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CH141467A - Verfahren zur Herstellung eines Mauerwerkes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Mauerwerkes.

Info

Publication number
CH141467A
CH141467A CH141467DA CH141467A CH 141467 A CH141467 A CH 141467A CH 141467D A CH141467D A CH 141467DA CH 141467 A CH141467 A CH 141467A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
nailable
stones
masonry
bandage
panels
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fietz Hermann
Original Assignee
Fietz Hermann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fietz Hermann filed Critical Fietz Hermann
Publication of CH141467A publication Critical patent/CH141467A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C1/00Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings
    • E04C1/39Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings characterised by special adaptations, e.g. serving for locating conduits, for forming soffits, cornices, or shelves, for fixing wall-plates or door-frames, for claustra

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Hauerwerkes.       Mauerwerke mit innern Verkleidungs  platten, zum Beispiel aus wärmeisolierendem  oder schalldämpfendem Material, sind be  kannt, werden jedoch nicht allgemein her  gestellt, da die Verbindung der Platten mit  dem Mauerwerk vielerlei     Schwierigkeiten     bietet. Man hat versucht, die Verkleidungs  platten auf das Mauerwerk aufzukleben.  Dieses Verfahren nimmt viel Zeit in An  spruch, verlangt besondere Einrichtungen  und kann nicht für alle Arten Platten ange  wendet werden. Ferner hat man Holzlatten  roste mit Gips oder dergleichen auf dem       Hauerwerk    befestigt oder Holzlatten in das  Mauerwerk versenkt und dann die Platten  darauf genagelt. Beim Eingipsen der Latten  werden sie feucht und das Holz quillt.

   Beim  Trocknen schwindet das Holz wieder und  lockert sich in seiner Einbettung. Es wurde  noch vorgeschlagen, das Mauerwerk mit  einem Verputz aus nagelbarem Material, wie  zum Beispiel einer Mischung von Schlacken  und Bimsstein mit einem Bindemittel, zu ver  sehen. Dieser Verputz ist aber teuer in der    Herstellung und muss ziemlich lang trocknen  gelassen werden. Schliesslich hat man das  Mauerwerk mit einer Verkleidung aus nagel  baren Bausteinen auf ihrer ganzen Fläche  versehen und die Platten darauf genagelt.  Diese nagelbaren Bausteine sind aber teuer  und besitzen im allgemeinen eine     viel    ge  ringere Festigkeit als die übrigen üblich ver  wendeten, nicht nagelbaren Verbandsteine,  weshalb sich dieses Verfahren in der Praxis  bis jetzt nicht einführen konnte.  



  Um die angeführten Nachteile     @    der bis  herigen Verfahren zu beseitigen, werden er  findungsgemäss bei der Herstellung von.  Mauerwerken aus Verbandsteinen solche aus  nagelbarem Material an denjenigen Stellen  angeordnet, wo sie zur     Aufnagelung    von Ver  kleidungsplatten notwendig sind, worauf die  Verkleidungsplatten nach Austrocknen des       Bindemittels    zwischen den Verbandsteinen  sofort darauf genagelt werden.  



  Da, diese Verkleidungsplatten im allge  meinen trocken angebracht werden, kann  man nach deren Verlegung sofort mit den      Tapezier- und Malerarbeiten beginnen, ohne  noch auf das Austrocknen eines Verputzes,  einer Verkleidung der Latteneinbettung oder  dergleichen warten zu müssen, was einer be  deutenden Ersparnis an Bauzeit und an Ar  beitslohn gleichkommt.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei  Beispiele von Mauerwerken dargestellt, an  hand welcher das Verfahren gemäss der Er  findung näher erläutert wird.  



       Fig.    1 ist eine Aussenmauer, von innen  gesehen und mit teilweise abgenommener  Verkleidung;       Fig.    2 ist ein Schnitt nach Linie     II-II     der     Fig.    1;       Fig.    3 ist eine Zwischenmauer in Ansicht  mit abgenommener Verkleidung und       Fig.    4 ein Schnitt nach Linie     IV-IV     der     Fig.    3.  



  Zur Herstellung dieser Mauerwerke wer  den zweierlei Verbandsteine verwendet. In  der Hauptsache sind es nicht nagelbare Ver  bandsteine 1,     wie    Ziegel, Kunststeine, Hohl  steine, Kalksandsteine oder dergleichen.  Diese werden in der üblichen Weise angeord  net und mit Mörtel verbunden. 'Nur sind  bei     Fig.    1 und 2 auf der innern Seite der  Mauer in regelmässigen Abständen einige ge  wöhnliche, nicht nagelbare, Verbandsteine  durch Verbandsteine 2 aus     Bimsbeton    oder  anderem. nagelbarem Material ersetzt. Die  Verteilung dieser nagelbaren Steine kann bei  spielsweise so geschehen, dass sowohl in senk  rechter,     wie    in     wagrechter    Richtung Mauer  streifen entstehen, welche kein nagelbares Ma  terial enthalten.

   In der Zeichnung ist eine  solche senkrechte Säule, welche als     "Trag-          säule"    bezeichnet werden könnte, mit zwei  Strichen abgegrenzt und ihre Breite mit  bezeichnet. In der     wagrechten    Richtung sind  die nagelbaren Steine nur in den Läufer  schichten eingesetzt. Die     Binderschichten    bil  den also die     wagrechten    Streifen ohne nagel  bares Material. In den einzelnen, nagelbares  Material führenden Schichten sind die nagel  baren Steine zueinander versetzt angeordnet.

    Die Verteilung hängt von der Breite b der       aufzunagelnden    Verkleidungsplatten 3 ab    oder bei breiteren Platten von dem Abstand,  der notwendig ist, um ein Werfen oder Los  lösen der Platten zu verhindern. Der wag  rechte Abstand zwischen den Mitten     zweier     benachbarter nagelbarer Steine aus zwei über  einander liegenden Schichten wird im allge  meinen gleich der Breite b gewählt. Als Ver  kleidungsplatte kann jedes handelsübliche  Fabrikat, wie     "Celotex",    "Eternit",     "Silvo",          "Maftex",        "Heraklit",    Korkplatten,     Holz-          getäfer    und dergleichen, verwendet werden.

    Wenn der Fassadenverputz durch Verklei  dungsplatten ersetzt ist, können selbstver  ständlich auch Verbandsteine aus nagelbarem  Material an der Aussenseite der Mauer in  gleicher Weise angeordnet werden.  



       Fig.    3 und 4 zeigen gegenüber     Fig.    1  und 2 eine etwas abweichende Verteilung  der nagelbaren Steine 2 in einer einen Stein  starken Zwischenwand aus Verbandsteinen 1.  bei welcher auf beiden Seiten Verkleidungs  platten 3 angebracht werden.  



  Die gewählte Verteilung der nagelbaren  Steine hat den grossen Vorteil,     da.ss    die  Druckfestigkeit der Mauer nicht durch die  nagelbaren Steine     beeinträchtigt    wird. Im  allgemeinen wird das nagelbare Material eine  andere Druckfestigkeit als das Material der  übrigen Verbandsteine besitzen. Durch  gehende     wagrechte    Streifen aus nagelbarem  Material geringerer Festigkeit     würden    zum  Beispiel die Belastungsgrenze des     Mauer-          ,verkes    herabsetzen oder eine Überdimensio  nierung der Teile aus gewöhnlichen Ver  bandsteinen, also einen grösseren Material  aufwand erfordern.  



  Versuchsbauten haben gezeigt, dass zirka  vierzehn Tage nach Fertigstellung des Roh  baues die ganze innere Verkleidung in er  staunlich kurzer Zeit angebracht werden  kann, worauf sofort mit den Tapezierer- und  Malerarbeiten begonnen werden kann, da kein  Austrocknen der Verkleidung erforderlich  ist. Die damit verbundene Zeitersparnis  kommt besonders beim gleichzeitigen Bau  von ganzen Wohnkolonien zur Geltung, wo  ein grosses Kapital investiert ist, welches ver  zinst werden muss.      Bei geschickter Anordnung der nagelbaren  Steine fällt das zeitraubende Anbringen von  Dübeln bei der Befestigung der Schreiner  arbeiten, wie Tür- und Fensterrahmen, weg,  was wiederum einen Gewinn an Bauzeit be  deutet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines 1,Iauer- werkes aus Verbandsteinen, dadurch gekenn zeichnet, dass nicht nagelbare und nagelbare Verbandsteine verwendet werden, wobei die nagelbaren Verbandsteine unter den andern verteilt an denjenigen Stellen angeordnet werden, wo sie zur Befestigung von Ver kleidungsplatten notwendig sind, worauf die Verkleidungsplatten nach Austrocknen des Bindemittels zwischen den Verbandsteinen unmittelbar am Mauerwerk durch Aufnage- lung befestigt werden. UNTERANSPRMIE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die nagelbaren Ver bandsteine im Mauerwerk derart angeord net werden, dass in der senkrechten Sich tung Mauerstreifen entstehen, welche kein nagelbares Material aufweisen. ?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die nagelbaren Ver bandsteine im Mauerwerk derart angeord net werden, dass in der wagxechten Rich tung Mauerstreifen entstehen, welche kein nagelbares Material aufweisen.
CH141467D 1929-10-24 1929-10-24 Verfahren zur Herstellung eines Mauerwerkes. CH141467A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH141467T 1929-10-24

Publications (1)

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CH141467A true CH141467A (de) 1930-08-15

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CH141467D CH141467A (de) 1929-10-24 1929-10-24 Verfahren zur Herstellung eines Mauerwerkes.

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