff, z. B. aus Quarz, hergestellt ist und an die ein Fußchen2 angeschmolzen ist. An diesem Füßchen sind die Poldrähte 3 und 4 der Glühkathode 5 befestigt. Diese Glühkathode besteht aus einem schraubenförmig gewundenen Draht und kann vorteilhaft mit einem an sich bekannten hochemittierenden Stoff, z. B. mit einem Oxyd eines Erdalkalimetalls, bedeckt sein. An dem Fuß 2 sind mit Hilfe der Poldrähte 6 und 7 die aus rechteckigen Metallplatten bestehenden Anoden 8 und 9 befestigt. In dem verengten Teil 10 der Entladungs-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
fan Hendrik de Boer in Eindhoven, Holland.
röhre ist erfindungsgemäß eine bestimmte Menge eines adsorbierenden Stoffes ii angebracht, der z. B. vor dem Einschmelzen des Fußes auf der inneren Wand des Teils io der Entladungsröhre angeordnet sein kann. Dieser Stoff kann z. B. aus fein zerteiltem Kohlenstoff oder sog. hochaktiver Adsorptionskohle bestehen.
Die Entladungsröhre enthält eine bestimmte Menge Jod, das an der Entladung teilnimmt, so daß ultraviolette Strahlen in der Entladungsröhre erzeugt werden. Durch das Vorhandensein des adsorbierenden Stoffs in dem Teil io der Entladungsröhre setzt sich die an der Entladung teilnehmende Substanz nicht auf dem kugelförmigen Teil der Hülle ab, so daß die Durchlässigkeit dieses Wandteils für die auszusendenden Strahlen nicht durch einen Jodniederschlag beeinträchtigt wird. Hierdurch wird auch vermieden, daß der Stoff, aus dem der kolbenförmige Wandteil der Entladungsröhre besteht, nicht von dieser Substanz angegriffen wird, was eine Verringerung der Durchlässigkeit dieses Wandteils zur Folge haben könnte. Wenn die Röhre außer Betrieb ist, so wird, falls der Adsorptionsstoff ungesättigt ist, nahezu alles Jod von dem Stoff xi adsorbiert werden. Der Druck des in der Entladungsröhre befindliehen Dampfes wird dabei kleiner als der normale Dampfdruck der Substanz sein. Nach der Inbetriebsetzung der Röhre wird der adsorbierende Stoff durch .die Entladung erhitzt, so daß ein Teil der adsorbierten Substanz wieder frei gemacht wird und alsdann wieder an der Entladung teilnehmen kann.
Andere Stoffe, die sich zum Adsorbieren des Jods eignen, sind z. B. Calciumfluorid und Zirkoniumoxyd.
Bei Anwesenheit von Natriumdampf in der Entladungsröhre können auch Calciumfluorid und Kohlenstoff als adsorbierende Stoffe benutzt werden. Falls der Dampfdruck bei kaltem Zustand der Röhre zu niedrig ist, um eine Entladung zu ermöglichen, kann die Röhre eine Menge Edelgas zur Einleitung der Entladung enthalten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Elektrische Entladungsröhre zum Aussenden von Strahlen, z. B. ultravioletten Strahlen, in der sich eine Substanz befindet, deren Dampf an der Entladung teilnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß in der Röhre außerhalb des für den Strahlenaustritt bestimmten Teils der Röhrenwand ein an der Entladung nicht teilnehmender Adsorptionsstoff angebracht ist, durch den diese Substanz in an sich bekannter Weise adsorbiert und während des Betriebes bei Erhitzung wieder freigegeben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    . Berlin, gedruckt In der nEiciisDRUCKEREt.
DE1930606761D 1929-09-27 1930-09-04 Elektrische Entladungsroehre zum Aussenden von Strahlen Expired DE606761C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL356407X 1929-09-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE606761C true DE606761C (de) 1934-12-10

Family

ID=19785234

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930606761D Expired DE606761C (de) 1929-09-27 1930-09-04 Elektrische Entladungsroehre zum Aussenden von Strahlen

Country Status (4)

Country Link
US (1) US1935699A (de)
DE (1) DE606761C (de)
FR (1) FR701699A (de)
GB (1) GB356407A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3444415A (en) * 1965-12-10 1969-05-13 Microdot Inc Fluorescent discharge lamp
US3453427A (en) * 1966-05-27 1969-07-01 Xerox Corp Electric lamp for uniformly charging the photoconductive insulating layer of a xerographic plate

Also Published As

Publication number Publication date
GB356407A (en) 1931-09-10
US1935699A (en) 1933-11-21
FR701699A (fr) 1931-03-20

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