Steuer- und BremshelWelverriegelung für Fördermaschinen. Es sind Verriegelungen zwischen Steuer- und Fahrbremshebel bei Fördermaschinen be kannt, bei denen ein Bewegen dieser Hebel z. B. bei bestimmten Stellungen des einen oder des andern Hebels verhindert wird. Bei diesen Einrichtungen ist beispielsweise ein Auslegen des Steuerhebels bei angezogener Fahrbremse nicht möglich, oder Steuer- und Fahrbrems hebel sind derart miteinander gekuppelt, dass beim Auslegen des Steuerhebels die Fahr bremse ganz oder teilweise gelüftet wird.
Weiterhin hat man auch bereits Ver riegelungen zwischen Sicherheitsbremse und Fahrbremse vorgesehen, bei denen ein Lüften der Sicherheitsbremse nur dann möglich ist, wenn die Fahrbremse angezogen ist. Fällt bei einer Anlage, die mit einer solchen Ver- riegelungseinrichtung versehen ist, die- Si cherheitsbremse ein, so kann die Sicherheits bremse zwar erst nach Anziehen der Fahr bremse gelüftet werden, jedoch können sich hierbei Schäden dadurch ergeben, dass der Steuerhebel vor dem Lüften der Sicherheits bremse nicht in die Nullage zurückgeführt wurde.
Beim Lüften der Sicherheitsbrernsu wird bekanntlich der bei ihrem Einfallen ge öffnete Notausschalter wieder geschlossen, so dass ein sprungartiges Wiederanlaufen des Fördermotors eintreten kann, wenn sich der Steuerhebel nicht in der Nullage befindet.
Die Nachteile der bekannten Verriege lungen werden durch die vorliegende Erfin dung bei Fördermaschinen mit drei getrenn ten Hebeln für Antrieb, Fahrbremse und Sicherheitsbremse dadurch vermieden, dass der Sicherheitsbremshebel derart in zwang läufiger Abhängigkeit mit dem Fahr bremshebel und dem Steuerhebel steht, dass er zur Auslage in seine Bremslüftstellung erst dann freigegeben ist, wenn der Steuer hebel in der Nullage und der Fahrbrems hebel in der "Bremse fest"-Stellung steht.
Die Verriegelungsglieder zwischen Steuer- und Sicherheitsbremshebel können eine zwei- seitig, zwischen Fahr- und Sicherheitsbrems hebel dagegen eine nur einseitig kraftschlüs sige Verbindung bilden. Die einzelnen Hand hebel können dabei derart miteinander ver riegelt sein, dass der Maschinist die Hand griffe, die zum Lüften der Sicherheits bremse erforderlich sind, in bestimmter Rei henfolge vornehmen muss. Fahrbrems- und Steuerhebel können mittelbar über die Ver- riegelungsglieder zwischen Steuerhebel und Sicherheitsbremse in Verbindung stehen.
Die Anordnung kann so getroffen sein, dass die Verriegelung zwischen Fahrbremshebel und Steuerhebel beim Lüften der Sicherheits bremse aufgehoben und somit eine Abhän gigkeit zwischen Fahrbremshebel und Steuer hebel bei Fahrbereitschaft der Maschine ver mieden ist, so dass der Maschinist, sobald die Sicherheitsbremse gelüftet ist, Fahrbrems- und Steuerhebel unabhängig voneinander in der zum Fahren erforderlichen Weise ver stellen kann.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele für die Erfindung dargestellt. In den Abb. 1 und 2 ist mit dem Sicherheits bremshebel 11 ein Sperrstück 12 fest ver bunden, während am Fahrbremshebel 13 ein kulissenartiges Führungsstück 14 und am Steuerhebel 15 ein kulissenartiges Führungs stück 16 angeordnet ist. Der Sicherheits bremshebel ist über ein Gestänge 17, 18, 19 mit dem Steuerhebel 15 in bestimmten Lagen verriegelt. Eine Gleitrolle 20 des Hebels 19 läuft hierbei in der Kulisse 16. Auf der Welle 18 ist ein Rollenhebel 21 lose ange ordnet, dessen Rolle 22 in der Kulisse 14 des Fahrbremshebels 13 bewegt werden kann.
Der Hebel 21 ist durch einen Mitnehmer 23 einseitig mit dem Hebelgestänge 17, 18 und 19 verbunden.
Die Einrichtung wirkt so: In der Abb. 1 befindet sich der Sicherheitsbremshebel in der gezeichneten Nullstellung oder der strich punktiert angedeuteten Auslösestellung. Die Sicherheitsbremse möge von Hand oder durch eine Sicherheitseinrichtung ausgelöst worden stein, der Fahrbremshebel 13 stehe in der gezeichneten Lüftstellung, der Steuerhebel 15 in der dargestellten Auslage. Zum Lüften der Sicherheitsbremse muss der Sicherheits bremshebel über die gezeichnete Nullstellung in der Pfeilrichtung bewegt werden; dies wird jedoch vorerst durch das Verriegelungs- gestänge 17 und das Sperrstück 12 verhin dert.
Zum Lüften der Sicherheitsbremse muss der Maschinist zunächst die Fahrbremse an ziehen, das heisst den Fahrbremshebel 13 in die in der Abb. 2 dargestellte Lage führen, um damit die eingefallene Sicherheitsbremse durch die Fahrbremse abzulösen. Alsdann wird das Verriegelungsgestänge 17, 18, 19 in die in Abb. 2 dargestellte Lage gebracht, so dass nunmehr die Sicherheitsbremse ge lüftet werden kann.
Vor dem Wiederanfahren muss der Sicher heitsbremshebel 11 wieder in die Nullstellung zurückgeführt werden, da nur in dieser Lage die Sperrung von Fahrbremshebel und Steuer hebel aufgehoben wird.
In ähnlicher Weise wirkt die in den Abb. 3 und 4 dargestellte Einrichtung. Auch hier ist mit dem Sicherheitsbremshebel 11 ein Sperrstück 12, mit dem Fahrbremshebel 13 ein kulissenartiges Führungsstück 14 fest verbunden, während auf dem Steuerhebel 15 ein Zahnsegment 36 angeordnet ist. Zur Ver riegelung zwischen dem Sicherheitsbrems hebel 11 und dem Steuerhebel 15 dient ein Sperrhebel 17, eine Sperrscheibe 38 und ein Zahnrad 39, das in das Zahnsegment 36 ein greift. Der Fahrbremshebel 13 wird durch einen auf der Welle 40 lose angeordneten Hebel 41 verriegelt, dessen Rolle 22 sich in der Kulisse 14 des-Fahrbremshebels bewegt.
Der Hebel 41 ist durch einen Mitnehmer 43 einseitig mit dem Sperrhebel 17 verbunden.
Für die Abb. 3 sind die gleichen Vor aussetzungen wie bei der Abb. 1 angenom men. Die Sicherheitsbremse ist also einge fallen, die Fahrbremse gelüftet und der Steuerhebel ausgelegt. Beim Rückführen des Steuerhebels in die Nullage wird die Scheibe 38 in die in der Abb. 4 veranschaulichte Stellung geführt, so dass sich die Aussparung der Scheibe gegenüber. der Rolle des Sperr- hebels 17 befindet. Beim Anziehen der Fahr bremse legt sich die Rolle des Sperrhebels 17 in den Einschnitt der Sperrscheibe 38 und gibt damit das Sperrstück 12 des Sicherheits bremshebels 11 frei.
Die Reihenfolge der Bewegung von Steuer- und Fahrbremshebel ist bei dieser Anordnung gleichgültig. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden ebenso wie bei der vorher erläuterten Einrichtung der Steuer- und der Fahrbremshebel so lange verriegelt, bis der Sicherheitsbrems hebel in die Nullage zurückgeführt ist:.
Die Erfindung ist nicht auf die Ausfüh rungsbeispiele beschränkt. Die Steuer- und Bremshebelvorrichtung kann auch auf andere Weise, beispielsweise auf elektrischem Wege, erfolgen.
Control and brake helical interlock for carriers. There are locks between the control and brake levers in hoisting machines be known in which moving this lever z. B. is prevented in certain positions of one or the other lever. With these devices, for example, disengaging the control lever with the driving brake applied is not possible, or the control and driving brake levers are coupled together in such a way that the driving brake is fully or partially released when the control lever is disengaged.
Furthermore, one has already provided Ver interlocks between the safety brake and travel brake, in which the safety brake can only be released when the travel brake is applied. If the safety brake is applied in a system that is provided with such a locking device, the safety brake can only be released after the travel brake has been applied, but damage can result from the control lever being released before it is released the safety brake has not been returned to the zero position.
As is known, when the Sicherheitsbrernsu is released, the emergency stop switch that opened when it fell is closed again, so that the conveyor motor can suddenly restart if the control lever is not in the zero position.
The disadvantages of the known Verriege lungs are avoided by the present inven tion in hoisting machines with three separately th levers for drive, travel brake and safety brake that the safety brake lever is so in inevitable dependence with the driving brake lever and the control lever that it is in the display its brake release position is only released when the control lever is in the zero position and the driving brake lever is in the "brake fixed" position.
The locking elements between the control and safety brake levers can form a two-sided connection, while between the driving and safety brake lever, on the other hand, they can form a non-positive connection only on one side. The individual hand levers can be interlocked with one another in such a way that the machine operator must carry out the hand movements that are required to release the safety brake in a certain order. The driving brake and control levers can be connected indirectly via the locking elements between the control lever and the safety brake.
The arrangement can be such that the lock between the driving brake lever and control lever is canceled when the safety brake is released, thus avoiding a dependency between the driving brake lever and the control lever when the machine is ready to drive, so that the operator applies the driving brake as soon as the safety brake is released - and control lever can adjust independently of each other in the manner required for driving.
In the drawing, two execution examples are shown for the invention. In Figs. 1 and 2, a locking piece 12 is firmly connected to the safety brake lever 11, while a link-like guide piece 14 and on the control lever 15 a link-like guide piece 16 is arranged on the driving brake lever 13. The safety brake lever is locked via a linkage 17, 18, 19 with the control lever 15 in certain positions. A sliding roller 20 of the lever 19 runs here in the gate 16. On the shaft 18, a roller lever 21 is loosely arranged, the roller 22 of which can be moved in the gate 14 of the brake lever 13.
The lever 21 is connected on one side to the lever linkage 17, 18 and 19 by a driver 23.
The device works like this: In Fig. 1, the safety brake lever is in the drawn zero position or the release position indicated by dashed lines. The safety brake should be triggered manually or by a safety device, the driving brake lever 13 is in the release position shown, the control lever 15 in the display shown. To release the safety brake, the safety brake lever must be moved beyond the drawn zero position in the direction of the arrow; However, this is initially prevented by the locking rod 17 and the locking piece 12.
To release the safety brake, the machinist must first pull the driving brake, that is, move the driving brake lever 13 into the position shown in Fig. 2 in order to release the applied safety brake with the driving brake. Then the locking linkage 17, 18, 19 is brought into the position shown in Fig. 2, so that now the safety brake can be released.
Before starting again, the safety brake lever 11 must be returned to the zero position, since the locking of the brake lever and control lever is only released in this position.
The device shown in FIGS. 3 and 4 acts in a similar way. Here, too, a locking piece 12 is firmly connected to the safety brake lever 11 and a link-like guide piece 14 to the driving brake lever 13, while a toothed segment 36 is arranged on the control lever 15. For Ver locking between the safety brake lever 11 and the control lever 15 is a locking lever 17, a locking disk 38 and a gear 39 which engages in the toothed segment 36 a. The driving brake lever 13 is locked by a lever 41 loosely arranged on the shaft 40, the roller 22 of which moves in the link 14 of the driving brake lever.
The lever 41 is connected on one side to the locking lever 17 by a driver 43.
For Fig. 3, the same prerequisites are assumed as for Fig. 1. The safety brake has fallen, the travel brake released and the control lever disengaged. When the control lever is returned to the zero position, the disk 38 is guided into the position illustrated in FIG. 4, so that the recess of the disk is opposite. the role of the locking lever 17 is located. When the driving brake is pulled, the role of the locking lever 17 lies in the incision of the locking disk 38 and thus releases the locking piece 12 of the safety brake lever 11.
The sequence of movement of the control and travel brake levers does not matter in this arrangement. In this embodiment, as in the previously explained device, the control lever and the driving brake lever are locked until the safety brake lever is returned to the zero position.
The invention is not limited to the Ausfüh insurance examples. The control and brake lever device can also take place in other ways, for example by electrical means.