Verfahren zur Herstellung eines Hauerwerkes. Mauerwerke mit innern Verkleidungs platten, zum Beispiel aus wärmeisolierendem oder schalldämpfendem Material, sind be kannt, werden jedoch nicht allgemein her gestellt, da die Verbindung der Platten mit dem Mauerwerk vielerlei Schwierigkeiten bietet. Man hat versucht, die Verkleidungs platten auf das Mauerwerk aufzukleben. Dieses Verfahren nimmt viel Zeit in An spruch, verlangt besondere Einrichtungen und kann nicht für alle Arten Platten ange wendet werden. Ferner hat man Holzlatten roste mit Gips oder dergleichen auf dem Hauerwerk befestigt oder Holzlatten in das Mauerwerk versenkt und dann die Platten darauf genagelt. Beim Eingipsen der Latten werden sie feucht und das Holz quillt.
Beim Trocknen schwindet das Holz wieder und lockert sich in seiner Einbettung. Es wurde noch vorgeschlagen, das Mauerwerk mit einem Verputz aus nagelbarem Material, wie zum Beispiel einer Mischung von Schlacken und Bimsstein mit einem Bindemittel, zu ver sehen. Dieser Verputz ist aber teuer in der Herstellung und muss ziemlich lang trocknen gelassen werden. Schliesslich hat man das Mauerwerk mit einer Verkleidung aus nagel baren Bausteinen auf ihrer ganzen Fläche versehen und die Platten darauf genagelt. Diese nagelbaren Bausteine sind aber teuer und besitzen im allgemeinen eine viel ge ringere Festigkeit als die übrigen üblich ver wendeten, nicht nagelbaren Verbandsteine, weshalb sich dieses Verfahren in der Praxis bis jetzt nicht einführen konnte.
Um die angeführten Nachteile @ der bis herigen Verfahren zu beseitigen, werden er findungsgemäss bei der Herstellung von. Mauerwerken aus Verbandsteinen solche aus nagelbarem Material an denjenigen Stellen angeordnet, wo sie zur Aufnagelung von Ver kleidungsplatten notwendig sind, worauf die Verkleidungsplatten nach Austrocknen des Bindemittels zwischen den Verbandsteinen sofort darauf genagelt werden.
Da, diese Verkleidungsplatten im allge meinen trocken angebracht werden, kann man nach deren Verlegung sofort mit den Tapezier- und Malerarbeiten beginnen, ohne noch auf das Austrocknen eines Verputzes, einer Verkleidung der Latteneinbettung oder dergleichen warten zu müssen, was einer be deutenden Ersparnis an Bauzeit und an Ar beitslohn gleichkommt.
In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Beispiele von Mauerwerken dargestellt, an hand welcher das Verfahren gemäss der Er findung näher erläutert wird.
Fig. 1 ist eine Aussenmauer, von innen gesehen und mit teilweise abgenommener Verkleidung; Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1; Fig. 3 ist eine Zwischenmauer in Ansicht mit abgenommener Verkleidung und Fig. 4 ein Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 3.
Zur Herstellung dieser Mauerwerke wer den zweierlei Verbandsteine verwendet. In der Hauptsache sind es nicht nagelbare Ver bandsteine 1, wie Ziegel, Kunststeine, Hohl steine, Kalksandsteine oder dergleichen. Diese werden in der üblichen Weise angeord net und mit Mörtel verbunden. 'Nur sind bei Fig. 1 und 2 auf der innern Seite der Mauer in regelmässigen Abständen einige ge wöhnliche, nicht nagelbare, Verbandsteine durch Verbandsteine 2 aus Bimsbeton oder anderem. nagelbarem Material ersetzt. Die Verteilung dieser nagelbaren Steine kann bei spielsweise so geschehen, dass sowohl in senk rechter, wie in wagrechter Richtung Mauer streifen entstehen, welche kein nagelbares Ma terial enthalten.
In der Zeichnung ist eine solche senkrechte Säule, welche als "Trag- säule" bezeichnet werden könnte, mit zwei Strichen abgegrenzt und ihre Breite mit bezeichnet. In der wagrechten Richtung sind die nagelbaren Steine nur in den Läufer schichten eingesetzt. Die Binderschichten bil den also die wagrechten Streifen ohne nagel bares Material. In den einzelnen, nagelbares Material führenden Schichten sind die nagel baren Steine zueinander versetzt angeordnet.
Die Verteilung hängt von der Breite b der aufzunagelnden Verkleidungsplatten 3 ab oder bei breiteren Platten von dem Abstand, der notwendig ist, um ein Werfen oder Los lösen der Platten zu verhindern. Der wag rechte Abstand zwischen den Mitten zweier benachbarter nagelbarer Steine aus zwei über einander liegenden Schichten wird im allge meinen gleich der Breite b gewählt. Als Ver kleidungsplatte kann jedes handelsübliche Fabrikat, wie "Celotex", "Eternit", "Silvo", "Maftex", "Heraklit", Korkplatten, Holz- getäfer und dergleichen, verwendet werden.
Wenn der Fassadenverputz durch Verklei dungsplatten ersetzt ist, können selbstver ständlich auch Verbandsteine aus nagelbarem Material an der Aussenseite der Mauer in gleicher Weise angeordnet werden.
Fig. 3 und 4 zeigen gegenüber Fig. 1 und 2 eine etwas abweichende Verteilung der nagelbaren Steine 2 in einer einen Stein starken Zwischenwand aus Verbandsteinen 1. bei welcher auf beiden Seiten Verkleidungs platten 3 angebracht werden.
Die gewählte Verteilung der nagelbaren Steine hat den grossen Vorteil, da.ss die Druckfestigkeit der Mauer nicht durch die nagelbaren Steine beeinträchtigt wird. Im allgemeinen wird das nagelbare Material eine andere Druckfestigkeit als das Material der übrigen Verbandsteine besitzen. Durch gehende wagrechte Streifen aus nagelbarem Material geringerer Festigkeit würden zum Beispiel die Belastungsgrenze des Mauer- ,verkes herabsetzen oder eine Überdimensio nierung der Teile aus gewöhnlichen Ver bandsteinen, also einen grösseren Material aufwand erfordern.
Versuchsbauten haben gezeigt, dass zirka vierzehn Tage nach Fertigstellung des Roh baues die ganze innere Verkleidung in er staunlich kurzer Zeit angebracht werden kann, worauf sofort mit den Tapezierer- und Malerarbeiten begonnen werden kann, da kein Austrocknen der Verkleidung erforderlich ist. Die damit verbundene Zeitersparnis kommt besonders beim gleichzeitigen Bau von ganzen Wohnkolonien zur Geltung, wo ein grosses Kapital investiert ist, welches ver zinst werden muss. Bei geschickter Anordnung der nagelbaren Steine fällt das zeitraubende Anbringen von Dübeln bei der Befestigung der Schreiner arbeiten, wie Tür- und Fensterrahmen, weg, was wiederum einen Gewinn an Bauzeit be deutet.
Method of making a masonry. Masonry with inner cladding panels, for example made of heat-insulating or sound-absorbing material, are known, but are not generally made, since the connection of the panels with the masonry offers many difficulties. Attempts have been made to glue the cladding panels onto the masonry. This process takes a long time, requires special equipment and cannot be used for all types of panels. Furthermore, one has wooden slats grates with plaster or the like attached to the masonry or sunk wooden slats into the masonry and then nailed the plates on it. When the slats are plastered in, they become damp and the wood swells.
When drying, the wood shrinks again and loosens its embedding. It has also been proposed to see the masonry with a plaster of nailable material, such as a mixture of slag and pumice stone with a binder. This plaster is expensive to produce and has to be left to dry for a long time. In the end, the masonry was clad with nailable building blocks over its entire surface and the panels were nailed to it. These nailable building blocks are expensive and generally have a much lower strength than the other commonly used non-nailable dressing stones, which is why this method has not been able to be introduced in practice until now.
In order to eliminate the stated disadvantages @ of the previous methods, he is according to the invention in the production of. Masonry made of dressing blocks those made of nailable material arranged in those places where they are necessary for the nailing of Ver cladding panels, whereupon the cladding panels are immediately nailed to it after the binding agent has dried between the dressing stones.
Since these cladding panels are generally attached dry, you can start wallpapering and painting work immediately after they have been laid, without having to wait for the plastering, lining of the slat embedding or the like to dry out, which is a significant saving in construction time and equals in wages.
In the accompanying drawings, two examples of masonry are shown, on which the method according to the invention is explained in more detail.
Fig. 1 is an outer wall, seen from the inside and with the covering partially removed; Fig. 2 is a section on line II-II of Fig. 1; FIG. 3 is a view of an intermediate wall with the cladding removed, and FIG. 4 is a section along line IV-IV of FIG. 3.
Two types of dressing blocks are used to manufacture these masonry. In the main there are not nailable Ver band stones 1, such as bricks, artificial stones, hollow stones, sand-lime bricks or the like. These are net angeord in the usual way and connected with mortar. 'Only in Fig. 1 and 2 on the inside of the wall at regular intervals some ge ordinary, non-nailable, bandage stones by bandage stones 2 made of pumice concrete or other. replaced by nailable material. The distribution of these nailable stones can be done, for example, in such a way that wall strips are created in both vertical and horizontal directions that do not contain any nailable material.
In the drawing, such a vertical column, which could be referred to as a "support column", is delimited with two lines and its width is denoted. In the horizontal direction, the nailable stones are only used in the stretcher layers. The binder layers thus form the horizontal strips without any nailable material. In the individual layers that carry nailable material, the nagel ble stones are offset from one another.
The distribution depends on the width b of the cladding panels 3 to be nailed on or, in the case of wider panels, on the distance necessary to prevent the panels from being thrown or loose. The far right distance between the centers of two adjacent nailable stones from two layers lying on top of one another is generally chosen to be equal to the width b. Any commercially available make, such as "Celotex", "Eternit", "Silvo", "Maftex", "Heraklit", cork boards, wooden panels and the like can be used as the cladding panel.
If the facade plaster is replaced by cladding panels, of course, bandage stones made of nailable material can be arranged in the same way on the outside of the wall.
Fig. 3 and 4 show compared to Fig. 1 and 2 a slightly different distribution of the nailable stones 2 in a strong stone partition made of bandage stones 1. in which cladding plates 3 are attached on both sides.
The selected distribution of the nailable stones has the great advantage that the compressive strength of the wall is not impaired by the nailable stones. In general, the nailable material will have a different compressive strength than the material of the other dressing stones. Continuous horizontal strips of nailable material of lower strength would, for example, reduce the load limit of the wall, verkes or an overdimensioning of the parts made of ordinary Ver tapestones, so require a greater amount of material.
Test buildings have shown that about fourteen days after completion of the shell, the entire inner cladding can be attached in an astonishingly short time, whereupon the wallpapering and painting work can be started immediately, as the cladding does not have to dry out. The time savings associated with this are particularly evident when building entire residential colonies at the same time, where a large amount of capital is invested, which must be paid interest. With a clever arrangement of the nailable stones, the time-consuming attachment of dowels when fastening the joiner's work, such as door and window frames, is eliminated, which in turn means a gain in construction time.