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AT6816U9 - Tragwerk mit tragbalken - Google Patents

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AT6816U9
AT6816U9 AT0084402U AT8442002U AT6816U9 AT 6816 U9 AT6816 U9 AT 6816U9 AT 0084402 U AT0084402 U AT 0084402U AT 8442002 U AT8442002 U AT 8442002U AT 6816 U9 AT6816 U9 AT 6816U9
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Abstract

Tragwerk mit Tragbalken (4a, 4b) für mindestens eine bei einem Bauwerk vorgesehene Platte (3), insbesondere für eine Mehrzahl von Platten (3), welche aneinander anschließend miteinander eine Fläche (2) bilden, wie die Verkehrsfläche eines Bahnsteiges oder einer an einem Gleis angeordneten Rampe. Die Platten (3) sind von Paaren von miteinander in Verbindung stehenden Tragbalken (4a, 4b) getragen, wobei die beiden Tragbalken (4a, 4b) jedes Paares sich an ihren einander zugewandten Enden (6a, 6b) gegenseitig abstützen. Die einander abgewandten Enden (5) der Tragbalken jedes Paares sind auf Fundamenten (7) oder Stützen (7b) gelagert und es überbrücken die Tragbalkenpaare den Abstand von Fundament zu Fundament bzw. von Stütze zu Stütze freitragend. Vorzugsweise ist die Verbindung der Tragbalken (4a, 4b) steckbar und ermöglicht ein gegenseitiges Schwenken der Tragbalken. Die Tragbalken weisen vorzugsweise einen trogförmigen Querschnitt auf.

Description

AT 006 816 U9
Die Erfindung bezieht sich auf ein Tragwerk mit Tragbalken für mindestens eine bei einem Bauwerk vorgesehene Platte, insbesondere für eine Mehrzahl von Platten, welche aneinander anschließend miteinander eine Fläche bilden, wie die Verkehrsfläche eines Bahnsteiges oder einer an einem Gleis angeordneten Rampe.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung ein Tragwerk vorgenannter Art zu schaffen, bei dem die Fundamente oder Stützen, auf die sich ein solches Tragwerk abstützt, in verhältnismäßig großen Abständen voneinander angeordnet sein können, wodurch der Aufwand für Fundamente oder Stützen gering gehalten werden kann und außerdem zwischen den Fundamenten oder Stützen entsprechend Platz für Einbauten und dergl. zur Verfügung steht, wobei auch die von Fundament zu Fundament bzw. von Stütze zu Stütze reichenden Komponenten des Tragwerkes, welche die Platte oder eine Mehrzahl von Platten tragen, einfach transportierbar und handhabbar sein sollen; es sollen diese tragenden Komponenten auf einfache Weise mit einfachen, kleinen Hebezeugen verhältnismäßig rasch eingebaut werden können, wobei es auch erstrebenswert wäre, im Fall einer Herstellung eines Bahnsteiges oder einer an einem Gleis angeordneten Rampe die erforderlichen Arbeiten von am Gleis befindlichen Fahrzeugen aus vornehmen zu können und dabei mit verhältnismäßig kurzen Pausen im normalen Zugverkehr das Auslangen zu finden.
Das erfindungsgemäße Tragwerk eingangs genannter Art ist dadurch gekennzeichnet, dass die Tragbalken zu Tragbalkenpaaren vereinigt sind, welche je aus zwei in Balkenlängsrichtung aufeinander folgenden, an ihren einander zugewandten Enden gegenseitig aufeinander abgestützten Tragbalken bestehen, welche Tragbalkenpaare mit den einander abgewandten Enden der Tragbalken auf Fundamenten oder anderen Stützen gelagert sind und den Abstand von Fundament zu Fundament bzw. von Stütze zu Stütze freitragend überbrücken. Durch diese Ausbildung des Tragwerkes-kann der vorstehend angeführten Zielsetzung gut entsprochen werden. Die bei der Errichtung des Tragwerkes eingesetzten Tragbalken, welche zu Tragbalkenpaaren vereint werden, sind einzeln leicht handhabbar und einfach transportierbar und vermögen in dem zu Tragbalkenpaaren vereinten Zustand relativ große Abstände zwischen Fundamenten oder Stützen zu überbrücken; durch die verhältnismäßig geringe Länge der einzelnen Tragbalken kann bei einer Herstellung derselben aus Beton oder einem betonähnlichen Verbundwerkstoff 2 AT 006 816 U9 mit einfachen Bewehrungen, welche auch im Zuge des Herstellungsvorganges derartiger Tragbalken einfach positioniert werden können, das Auslangen gefunden werden. Die Tragbalken können auch aus anderen Werkstoffen, wie z.B. Holz, Metall, insbesondere Stahl, oder Kunststoff, bestehen. Die Fundamente, auf denen die Tragbalkenpaare gelagert sind, können eigene, auf dem Boden errichtete Körper oder auch Teile, insbesondere Wände eines Bauwerkes sein. Stützen, auf denen die Tragbalkenpaare aufruhen, können auf dem Boden oder auf Fundamenten oder auf Teilen eines Bauwerkes stehen. Eine von Tragbalkenpaaren eines erfindungsgemäß ausgebildeten Tragwerkes getragene Platte, oder eine Mehrzahl von Platten, welche aneinander anschließend angeordnet sind und von Tragbalkenpaaren eines erfindungsgemäß ausgebildeten Tragwerkes getragen sind, können außer den obgenannten Verkehrsflächen an Bahnsteigen und an gleisnahen Rampen auch andere befahrbare oder begehbare Verkehrsflächen oder andere Teile von Bauwerken, wie z.B. Böden, Decken oder Dächer, bilden.
Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Tragwerkes, welche insbesondere hinsichtlich der Montage der Tragbalkenpaare Vorteile bildet, ist dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Tragbalken der einzelnen Tragbalkenpaare an ihren einander zugewandten Enden zusammensteckbar und zueinander schwenkbar verbunden sind, wobei diese Verbindung in der Einbaulage des jeweiligen Tragbalkenpaares von einer dachartig aufgefalteten Stellung ausgehend in einer, vorzugsweise annähernd lotrechten, Ebene bis in eine Endstellung klappbar ist, in der die beiden Tragbalken in Balkenlängsrichtung verlaufen.
Hinsichtlich des Zusammenfügens der Tragbalken zu den Tragbalkenpaaren ist eine Ausbildung besonders vorteilhaft, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass die beiden Tragbalken der einzelnen Tragbalkenpaare an ihren einander zugewandten Enden je sowohl mindestens eine Stützfläche als auch mindestens eine Tragfläche aufweisen, wobei die Stützfläche(n) des ersten Tragbalkens jedes Tragbalkenpaares auf der bzw. den Tragfläche(n) des zweiten Tragbalkens jedes Tragbalkenpaares aufruhen und die Stützfläche(n) des zweiten Tragbalkens jedes Tragbalkenpaares auf der bzw. den Tragfläche(n) des ersten Tragbalkens jedes Tragbalkenpaares aufruhen. Es bedarf bei dieser Ausbildung für den Zusammenhalt der Tragbalken der einzelnen Tragbalkenpaare miteinander keiner äußeren Kräfte, so dass die Fundamente oder 3 AT 006 816 U9
Stützen von der Art der Zusammenfügung der Tragbalken zu den Tragbalkenpaaren her gesehen keine Schubbelastungen aufnehmen müssen und es bedarf auch keiner kraftübertragenden Verbindungselemente an der Stelle der Zusammenfügung der Tragbalken zu den Tragbalkenpaaren. Es ist dabei für den Zusammenfügungsvorgang geometrisch günstig, wenn man vorsieht, dass die Tragbalken der Tragbalkenpaare an ihren einander zugewandten Stirnseiten von ihrer Unterseite ausgehend nach oben zu abgerundet geformt sind, wobei der Krümmungsradius gleich groß wie oder kleiner als der Abstand zwischen der betreffenden Stirnseite und dem von dieser Stirnseite abgewandten Ende des betreffenden Tragbalkens ist.
Es sind häufig im Bereich eines Tragwerkes hier in Rede stehender Art Leitungsführungen und Einbauten verschiedenster Art vorzusehen, welche meist mit der Zweckbestimmung der mindestens einen Platte, die dieses Tragwerk trägt, in Beziehung stehen. Es ist für das Anordnen derartiger Leitungsführungen und Einbauten von Vorteil, wenn man vorsieht, dass die Tragbalken einen trogförmigen Querschnitt aufweisen, wobei die einander abstützenden Stützflächen und Tragflächen der Tragbalken des jeweiligen Tragbalkenpaares an den im Wesentlichen lotrechten Seitenwänden der Trogform von den Stirnseiten der Tragbalken ausgehend vorgesehen sind. Hierbei kann eine gute Verbindungsstabilität beim Zusammenfügen der Tragbalken zu den Tragbalkenpaaren erzielt werden, wenn man vorsieht, dass an jeder Seitenwand mindestens eine Tragfläche und mindestens eine Stützfläche vorgesehen sind.
Sowohl bei Tragbalken mit einem trogförmigen Querschnitt als auch bei Tragbalken mit anderen Querschnittsformen, wie z.B. rechteckförmigem Querschnitt, kann man über die ganze Länge einen gleichen Querschnitt vorsehen. Man kann aber auch an den Enden der Tragbalken, und zwar insbesondere an den einander zugewandten Enden der Tragbalken von Tragbalkenpaaren, Verbreiterungen vorsehen, wodurch es möglich wird, die spezifische Flächenbelastung an den aufeinander abgestützten Flächen und auch die sich aus den Belastungen ergebenden Spannungen im Material an den Enden der Tragbalken zu vermindern.
Zur Bildung von Tragwerken für eine Mehrzahl von aneinandergereiht angeordneten Platten, welche z.B. miteinander eine langgestreckte Verkehrsfläche bilden, wie eine solche bei Bahnsteigen und bei an einem Gleis angeordneten Verladerampen vorliegt, ist eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen 4 AT 006 816 U9
Tragwerkes vorteilhaft, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass die Tragbalkenpaare in Längsrichtung der Aneinanderreihung einer Mehrzahl von Platten, die miteinander eine Fläche bilden, verlaufend angeordnet sind.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ist dadurch gekennzeichnet, dass die Tragbalkenpaare eine Mehrzahl von Platten in Form von Plattenpaaren tragen, und die Platten jedes Plattenpaares an ihren einander zugekehrten Rändern gegenseitig aufeinander abgestützt sind und hierbei bei jeder Platte längs des der anderen Platte zugekehrten Randes mäanderartig abwechselnd aufeinander folgend Tragflächen und Stützflächen vorgesehen sind, wobei die Tragflächen durch von der Plattenoberseite ausgehende und bis zum der anderen Platte zugekehrten Rand reichende Einsenkungen gebildet sind und unter den Stützflächen von der Plattenunterseite ausgehende, nach oben gerichtete Einsenkungen gebildet sind, welche komplementär zu den Einsenkungen der Tragflächen geformt sind, und die Stützflächen der einen Platte auf den Tragflächen der anderen Platte sowie die Stützflächen der anderen Platte auf den Tragflächen der einen Platte aufliegen. Diese Weiterbildung lässt die, bei den Tragbalken durch die Paarbildung erzielten Vorteile mit kleineren leicht handhabbaren Einheiten stabile, größere Abstände frei überbrückende Körper zusammenfügen zu können, auch bei den von den Tragbalkenpaaren getragenen Platten erreichen.
Bilden mit einem erfindungsgemäß ausgebildeten Tragwerk gestützte Platten eine an einem Gleis angeordnete Verkehrsfläche eines Bahnsteiges oder einer an einem Gleis angeordneten Rampe, kann das Tragwerk vorteilhaft dahingehend weitergebildet werden, dass es auch Eindeckelemente trägt, die zur Außenseite jener Schiene des Gleises reichen, die der Verkehrsfläche benachbart ist. Hierfür ist eine Ausführungsform des Tragwerkes vorteilhaft, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass an Tragbalken der Tragbalkenpaare des Tragwerkes quer zur Längsrichtung dieser Tragbalkenpaare unter dem Niveau einer eine Verkehrstläche eines Bahnsteiges oder einer an einem Gleis angeordneten Rampe bildenden Platten verlaufende Kragbalken angeordnet sind, welche ihrerseits Eindeckelemente tragen, die auf dem Schienenniveau des vor der Verkehrstläche befindlichen in Längsrichtung der Verkehrsfläche verlaufenden Gleises an die der Verkehrsfläche benachbart liegende Schiene dieses Gleises reichend angeordnet 5 AT 006 816 U9 sind. Dabei können die Kragbalken an Tragbalkenpaaren angeordnet sein, welche auch die die Verkehrsfläche bildenden Platten tragen oder an eigenen Tragbalkenpaaren.
Die Erfindung wird nun anhand von Beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung weiter erläutert. In der schematisch ausgeführten Zeichnung zeigt: Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in einer Seitenansicht und Fig. 2 dieses Ausführungsbeispiel im Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1; es zeigen die Fig. 3a und 3b Ausbildungen, der in den Tragbalkenpaaren einander zugewandten Enden der beiden Tragbalken, welche Enden sich in dem in Fig. 1 mit einem strichlier-ten Kreis bezeichneten Bereich befinden, in perspektivischer Darstellung; Fig. 4 zeigt in Seitenansicht das Auffalten der beiden ein Tragbalkenpaar bildenden Tragbalken dieses erfindungsgemäßen Tragwerkes bei Montage und Demontage des Tragbalkenpaares in Seitenansicht. Fig. 5 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel in einer zu Fig. 2 analogen Schnittdarstellung und es zeigen die Fig. 6a und 6b Ausbildungen der einander zugewandten Enden der Tragbalken, welche miteinander ein Tragbalkenpaar für das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 bilden, in perspektivischer Darstellung und es zeigen die Fig. 7a und 7b, gleichfalls in perspektivischer Darstellung, einen sich beim Auffalten der in den Fig. 6a und 6b dargestellten Tragbalken ergebenden Zustand; Fig. 8 zeigt eine weitere Ausbildung der einander zugewandten Enden der beiden zu einem Tragbalkenpaar zusammengefügten Tragbalken in Seitenansicht. Fig. 9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in einer zur Fig. 2 ähnlichen Schnittdarstellung; Fig. 10 dieses Ausführungsbeispiel in einem Schnitt gemäß der Linie X-X in Fig. 9.
Fig. 11 zeigt eine Variante des Ausführungsbeispiels nach Fig. 5 in einem analog Fig. 5 geführten Schnitt und Fig. 12 ein Plattenpaar der bei der Ausführungsform nach Fig. 11 vorgesehenen Platten im aufgefalteten Zustand.
Bei dem in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes liegt eine Fläche 2 vor, welche aus aneinander gereihten Platten 3 gebildet ist. Es handelt sich insbesondere um die Verkehrsfläche eines Bahnsteiges 1 oder einer neben einem Bahngleis angeordneten Rampe. Die die Fläche 2 bildenden Platten 3 sind von Tragbalkenpaaren getragen, die ihrerseits in Längsrichtung der Aneinanderreihung der Platten 3 6 AT 006 816 U9 verlaufen. Diese Tragbalkenpaare sind je aus zwei in ihrer Längsrichtung 8 aufeinander folgenden Tragbalken 4a, 4b gebildet, die an ihren einander zugewandten Enden 6a, 6b gegenseitig aufeinander abgestützt sind. Die Tragbalkenpaare sind mit den einander abgewandten Enden 5 der Tragbalken 4a, 4b auf Fundamenten 7 gelagert und überbrücken den Abstand von Fundament zu Fundament freitragend. Die Fundamente 7 ragen vom Boden 7a auf. Durch das Vorsehen von Tragbalkenpaaren, die je aus zwei in Längsrichtung 8 aufeinander folgenden Tragbalken bestehen, kann man die Fundamente 7 in verhältnismäßig großen Abständen voneinander anordnen und dementsprechend mit wenigen Fundamenten das Auslangen finden, so dass der Aufwand für die Errichtung der Fundamente gering gehalten werden kann und außerdem zwischen den Fundamenten verhältnismäßig viel Platz für die Unterbringung von Einbauten verschiedenster Art zur Verfügung steht. Weiter ergibt sich aus dem hier vorgesehenen Zusammenfügen von je zwei Tragbalken zu einem Tragbalkenpaar der Vorteil, dass die einzelnen Tragbalken für sich schon zufolge ihrer verhältnismäßig geringen Länge einfach transportierbar und beim Einbau und einem allfälligen Ausbau des Tragwerkes leicht manipulierbar sind. Die gegenseitige Abstützung der einander zugewandten Enden der beiden Tragbalken, welche jeweils miteinander ein Tragbalkenpaar bilden, ergibt eine gute Übertragung der aus Belastungen und Eigengewicht resultierenden Kräfte ohne aufwendiger Verbindungsmittel zu bedürfen.
Die Fig. 3a und 3b zeigen zwei Ausbildungen der für die gegenseitige Abstützung der einander zugewandten Enden 6a, 6b zweier Tragbalken 4a, 4b in dem in Fig. 1 mit einem strichlierten Kreis angedeuteten Bereich vorgesehenen Formgebung. Bei der Ausbildung nach Fig. 3a haben die beiden Tragbalken 4a, 4b an ihren beim Zusammenfügen zum Tragbalkenpaar einander zugewandten Enden 6a, 6b je eine Stützfläche 10 und eine Tragfläche 11 und es sind dabei die Stützflächen 10 komplementär zu den Tragflächen 11 geformt, in der Weise, dass die Stützflächen 10 beim Auflegen auf die Tragflächen 11 satt zum Aufliegen kommen. Wie Fig. 3a erkennen lässt, nehmen die Stützflächen 10 einerseits und die Tragflächen 11 andererseits annähernd je die Hälfte der Breite der Tragbalken 4a, 4b ein, wobei bei jedem der beiden Tragbalken 4a, 4b die Stützfläche 10 zur einen Seite einer gedachten, nicht näher dargestellten Längsmittenebene liegt und die Tragfläche 11 zur anderen Seite dieser Längsmittenebene. Es liegt an den ei- 7 AT 006 816 U9 nander zugewandten Enden 6a, 6b der Tragbalken 4a, 4b die gleiche unsymmetrische Form vor, woraus sich der Vorteil ergibt, dass die Tragbalkenpaare je aus zwei gleich geformten Tragbalken gebildet sind, was hinsichtlich der Herstellung, der Lagerhaltung und der Manipulation der Tragbalken wesentliche Vorteile bietet. Sich allenfalls ergebende geringfügige Unsymmetrien bei der Kraftübertragung sind tolerierbar und treten insbesondere beim Vorliegen von nebeneinander verlegten Tragbalkenpaaren, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist, praktisch nicht in Erscheinung.
Bei der Ausbildung nach Fig. 3b liegt am Tragbalken 4a einerseits und am Tragbalken 4b andererseits je eine zur Längsmittelebene dieser Tragbalken symmetrische Form der am Ende 6a des Balkens 4a einerseits und am Ende 6b des Balkens 4b andererseits vorgesehenen Stützflächen und Tragflächen vor, wodurch dem Entstehen von Unsymmetrien bei der Kraftübertragung entgegengewirkt ist, jedoch die Notwendigkeit erwächst zwei an ihren Enden 6a, 6b unterschiedlich geformte Typen von Tragbalken 4a, 4b herzustellen, bereitzuhalten und zu manipulieren. Es sind bei der Ausbildung nach Fig. 3b am Tragbalken 4a, der mit einem Tragbalken 4b zu einem Tragbalkenpaar zusammenzufügen ist, zwei Tragflächen 11 bei den Seitenflächen dieses Tragbalkens 4a angeordnet und korrespondierend dazu bei den Seitenflächen des Tragbalkens 4b Stützflächen 10. Am Tragbalken 4a ist weiter mittig eine Stützfläche 10 angeordnet und korrespondierend dazu, gleichfalls mittig, am Tragbalken 4b eine Tragfläche 11. Die Breite der am Tragbalken 4a vorgesehenen Stützfläche 10 wird vorteilhaft doppelt so groß wie die Breite einer an diesem Tragbalken 4a vorgesehenen Tragfläche 11 gewählt. Am äußeren Ende der Stützflächen 10 sind sowohl bei der Ausbildung nach Fig. 3a als auch bei der Ausbildung nach Fig. 3b Eingriffsnasen 10a vorgesehen und weiter korrespondierend zu diesen Eingriffsnasen am jeweils inneren Ende der Tragflächen 11 Eingriffsnuten 11a, in welche di-e Eingriffsnasen 10a im zusammengefügten Zustand der Tragbalken 4a, 4b ragen und zusätzlich zur Formgebung der Stützflächen und Tragflächen einen weiteren Beitrag für den Zusammenhalt der Tragbalken 4a, 4b liefern. Es sind die Tragflächen 11 sowohl bei der Ausbildung nach Fig. 3a als auch bei der Ausbildung nach Fig. 3b durch die Bodenfläche von Einsenkungen gebildet, die von der Oberseite der Tragbalken ausgehen und es können die Stützflächen 10 als Oberseite von Ausnehmungen angesehen werden, die von der Unterseite 8 AT 006 816 U9 der Tragbalken ausgehen und im Wesentlichen formgleich zu den Tragflächen 11 ausgeführt sind, auf denen die Stützflächen 10 im zusammengefügten Zustand der Tragbalken 4a, 4b aufliegen. Es ist dabei vorteilhaft, wenn, wie in den Fig. 3a und 3b dargestellt ist, die Tragflächen 11 eine nach oben konvexe bombierte Form haben, und die darauf aufliegenden Stützflächen 10 eine korrespondierend dazu konkave Form, wobei diese Formgebung auch einen Beitrag zur Stabilisierung der zueinander fluchtenden Stellung von miteinander zusammengefügten Tragbalken 4a, 4b leistet. Die Tragbalken 4a, 4b können auch an ihren im jeweiligen Tragbalkenpaar einander zugewandten Enden 6a, 6b sowie gegebenenfalls auch an ihren im Tragbalkenpaar einander abgewandten Enden 5 mit vergrößertem Querschnitt ausgeführt werden, wodurch sich eine Verminderung der aus den Belastungen resultierenden spezifischen Flächendrücke an den aufeinander abgestützten Flächen 10, 11 und auch eine Verminderung der im Material der Tragbalken in diesem Bereich auftretenden Spannungen erzielen lässt. Für das Zusammenfügen von je zwei Tragbalken zu Tragbalkenpaaren und für das Anordnen dieser Tragbalkenpaare auf den Fundamenten ist es vorteilhaft, eine Formausbildung der Enden 6a, 6b der Tragbalken 4a, 4b vorzusehen, welche, wie dies bei den Ausbildungen nach Fig. 3a und Fig. 3b der Fall ist, ein Zusammenstecken der Tragbalken an ihren Enden 6a, 6b in einer dachartig aufgefalteten Stellung, wie sie in Fig. 4 dargestellt ist, ermöglicht und von dieser Stellung ausgehend eine scharnierähnlich klappende Bewegung der Tragbalken in die Endstellung erlaubt, in der die beiden Tragbalken 4a, 4b in Längsrichtung zueinander ausgerichtet, ein Tragbalkenpaar bilden. Diese Bewegung wird vorzugsweise in einer annähernd lotrechten Ebene vorgenommen; eine solche Ebene 9 ist in Fig. 2 angedeutet. Eine solche Bewegung kann aber auch einer horizontal verlaufenden oder schräg verlaufenden Ebene folgend vorgenommen werden, wenn dies aufgrund räumlicher Gegebenheiten oder aufgrund der Gegebenheiten bei zum Einsatz kommenden Hebezeugen günstig erscheint; in einem solchen Fall sind dann anschließend die gebildeten Tragbalkenpaare entsprechend zu drehen, um in ihre korrekte Einbaustellung, in der sie auf den Fundamenten 7 aufliegen, zu kommen. Zur Erleichterung des Zusammenfügens der Tragbalken zu den Tragbalkenpaaren sieht man, wie dies insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich ist, vorzugsweise vor, dass die Tragbalken 4a, 4b an ihren einander zuge- 9 AT 006 816 U9 wandten Stirnseiten 12 von der Unterseite 13 ausgehend nach oben zu abgerundet geformt sind, wobei der Krümmungradius 12a gleich groß oder kleiner als der Abstand 14 zwischen der betreffenden Stirnseite und dem von dieser Stirnseite abgewandten Ende 5 des betreffenden Tragbalkens 4a, 4b ist.
Fig. 5 zeigt im Schnitt ein sehr vorteilhaftes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, bei dem die Tragbalken einen trogförmigen Querschnitt 15 mit Seitenwänden 16 aufweisen. Die zu Tragbalkenpaaren zusammengefügten Tragbalken, von denen in Fig. 5 die Tragbalken 4b im Schnitt dargestellt sind, sind ähnlich wie dies in Fig. 1 dargestellt ist verlegt. Der trogförmige Querschnitt der Tragbalken ermöglicht auf einfache Weise die Unterbringung verschiedener Einbauten, insbesondere von Kabeln 23 und anderen Leitungen, wobei durch zueinander fluchtendes Verlegen der Tragbalkenpaare ein einfaches Einziehen solcher Leitungen möglich ist und durch Abheben der Platten 3 im Bedarfsfall eine vollständig freie Zugänglichkeit zu solchen Leitungen geschaffen werden kann. Die Trogform des Querschnittes 15 ist auch hinsichtlich Stabilität und Festigkeit vorteilhaft. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 sind die Tragbalkenpaare auf Stützen 7b gelagert, welche ihrerseits auf Fundamenten 7 ruhen. Eine solche Lagerung auf Stützen lässt eine einfache Höhenjustierung erzielen. Stützen 7b können auch selbst am Boden 7a aufgestellt werden oder auch auf Teilen von Bauwerken aufruhen. Auch können Teile von Bauwerken selbst als Stützen dienen. Die Lagerung der Tragbalkenpaare auf Stützen ist auch bei anderen Ausführungsbeispielen des Erfindungsgegenstandes möglich.
Die Fig. 6a und 6b zeigen zwei Beispiele der Ausbildung der in den Tragbalkenpaaren einander zugewandten Enden 6a, 6b von Tragbalken 4a, 4b, welche, wie in Fig. 5 dargestellt, einen trogförmigen Querschnitt aufweisen. Die im zusammengefügten Tragbalkenpaar einander abstützenden Stützflächen 10 und Tragflächen 11 sind an den im Wesentlichen lotrechten Seitenwänden 16 der Trogform von den Stirnseiten der Tragbalken ausgehend vorgesehen. Bei den beiden in Fig. 6a und in Fig. 6b dargestellten Ausbildungen sind dabei an jeder Seitenwand 16 eine Tragfläche 11 und eine Stützfläche 10 angeordnet. Bezüglich einer gedachten Längsmittelebene der Tragbalken 4a, 4b liegt bei der Ausbildung nach Fig. 6a eine asymmetrische Anordnung der Stützflächen 10 und Tragflächen 11 vor, wobei an einer Seitenwand 16 eine Stützfläche 10 AT 006 816 U9 10 an der Innenseite dieser Seitenwand und eine Tragfläche 11 an der Außenseite dieser Seitenwand platziert ist und an der anderen Seitenwand eine Stützfläche 10 an der Außenseite dieser Seitenwand und eine Tragfläche 11 an der Innenseite dieser Seitenwand angeordnet ist. Durch diese Ausbildung können zwei gleich geformte Tragbalken zu einem Tragbalkenpaar zusammengefügt werden.
Bei der Ausbildung nach Fig. 6b sind die Stützflächen 10 und Tragflächen 11 der trogförmigen Tragbalken symmetrisch zur gedachten Längsmittelebenen dieser Tragbalken 4a, 4b angeordnet. Beim Tragbalken 4a sind Tragflächen 11 an der Innenseite der beiden Seitenwände 16 angeordnet und Stützflächen 10 an der Außenseite dieser Seitenwände 16. Beim Tragbalken 4b sind die zum Zusammenwirken mit den Tragflächen 11 des Tragbalkens 4a vorgesehenen Stützflächen 10 an der Innenseite der Seitenwände 16 angeordnet und die zum Zusammenwirken mit den Stützflächen 10 des Tragbalkens 4a vorgesehenen Tragflächen 11 liegen an der Außenseite der Seitenwände 16 des Tragbalkens 4b. Auch bei der Trogform des Querschnittes der Tragbalken 4a, 4b kann man die Enden dieser Tragbalken mit vergrößertem Querschnitt ausführen und damit eine Verminderung der aus den Belastungen resultierenden spezifischen Flächendrücke an den aufeinander abgestützten Flächen 10, 11 und eine Verminderung der im Material der Tragbalken in diesen Bereichen auftretenden Spannungen erzielen.
Die sich bei einem analog Fig. 4 vorgenommenen Zusammenstecken von Tragbalken 4a, 4b bei einer Ausbildung dieser Tragbalken gemäß Fig. 6a ergebende Situation ist in Fig. 7a dargestellt;
Fig. 7b zeigt die Situation, die sich bei einem solchen Zusammenstecken von gemäß Fig. 6b ausgebildeten Tragbalken 4a, 4b ergibt.
Bei den vorstehend beschriebenen Figuren sind die Stützflächen und die Tragflächen, die an den einander zugewandten Enden der zu Tragbalkenpaaren zusammengefügten Tragbalken vorgesehen sind, in bombierter Form dargestellt. Diese Stützflächen 10 und Tragflächen 11 können aber auch in anderer Form ausgebildet sein. Ein Beispiel hierzu zeigt Fig. 8 in Seitenansicht; die Stützflächen 10 und die Tragflächen 11 sind dabei schräg zur Längserstreckung der Tragbalken 4a, 4b verlaufend im Wesentlichen eben ausgebildet.
Die Figuren 9 und 10 zeigen ein Beispiel einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes, bei der die zu Trag- 11 AT 006 816 U9 balkenpaaren zusammengefügten Tragbalken 4a, 4b, außer den Platten 3, welche eine als Verkehrsfläche dienende Fläche 2 bilden, auf Schienenniveau eines entlang der Fläche 2 verlaufenden Gleises 21 angeordnete Eindeckplatten 19 tragen. Das Schienenniveau des Gleises 21 liegt deutlich unter der Fläche 2, wie dies üblicherweise bei Bahnsteigen und Laderampen im Bereich von Bahnhöfen der Fall ist. Die Eindeckelemente 19 geben einen guten Schutz des Gleises vor Verunreinigungen durch Abfälle jeglicher Art, wie sie häufig von auf Bahnsteigen anwesenden Personen achtlos auf Gleise geworfen werden, und können das Gleis 21 auch vor Beschädigungen schützen, die von schwereren Gegenständen verursacht werden können, die beim Beladen von Schienenfahrzeugen von Laderampen aus durch Handhabungsfehler auf das Gleis hinabfallen. Die im Wesentlichen glatte Oberfläche der Eindeckplatten 19 kann viel leichter gereinigt werden als z.B. ein Schotterbett, auf dem die die Schienen 20 des Gleises 21 tragenden Schwellen 22 verlegt sind. Die Eindeckplatten 19 können auch Gehwege oder Fahrwege, die auf Gleisniveau liegen, bilden, wobei auch die Möglichkeit besteht, die durch die Eindeckplatten 19 gebildete Fläche durch nicht näher dargestellte weitere Eindeckplatten, welche zwischen den Schienen des Gleises 21 angeordnet sind, zu ergänzen. Im dargestellten Fall sind die Eindeckplatten 19 einerseits an der der Verkehrsfläche benachbarten Schiene 20 des Gleises 21 gelagert und andererseits auf Kragbalken 17, die ihrerseits an den Tragbalken 4a, 4b angebracht sind. Im dargestellten Fall sind die Kragbalken 17 mit Bügeln 18 unter den Tragbalken 4a, 4b verlaufend an diesen Tragbalken befestigt. Anstelle solcher Bügel 18 können auch andere Befestigungsarten vorgesehen werden.
Bei dem in den Figuren 11 und 12 dargestellten Ausführungsbeispiel tragen die Tragbalkenpaare, von denen die Tragbalken 4b in Fig. 11 im Schnitt dargestellt sind, eine Mehrzahl von Platten 3a, 3b, welche zu Plattenpaaren zusammengefügt sind. Es sind dabei die beiden Platten 3a, 3b jedes Plattenpaares an ihren einander zugekehrten Rändern 24, 25 gegenseitig aufeinander abgestützt und es sind die Plattenpaare auf diese Weise als Ganzes stabile plattenförmige Körper, deren Fläche der Summe der Flächen der beiden nun vereinigten Platten entspricht. Es ergeben sich so aus den einzelnen Platten, die durch ihre verhältnismäßig geringe Größe leicht transportiert und manipuliert werden können, nach dem Zusammenfügen zu den Plattenpaaren größere plattenför- 12 AT 006 816 U9 mige Körper, die größere Abstände zwischen Auflagern überbrücken können. Zur gegenseitigen Abstützung der Platten der Plattenpaare sind bei jeder Platte längs des der anderen Platte des Paares zugekehrten Randes 24 bzw. 25 mäanderartig abwechselnd aufeinander folgend Tragflächen 27 und Stützflächen 26 vorgesehen. Die Tragflächen 27 sind durch von der Plattenoberseite 28 ausgehende und bis zum, der anderen Platte zugekehrten, Rand reichende Einsenkungen gebildet. Die Stützflächen 26 bilden ihrerseits die Oberseite von Einsenkungen, welche von der Plattenunterseite 29 ausgehen und nach oben gerichtet sind. Die Einsenkungen die die Stützflächen 26 bilden sind komplementär zu den die Tragflächen bildenden Einsenkungen geformt. Im zusammengefügten Zustand liegen die Stützflächen der einen Platte auf den Tragflächen der anderen Platte des Paares auf und die Stützflächen der anderen Platte auf den Tragflächen der ersterwähnten Platte des Paares. Die Formgebung der Platten ist bei diesem Ausführungsbeispiel, ähnlich wie bei den in vorhergehenden Beispielen erörterten Tragbalken so gewählt, dass die beiden Platten 3a, 3b eines Plattenpaares, wie Fig. 12 zeigt, in einer scharnierartig aufgefalteten Stellung zusammengesteckt werden können und danach in die in Fig. 11 dargestellte Stellung geklappt werden können, in der sie gemeinsam eine stabile Platte bilden. In der in Fig. 11 dargestellten Lage schließen die beiden Platten 3a, 3b quer zur Längsrichtung der Tragbalken 4b aneinander an, wodurch eine freitragende Überbrückung eines verhältnismäßig großen Abstandes zwischen den Tragbalken möglich ist. Man kann aber gewünschten-falls die Plattenpaare auch anders anordnen. Die Tragbalken sind auf Stützen 7b gelagert, welche auf Fundamenten 7, die im Boden 7a stehen, ruhen. Es können die Tragbalken 4b auch anders gelagert werden, z.B. direkt auf Fundamenten 7 oder auf anders angeordneten oder anders ausgebildeten Stützen, z.B. auf Wänden eines Bauwerkes. Die Tragbalken 4b können auch einen von -der Trogform abweichenden Querschnitt haben. 13

Claims (9)

  1. AT 006 816 119 Ansprüche: 1. Tragwerk mit Tragbalken für mindestens eine bei einem Bauwerk vorgesehene Platte, insbesondere für eine Mehrzahl von Platten, welche aneinander anschließend miteinander eine Fläche bilden, wie die Verkehrsfläche eines Bahnsteiges oder einer an einem Gleis angeordneten Rampe, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragbalken (4a, 4b) zu Tragbalkenpaaren vereinigt sind, welche je aus zwei in Balkenlängsrichtung (8) aufeinander folgenden, an ihren einander zugewandten Enden (6a, 6b) gegenseitig aufeinander abgestützten Tragbalken (4a, 4b) bestehen, welche Tragbalkenpaare mit den einander abgewandten Enden (5) der Tragbalken (4a, 4b) auf Fundamenten (7) oder anderen Stützen (7b) gelagert sind und den Abstand von Fundament zu Fundament bzw. von Stütze zu Stütze freitragend überbrücken.
  2. 2. Tragwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Tragbalken (4a, 4b) der einzelnen Tragbalkenpaare an ihren einander zugewandten Enden (6a, 6b) zusammensteckbar und zueinander schwenkbar verbunden sind, wobei diese Verbindung in der Einbaulage des jeweiligen Tragbalkenpaares von einer dachartig aufgefalteten Stellung ausgehend in einer, vorzugsweise annähernd lotrechten Ebene (9) bis in eine Endstellung klappbar ist, in der die beiden Tragbalken (4a, 4b) in Balkenlängsrichtung (8) verlaufen.
  3. 3. Tragwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Tragbalken (4a, 4b) der einzelnen Tragbalkenpaare an ihren einander zugewandten Enden (6a, 6b) je sowohl mindestens eine Stützfläche (10) als auch mindestens eine Tragfläche (11) aufweisen, wobei die Stützfläche(n) (10) des ersten Tragbal kens (4a) jedes Tragbalkenpaares auf der bzw. den Tragfläche(n) (11) des zweiten Tragbalkens (4b) jedes Tragbalkenpaares aufruhen und die Stützfläche(n) (10) des zweiten Tragbalkens (4b) jedes Tragbalkenpaares auf der bzw. den Tragfläche(n) (11) des ersten Tragbalkens (4a) jedes Tragbalkenpaares aufruhen.
  4. 4. Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragbalken (4a, 4b) der Tragbalkenpaare an ihren einander zugewandten Stirnseiten (12) von ihrer Unterseite 14 AT 006 816 U9 (13) ausgehend nach oben zu abgerundet geformt sind, wobei der Krümmungsradius (12a) gleich groß wie oder kleiner als der Abstand (14) zwischen der betreffenden Stirnseite (12) und dem von dieser Stirnseite abgewandten Ende (5) des betreffenden Tragbalkens (4a, 4b) ist.
  5. 5. Tragwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragbalken (4a, 4b) einen trogförmigen Querschnitt (15) aufweisen, wobei die einander abstützenden Stützflächen (10) und Tragflächen (11) der Tragbalken (4a, 4b) des jeweiligen Tragbalkenpaares an den im Wesentlichen lotrechten Seitenwänden (16) der Trogform von den Stirnseiten (12) der Tragbalken ausgehend vorgesehen sind.
  6. 6. Tragwerk nach den Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Seitenwänd (16) mindestens eine Tragfläche (11) und mindestens eine Stützfläche (10) vorgesehen sind.
  7. 7. Tragwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragbalkenpaare in Längsrichtung der Aneinanderreihung einer Mehrzahl von Platten (3), die miteinander eine Fläche (2) bilden, verlaufend angeordnet sind.
  8. 8. Tragwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragbalkenpaare eine Mehrzahl von Platten (3a, 3b) in Form von Plattenpaaren tragen, und die Platten (3a, 3b) jedes Plattenpaares an ihren einander zugekehrten Rändern (24, 25) gegenseitig aufeinander abgestützt sind und hierbei bei jeder Platte längs des der anderen Platte zugekehrten Randes mäanderartig abwechselnd aufeinander folgend Tragflächen (27) und Stützflächen (26) vorgesehen sind, wobei die Tragflächen durch von der Plattenoberseite (28) ausgehende und bis zum der anderen Platte zugekehrten Rand reichende Einsenkungen gebildet sind und unter den Stützflächen (26) von der Plattenunterseite (29) ausgehende, nach oben gerichtete Einsenkungen gebildet sind, welche komplementär zu den Einsenkungen der Tragflächen geformt sind, und die Stützflächen der einen Platte auf den Tragflächen der anderen Platte sowie die Stützflächen der anderen Platte auf den Tragflächen der einen Platte aufliegen. 15 AT 006 816 U9
  9. 9. Tragwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an Tragbalken (4a, 4b) der Tragbalkenpaare des Tragwerkes quer zur Längsrichtung dieser Tragbalkenpaare unter dem Niveau einer eine Verkehrsfläche (2) eines Bahnsteiges oder einer an einem Gleis angeordneten Rampe bildenden Platten (3) verlaufende Kragbalken (17) angeordnet sind, welche ihrerseits Eindeckelemente (19) tragen, die auf dem Schienenniveau des vor der Verkehrsfläche (2) befindlichen in Längsrichtung der Verkehrsfläche verlaufenden Gleises (21) an die der Verkehrsfläche benachbart liegende Schiene (20) dieses Gleises (21) reichend angeordnet sind. 16
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