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CH130088A - Verfahren zur Herstellung eines Schellackersatzproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Schellackersatzproduktes.

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Publication number
CH130088A
CH130088A CH130088DA CH130088A CH 130088 A CH130088 A CH 130088A CH 130088D A CH130088D A CH 130088DA CH 130088 A CH130088 A CH 130088A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
substitute product
manufacture
acid
shellac
solubility
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Scheiber Johannes Dr Prof
Noack Dr Walther
Original Assignee
Scheiber Johannes Dr Prof
Noack Dr Walther
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Scheiber Johannes Dr Prof, Noack Dr Walther filed Critical Scheiber Johannes Dr Prof
Publication of CH130088A publication Critical patent/CH130088A/de

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  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung eines     Schellackersatzprodnktes.       Im Hauptpatent ist ein -Verfahren be  schrieben, welches die Erzeugung eines     Schel-          lackersatzproduktes    vom chemischen Charak  ter des Naturharzes durch Kondensation von  oxydierten     Leinölfettsäuren    mit oxydiertem       Manilakopal    zu erreichen sucht.

   Es hat sich  ergeben, dass man den gleichen Effekt in  sogar noch vorteilhafterer Weise auch dann  erreichen kann, wenn man an Stelle der oxy  dierten     Leinölfettsäuren,    die in bekannter  Weise aus     Rizinolsäure    darstellbare     Tri-          oxystearinsäure,    das heisst     Octadecantriol-9,     10,     12-säure-1    und an Stelle des oxydierten       Manilakopals    oxydiertes Kolophonium benutzt.

    Das unter Verwendung dieser Komponenten  erhältliche Harz besitzt gleichfalls chemische  Analogie zum     Naturschellak,    dem es vor  allem auch äusserlich, im Schmelzpunkt und  bezüglich der Löslichkeitsverhältnisse, beson  ders auch hinsichtlich der Löslichkeit in  wässerigem Borax, durchaus gleicht.  



  Die Durchführung des Prozesses erfolgt  in der Weise, dass man 100 Teile Kolopho-         nium    in verdünnter alkalischer Lösung kalt  mit einer verdünnten wässerigen Auflösung  von     Permanganat    oxydiert, vom ausgeschie  denen Braunstein     abfiltriert    und dann das  Filtrat mit einer alkalischen Auflösung von  60 Teilen     Trioxystearinsäure    (aus     Rizinol-          säure)    vermischt. Hierauf wird mit Säure  gefällt und das abgeschiedene Produkt ge  waschen und entwässert. Die weitere Be  handlung erfolgt durch allmähliches Erhitzen  bis gegen 180  C. Auf dieser Temperatur  wird solange gehalten, bis das gebildete  Harzprodukt einen Schmelzpunkt von 90  C  überschritten hat.  



  Das neue Harz ist von heller Farbe, ge  ruchlos und lichtbeständig. Es- löst sich in  Spiritus, wässerigen Alkalien, auch in     Car-          bonaten,    Ammoniak und Borax. In Benzol,  Benzin und fettem 01 ist es nicht löslich.  



  Die Verwendung kann für alle Zwecke  erfolgen, wo natürlicher Schellack üblich ist.  Vor allem bietet die     Boraxlöslichkeit    zahl  reiche Anwendungsmöglichkeiten.

Claims (1)

  1. PATP,NTANSP1tÜC11 Verfahren zur Herstellung eines Sohel- lackersatzproduktes vom .chemischen Charak ter des Naturharzes, dadurch gekennzeichnet, dass Octadecantriol-9, 10-, 12-säure-1 mit oxy diertem Kolophonium durch Erhitzen solange kondensiert wird, bis sich ein Produkt ge bildet hat, welches hinsichtlich seiner äussern $eschaffenheit, Schmelzpunkt und Löslich- keitsverbältnisse, besonders auch hinsichtlich der Löslichkeit in Borax, als durchaus achel- lackähnlich anzusprechen ist.
CH130088D 1925-05-29 1926-05-28 Verfahren zur Herstellung eines Schellackersatzproduktes. CH130088A (de)

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DE130088X 1925-05-29
CH123163T 1926-05-28

Publications (1)

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CH130088A true CH130088A (de) 1928-11-15

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CH130088D CH130088A (de) 1925-05-29 1926-05-28 Verfahren zur Herstellung eines Schellackersatzproduktes.

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