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Windschneider für Fahrzeuge, wie Fahrräder u. dgl., mit dynamischer Aufrechterhaltung des
Gleichgewichtes.
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ringern. Die allgemeine Idee, die Bewegung des Fahrzeuges zu erleichtern, indem man die entsprechenden Konstruktionsflächen der Maschine so gestaltet oder diese Flächen und die
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einem keilförmigen Windschirm am vorderen Ende zu versehen.
Das System, welches den Gegenstand der Erfindung bildet. kennzeichnet sich dadurch, dass der theoretische Eindringskörper. welcher die Oberfläche der möglichst widerstandslosen Eindringung in die Luft und Bewegung durch die Luft bestimmt, auf den vorderen und hinteren Teil des Fahrzeuges verteilt werden kann, indem man zwischen diesen beiden Teilen eine Lücke lässt. welche für den Zugang der Maschine nötig ist und deren Vorhandensein nur bei den Maschinen mit dynamische Gleichgewicht unumgängliches Erfordernis ist, da diese Maschinen in der Ruhe keine Stabilität besitzen und somit beim Anfahren rasch in Schwung gebracht werden müssen, während beim Anhalten der Fahrer rasch die Füsse auf den Boden bringen muss.
Diese Lücke ist so klein wie möglich gehalten, so dass die Luftleitkörper am vorderen und hinteren Ende des Fahrzeuges trotz dieser Lücke sich in
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dringungsteil des Luftleitkörpers mit dem rückwärtigen oder Wiedergewinnungsteil verbinden und so in vollkommener Weise die von abgelenkten Luftstrahlen nach dem Wiedergewinnungskegel leiten. Der rückwärtige Wiedergewinnungskegel besitzt auch einen Hilfseindringungskegel, welcher dazu bestimmt ist, die zufällig auftretenden abirrenden Luftstrahlen auf den Wiedergewinnungskegel abzulenken. Der vordere und hintere Teil des Luftleitkörpers sind mit dem Rahmen der Maschine in beliebiger Weise verbunden und dieser gesamte Luftleitkörper verhält sich bei der Bewegung in der Luft wie ein vollständig einheitlicher Körper.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht. Fig. i zeigt einen Längsschnitt einer Ausführungsform mit Klapptüren und einen Hilfseindtingungskegel.
Diese Ausführungsform umhüllt sozusagen vollständig die Maschine und den Fahrer ; Fig. 2 ist ein Grundriss und Fig. 3 ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. i ; Fig. 4 zeigt in Seitenansicht eine Ausführungsfoirn, bei welcher das Lenkrad der Maschine von dem vorderen Teil des Luftleitkörpers nicht vollständig umhüllt wird. Die Fig. 5 und 6 zeigen
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einen Längsschnitt und einen Grundriss einer Ausführunform, bei wacher der hintere Teil des Luftleitkörpers umfangreicher ausgebildet ist als der vordere Teil.
Bei allen Ausführungsformen ist der Fahrzeugrahmen des beispielsweise veranschau- lichten Zweirades mit 1 bezeichnet. Der Luftleitkörper der Ausführungsform nach Fig. i bis 3 umfasst einen vorderen Eindringungsteil oder eigentlichen Windschneider. 2 und einen rückwärtigen Wiedergewinnungsteil 3. Zwischen diesen beiden Teilen befindet sich eine den Zugang zur Maschine ermöglichende Lücke. An den vorderen Teil. ? sind die beliebig
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lenkt, welche nach rückwärts umschlagen und sich. wenn die Maschine im Lauf ist, gegen den rückwärtigen Teil 3 legen. Die durch den Eindringsteil. ? abgelenkten Luftstrahlen werden auf diese Weise vollkommen geführt und der Fahrer ist gegen seitliche Windstösse geschützt.
Obwohl, wie dargestellt, die Verschlussstücke unter dem Einfluss der Fortbewegung von selbst schliessen, können diese Verschlussstücke J, J'auch so eingerichtet sein. dass sie sich selbsttätig schliessen, sobald der Fahrer auf der Maschine Platz genommen hat, oder sie können auch vom Fahrer nach Belieben geschlossen werden. In jedem Falle ist die Beschaffenheit dieser Verschlussstücke dieselbe wie diejenige der Teile und 3 und ihre Anlenkung an den Teil 2 kann in beliebiger Art bewirkt werden. Der hintere Teil 3 der Vorrichtung nimmt an seinem vorderen Ende die Form eines Eindringungskegels 6 an. in welchen durch geeignete Öffnungen das Antriebsrad und der Sitz der Maschine eintreten sowie im Bedarfsfalle auch ein Teil des Körpers des Fahrers.
Dieser Hilfseindringungskegel 6 ist dazu bestimmt, die Luftstrahlen, welche in das Innere der Vorrichtung einzudringen streben, abzulenken und sie auf den rückwärtigen Wiedergewinnungskegel zu richten. Die mit durchsichtiger Verkleidung versehenen Luken 7 im Vorderteil und an den Seiten der Vorrichtung ermöglichen es dem vollständig eingeschlossenen Fahrer, zu sehen und sich zu orientieren.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 schliesst der Vorderteil 2 des Windschneiders das Lenkrad der Maschine nicht vollständig ein, vielmehr tritt dieses Rad durch eine hiefür vorgesehene Öffnung hindurch und ragt nach aussen vor. Diese Öffnung ist derart eingerichtet, dass das Lenkrad frei ausschwingen kann. Ein an den Schwenkbewegungen des Rades teilnehmender Verschluss schliesst die Durchtrittsöffnung ab. Andrerseits besitzt der
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es dem Fahrer gestattet, sich nach Wunsch aufrurichten. Damit der Fahrer aber nicht durch die von dem Teil 2 der Vorrichtung abgelenkten Luftstrahlen behindert wird, ist ein Vorsprung 8, der einen Windableiter bildet, am hinteren Rande des Teiles 2 angebracht.
Bei der Vorrichtung nach Fig. 5 und 6 ist der rückwärtige Teil der Vorrichtung umfangreicher ausgebildet als der Vorderteil. In diesem Falle besitzt der verkleinerte Teil 2a eine konkave Oberfläche von parobolischer Form und grösserer oder geringerer Ausdehnung und grösserer oder geringerer Krümmung. Dieser Teil ist wiederum mit dem Maschinen rahmen in beliebiger Weise verbunden. Die konkave Krümmung des Vorderteiles 2a gewährleistet einen tunlichst geringen Widerstand beim Eindringen in die Luft und bei der Bewegung durch die Luft. Der ausgeweiterte rückwärtige Rand < Sa des Teiles 2a bildet einen Windschirm und schafft eine windstille Zone für den Fahrer, der sich zwischen
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befindet.
Der durch den verjüngten Vorderteil 2a des Windschneiders gebildete Luftschleier schliesst die Vorrichtung vollständig ein und trifft hinter dem Fahrer, selbst wenn keine Verschlussstücke 5, 5'angeordnet sind, auf den auf Kraftwiedergewinnung berechneten rückwärtigen Teil 3, der mit dem Hilfseindringungskegel 6 versehen ist.
Alle die beschriebenen Ausführungsformen sind nur schematiseh dargestellt, sowohl was die Ausführung der Flächen als auch die Befestigungsmittel usw. betrifft. Die Teile 2 und 3 sowohl wie die Verschlussstücke 5, 5', falls solche vorhanden sind, können in beliebigem giess-, press-oder stampfbaren Material ausgeführt und mit beliebigen Rippen oder Verstärkungseinlagen versehen sowie auch mit einer beliebigen Deck- oder Dichtungsschichte versehen sein. Im Bedarfsfalle kann die Einrichtung auch so getroffen sein, dass die verschiedenen Teile des Windschneiders sich zusammenfalten, zusammenrollen oder zusammenpacken lassen, so dass sie einen sehr geringen Raum einnehmen und einen Teil des Fahrergepäckes bilden können.
Schliesslich sind die Mittel zur Anbringung des Windschneiders am Rahmen des Fahrzeuges, gleichviel welcher Art sie sind, stets so beschaffen, dass sie ein rasches Anbringen und Abnehmen des Windschneiders durch den Fahrer selbst zur beliebigen Zeit gestatten.
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