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CH133250A - Verfahren zur Herstellung von Aluminium und Aluminiumlegierungen aus Tonerde. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Aluminium und Aluminiumlegierungen aus Tonerde.

Info

Publication number
CH133250A
CH133250A CH133250DA CH133250A CH 133250 A CH133250 A CH 133250A CH 133250D A CH133250D A CH 133250DA CH 133250 A CH133250 A CH 133250A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
alumina
aluminum
sep
clay
production
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Basel Elektrizitaetswerk L Und
Original Assignee
Lonza Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lonza Ag filed Critical Lonza Ag
Publication of CH133250A publication Critical patent/CH133250A/de

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  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung<B>voll</B>     Äll1111111111111    und     Allunliniumlegierungen    aus Tonerde.    Im     schweiz.    Patent     Nr.        180145    ist ein  Verfahren beschrieben worden, durch welches  die Zerkleinerung der im     Schmelzfluss        er-          zeuuten    Tonerde wesentlich erleichtert wird,  und wonach man die Tonerde aus dem flüssi  gen Zustande möglichst rasch abkühlt.

   Ein  gehende Versuche haben nunmehr ergeben,       dass    eine aus     feuerflüssigem    Zustande durch  rasches Abkühlen gewonnene Tonerde gegen  über der nicht schnell abgekühlten kristalli  sierten     Torierde    nicht nur leichter zerkleinert  werden kann, sondern auch     wesentlicheVor-          teile    bei der Verarbeitung auf Aluminium  durch     Schmelzfluss-Elektrolyse    bietet.  



  Es ist bekannt,     dass    kristallisierte     Ton-          ei-de,    wie sie zum Beispiel nach<B>D.</B> R. P.       135563    oder 143901 gewonnen wird, bei der  Verarbeitung auf elektrolytischem Wege so  grosse Schwierigkeiten bietet,     dass    dadurch  der Vorteil, welcher gegenüber der     ealeinier-          ten    Tonerde in der billigeren Herstellung und  geringeren     Verstäubung    liegt, wieder aufge-    hoben wird.

   Die kristallisierte Tonerde löst  sich im     Kryolithbade    nicht so rasch wie die       ealeinierte    Tonerde und fällt infolge ihrer  grösseren Dichte leicht durch das Bad, noch  bevor sie sich auflöst. Auf dem Boden des  Bades erhöht sie den Übergangswiderstand  von der Kathode zum Metall, bewirkt Tem  peraturerhöhung, die wieder zu     Karbidbildung     und weiterer Erhöhung des Übergangswider  standes führt.     (Arleichzeitig    verarmt das Bad  an Tonerde, wodurch der sehr störende     so-          genannte    Anodeneffekt auftritt. Es sind schon  verschiedene Vorschläge gemacht worden, die  genannten Schwierigkeiten zu beseitigen.

    Unter anderem wurde empfohlen, die kristalli  sierte Tonerde besonders fein zu mahlen, oder  sie mit     caleinierter    Tonerde zu mischen.  Beide Vorschläge führten zu keinem voll  kommen befriedigenden Resultat. Das über  mässig feine     Afahlen    von kristallisierter, be  sonders harter Tonerde ist sehr teuer und  führt bei hoher Feinheit zu starken Ver-           stäubungsverhisten.    Das Vermischen mit     cal-          einierter    Tonerde behebt die Schwierigkeiten  nur im Verhältnis der Mischung.

         Überrascheiiderweise    treten die     genannteia     )Schwierigkeiten der Verarbeitung von kri  stallisierter Tonerde nicht auf, wenn sie aus  dem     feuerflüssigen    Zustande durch rasches  Abkühlen gewonnen wird. So konnte nach  dem Verfahren des schweizerischen Patentes       Nr.    130145 gewonnene Tonerde selbst 'bei  
EMI0002.0008     
  
    <B>112 <SEP> 09 <SEP> <I>A/MW <SEP> 75 <SEP> ä077</I></B><I> <SEP> 72177AJ1A1 <SEP> <B>7010</B></I>       den, als eine nicht abgeschreckte kristalli  sierte Tonerde von 0,2 mm Körnung und  darunter.  



  Eine Erklärung für diese Tatsache ist  einerseits darin zu stieben,     dass    bekanntlich  bei<B>1100</B> bis 12000<B>0</B>     ein        Umwandlungspunkt     der Tonerde liegt und durch rasches<B>Ab-</B>  kühlen vielleicht die labile und anscheinend  leichter lösliche Form gewonnen -wird. Für  diese Auffassung spricht der Umstand,     dass     nicht nur bis     züm    feuerflüssigen Zustand  (zirka     2000'),    sondern auch nur bis zirka       130W1    erhitzte Tonerde nach dem raschen  Abschrecken die genannten Vorteile bietet.  Anderseits kann auch die besondere poröse  Struktur der abgeschreckten Tonerde für die  bessere Löslichkeit verantwortlich sein.

      Die abgeschreckte Tonerde bietet natürlich  nicht nur bei der Herstellung von reinem  Aluminium, sondern auch bei der elektroly  tischen Gewinnung von Aluminiumlegierungen  die genannten Vorteile.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Verfahren zur Herstellung von Aluminium und Aluminiumlegierungen durch Blektrolvse EMI0002.0018 <I>von <SEP> <B>TQI)VI-df <SEP> jaj//,re#</B></I> <tb> <B>j</B> <SEP> <I>1 <SEP> <B>9</B> <SEP> #jeii11etl,</I> man eine solche Tonerde verwendet, die aus hocherhitztem Zustande durch rasches<B>Ab-</B> kühlen gewonnen wurde. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine solche Ton erde verwendet, die nach dem Verfahren des schweiz. Patentes Nr. 130145 herge stellt wurde. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass bis auf<B>3</B> mm zerkleinerte Tonerde verwendet wird.
CH133250D 1926-09-18 1927-08-04 Verfahren zur Herstellung von Aluminium und Aluminiumlegierungen aus Tonerde. CH133250A (de)

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