AT515861A2 - Kombiniertes Dicht- und Dämmsystem - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Dichtsystem zur Anhindung einer Fensterbank an einen Blendrahmen bzw. einen Baukörper. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Dämmsystem zur Bereitstellung einer Dämmung unterhalb einer Fensterbank. Außerdem betrifft die Erfindung eine Fensterbankanordnung und ein Verfahren zur Anhindung einer Fensterbank an einen Blendrahmen und einen Baukörper. Um einen Dämm- bzw. Abdichtvorgang zu vereinfachen, wird ein System (10) vorgeschlagen, mit einer zur Ausbildung einer wasser- und/oder luftdichten Schicht dienenden Dichtfolie (2), mit einem an einer Seite (3) der Dichtfolie (2) angeordneten, sich in Folienlängsrichtung (4) erstreckenden, mit der Dichtfolie (2) verbundenen Dämmelement (5) zur Dämmung eines Zwischenraumes (6) zwischen Fensterbank (7) und Baukörper (8), und mit wenigstens einem an derselben Seite (3) der Dichtfolie (2) wie das Dämmelement (5) angeordneten, sich parallel zu dem Dämmelement (5) in Folienlängsrichtung (4) erstreckenden, mit der Dichtfolie (2) verbundenen Klebeelement (11, 12) zur Befestigung des Dichtsystems (10) an dem Blendrahmen ( 9) und/oder dem Baukörper (8).
Description
Beschreibung
Kombiniertes Dicht- und Dämmsystem
Die Erfindung betrifft ein Dichtsystem zur Anbindung einer Fensterbank an einen Blendrahmen bzw. einen Baukörper. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Dämmsystem zur Bereitstellung einer Dämmung unterhalb einer Fensterbank. Außerdem betrifft die Erfindung eine Fensterbankanordnung und ein Verfahren zur Anbindung einer Fensterbank an einen Blendrahmen und einen Baukörper.
Insbesondere betrifft die Erfindung ein kombiniertes Dämm- und Dichtsystem für Metallfensterbänke mit einer zweiten wasserführenden Ebene unter der Fensterbank. Äußere Fensterbänke sind typischerweise derart ausgeführt, daß das ablaufende Oberflächenwasser von Fenster und Fassade kontrolliert abgeleitet wird. Die Anbindung der Fensterbank an den Blendrahmen und den Baukörper muß dabei mit Hilfe eines geeigneten Dichtsystems ausgeführt werden.
Insbesondere dann, wenn die Fensterbank nicht schlagregendicht ist, wird unter der Fensterbank eine zweite wasserführende Ebene hergestellt. Hierzu dient üblicherweise eine wannenförmig ausgebildete Dichtfolie, wobei zur Abdichtung der Eckbereiche die Folienecken gefaltet und miteinander verklebt werden.
Soll unter der Fensterbank eine Wärmedämmung eingebracht werden, dann besteht die Gefahr, daß Feuchtigkeit, beispielsweise an der Unterseite einer Metallfensterbank kondensiertes Wasser, zu einer Durchfeuchtung des Dämmmaterials führt, was einen Verlust der Dämmwirkung zur Folge hätte. In solchen Fällen muß also die
Dichtfolie oberhalb der Dämmung verlegt sein, um die Dämmung vor Durchfeuchtungen zu schützen.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den Dämm- bzw. Abdichtvorgang in den zuletzt genannten Fällen zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird durch ein Dichtsystem nach Anspruch 1 bzw. ein Dämmsystem nach Anspruch 7 bzw. eine Fensterbankanordnung nach Anspruch 9 bzw. ein Verfahren nach Anspruch 10 gelöst. Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Das erfindungsgemäße Dichtsystem zur Anbindung einer Fensterbank an einen Blendrahmen bzw. einen Baucörper umfaßt eine zur Ausbildung einer wasser- und/oder luftdichten Schicht dienende Dichtfolie, ein an einer Seite der Dichtfolie angeordnetes, sich in Folienlängsrichtung erstreckendes, mit der Dichtfolie verbundenes Dämmelement zur Dämmung eines Zwischenraumes zwischen Fensterbank und Baukörper, sowie wenigstens ein an derselben Seite der Dichtfolie wie das Dämmelement angeordnetes, sich parallel zu dem Dämmelement in Folienlängsrichtung erstreckendes, mit der Dichtfolie verbundenes Klebeelement zur Befestigung des Dichtsystems an dem Blendrahmen und/oder dem Baukörper.
I
Kernidee der Erfindung ist es, ein kombiniertes Dicht- und Dämmsystem bereitzustellen, mit dem der Bereich zwischen Fensterbank und Baukörper bzw. Blendrahmen in einem einzigen Arbeitsschritt abgedichtet und gleichzeitig gedämmt wird. Damit ) wird auf besonders einfache Art und Weise sichergestellt, daß die Dämmung Feuchtigkeit aufnimmt und in der Folge die Dämmwirkung verliert.
Die besonders einfache Handhabung und Anwendung des erfindungsgemäßen Dicht- bzw. Dämmsystems führt dazu, daß die in der Praxis bisher oft gehandhabte Verlegung von Dämmmaterial auf einer den Baukörper und den Blendrahmen abdeckenden wasserdichten Folie aufgegeben wird und statt dessen ordnungsgemäß die Dichtfolie auf der Dämmung verlegt wird. Das Verlegen auf der Dämmung erfolgt dabei aufgrund des Aufbaus des erfindungsgemäßen Dichtsystems zwangsweise und kann daher auch nicht versehentlich oder in Unkenntnis der richtigen Verlegetechnik vergessen oder fehlerhaft ausgeführt werden.
Aufgrund des erfindungsgemäß kombinierten Aufbaus aus Dicht- und Dämmmaterial kann das System nicht nur als Dichtsystem mit integrierter Dämmung, sondern auch als Dämmsystem mit integrierter Abdichtung angesehen werden.
Ein solches erfindungsgemäßes Dämmsystem zur Bereitstellung einer Dämmung unterhalb einer Fensterbank umfaßt entsprechend ein Dämmelement zur Dämmung eines Zwischenraumes zwischen der Fensterbank und einem Baukörper bzw. einem Blendrahmen, eine an einer Seite des Dämmelements angeordnete, mit dem Dämmelement verbundene, wenigstens an einer Seite des Dämmelements über eine Außenkante des Dämmelements hinausragende Dichtfolie zur Ausbildung einer wasser- und/oder luftdichten Schicht, sowie wenigstens ein an derselben Seite der Dichtfolie wie das Dämmelement angeordnetes, sich parallel zu dem Dämmelement in Folienlängsrichtung erstreckendes, mit der Dichtfolie verbundenes Klebeelement zur Befestigung des Dämmsystems an dem Blendrahmen und/oder dem Baukörper.
Wenn nachfolgend also von einem Dicht- oder Dämmsystem die Rede ist, dann ist damit nicht gemeint, daß dieses System ausschließlich zu Dichtzwecken oder zu Dämmzwecken ausgebildet ist. Statt dessen ist damit stets das kombinierte Dicht- und Dämmsystem gemeint, das je nach Sichtweise als Dichtsystem mit integrierter Dämmung oder als Dämmsystem mit integrierter Abdichtung angesehen werden kann.
Die im Zusammenhang mit dem Dichtsystem erläuterten Vorteile und Ausgestaltungen, insbesondere die durch die abhängigen Patentansprüchen definierten Merkmalskombinationen und Ausführungsformen, gelten sinngemäß auch für das Dämmsystem und umgekehrt. Ebenso gelten die im Zusammenhang mit den Dicht- und Dämmsystemen erläuterten Vorteile und Ausgestaltungen sinngemäß auch für die Fensterbankanordnung und umgekehrt. Schließlich gelten die im Zusammenhang mit den Dicht- und Dämmsystemen bzw. der Fensterbankanordnung erläuterten Vorteile und Ausgestaltungen sinngemäß auch für das erfindungsgemäße Verfahren und umgekehrt.
Die sich durch Anwendung des erfindungsgemäßen Dicht- oder Dämmsystems ergebende Fensterbankanordnung umfaßt neben dem Dichtsystem bzw. dem Dämrasystem einen Blendrahmen, einen Baukörper und eine an den Blendrahmen und an den Baukörper angebundene Fensterbank, wobei die Dichtfolie mit dem wenigstens einen Klebelement an dem Blendrahmen und/oder dem Baukörper befestigt ist, so daß sie eine wasser- und/oder luftdichte Schicht zwischen der Fensterbank einerseits und dem Blendrahmen bzw. dem Bauköper andererseits ausbildet, und wobei das Dämmelement an der dem Blendrahmen gegenüberliegenden Seite der Dichtfolie in einem Zwischenraum zwischen der Fensterbank und dem Baukörper bzw. dem Blendrahmen angeordnet ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Anbindung einer Fensterbank an einen Blendrahmen bzw. einen Baukörper zeichnet sich dadurch aus, daß zunächst ein Dichtsystem oder ein Dämmsystem gemäß der vorliegenden Erfindung an dem Blendrahmen und/oder dem Baukörper befestigt wird, indem dessen Dichtfolie mit dem wenigstens einen Klebeelement an dem Blendrahmen und/oder dem Baukörper befestigt wird, so daß sie eine wasser- und/oder luftdichte Schicht über dem Blendrahmen bzw. dem Baukörper ausbildet und das Dämmelement zwischen der Dichtfolie einerseits und dem Blendrahmen bzw. dem Baukörper andererseits angeordnet ist, und anschließend die Fensterbank unmittelbar auf das befestigte Dichtsystem oder Dämmsystem montiert wird.
Das Dämmelement füllt bei montierter Fensterbank den Zwischenraum zwischen der Fensterbank und dem Baukörper bzw. dem Blendrahmen nicht notwendigerweise vollständig aus. Es liegt jedoch vorzugsweise an dem Baukörper und dem Blendrahmen an.
Bei abgeschrägten Fensterbänken, wie sie zumeist an Gebäudeaußenseiten Verwendung finden, ebenso wie bei waagerecht verlaufenden Fensterbänken, wie sie an den Innenseiten in Gebrauch sind, kann das Dämmelement quaderförmig aus einem komprimierbaren Material gefertigt sein. Es kann sich beispielsweise um ein weiches Schaumteil handeln, wie eine einlagige oder mehrlagige Dämmstoffmatte, die erforderlichenfalls durch die Montage der Fensterbank komprimiert wird.
In einer anderen Ausführungsform der Erfindung handelt es sich bei dem Dämmelement um ein hartes, also nicht oder nur unwesentlich komprimierbares Formteil, welches bereits an die Form des Zwischenraumes zwischen Fensterbank und Baukörper bzw. Blendrahmen angepaßt ist. Das Dämmelement kann dann bei abgeschrägten Fensterbänken beispielsweise bereits die Form eines abgeschrägten Quaders bzw. eine Keilform aufweisen. Das Formteil kann beispielsweise mit Hilfe eines spanenden
Verfahrens aus einem quaderförmigen Ausgangskörper hergestellt werden oder es kann sich um ein extrudiertes Formteil handeln.
Zur Herstellung des Dämmelements kann im Prinzip jegliche Art an Dämmmaterial verwendet werden, z. B. Glaswolle, Schaumstoff, Styropor oder dergleichen.
Das bei der Erfindung zum Einsatz kommende wenigstens eine Klebeelement dient zur Befestigung des Dicht- bzw. Dämmsystems in einem der Montage der Fensterbank vorausgehenden Arbeitsschritt. Nach der Befestigung des Systems an dem Blendrahmen bzw. dem Baukörper liegt sowohl die erforderliche Abdichtung, also auch die gewünschte Dämmung vor. Bei der sich anschließenden Montage der Fensterbank muß der Monteur daher darauf keine weitere Rücksicht nehmen.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das System zwei Klebeelemente auf. Das erste Klebeelement ist neben dem Dämmelement angeordnet. Es ist mit anderen Worten also an derselben Seite der Dichtfolie wie das Dämmelement angeordnet, erstreckt sich parallel zu dem Dämmelement in Folienlängsrichtung und ist mit der Dichtfolie verbunden. Dieses erste Klebeelement dient zur Befestigung des Systems an einem Blendrahmen. Das zweite Klebeelement dient zur Befestigung des Systems an dem Baukörper. Es ist ebenfalls neben dem Dämmelement angebracht und es ist an derselben Seite der Dichtfolie angebracht, wie das erste Klebeelement. Jedoch ist es auf der dem ersten Klebeelement gegenüberliegenden Seite des Dämmelements angeordnet. Anders ausgedrückt ist das Dämmelement zwischen dem ersten Klebeelement und dem zweiten Klebeelement positioniert.
Wenn das zweite Klebeelement zur Befestigung des Dicht- oder Dämmsystems an einem Blendrahmen ausgebildet ist, bedeutet das, daß es an einem anderen konstruktiven Element als dem Baukörper befestigbar ist bzw. befestigt wird. Mit anderen Worten kann es sich anstelle eines Blendrahmens auch um eine Fensterleiste oder ein Fensterbankanschlußprofil usw. handeln. Unter dem Begriff Blendrahmen ist insoweit nicht einschränkend das tatsächliche Bauelement eines Blendrahmens zu verstehen. Statt dessen umfaßt dieser Begriff alle einem Fachmann neben dem Baukörper im Zusammenhang mit einer Fensteranordnung bekannten Bauelemente, an welche ein Dicht- oder Dämmsystem vernünftigerweise befestigbar ist bzw. zur Herstellung einer abgedichteten und gedämmten Fensterbankanordnung befestigt wird.
Bei den Klebeelementen handelt es sich vorzugsweise um Klebebänder. Besonders vorteilhaft lassen sich selbstklebende Klebebänder verwenden. Eines der Klebeelemente oder beide Klebeelemente können aber auch aus Folienkleber oder einer Klebemasse bestehen, insbesondere zur Befestigung der Dichtfolie an dem Baukörper. Der Einsatz anderer Klebstoffe ist ebenfalls möglich.
Sind das Dämmelement und das wenigstens eine Klebeelement voneinander beabstandet auf der Dichtfolie angeordnet derart, daß ein zur Montagezwecken dienender Zwischenraum zwischen dem Dämmelement und dem wenigstens einen Klebeelement gebildet ist, dann kann während der Montage des Dichtsystems die Dichtfolie variabel an die baulichen Gegebenheiten angepaßt werden. Beispielsweise kann die Dichtfolie in den Zwischenräumen gebogen oder geknickt bzw. umgelegt und solcherart an den Blendrahmen bzw. den Baukörper und/oder das Dämmelement angepaßt werden.
In einer bevorzugten, weil dadurch eine besonders gute Abdichtung bereitstellenden Ausführungsform der Erfindung ist an der dem Klebeelement gegenüberliegenden Seite der Dichtfolie ein sich parallel zu dem Dämmelement in Folienlängsrichtung erstreckendes, mit der Dichtfolie verbundenes Dichtungselement zur Abdichtung des Dichtsystems an der Fensterbank angeordnet. Dieses Dichtungselement besteht beispielsweise aus Butylkautschuk oder es handelt sich um ein „Kompriband", also ein vorkomprimiertes Fugendichtungsband, insbesondere auf Basis eines Polyurethan-Schaumstoffes.
Die Außenkante dieses Dichtungselements schließt vorzugsweise mit der Außenkante der Dichtfolie ab. Ebenso schließen die Außenkanten der verwendeten Klebeelemente vorzugsweise mit den Außenkanten der Dichtfolie ab. Hierdurch kommt es an den Kanten der Dichtfolie nicht zur Bildung unerwünschter Spalten bzw. Hohlräume, in die Feuchtigkeit eindringen oder in denen sich Feuchtigkeit sammeln könnte.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist eine zweite zur Ausbildung einer wasser- und/oder luftdichten Schicht dienende Dichtfolie vorgesehen, die einen ersten Teilabschnitt und einen daran anschließenden zweiten Teilabschnitt aufweist, wobei der erste Teilabschnitt mit der oben beschriebenen ersten Dichtfolie verbunden ist und der zweite Teilabschnitt dazu ausgebildet ist, eine Fuge zwischen dem Baukörper und dem Dämmelement zu verschließen. Hierdurch wird ein Eindringen von Feuchtigkeit zwischen Dämmelement und Baukörper verhindert, solange der Baukörper noch nicht verputzt ist.
Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn es sich bei dem Dicht-bzw. Dämmsystem, genauer gesagt bei der mit dem Dämmelement versehenen Dichtfolie als Hauptelement des erfindungsgemäßen Systems, um eine vorgefertigte Bahn handelt, vorzugsweise um bereits im Werk vorgefertigte (Endlos-)Bahn. Diese kann für den Transport auf die Baustelle bereits vorkonfektioniert, nämlich in Stücke definierter Länge geschnitten sein. Alternativ kann es sich auch um Rollenware handeln, also um Bahnen, die bei Bedarf zu einer Rolle aufrollbar sind. Auf der Baustelle werden die Bahnen montiert, nachdem sie zuvor gegebenenfalls fertig konfektioniert, insbesondere unter Berücksichtigung der gewünschten Wannenform der wasser- und/oder luftdichten Schicht, auf die Breite der Brüstung zugeschnitten werden.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, die insbesondere bei äußeren Fensterbänken Anwendung findet, wird vorgeschlagen, das Dichtsystem um ein weiteres Element zu ergänzen, nämlich ein mit der Dichtfolie zusammenwirkendes Eckelement. Vorzugsweise umfaßt also das Dicht- bzw. Dämmsystem neben der oben ausführlich beschriebenen Dichtfolien-Dämmelement-Kombination zum im wesentlichen vollständigen Abdichten und Dämmen einer zwischen Fensterbank und Blendrahmen bzw. Baukörper liegenden Fläche, insbesondere zum Abdichten und Dämmen der Brüstung, wenigstens eine, vorzugsweise aber wenigstens zwei wannenförmig ausgebildete, Montageecken zur Ausbildung einer wasserführenden Ebene im Eckbereich der Fensterbank. Diese Eckelemente sind zur Befestigung auf der Dichtfolie ausgebildet und zu diesem Zweck vorzugsweise selbstklebend. Sie verhindern, daß durch die seitlichen Abschlüsse der Fensterbank Wasser nach innen gelangen kann. Die Eckelemente bestehen vorteilhafterweise aus einem wasserdichten, kreuzlaminierten Folienmaterial mit hoher Reißfestigkeit. Bei dem Grundmaterial der Montageecken handelt es sich beispielsweise um eine Materialkombination aus Butylkautschuk und hochreißfester HDPE-Folie. Zum Erreichen der gewünschten Schlagregendichtigkeit ist es besonders vorteilhaft, wenn die Eckelemente eine Höhe von mindestens 6 Zentimeter, vorzugsweise eine Höhe von mindestens 10 Zentimeter aufweisen.
Damit können Eckanschlüsse schnell, kostengünstig und dauerhaft dicht hergestellt werden. Ein aufwendiges und fehleranfälliges Verlegen von über die eigentliche Länge der Brüstung hinausstehenden Dichtfolien mit anschließendem Falten und Verkleben der Folienecken zur Ausbildung einer den Eckbereich der Fensterbank auskleidenden Wanne, wie aus dem Stand der Technik bekannt, ist nicht mehr erforderlich. Die Falt- und Verklebeschritte entfallen. Es muß lediglich das Abdeckmaterial von der vorzugsweise vollflächig klebenden Montageecke abgezogen und die Montageecke auf die bereits verlegte Dichtfolie geklebt werden.
Die Erfindung ist nicht nur bei Metallfensterbänken, sondern auch bei Fensterbänken aus anderen Materialien anwendbar. Außerdem ist die Erfindung nicht nur bei äußeren Fensterbänken einsetzbar, in welchen Fällen das Dichtsystem eine unterhalb der Fensterbank verlaufende wasserführende Ebene bereitstellt, sondern ebenso bei inneren Fensterbänken. Statt einer wasserdichten Schicht bei äußeren Fensterbänken wird bei inneren Fensterbänken durch Verwendung einer geeigneten Dichtfolie eine luftdichte Schicht bereitgestellt.
Die Erfindung kann auch dann eingesetzt werden, wenn die Fensterbank nicht unmittelbar an dem Mauerwerk, sondern an einem auOen an dem Mauerwerk angebrachten Vollwärmeschutzsystem oder einem anderen Dämmsystem oder dergleichen befestigt ist. Das Vollwärmeschutzsystem usw. wird in diesem Fall als Teil des Baukörpers im Sinne der Erfindung betrachtet.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine kombinierte Dicht- und Dämmbahn (erste Ausführungsform) ,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine kombinierte Dicht- und Dämmbahn (erste Ausführungsform),
Fig. 3 einen Schnitt durch eine Fensterbankanordnung (erste Ausführungsform),
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Eckbereiches mit einer verlegten Montageecke (erste Ausführungsform),
Fig. 5 einen Schnitt durch eine kombinierte Dicht- und Dämmbahn (zweite Ausführungsform),
Fig. 6 einen Schnitt durch eine Fensterbankanordnung (zweite Ausführungsform),
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines Eckbereiches mit einer verlegten Montageecke (zweite Ausführungsform) . Sämtliche Figuren zeigen die Erfindung nicht maßstabsgerecht, dabei lediglich schematisch und nur mit ihren wesentlichen Bestandteilen. Gleiche Bezugszeichen entsprechen dabei Elementen gleicher oder vergleichbarer Funktion.
Ein Abschnitt einer kombinierten Dicht- und Dämm-Endlosbahn 1 gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 1 dargestellt. Die Bahn 1 umfaßt eine Dichtfolie 2 sowie ein an der Unterseite 3 der Dichtfolie 2 angeordnetes, sich in Folienlängsrichtung 4 erstreckendes, mit der Dichtfolie 2 verbundenes Dämmelement 5, welches im montierten Zustand zur Dämmung eines Zwischenraumes 6 zwischen einer Fensterbank 7 einerseits und einem Baukörper 8 sowie einem Blendrahmen bzw. einem Fensterbankanschlußprofil 9 andererseits dient. Bei dem Dämmelement 5 handelt es sich um ein hartes, an die Form des Zwischenraumes 6 zwischen Fensterbank 7 und Baukörper 8 bzw. Fensterbankanschlußprofil 9 angepaßtes Formteil in Form eines abgeschrägten Quaders aus einem geeigneten Dämmmaterial, beispielsweise Styropor. Das Dämmelement ist mit seiner unteren Seite 20 an der Dichtfolie 2 befestigt.
Darüber hinaus umfaßt die Bahn 1 zwei an der Unterseite 3 der Dichtfolie 2 angeordnete, sich parallel zu dem Dämmelement 5 in Folienlängsrichtung 4 erstreckende, mit der Dichtfolie 2 verbundene Klebeelemente 11, 12. Diese dienen im montierten Zustand zur Befestigung der Dichtfolie 2 und damit des gesamten Dichtsystems 10 an einem dem Fensterbankanschlußprofil 9 und dem Baukörper 8. Bei den Klebeelementen 11, 12 handelt es sich um selbstklebende Klebebänder.
Das erste Klebeelement 11, das zur Befestigung des Systems 10 an dem Fensterbankanschlußprofil 9 dient, ist an der Unterseite 3 der Dichtfolie 2 neben dem Dämmelement 5 angeordnet, erstreckt sich streifenförmig parallel zu diesem in Folienlängsrichtung 4 und ist mit der Dichtfolie 2 verbunden. Das zweite Klebeelement 12, das zur Befestigung des Systems 10 an dem Baukörper 8 dient, ist ebenfalls an der Unterseite 3 der Dichtfolie 2 angebracht, jedoch auf der dem ersten Klebeelement 11 gegenüberliegenden Seite des Dämmelements 5 angeordnet. Es erstreckt sich ebenfalls streifenförmig parallel zu dem Dämmelement 5 in Folienlängsrichtung 4 und ist mit der Dichtfolie 4 verbunden. Das i sich im Mittelteil der Bahn 1 befindende, streifenförmige Dämmelement 5 ist somit zwischen dem ersten Klebeelement 11 und dem zweiten Klebeelement 12 positioniert. Die Außenkanten 13, 14 der verwendeten Klebeelemente 11, 12 schließen mit den Außenkanten 15, 16 der Dichtfolie 2 ab.
Das Dämmelement 5 und die beiden Klebeelemente 11, 12 sind voneinander beabstandet auf der Dichtfolie 2 angeordnet derart, daß jeweils ein Zwischenraum 17, 18 zwischen dem Dämmelement 5 einerseits und den Klebeelementen 11, 12 andererseits besteht. Anders ausgedrückt sind Dämmelement 5 und Klebeelemente 11, 12 derart voneinander beabstandet auf der Dichtfolie 2 plaziert, daß die Dichtfolie 2 an diesen Stellen 17, 18 gebogen oder geknickt und auf diese Weise an die baulichen Gegebenheiten angepaßt werden kann.
An der dem ersten Klebeelement 11 gegenüberliegenden Oberseite 19 der Dichtfolie 2 ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, ein sich parallel zu dem Dämmelement 5 in Folienlängsrichtung 4 erstreckendes, mit der Dichtfolie 2 verbundenes, streifenförmiges Dichtungselement 21 in Gestalt eines Kompribandes angeordnet, das im montierten Zustand zur Abdichtung des Dichtsystems 10 an der Fensterbank 7 dient. Die Außenkante 22 des Dichtungselements 21 schließt mit der Außenkante 15 der Dichtfolie 2 ab.
Vor der Montage auf der Baustelle wird die Bahn 1 auf die gewünschte Länge zugeschnitten, die von der Breite der Brüstung 34 abhängt.
In Fig. 3 dargestellt ist eine an der Außenseite eines Gebäudes angebrachte Fensterbankanordnung. Zwischen einem Fenster (nicht dargestellt) und einem Baukörper, hier einer mit Putz versehenen Mauer 8, ist ein Blendrahmen oder ein Fensterbankanschlußprofil 9 angeordnet, das zur Kopplung des Fensters an den Baukörper 8 dient. Zwischen dem Anschlußprofil 9 und dem Baukörper 8 ist zum
Schließen der Bauteilfuge 25 ein Dicht- bzw. Dämmschaum 26 eingebracht.
Wie in Fig. 3 illustriert, wird das Dämmelement 5 in seine Montagendposition gelegt, in der es mit seiner von der Dichtfolie 2 weg weisenden oberen Seite 27 an dem Baukörper 8 und mit seiner in Richtung des ersten Klebeelements 11 weisenden Seitenfläche 28 an dem Blendrahmen bzw. dem Fensterbankanschlußprofil 9 anliegt und dabei die Bauteilfuge 25 überdeckt. Dann wird die Dichtfolie 2 in dem Zwischenraum 17 zwischen dem ersten Klebeelement 11 und dem Dämmelement 5 geknickt bzw. umgelegt, um den Bahnabschnitt mit dem ersten Klebeelement 11 an dem Blendrahmen bzw. Fensterbankanschlußprofil 9 zu befestigen. Anschließend wird die Dichtfolie 2 in dem Zwischenraum 18 zwischen dem Dämmelement 5 und dem zweiten Klebeelement 12 zweimal geknickt bzw. umgelegt, um den Bahnabschnitt mit dem zweiten Klebeelement 12 an dem Baukörper 8 zu befestigen. Hierzu entspricht der Zwischenraum 18 zwischen dem Dämmelement 5 und dem zweiten Klebeelement 12 im wesentlichen der Dicke des Dämmelements 5 an dessen in Richtung des zweiten Klebeelements 12 weisenden Seite 29.
In dem gezeigten Beispiel reicht die Dichtfolie 2 vorteilhafterweise nicht bis an die vordere Kante 31 des Mauerwerks 8 heran, das an seiner Außenseite mit einer Putzschicht 32 versehen ist, so daß vor der mit dem zweiten Klebeelement 12 abschließenden Vorderkante 16 der Dichtfolie 2 optional ein Kompriband 33 gesetzt werden kann.
Die durch die Dichtfolie 2 gebildete wasserführende Ebene bedeckt nun den Bereich der Brüstung 34. Zur zusätzlichen Verkleidung der Eckbereiche können anschließend selbstklebende, vorgefertigte Montageecken 36 in den Eckbereichen, an denen Blendrahmen bzw.
Fensterbankanschlußprofil 9, Fensterlaibung 35 und Brüstung 34 Zusammentreffen, über die bereits verlegte Dichtfolie 2 geklebt werden. Die Positionierung der Montageecken 36 wird in Fig. 4 veranschaulicht, wobei in der Abbildung aus Gründen der Klarheit von dem bereits verlegten System 10 lediglich das Dämmelement 5 dargestellt ist. Die Montageecken 36 weisen im wesentlichen die gleichen Eigenschaften auf, wie die mit dem Dämmelement 5 verbundene Dichtfolie 2. Die an der Fensterlaibung 35 bzw. an dem Fensterbankanschlußprofil 9 anliegenden Seitenteile 38 der Montageecken 36 weisen eine Höhe 39 von zehn Zentimetern auf. Die Seitenteile 38 sind mit ihren jeweiligen Untergründen verklebt. In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die Seitenteile 38 zu diesem Zweck rückseitig mit Selbstklebefolie oder einem anderen geeigneten Klebesystem versehen.
Bei der Montage der äußeren, aus Metall gefertigten Fensterbank 7 wird diese mit ihrem Montageende 37, den Blendrahmen bzw. das Fensterbankanschlußprofil 9 im Anschluß untergreifend, an dem Dichtungselement 5 des Systems 10 anliegend mit dem Blendrahmen bzw. dem Fensterbankanschlußprofil 9 auf geeignete Weise verbunden, beispielsweise mit Hilfe von Verschraubungen (nicht dargestellt).
Die zweite Ausführungsform der kombinierten Dicht- und Dämm-Endlosbahn 1 entspricht in ihren wesentlichen Grundeigenschaften der oben beschriebenen ersten Ausführungsform. Daher wird nachfolgend nur noch auf die Unterschiede zwischen der ersten und der zweiten Ausführungsform näher eingegangen. Die wesentlichen Merkmale der zweiten Ausführungsform ergeben sich aus den Fig. 5, 6 und 7.
Wie in Fig. 5 illustriert, ist eine zusätzliche zweite Dichtfolie 42 vorgesehen, die teilweise an der Oberseite 3 der ersten
Dichtfolie 2 angebracht ist. Dabei sind die beiden Dichtfolien 2, 42 vorzugsweise fest miteinander verbunden, beispielsweise über eine geeignete Klebeverbindung (nicht dargestellt). Die erste Dichtfolie 2 ist über ein drittes Klebeelement 41 und die zweite Dichtfolie 42 ist über ein viertes Klebeelement 43 mit der Unterseite 20 des Dämraelements 5 verbunden. Die zweite Dichtfolie 42 ist mit einem ersten Abschnitt 46 mit der ersten Dichtfolie 2 verbunden. Im Bereich der zweiten Seitenfläche 29 des Dämmelements löst sich die zweite Dichtfolie 42 von der ersten Dichtfolie 2, so daß ein sich an den ersten Abschnitt 46 anschließender zweiter Abschnitt 47 der zweiten Dichtfolie 42 unabhängig von der ersten Dichtfolie 2 frei bewegbar ist. Der zweite Abschnitt 47 weist an seiner der Oberseite 3 der ersten Dichtfolie 2 entsprechenden Oberseite ein fünftes Klebeelement 44 auf, mit welchem der zweite Abschnitt 47 an der zweiten Seitenfläche 29 des Dämmelements 5 anliegt und mit dem Dämmelement 5 verklebt ist.
Diese zusätzliche zweite Dichtfolie 42, genauer gesagt der zweite, „freie" Abschnitt 47 dieser zweiten Dichtfolie 42 ist nun, wie in Fig. 6 illustriert, dazu geeignet, die Fuge 40 zwischen der Brüstung 34 des Mauerwerks 8 und dem Dämmelement 5 abzudichten.
Vor dem Aufbringen des Putzes wird, wie in Fig. 6 mit durchbrochener Linie schematisch dargestellt, vorzugsweise noch ein zusätzliches Gewebe 45 auf die von dem Mauerwerk 8 abweisende Seite des zweiten Abschnittes 47 der zweiten Dichtfolie 42 aufgelegt. Das Gewebe 45 kann bereits vor der Montage des Dichtsystems 10 an der Bahn 1 angebracht sein.
Das Anbringen der Dichtfolien 2, 42 unterscheidet sich bei dieser zweiten Ausführungsform der Erfindung von der ersten
Ausführungsform dadurch, daß die beiden Dichtfolien 2, 42 nach dem Legen des Dämmelements 5 in seine Montageendposition auf andere Art und Weise geknickt bzw. umgelegt werden, wie aus Fig. 6 ersichtlich.
Die Dichtfolie 2 reicht jetzt vorteilhafterweise nicht nur bis an die vordere Kante 31 des Mauerwerks 8 heran, sondern ist darüber hinaus so lang ausgeführt, daß sie im Montageendzustand auch den Putz 32 überdeckt. Die Dichtfolie 42 reicht, wie bereits beschrieben, ebenfalls über die vordere Kante 31 des Mauerwerks 8 hinaus, um ein Überdecken der Bauteilfuge 40 zu ermöglichen. Wie in Fig. 6 abgebildet, überdeckt die durch die Dichtfolien 2, 42 gebildete wasserführende Ebene nicht nur den Bereich der Brüstung 34, sondern auch die Bauteilfuge 40.
In Fig. 7 ist noch einmal eine perspektivische Ansicht eines Eckbereiches bei einem Dichtsystem gemäß der zweiten Ausführungsform dargestellt. Die Montageecke 36 wird nach der Verlegung der Dichtfolien 2, 42 mit ihren beiden Seitenteilen 38 sowohl an der Fensterlaibung 35 als auch an dem Fensterbankanschlußprofil 9 verklebt, hier insbesondere auch im Fugenbereich 49 zwischen dem Fensterbankanschlußprofil 9 und der Laibung 35, zu welchem Zweck das entsprechende Seitenteil 38 in dem Fugenbereich 4 9 geeignet ausgeformt ist. Das Bodenteil 4 8 der Montageecke 36 wird mit der Oberseite 19 der Dichtfolie 2 verklebt. Nach dem Verkleben der Montageecke 36 wird ein zusätzliches Eckpflaster 50 über das Seitenteil 38 der Montageecke 36 und die Vorderkante 31 des Mauerwerks 8 geklebt. Zum Verkleben sind alle genannten Teile rückseitig mit Selbstklebefolie oder einem anderen geeigneten Klebesystem versehen.
Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl einzeln, als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein. So kann beispielsweise auch bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung ein Dichtungselement 21 verwendet werden usw. usf.
Bezugszeichenliste 1 Bahn 2 Dichtfolie 3 Unterseite der Dichtfolie 4 Folienlängsrichtung 5 Dämmelement 6 Zwischenraum 7 Fensterbank 8 Baukörper, Mauer 9 Fensterbankanschlußprofil, Blendrahmen 10 Dichtsystem 11 erstes Klebeelement 12 zweites Klebeelement 13 Außenkante des ersten Klebeelements 14 Außenkante des zweiten Klebeelements 15 erste Außenkante der Dichtfolie 16 zweite Außenkante der Dichtfolie 17 erster Zwischenraum 18 zweiter Zwischenraum 19 Oberseite der Dichtfolie 20 Unterseite des Dämmelements 21 Dichtungselement 22 Außenkante des Dichtungselements 23 (frei) 24 (frei) 25 Bauteilfuge 26 Dämmschaum 27 Oberseite des Dämmelements 28 erste Seitenfläche des Dämmelements 29 zweite Seitenfläche des Dämmelements 30 (frei) 31 Vorderkante des Mauerwerks 32 Putz 33 Kompriband 34 Brüstung 35 Fensterlaibung 36 Montageecke 37 Montageende 38 Seitenteil 39 Seitenteilhöhe 40 Bauteilfuge 41 drittes Klebeelement 42 zweite Dichtfolie 43 viertes Klebeelement 44 fünftes Klebeelement 45 Gewebe 46 erster Abschnitt der zweiten Folie 47 zweiter Abschnitt der zweiten Folie 48 Bodenteil 49 Fugenbereich 50 Eckpflaster i
Claims (10)
- Ansprüche 1. Dichtsystem (10) zur Anbindung einer Fensterbank (7) an einen Blendrahmen (9) bzw. einen Baukörper (8), aufweisend - eine zur Ausbildung einer wasser- und/oder luftdichten Schicht dienende Dichtfolie (2), - ein an einer Seite (3) der Dichtfolie (2) angeordnetes, sich in Folienlängsrichtung (4) erstreckendes, mit der Dichtfolie (2) verbundenes Dämmelement (5) zur Dämmung eines Zwischenraumes (6) zwischen Fensterbank (7) und Baukörper (8), - wenigstens ein an derselben Seite (3) der Dichtfolie (2) wie das Dämmelement (5) angeordnetes, sich parallel zu dem Dämmelement (5) in Folienlängsrichtung (4) erstreckendes, mit der Dichtfolie (2) verbundenes Klebeelement (11, 12) zur Befestigung des Dichtsystems (10) an dem Blendrahmen (9) und/oder dem Baukörper (8) .
- 2. Dichtsystem (10) mit einem neben dem Dämmelement (5) angeordneten ersten Klebeelement (11) zur Befestigung des Dichtsystems (10) an dem Blendrahmen (9) und mit einem an derselben Seite (3) der Dichtfolie (2), jedoch auf der dem ersten Klebeelement (11) gegenüberliegenden Seite des Dämmelements (5), neben dem Dämmelement (5) angeordneten zweiten Klebeelement (12) zur Befestigung des Dichtsystems (10) an dem Baukörper (8).
- 3. Dichtsystem (10) nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Dämmelement (5) und das wenigstens eine Klebeelement (11, 12) voneinander beabstandet auf der Dichtfolie (2) angeordnet sind derart, daß ein zur Montagezwecken dienender Zwischenraum (17, 18) zwischen dem Dämmelement (5) und dem wenigstens einen Klebeelement (11, 12) gebildet ist.
- 4. Dichtsystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit einem an der dem wenigstens einen Klebeelement (11, 12) gegenüberliegenden Seite (19) der Dichtfolie (2) angeordneten, sich parallel zu dem Dämmelement (5) in Folienlängsrichtung (4) erstreckenden, mit der Dichtfolie (2) verbundenen Dichtungselement (21) zur Abdichtung des Dichtsystems (10) ander Fensterbank (7).
- 5. Dichtsystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei es sich bei dem Dichtsystem um eine vorgefertigte Bahn (1) handelt.
- 6. Dichtsystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, weiter aufweisend wenigstens eine wannenförmig ausgebildete, vorzugsweise selbstklebende Montageecke (36) zur Ausbildung einer wasserführenden Ebene im Eckbereich der Fensterbank (7), ausgebildet zur Befestigung auf der Dichtfolie (2).
- 7. Dämmsystem (10) zur Bereitstellung einer Dämmung unterhalb einer Fensterbank (7), aufweisend - ein Dämmelement (5) zur Dämmung eines Zwischenraumes (6) zwischen der Fensterbank (7) und einem Baukörper (8) bzw. einem Blendrahmen (9), - eine an einer Seite (20) des Dämmelements (5) angeordnete, mit dem Dämmelement (5) verbundene, wenigstens an einer Seite (28, 29) des Dämmelements (5) über eine Außenkante des Dämmelements (5) hinausragende Dichtfolie (2) zur Ausbildung einer wasser-und/oder luftdichten Schicht, - wenigstens ein an derselben Seite (3) der Dichtfolie (2) wie das Dämmelement (5) angeordnetes, sich parallel zu dem Dämme 1 einent (5) in Folienlängsrichtung (4) erstreckendes, mit der Dichtfolie (2) verbundenes Klebeelement (11, 12) zur Befestigung des Dämmsystems (10) an dem Blendrahmen (9) und/oder dem Baukörper (8).
- 8. System (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, mit einer zur Ausbildung einer wasser- und/oder luftdichten Schicht dienende zweiten Dichtfolie (42), die einen ersten Teilabschnitt (46) und einen daran anschließenden zweiten Teilabschnitt (47) aufweist, wobei der erste Teilabschnitt (46) mit der ersten Dichtfolie (2) verbunden ist und der zweite Teilabschnitt (47) dazu ausgebildet ist, eine Fuge (40) zwischen dem Baukörper (8) und dem Dämmelement (5) abzudichten.
- 9. Fensterbankanordnung - mit einem Blendrahmen (9) , einem Baukörper (8) und einer an den Blendrahmen (9) und an den Baukörper (8) angebundenen Fensterbank (7) und - mit einem System (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, - wobei die Dichtfolie (2) mit dem wenigstens einen Klebelement (11, 12) an dem Blendrahmen (9) und/oder dem Baukörper (8) befestigt ist, so daß sie eine wasser- und/oder luftdichte Schicht zwischen der Fensterbank (7) einerseits und dem Blendrahmen (9) bzw. dem Bauköper (8) andererseits ausbildet, und wobei das Dämmelement (5) an der dem Blendrahmen (9) gegenüberliegenden Seite (3) der Dichtfolie (2) in einem Zwischenraum (6) zwischen der Fensterbank (7) und dem Baukörper (8) bzw. dem Blendrahmen (9) angeordnet ist.
- 10. Verfahren zur Anbindung einer Fensterbank (7) an einen Blendrahmen (9) bzw. einen Baukörper (8), bei dem zunächst ein System (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 an dem Blendrahmen (9) und/oder dem Baukörper (8) befestigt wird, indem dessen Dichtfolie (2) mit dem wenigstens einen Klebeelement (11, 12) an dem Blendrahmen (9) und/oder dem Baukörper (8) befestigt wird, so daß sie eine wasser- und/oder luftdichte Schicht über dem Blendrahmen (9) bzw. dem Baukörper (8) ausbildet und das Dämmelement (5) zwischen der Dichtfolie (2) einerseits und dem Blendrahmen (9) bzw. dem Baukörper (8) andererseits angeordnet ist, und anschließend die Fensterbank (7) unmittelbar auf das befestigte System (10) montiert wird.
Applications Claiming Priority (1)
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-
2015
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