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AT83296B - Piston valve control. - Google Patents

Piston valve control.

Info

Publication number
AT83296B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
slide
piston valve
valve control
edge
outlet
Prior art date
Application number
Other languages
German (de)
Original Assignee
Wolf Ag R
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wolf Ag R filed Critical Wolf Ag R
Application granted granted Critical
Publication of AT83296B publication Critical patent/AT83296B/en

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  • Lift Valve (AREA)

Description

  

   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kolbenschiebersteuerung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Kolbenschiebersteuerung, bei der für jede Zylinderseite mehrere voneinander   unabhängige,   hintereinander gelegene und durch dieselbe Schieberstange angetriebene Schieberteile von gleichem Durchmesser benutzt werden. 



   . Die vorliegende Steuerung ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Kante eines nicht verschiebbaren Schieberteiles Voreinströmung und Füllung unveränderlich steuert und dass durch selbsttätige oder von Hand während des Betriebes erfolgende axiale Verstellung nur eines Schieberteiles die Steuerkanten derart verstellt werden, dass die Zeitpunkte der Eröffnung und des Schlusses des Auslasskanals gemeinsam geändert werden. Die Steuerung kann auch so eingerichtet werden, dass die beiden Kanten des während des Betriebes von aussen verstellbaren Schieberteiles nicht nur den Auslass und somit Kompressionsbeginn und-ende sondern auch einen Hilfseinlass veränderbar steuern. 



   Zweck der Steuerung ist, die Maschine so einzurichten, dass dieselbe abwechselnd mit Kondensation und mit Auspuff, also mit veränderlichem Gegendruck, betrieben werden und den jeweiligen Betriebsverhältnissen unter Vermeidung besonderer Auspuff-und Kondensationsschieber oder zusätzlicher schädlicher Räume angepasst werden kann. 



   Unter Umständen ist es erwünscht, an einem Tage mehrmals zwischen Auspuff-und Kondensationsbetrieb zu wechseln. Der Wechsel kann aber natürlich auch mit grossen Zwischenräumen geschehen. So kann z. B. eine Einzylindermaschine im Sommer mit Kondensation und im Winter mit Auspuff arbeiten. 



   Die Fig. i bis 4 zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.. 



   In Fig. i ist die Ausführung, wie sie bei einer Einzylindermaschine zur Verwendung kommen kann, gezeigt, wogegen die Fig. 2, 3 und 4 die Ausführung veranschaulichen, wie sie für den Niederdruckzylinder von Verbundmaschinen geeignet ist. 



   In Fig. i und 2 sind   S'und S2   Kolbenschieber für dieselbe Zylinderseite, die auf einer gemeinsamen Schieberstange sitzen. Der Schieber S2 ist fest auf der durch ein Exzenter angetriebenen Schieberstange befestigt. Der Schieber   S'kann   durch Drehen an einem Handrad o. dgl. dem Schieber S2 genähert oder von ihm entfernt werden. 



   Ausführungsformen für die Verstellung des Schiebers Sl sind in Fig. 3 und 4 veranschaulicht. 



  In Fig. 3 ist mit der Schieberstange Stl, die vom Exzenter angetrieben wird, eine Schieberstange   St2   durch ein Querhaupt T verbunden. Auf der Stange St2 werden durch Rechts-und Linksgewinde die beiden Schieber   S'foui   die beiden Zylinderseiten festgehalten. Bei einer Drehung des Handrades H und der Stange   St2   wird die Entfernung der beiden Schieber S, und ihr Abstand von den Schiebern S2 verändert. 



   In Fig. 4 greift die Spindel   Sil   axial und die Schieberstange   St1   darunterliegend an. 



   Der Einfluss der Verstellung der Schieber Sl auf die Dampfverteilung ist aus Fig. 1, 2 und 3 
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 auch für einen zweiten Einlass dar. In Fig. i steuert somit Kante 1 den Einlass, Kante 4 den Auslass, während die Kanten 2 und 3 nicht öffnen. In Fig. 2 steuern Kante 1 und 3 den Einlass, Kante 4 den Auslass. Die Auslassüberdeckung ist gleich Null angenommen. Unter Zugrunde- 
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 schiebung des Schiebers S1 zu S2 um den Betrag a (Fig. 5) kann die Kompression von 21 v. H. bis auf 5 v. H. verringert werden. 



   Hiedurch kann bei   Auspuffbetrieb,   also bei höherem Gegendruck, nicht nur die Kompression verkleinert. sondern auch der Eröffnungsspalt e2 für den Auslass wesentlich   vergrössert   werden. Durch die Verkleinerung der Kompression wird späterer Kompressionsbeginn erzielt, durch die Vergrösserung des Eröffnungsspaltes e2 grösserer   Auslassquerschnitt   und damit ein niedriger Verlauf der Dampfausschublinie ohne Druckanstieg. Durch beide   Massnahmen   wird somit eine niedrige Kompressionsendspannung erzielt. Die Verstellung des Schiebers   51   zu S2 kann nach beiden Seiten in weiten Grenzen erfolgen, so dass die bei jedem Gegendruck günstigste Dampfverteilung in einfacher Weise erzielt werden kann. 



   In Fig. 2 wird bei einer Verstellung der steuernden Kanten   4   nach links die Einlasseröffnung durch die steuernde Kante 3 zu einem späteren Zeitpunkte beginnen als die   Eröffnung durch   die Kante   1.   Für Voreinströmung und Füllung ist die steuernde Kante 1 massgebend, während die Eröffnung durch die steuernde Kante 3 in diesem Falle als eine Hilseröffnung zur Verminderung des Druckverlustes zwischen Hoch-und Niederdruckzylinder anzusehen ist. 



   Fig. 3 zeigt im besonderen die Ausbildung des Schiebers S2 als Muschelschieber.   Kl-bedeutet   den Dampfaustrittskanal aus dem Hochdruckzylinder, K2 den Eintrittskanal zum Niederdruckzylinder. Der der doppelten Eröffnung entsprechende zweifache Dampfweg ist gestrichelt eingezeichnet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
I. Kolbenschiebersteuerung, bei der für jede Zylinderseite mehrere voneinander unabhängige, hintereinander gelegene und durch dieselbe Schieberstange angetriebene Schieberteile von gleichem Durchmesser benutzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kante   (1)   eines nicht verschiebbaren Schieberteiles   )   Voreinströmung und Füllung unveränderlich steuert und dass durch selbsttätige oder von Hand während des Betriebes erfolgende axiale Verstellung nur eines Schieberteiles   fez   die Steuerkanten   (3   und 4) derart verstellt werden, dass die Zeitpunkte der Eröffnung und des Schlusses des   Auslasskanals   gemeinsam geändert werden.



   <Desc / Clms Page number 1>
 



  Piston valve control.



   The invention relates to a piston valve control in which a plurality of mutually independent, one behind the other and driven by the same valve rod slide parts of the same diameter are used for each cylinder side.



   . The present control is characterized in that one edge of a non-displaceable slide part controls the pre-inflow and filling invariably and that by automatic or manual axial adjustment of only one slide part during operation, the control edges are adjusted in such a way that the times of opening and closing of the Outlet duct can be changed together. The control can also be set up in such a way that the two edges of the slide part, which can be adjusted from the outside during operation, not only control the outlet and thus the start and end of compression but also an auxiliary inlet in a changeable manner.



   The purpose of the control is to set up the machine in such a way that it can be operated alternately with condensation and with exhaust, i.e. with variable back pressure, and that it can be adapted to the respective operating conditions while avoiding special exhaust and condensation slides or additional harmful spaces.



   It may be desirable to switch between exhaust and condensation modes several times in one day. The change can of course also take place with large gaps. So z. B. work a single cylinder machine with condensation in summer and exhaust in winter.



   FIGS. I to 4 show different exemplary embodiments of the subject matter of the invention.



   In Fig. I the embodiment is shown as it can be used in a single-cylinder machine, whereas FIGS. 2, 3 and 4 illustrate the embodiment as it is suitable for the low-pressure cylinder of compound machines.



   In FIGS. I and 2, S ′ and S2 are piston slides for the same cylinder side, which are seated on a common slide rod. The slide S2 is firmly attached to the slide rod driven by an eccentric. The slide S ′ can be moved closer to or removed from the slide S2 by turning a handwheel or the like.



   Embodiments for the adjustment of the slide S1 are illustrated in FIGS. 3 and 4.



  In FIG. 3, a slide rod St2 is connected by a crosshead T to the slide rod Stl, which is driven by the eccentric. The two slides S'foui, the two cylinder sides, are held on the rod St2 by right-hand and left-hand threads. When the handwheel H and the rod St2 are rotated, the distance between the two slides S and their distance from the slides S2 is changed.



   In Fig. 4, the spindle Sil engages axially and the slide rod St1 below it.



   The influence of the adjustment of the slide S1 on the steam distribution is shown in FIGS. 1, 2 and 3
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 also for a second inlet. In FIG. i, edge 1 controls the inlet, edge 4 the outlet, while edges 2 and 3 do not open. In Fig. 2, edge 1 and 3 control the inlet, edge 4 the outlet. The outlet coverage is assumed to be zero. Under-
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 Shifting the slide S1 to S2 by the amount a (Fig. 5) can reduce the compression of 21 v. H. up to 5% H. be reduced.



   As a result, not only the compression can be reduced during exhaust operation, i.e. at higher back pressure. but also the opening gap e2 for the outlet can be significantly enlarged. By reducing the compression, a later start of compression is achieved; by enlarging the opening gap e2, a larger outlet cross-section and thus a lower course of the steam discharge line without an increase in pressure. Both measures thus achieve a low final compression stress. The adjustment of the slide 51 to S2 can take place within wide limits on both sides, so that the most favorable steam distribution can be achieved in a simple manner for any counter pressure.



   In Fig. 2, when the controlling edges 4 are moved to the left, the inlet opening through the controlling edge 3 begins at a later point in time than the opening through the edge 1. The controlling edge 1 is decisive for pre-inflow and filling, while the opening through the In this case, the controlling edge 3 is to be regarded as an auxiliary opening for reducing the pressure loss between the high and low pressure cylinders.



   Fig. 3 shows in particular the design of the slide S2 as a shell slide. Kl- means the steam outlet channel from the high pressure cylinder, K2 the entry channel to the low pressure cylinder. The double vapor path corresponding to the double opening is shown in dashed lines.



   PATENT CLAIMS:
I. Piston valve control, in which several independent, one behind the other and driven by the same valve rod slide parts of the same diameter are used for each cylinder side, characterized in that an edge (1) of a non-displaceable slide part) controls pre-inflow and filling invariably and that by automatic or manual axial adjustment of only one slide part during operation fez the control edges (3 and 4) are adjusted in such a way that the times of opening and closing of the outlet channel are changed together.

 

Claims (1)

2. Kolbenschiebersteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kanten (3 und) des während des Betriebes von aussen verstellbaren Schieberteiles (sol) nicht nur den Auslass und damit Kompressionsbeginn und-ende sondern auch einen Hilfseinlass ver- änderbar steuern. 2. Piston slide control according to claim i, characterized in that the two edges (3 and) of the slide part (sol) which can be adjusted from the outside during operation not only control the outlet and thus the start and end of compression but also an auxiliary inlet.
AT83296D 1918-12-27 1918-12-27 Piston valve control. AT83296B (en)

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AT83296T 1918-12-27

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