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AT54318B - Verbrennungskraftmaschine. - Google Patents

Verbrennungskraftmaschine.

Info

Publication number
AT54318B
AT54318B AT54318DA AT54318B AT 54318 B AT54318 B AT 54318B AT 54318D A AT54318D A AT 54318DA AT 54318 B AT54318 B AT 54318B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pressure
valve
combustion
cylinder
fuel
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Gambel
Original Assignee
Georg Gambel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Georg Gambel filed Critical Georg Gambel
Application granted granted Critical
Publication of AT54318B publication Critical patent/AT54318B/de

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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verbrennungskraftmaschine. 



    Die Erfindung bezieht sich auf Verbrennungskraftmaschinen, bei denen Brennstoff und Luft erst während des Arbeitshubes zwecks Verbrennung im Arbeitszylinder zusammengeführt werden. 



  Sie besteht darin, dass die Menge des einen Ladungsbestandteiles durch die Steuerung von aussen bestimmt wird, während der andere Ladungsbestandteil durch ein selbsttätig arbeitendes Ventil geregelt wird. Die Menge des einen Ladungsbestandteiles passt sich selbsttätig der Menge des anderen, unter ausserer Regelung stehenden Teiles an, indem der weitere Zufluss des einen Bestandteils selbsttätig beendetwird, wenn von dem anderen nichts mehr zur Weiterverbrennung zur Verfügung steht. 



  Zu diesem Zweck ist ein Druckbehälter angeordnet, in dem einer der beiden Ladungsbestandteile unter einem Druck aufgespeichert wird, der dem höchsten Verdichtungsdruck entspricht. Auf welche Weise dieser Druck erzeugt wird, ist ohne Belang ; er kann sowohl durch einen besonderen Kompressor als auch im Maschinenzylinder selbst erzeugt sein. Der Druckbehälter steht durch eine Leitung mit dem Zylinder der Maschine in Verbindung. Am Ende der Ver-   
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 aber auch zwangläufig erfolgen, da sie immer in demselben Puakt vor sich gehen muss.

   Im Totpunkt   beginnt die Einführung   des   zweiten Ladungsbestandteiles   in den Zylinder und die Verbrennung, die entweder durch Selbstzündung oder mit Hilfe einer besonderen Zündvorrichtung eingeleitet   werden kann.   Beginnt nun der Kolben seinen Rückweg, so wird nur eine allmähliche Druck- 
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Zylinderinhaltes bewirkt wird und die zur Unterhaltung der Verbrennung nötigen Ladungs- bestandteile zur   Verfügung     steL. Sobald   aber einer von den beiden Bestandteilen durch die Verbrennung aufgezehrt ist, in diesem Falle also der durch den Regler in seiner Menge begrenzte   Bestandteil, hört die Verbrennung   auf. Nun sinkt der Druck im Zylinder infolge Expansion der 
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    'E. s braucht somit   bei dieser Maschine von den beiden   Ladungsbestundteilen     immer   nur der eine   gesteuert, d. h. in seiner Menge begrenzt   zu werden, während die Zuströmung des anderen   immer   dann abgeschlossen wird, wenn die Verbrennung beendet ist. Durch diese Art der Regelung ist 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Druck im Behälter d entspricht ungefähr dem Verdichtungsenddruck. Die Feder g ist so gewählt, dass das Ventil f sich erst am Ende der Verdichtung öffnet, dass dagegen das Ventil offen bleibt, so lange die Pressluft nur langsam entsprechend ihrem Verbrauch im Zylinder durchströmt und dass es bei schnellem Durchströmen zugerissen wird. Das Ventil föffnet sich infolgedessen selbsttätig nur dann, wenn die im Zylinder a befindliche Luft etwa auf den Druck des Pressluft- 
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 beginnt die   Einführung   des Brennstoffes durch das Brennst offventil h und die Verbrennung. Diese Verbrennung erfolgt ungefähr unter Gleichdruck, da eine Drucksteigerung durch Übertreten in die Leitung c aufgehoben würde und bei Druckabfall sich sofort   mehn'Verbrennungsluft ur   Verfügung stellt.

   Ist aller Brennstoff verbraucht, so tritt sofort ein stärkerer Druckabfall im 
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 Ventil f. 



     Wie Fig.   2 zeigt, kann statt der Feder auch die Kolbenwirkung des Ventilschaftes selbst   benützt werden. Dadurch,   dass dieser Ventilschaft nach aussen in einen Raum mit einem anderen Druck. z.   B.   die Atmosphäre ragt, ist ein nach aussen gerichteter Druck vorhanden, der die Federwirkung ersetzt und durch richtige Wahl des Schaftquerschnittes oder des   Aussendruckes so     gehalten werden kann.   dass die beabsichtigte Wirkung rechtzeitig eintritt. 



   Da das   selbsttätig   schliessende Ventil f ziemlich empfindlich sein muss, so empfiehlt es sich unter Umständen, die Anordnung so zu treffen, dass das Ventil und sein Sitz der unmittelbaren Einwirkung der Verbrennung entzogen werden. Eine solche Anordnung ist in Fig. 2 dargestellt. 



  Zwischen dem selbsttätigen Ventil f und dem Verbrennungsraum a ist noch ein zweites Ventil i 
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 Ventil i wird mechanisch so gesteuert, dass es kurz vor dem Anhub des   Ventils 'geöffnet wird.   während seine gleichbleibende öffnungsdauer etwas grosser ist als die längste   öffnungsdauer des   Ventils/. 



   Wenn die Fläche des   Y entils f klein, vird, so   sind unter Umständen grosse   Druckunterschiedc   
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 einen Kanal   p in Verbindung   mit    'm Verbrennungsraum,   die andere durch einen oder mehrere   Kaniile q mit   der Druckluftleitung c. Die Leitung p kann dabei auch durch die   Vevitilspindel   
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 Kolbens m in Verbindung mit der Luftleitung c, die untere Seite in Verbindung mit dem Kanal p. der nach dem Verbrennungsraum führt. In   Fig. 4,   wo das Ventil f nach innen öffnet, ist die An-   ordnung umgekehrt.   
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 dass die Dauer der Brennst offeinführung vergrössert wird.

   Zu diesem Zweck werden die beiden Ladungsbestandteile noch während der Verbrennung beliebig lang weiter   zugeführt,   ihre Menge ist deshalb nicht so engen Grenzen unterworfen und die Verbrennung und damit der   höchste   
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     Die Maschine lässt noch   eine Reihe   anderer AusführuLgsformen   zu. Es kann z.   B.   der eine Ladungsbestandteil im Zylinder selbst verdichtet und dabei durch grössere oder   kleinere Füllung   des Zylinders zugleich die Leistung geregelt werden. Um dabei stets die gleiche Verdichtung zu   erhalten. ist es notwendig,   so zu   arbeiten, dass   bei Überschreiten eines gewissen Druckes im Zylinder ein Teil des Zylinderinhaltes in eine Druckkammer überströmt und dann im Verlauf der   Verbrennung   von dort in Mischung mit dem anderen Ladungsbestandteil   zurückströmt.   



  Dabei kann das Uberschieben durc ein besonderes Ventil geschehen. Die Verdichtung des zweiten. 



    1111   Druckbehälter berfindlichen Ladungsbestandteiles muss gesondert erfolgen. 



   Fig 6 zeigt das Diagramm einer Maschine, die auf diese Weise arbeitet. Die ausgezogene Linie zeigt ein Diagramm bei hoher, die punktierte Linie bei niedriger Belastung. Bei hoher 
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 angesaugt war und der andere Teil   ! m beliebiger Menge   zur Verfügung steht, so dauert die Verbrennung lang (bis E), und erst dann beginnt die Expansion. Bei geringer Belastung wird durch veränderte Füllung oder Drosselung nur eine kleinere Menge in den Zylinder eingelassen, es wird deshalb auch weniger übergeschoben. Da von dem im Zylinder verdichteten Ladungsbestandteil eine geringere Menge zur   Verfügung   steht, so dauert die Verbrennung nur kurze Zeit (D-G) und das Diagramm wird entsprechend kleiner. 



   Man kann ferner die im Zylinder verdichtete Menge des einen Ladungsbestandteiles konstant   lassen und in einen Druckbehälter überschieben, die Regelung aber   dadurch bewirken, dass man die Menge des anderen Ladungsbestandteiles durch die Steuerung beeinflusst. Aus dem Druckbehälter 
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 Für Überlastungen kann auch mehr Luft, als angesaugt wurde, aus dem Vorrat des Druckbehälters entnommen werden, gegebenenfalls aber, wenn der Vorrat nicht ausreicht, auch eine besondere Druckluftpumpe in Tätigkeit gesetzt werden. 



   Fig. 7 zeigt schematisch die Anordnung bei einer   gewöhnlichen   Dieselmaschine. Das Brenn-   atoffventil f ist   mit einem Steuerkolben m ausgerüstet, der sich in einem Zylinder   n   bewegt. Auf die   untere Flache des Kolbens) n wirkt   durch die Leitung p der im Zylinder herrschende Druck sowie der Druck der Feder g, auf die obere Fläche durch die Leitung q der im Druckbehälter d befindliche Druck. Der Brennstoff wird durch die Leitung s in einer durch die Steuerung entsprechend der Belastung geregelten Menge zugeführt. Zur Einspritzung des Brennstoffes dient Druckluft aus dem Behälter d, die durch die Leitung r zugeführt wird.

   Steigt der Druck im Zylinder so hoch, dass er in Verbindung mit der Feder g den auf der anderen Kolbenseite lastenden Druck   überwindet,   so öffnet sich das Brennstoffventil f und die abgemessene Brennstoffmenge wird eingeblasen. Ist sie verbrannt, so sinkt infolge der Expansion der Druck in a und das Ventil schliesst selbsttätig. 



   Bei denjenigen Anordnungen der Maschine, bei denen im Behälter d Druckluft aufgespeichert wird, deren Verdichtung im Maschinenzylinder selbst stattgefunden hat, liegt die Möglichkeit vor, dass der Druck im Behälter d zu hoch steigt, so dass das   selbsttätige Ventil nicht mehr richtig   arbeitet. Um dies zu verhüten, kann die in Fig. 8 dargestellte Anordnung vorgesehen werden. Die Feder g. die das selbsttätige   Ventil f auf Üffnung beansprucht.   steht in Verbindung mit einem Kolben t, auf dessen eine Seite ein gleichbleibender Druck-hier der Atmosphärendruck- 
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AT54318D 1911-06-03 1911-06-03 Verbrennungskraftmaschine. AT54318B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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AT54318T 1911-06-03

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Publication Number Publication Date
AT54318B true AT54318B (de) 1912-07-10

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ID=3575720

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AT54318D AT54318B (de) 1911-06-03 1911-06-03 Verbrennungskraftmaschine.

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