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CH134381A - Einrichtung zum Auslegen der Bogen an Druckmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zum Auslegen der Bogen an Druckmaschinen.

Info

Publication number
CH134381A
CH134381A CH134381DA CH134381A CH 134381 A CH134381 A CH 134381A CH 134381D A CH134381D A CH 134381DA CH 134381 A CH134381 A CH 134381A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sheets
machine
stack
sheet
printing machines
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Maschinenfabrik Augsburg-Nue G
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschf Augsburg Nuernberg Ag filed Critical Maschf Augsburg Nuernberg Ag
Publication of CH134381A publication Critical patent/CH134381A/de

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Description


  Einrichtung zum     Auslegen    der Bogen an Druckmaschinen.    Den Gegenstand der Erfindung bildet  eine Einrichtung zum Auslegen der Bogen  an Druckmaschinen. Erfindungsgemäss ist an  der     Vorder-    und an der Rückseite der Ma  schine je ein     Auslegestapeltisch    angeordnet  und die Vorrichtung zum Ausführen der Bo  gen aus der Maschine ist mit einer Umsteuer  vorrichtung versehen, die gestattet, die Bogen  nach Belieben entweder dem einen oder dem  andern der beiden Stapeltische zuzuleiten.  Diese Einrichtung bietet eine Reihe von Vor  teilen. Während des Abnehmens des Bogen  stapels von dem einen Stapeltisch können  die Bogen auf den andern Bogenstapel ge  leitet werden, - so dass durch die Abnahme  des Bogenstapels eine Betriebsunterbrechung  nicht entsteht.

   Ausserdem kann man die  Bogen im Betriebe so leiten, dass der eine  der beiden Bogenstapel den eigentlichen       Ablegestapel    darstellt, während der andere  im wesentlichen als Kontrollstapel dient.  Dieser Stapel kann alsdann an einen für den    Maschinenmeister bequemen Ort gelegt werden,  so dass dieser jederzeit in der Lage ist, von  seinem Platz aus den Ausfall der     Drucke    zu  prüfen, indem er die Bogen nicht, wie dies  bisher üblich war, aus der Maschine nimmt,  sondern indem er sie einfach auf den Kontroll  stapel leitet. Auch die     Kontrollbogen    werden  also in diesem Falle vollkommen ordnungs  gemäss gestapelt. .  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung, und zwar stellt       Fig.    1 eine Seitenansicht der Einrichtung  mit Teilen der Druckmaschine dar;       Fig.    2 zeigt eine Aufsicht auf die Aus  legeeinrichtung.  



  Die Bogen werden, nachdem sie zwischen  dem Formzylinder 1 und dem Druckzylinder  2 bedruckt worden sind, über eine Trocken  trommel 3 geführt und von der     Ausführ-          trommel    4 der Auslegeeinrichtung übergeben.  Diese besitzt endlose Bänder     w    und 6. Die  Bänder 5, die die Bogen auf den von einem      Tisch getragenen Bogenstapel 7 ablegen,  sind mit gestrichelten, die Bänder 6, die die  Bogen auf den Bogenstapel 8 eines am ent  gegengesetzten Ende der Maschine angeord  neten Tisches ablegen, mit ausgezogenen  Linien gezeichnet.  



  Die endlosen Bänder 5 laufen über Schei  ben 9, die auf der Hohlwelle 10 fest ange  ordnet sind und ausserdem über Walzen 11  und 12, die auf einer hin- und hergehenden  Kette 13 befestigt sind und sich beim Hin  gang der Ketten von der Lage 11 in die  Lage 11', beziehungsweise von der Lage 12  nach 12' bewegen, beim Rückgang der Kette  dagegen von 11' nach 11, beziehungsweise  von 12' nach 12, sowie über fest gelagerte  Scheiben 28. Die Walzen 11 und 12 sind in  solcher Weise an der Kette 13 befestigt,  dass sie sieh frei um ihre Achse drehen kön  nen. Sie werden sich also drehen, wenn sie  sich in Richtung der Ketten 13 bewegen,  während die Bänder 5 im Raum stillstehen.  Umgekehrt werden sie sich nicht um ihre  Achse drehen, wenn sich die Bänder in glei  cher Richtung und mit gleicher Geschwindig  keit bewegen, wie die Walzen selbst.  



  Auf der Hohlwelle 10 ist eine Sperr  scheibe 14 fest angeordnet. Wenn der Sperr  hebel 15 in der in     Fig.    1 ausgezogen gezeich  neten Lage steht, greift die an ihm angeord  nete Sperrklinke in die Sperrzähne der Scheibe  14 ein und verhindert, dass sich die Scheibe  14, die Welle 10 und die Scheiben 9 in der  Richtung des eingezeichneten Pfeiles drehen  können.  



  Wenn der Sperrhebel 15 in der gestrichelt  gezeichneten Lage     (Fig.    1) steht, so kann  sich die Welle frei nach beiden Richtungen  drehen.  



  Die Ketten, 13 laufen einerseits über am  Ende der Maschine im Maschinengestell ge  lagerte Kettenräder 16, anderseits über       Doppelkettenräder    17, die fest auf der Welle  18 angeordnet sind, die durch die Hohlwelle  10 hindurchgeführt ist. Die Welle 18 wird  vom Druckzylinder aus durch eine Kurbel 19  über eine Zahnstange 20 und ein Zahnrad 21,  das fest auf der Welle 18 sitzt, in eine    schwingende Bewegung versetzt, die sich auf  die Kettenräder 17 überträgt. Infolgedessen  führen die Ketten 13 und die Walzen 11  und 12 dauernd eine hin- und hergehende  Bewegung aus.  



  Die endlosen Bänder 6, die die Bogen  dem- Stapel 8 zuführen, laufen einerseits über  die Scheiben 22, die auf der Hohlwelle 10  lose drehbar angeordnet sind, anderseits über  die Walzen 23 und 24, die mit den Ketten  25 gleichfalls     fest,    aber in solcher Weise  verbunden sind, dass sie sich um ihre Achse  drehen können, sowie über fest gelagerte  Scheiben 29. Die Ketten 25 sind in ähnlicher  Weise wie die Ketten 13 einerseits über die       Doppelkettenräder    17 geführt, anderseits über  Kettenräder 27, die an der andern Seite der       Maschine    gelagert sind wie die Kettenräder  16: Die Scheiben 22 sind an der Seite mit  Zahnkränzen 31 versehen, in die Sperrklinken  32 eingreifen, die fest auf einer Welle 33  angeordnet sind.

   Die Scheiben 22 werden  durch die Sperrklinken 32 an einer Drehung  entgegen der Richtung des eingezeichneten  Pfeiles verhindert. Das Band 6 kann daher  nur in einer Richtung laufen.  



  Wenn nun die Bogen auf dem Bogen  stapel 7 gelagert werden sollen, so wird der  Sperrhebel 15 in die in     Fig.    1 ausgezogen  gezeichnete Stellung gebracht, so dass die  Hohlwelle 10 in der Richtung des Pfeiles  gesperrt ist und sich nur in der entgegen  gesetzten Richtung drehen kann. Während  nun der Bogen von der     Ausführtrommel    4  auf das Band 5 abgelegt wird, bewegt sich  die Walze 11 infolge der Bewegung der Kette  13 aus der Stellung 11 in die Stellung 11'  und gleichzeitig die Walze 12 aus der Stel  lung 12 in die Stellung 12'. Da sich die  Welle 10 entgegengesetzt der Pfeilrichtung  drehen kann, so drehen sich bei dieser Be  wegung auch die Scheiben 9 und das Band 5  läuft in gleicher Richtung wie die Walze 11,  so dass diese sich nicht um ihre eigene Achse  dreht.

   Wenn nun die Walze 11 in der Lage  11' angekommen ist, so liegt der Anfang  des Bogens ungefähr beim Punkte 11. Die  Kette 13 kehrt nun ihre Bewegung um und      die Walzen laufen infolgedessen wieder von  11' nach 11, beziehungsweise von 12' nach  12 zurück. Da die Welle 10 an der Drehung  in der Pfeilrichtung verhindert ist, so stehen  jetzt die Scheiben 9 und damit auch das  Band 5 still. Die Walze 11 dreht sich in  folgedessen beim Rückgang von 11' nach 11  um ihre Achse, ebenso die Walze 12, die  sich gleichzeitig aus der Lage 12' in die  Lage 12 bewegt. Da das Band 5 also selbst  im Raum feststeht, so behält auch der Bogen  seine rage bei.

   Beim nächsten Hingang der  Walze von 11 nach 11' bewegt sich das  Band wiederum mit; der Bogen wird infolge  dessen bis über den Stapel 7 getragen und  wird beim nächsten Rückgang der Walze  von 11' nach 11 auf den Stapel 7 abgelegt,  da das Band unter ihm abrollt. Wenn nun  der Bogen auf den hintern Bogenstapel 8  abgelegt werden soll, so wird der Sperrhebel  15 in die in     Fig.    1 gestrichelt gezeichnete  Lage gebracht, so dass sich die Sperrscheibe  14 und die Welle 10 nach beiden Richtungen  frei drehen kann. Der Bogen wird zunächst  wie früher vom     Ausführzylinder    4 auf das  Band 5 abgelegt, während sich die Walze 11  aus der Stellung 11 in die Stellung 11' be  wegt.

   Da nun bei der Rückbewegung der  Walze von 11' nach 11 die Scheibe 14 und  die Welle 10 nicht gesperrt sind, so läuft  das Band 5 gleichfalls in der Richtung von  11' nach 11; die Walze 11 dreht sich daher  nicht um ihre Achse. Der Bogen wird daher    in der gleichen Richtung getragen und von  dem Band 5 an das Band 6 übergeben, das  ihn weiter mit Hilfe der Walzen 23 und 24  in gleicher Weise auf den Stapel 8 ablegt,  wie dies vorher in bezug auf das Band 5  und die Walzen 11 und 12 beschrieben wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Auslegen der Bogen an Druckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorder- und an der Rückseite der Maschine je ein Auslegestapeltisch ange ordnet und die Vorrichtung zum Ausführen der Bogen aus der Maschine mit einer Um steuervorrichtung versehen ist, die gestattet, sämtliche bedruckte Bogen während des Laufes der Maschine nach Belieben entweder dem einen oder dem andern der beiden Stapel tische zuzuleiten.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Bogen beim Ab legen zunächst von der Ausführtrommel auf das eine von zwei Ausführbändern abgelegt wird, das ihn entweder dem ihm zugeord neten Stapel zuführt oder, in entgegenge setzter Richtung laufend, dem andern Aus führband übergibt, das ihn an den andern Stapel ablegt.
CH134381D 1927-05-30 1928-04-27 Einrichtung zum Auslegen der Bogen an Druckmaschinen. CH134381A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE134381X 1927-05-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH134381A true CH134381A (de) 1929-07-31

Family

ID=5665468

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH134381D CH134381A (de) 1927-05-30 1928-04-27 Einrichtung zum Auslegen der Bogen an Druckmaschinen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH134381A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058525B (de) * 1955-01-31 1959-06-04 Wilhelm Ritzerfeld Bogenablegevorrichtung fuer Rotationsvervielfaeltiger

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058525B (de) * 1955-01-31 1959-06-04 Wilhelm Ritzerfeld Bogenablegevorrichtung fuer Rotationsvervielfaeltiger

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