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AT507737A1 - Snowboard - Google Patents

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AT507737A1
AT507737A1 AT20102008A AT20102008A AT507737A1 AT 507737 A1 AT507737 A1 AT 507737A1 AT 20102008 A AT20102008 A AT 20102008A AT 20102008 A AT20102008 A AT 20102008A AT 507737 A1 AT507737 A1 AT 507737A1
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    • A63C5/00Skis or snowboards
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    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

Snowboard
Die Erfindung betrifft ein Snowboard mit einem Vorderende, einem Hinterende und einem zwischen Vorderende und Hinterende liegenden Taillierungsbereich, in dem ein vorderer Bindungsbereich und ein davon durch einen Mittelbereich beabstandeter hinterer Bindungsbereich angeordnet sind, wobei der Taillierungsbereich im vorderen Bindungsbereich und im hinteren Bindungsbereich - in Draufsicht des Snowboards -konkave Seitenkanten aufweist.
Derartige Snowboards sind seit vielen Jahre am Markt bekannt und beispielsweise in der WO 2007/065280 beschrieben. Seit den ersten Entwicklungen von Snowboards wird stetig nach Verbesserungen an Geometrie und Material geforscht, um die Fahreigenschaften der Snowboards zu verbessern. Es hat sich bis jetzt aber noch keine optimale Lösung gefunden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Snowboard bereitzustellen, das hervorragende Fahreigenschaften aufweist, insbesondere fahrfehlerverzeihend und leicht drehend und kontrollierbar zu fahren ist, dabei aber ausgezeichneten Kantenhalt und Spurtreue bietet.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Snowboard mit einem Vorderende (englisch: nose), einem Hinterende (englisch: tail) und einem zwischen Vorderende und Hinterende liegenden Taillierungsbereich (englisch: sidecut), in dem ein vorderer Bindungsbereich (englisch: leading binding area) und ein davon durch einen Mittelbereich beabstandeter hinterer Bindungsbereich (englisch: trailing binding area) angeordnet sind, wobei der Taillierungsbereich im vorderen Bindungsbereich und im hinteren Bindungsbereich - in Draufsicht des Snowboards - konkave Seitenkanten aufweist. Gemäß der Erfindung sind im vorderen Bindungsbereich und im hinteren Bindungsbereich an der rechten und der linken Seite jeweils eine konvexe Ausbuchtung vorgesehen. Diese konvexen Ausbuchtungen stellen Kontaktpunkte zwischen dem Snowboard und dem Untergrund, d.h. Schnee oder Eis, her, die durch ihre spezifische Positionierung eine direktere Übertragung der Bewegungsenergie des Snowboard-Fahrers an den Untergrund ermöglichen. Durch die Positionierung der konvexen Ausbuchtungen und somit der Kontaktpunkte in den Bindungsbereichen hat der Fahrer eine optimale Kontrolle über das Snowboard, da seine Bewegungen auf kürzester Strecke über die Füße und die Bindung an den Untergrund übertragen werden und das „Feedback“ des Snowboards bzw. vom Untergrund für ihn im Bereich seiner Füße am besten spürbar ist. Der Fahrer kann dabei die durch die konvexen Ausbuchtungen bereitgestellten Kontaktpunkte auf zweierlei Weise aktivieren: einerseits, indem er das Snowboard auf die 2 2 Λ ** ···· ·· • · ♦ · · 4 • · · · · • · ·
Kante stellt, andererseits, indem er sich die vorhandene Längsverwindbarkeit des Snowboards zunütze macht und seine Füße gegeneinander bewegt, um so entweder einen Kontaktpunkt im vorderen Bindungsbereich oder einen Kontaktpunkt im hinteren Bindungsbereich zu aktivieren. Die konvexen Ausbuchtungen bilden dabei Schwenkpunkte.
Es sei erwähnt, dass es auf dem Markt Snowboards gibt, deren Taillierung gewellt ist, d.h. in anderen Worten, die eine Abfolge an konvexen und konkaven Abschnitten entlang der Taillierung aufweisen. Die zugrundeliegende Idee und die Fahreigenschaften dieser Snowboards sind jedoch mit dem erfindungsgemäßen Snowboard in keiner Weise vergleichbar, das darauf beruht, dass pro Bindungsbereich jeweils genau eine Ausbuchtung an der linken und der rechten Seite des Snowboards ausgebildet ist, die als Kontaktpunkt wirkt.
Damit das Snowboard sowohl bei linksseitiger als auch rechtsseitiger Bindungsmontage („goofy“ - der rechte Fuß des Fahrers ist vorne bzw. „regulär“ - der linke Fuß des Fahrers ist vome) in gleicher Weise seine hervorragenden Fahreigenschaften behält, ist in einer Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass die jeweiligen konvexen Ausbuchtungen des vorderen Bindungsbereichs und des hinteren Bindungsbereichs einander gegenüberliegen.
Es hat sich gezeigt, dass die Fahr- und Steuereigenschaften des erfindungsgemäßen Snowboards weiter verbessert werden, wenn die Radien der konvexen Ausbuchtungen kleiner sind als der kleinste Radius der konkaven Seitenkanten, vorzugsweise wenn das Verhältnis der Radien der konvexen Ausbuchtungen zu den an die konvexen Ausbuchtungen anschließenden Radien der konkaven Seitenkanten zwischen 1:5 und 1:2, vorzugsweise zwischen 1:4 und 1:2,5, liegt.
Moderne Snowboards bieten die Möglichkeit der Variabilität der Bindungsmontage innerhalb der jeweiligen Bindungsbereiche, z.B. durch Vorsehen von zwei parallelen Reihen an Löchern zur Aufiiahme von Montageschrauben. Diese Variabilität der Bindungsmontage ist auch beim erfindungsgemäßen Snowboard vorgesehen. Dabei wurde in einem Aspekt der Erfindung erkannt, dass optimale Energieübertragung und Steuerbarkeit des erfindungsgemäßen Snowboards erzielt wird, wenn die maximalen Ausbuchtungsstellen der konvexen Ausbuchtungen an Referenzbindungspositionen (englisch: reference stance) im vorderen Bindungsbereich und im hinteren Bindungsbereich liegen. 3 -1 • · · • · ·· • · · • · • · • · · • · ·
···· ·· • · · • · · · · • · · • ·
Gute Spurtreue wird in einer Variante des erfindungsgemäßen Snowboards erzielt, wenn der Taillierungsbereich, abgesehen von den konvexen Ausbuchtungen, über seine gesamte Länge kontinuierliche konkave Seitenkanten aufweist.
Ausgezeichnete Manövrierbarkeit bei unterschiedlichsten Fahrbedingungen wird erzielt, wenn beim erfindungsgemäßen Snowboard die konvexen Ausbuchtungen variierende Radien mit stetigen Übergängen zwischen den variierenden Radien aufweisen.
Geringen Gleitwiderstand erreicht man, wenn die Übergänge zwischen den konvexen Ausbuchtungen und den konkaven Taillierungsbereichen im vorderen Bindungsbereich und im hinteren Bindungsbereich stetig verlaufen. Zusätzlich verlaufen die Übergänge tangential, d.h. die Tangentensteigungen der ineinanderlaufenden Kurven sind im Schnittpunkt identisch.
Es hat sich überraschenderweise gezeigt, dass die Fahreigenschaften des erfindungsgemäßen Snowboards noch weiter verbessert werden können, wenn zusätzlich zur Ausbildung der konvexen Ausbuchtungen zumindest der Mittelbereich, insbesondere der Mittelbereich und die daran anschließenden vorderen und hinteren Bindungsbereiche, vorzugsweise der gesamte Taillierungsbereich eine negative Vorspannung (englisch: negative camber) aufweist. Snowboards mit solchen negativen Vorspannungen als „Rocker“ an sich bekannt, jedoch weisen die erfindungsgemäßen Snowboards gegenüber konventionellen „Rocken-Boards wesentlich verbesserte Fahreigenschaften auf. Insbesondere dadurch, dass durch die konvexen Ausbuchtungen definierte Eingriffspunkte geschaffen werden, die bei herkömmlichen Snowboards mit identischer Vorspannungslinie nicht vorhanden sind. Der wesentliche erfindungsgemäße Zusatzfaktor ist, dass durch die Kombination aus konvexen Ausbuchtungen und negativer Vorspannung außerhalb der Bindungsbereiche die Eigenschaften eines kurzen Snowboards (Kontaktlänge zwischen den Kontaktpunkten K2 und K3, siehe Fig. 1B) und eines langen Snowboards (Kontaktlänge zwischen den Kontaktpunkten Kl und K4) vom Fahrer durch entsprechende Belastung variiert werden können, dabei aber trotz variablen Kantenaufsatzes am Untergrund der Kantenhalt verbessert wird.
Es hat sich bei der Entwicklung der erfindungsgemäßen Snowboards gezeigt, dass die Fahreigenschaften besonders fehlerverzeihend und ermüdungsfrei für den Fahrer sind, wenn die negative Vorspannung einen parabolischen Verlauf aufweist, wobei der Parabelscheitelpunkt im Mittelbereich, vorzugsweise im Zentrum des Mittelbereichs, liegt. Das heißt, die Krümmung der negativen Vorspannung ist im Mittelbereich des Snowboards - 4 4 Ί ·· · · ♦♦ ♦♦♦♦ ·· ····· · ♦ ♦ · · • · · · · · · ♦·· · · • · · ·♦♦· ♦ ♦ ··· • · · · · · · · ·· *·· · ·♦ ·· und somit zwischen den Füßen des Fahrers - stärker ausgeprägt und nimmt progressiv zu den Enden hin ab. Durch diese Geometrie des Snowboards werden die Kontaktpunkte zum Untergrund etwas angehoben. Dem Fahrer wird dadurch ein Unabhängigkeitsgefühl am Snowboard vermittelt, das subjektiv vergleichbar ist mit dem Fahrgefühl auf einem Skateboard. Zusätzlich ermöglicht die erfindungsgemäße Geometrie des Snowboards eine erleichterte Einleitung so genannter „011ie“-Sprünge. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Snowboards ist, dass es, verglichen mit konventionellen Snowboards steifer gefertigt werden kann, ohne dass der Fahrer die Steifigkeit subjektiv fühlt.
Damit das erfindungsgemäße Snowboard leichter verwindbar wird und der Fahrer somit seine Füße mit geringerer Kraftanstrengung gegeneinander bewegen kann, um die erwünschte Torsion des Snowboards zu erzielen und dadurch einen der durch die konvexen Ausbuchtungen geschaffenen Kontaktpunkte im vorderen Bindungsbereich oder einen Kontaktpunkt im hinteren Bindungsbereich zu aktivieren, ist bei einer Ausführungsform der Erfindung ein Kern, vorzugsweise Holzkem, vorgesehen, der im vorderen und hinteren Bindungsbereich eine größere Dicke aufweist als im Mittelbereich, wobei der Kern zusätzlich im vorderen und hinteren Bindungsbereich eine größere Dicke aufweist als im vorderen und hinteren Endbereich.
In einer Ausführungsform ist das erfindungsgemäße Snowboard als "Twintip" oder "Real Twintip" Board ausgebildet, d.h. seine Umrissform ist so gestaltet, dass das Board in Bezug auf die Längsachse und eine quer verlaufende Zentrumslinie symmetrisch ausgebildet ist.
Der Unterschied zwischen "Twintip" und "Real Twintip" Typ besteht darin, dass im ersten Fall die Bindungsbefestigungsmittel (Lochreihen) im vorderen und hinteren Bindungsbereich bezüglich der Zentrumslinie versetzt angeordnet sind, (so genannter "Setback), wogegen ein Real Twintip Board komplett symmetrisch ist und dadurch in beide Richtungen identisch gefahren werden kann.
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels, auf das die Erfindung jedoch nicht eingeschränkt ist, unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1A ein erfindungsgemäßes Snowboard in Seitenansicht;
Fig. 1B das erfindungsgemäße Snowboard in Draufsicht; und
Fig. 2 einen Kern des erfindungsgemäßen Snowboards in der Perspektive. 5 • · ·♦ · • · · · · s « · ·♦·· ·· ··· ·· • ♦ · · ·· ·♦· ·
Es wird zunächst auf die Figuren 1A und 1B Bezug genommen, die eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Snowboards 1 in Seitenansicht und Draufsicht zeigen. Das Snowboard 1 ist längssymmetrisch in Bezug auf seine Längsachse L und umfasst ein aufgebogenes Vorderende la, ein aufgebogenes Hinterende lc und einen zwischen Vorderende la und Hinterende lc liegenden Taillierungsbereich lb. Der Taillierungsbereich lb umfasst einen vorderen Bindungsbereich ld, einen hinteren Bindungsbereich lf und einen Mittelbereich le, der den vorderen Bindungsbereich ld vom hinteren Bindungsbereich lf trennt. Die beiden Bindungsbereiche ld, lf weisen Mittel zum verstellbaren Befestigen einer nicht dargestellten Bindung auf, welche Mittel in jedem Bindungsbereich als zwei parallele Reihen von Löchern 3 ausgebildet sind. Werksseitig sind sowohl im vorderen Bindungsbereich ld als auch im hinteren Bindungsbereich lf Referenzbindungspositionen 3 a, 3b definiert, die für die meisten Fahrer und Fahrbedingungen die ausgewogensten Fahreigenschaften bieten. Der Taillierungsbereich lb weist generell über seine gesamte Taillierungslänge (englisch: effective edge oder contact length) einen konkaven Verlauf seiner beiden Seitenkanten auf. Es ist zu betonen, dass dieser konkave Verlauf der beiden Seitenkanten nicht auf einen konstanten Radius beschränkt ist. Vielmehr ist vorgesehen, im vordersten Abschnitt des Taillierungsbereichs lb, das ist jener Abschnitt vor dem vorderen Bindungsbereich ld, und im hintersten Abschnitt des Taillierungsbereichs lb, das ist jener Abschnitt hinter dem hinteren Bindungsbereich lf, größere Radien vorzusehen (z.B. 7.000 bis 9.000 mm) als an den Bindungsbereichen ld, lf (z.B. 1.500 - 2.200 mm) bzw. nahe der Bindungsbereiche ld, lf. Im Mittenbereich le, insbesondere im Bereich der Zentrumslinie M wird üblicherweise ein großer Radius von ca. 8.000 mm vorgesehen.
Knapp vor und hinter dem Taillierungsbereich lb und somit bereits im vorderen und hinteren Endbereich la, lc liegen effektive Kantenkontaktpunkte Kl, K4 an jenen Stellen, an denen der vordere und hintere Endbereich la, lc ihre größten Breiten haben. In der Zeichnung sind nur die Kontaktpunkte an der rechten Seite des Snowboards 1 mit Bezugszeichen versehen, aber gleiche Kontaktpunkte existieren selbstverständlich auch an der linken Seite.
Die vorliegende Ausführungsform des Snowboards 1 ist als "Real Twintip" Board ausgebildet, d.h. in Bezug auf die Längsachse L und eine quer verlaufende Zentrumslinie M symmetrisch ausgebildet ist. Auch die Bindungsbefestigungsmittel (Lochreihen 3) des vorderen und hinteren Bindungsbereichs ld, lf sind bezüglich der Zentrumslinie M symmetrisch. 6
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Das charakteristische am vorliegenden Snowboard 1 ist, dass im vorderen Bindungsbereich ld und im hinteren Bindungsbereich 1 f an der rechten und der linken Seite jeweils eine konvexe Ausbuchtung lg, lh, lj, lk vorgesehen ist. Diese konvexen Ausbuchtungen lg, lh, lj, lk bilden Kontaktpunkte K2, K3 zwischen dem Snowboard und dem Untergrund, d.h. Schnee oder Eis, die durch ihre spezifische Positionierung eine direktere Übertragung der Bewegungsenergie des Snowboard-Fahrers an den Untergrund ermöglichen. Es ist zu beachten, dass zur besseren Übersichtlichkeit in Fig. 1B nur die Kontaktpunkte an der rechten Seite des Snowboards 1 mit Bezugszeichen versehen sind, aber gleiche Kontaktpunkte selbstverständlich auch an der linken Seite existieren. Damit das Snowboard 1 sowohl bei linksseitiger („regulär“) als auch rechtsseitiger („goofy“) Bindungsmontage seine hervorragenden Fahreigenschaften behält, liegen die jeweiligen konvexen Ausbuchtungen lg, lh bzw. lj, lk des vorderen Bindungsbereichs ld bzw. des hinteren Bindungsbereichs lf einander gegenüber.
Durch die Positionierung der konvexen Ausbuchtungen lg, lh, lj, lk und somit der Kontaktpunkte K2, K3 in den Bindungsbereichen ld, lf hat der Fahrer eine optimale Kontrolle über das Snowboard 1, da seine Bewegungen über die Füße und die Bindung direkt an den Untergrund übertragen werden und das „Feedback“ des Snowboards bzw. vom Untergrund für ihn im Bereich seiner Füße am besten spürbar ist. Der Fahrer aktiviert die durch die konvexen Ausbuchtungen lg, lh, lj, lk bereitgestellten Kontaktpunkte K3, K4 entweder, indem er das Snowboard 1 auf die Kante stellt, oder, indem er seine Füße gegeneinander bewegt und so das Snowboard im Mittelbereich le verwindet.
Bevorzugt werden die Radien der konvexen Ausbuchtungen kleiner gewählt als der kleinste Radius der konkaven Seitenkanten, wobei insbesondere das Verhältnis der Radien der konvexen Ausbuchtungen zu den an die konvexen Ausbuchtungen anschließenden Radien der konkaven Seitenkanten zwischen 1:5 und 1:2, vorzugsweise zwischen 1:4 und 1:2,5, liegt. Dabei hat sich ein durchschnittlicher Radius der konvexen Ausbuchtungen zwischen 350 und 700 mm als zweckmäßig erwiesen. Die Übergänge zwischen den konkaven Radien der Bindungsbereiche ld, lf und den konvexen Radien der darin ausgebildeten konvexen Ausbuchtungen lg, lh, lj, lk verlaufen stetig. Abgesehen von den vier konvexen Ausbuchtungen lg, lh, lj, lk weist der gesamte Taillierungsbereich lb ausschließlich konkave Seitenkantenabschnitte auf.
Optimale Energieübertragung und Steuerbarkeit des Snowboards 1 ergibt sich, wenn die maximalen Ausbuchtungsstellen (d.h. Stellen maximaler Breite oder Scheitelpunkte) der 7 /1
konvexen Ausbuchtungen lg, lh, lj, lk an den Referenzbindungspositionen 3a, 3b im vorderen Bindungsbereich ld und im hinteren Bindungsbereich 1 fliegen.
Es hat sich überraschenderweise gezeigt, dass die Fahreigenschaften des erfindungsgemäßen Snowboards 1 noch weiter verbessert werden konnten, indem zusätzlich zur Ausbildung der konvexen Ausbuchtungen lg, lh, lj, lk zumindest der Mittelbereich le, im vorliegenden Ausfuhrungsbeispiel der gesamte Taillierungsbereich lb eine negative Vorspannung aufweist. Diese negative Vorspannung ist in Fig. 1A zu sehen, wo eine O-Linie den Belag des Snowboards 1 im Zentrum M berührt und sich am vorderen und hinteren Ende des Taillierungsbereichs lb ein Höhenabstand hl bzw. h2 einstellt. Genauer gesagt, weist die negative Vorspannung einen parabolischen Verlauf auf, wobei der Parabelscheitelpunkt im Mittelbereich le, vorzugsweise im Zentrum M des Mittelbereiclis, liegt. Dadurch ist die Krümmung der negativen Vorspannung im Mittelbereich le des Snowboards 1, d.h. zwischen den Füßen des Fahrers, am stärksten ausgeprägt und nimmt progressiv zu den Enden des Taillierungsbereichs lb hin ab. Durch diese Geometrie des Snowboards werden die Kontaktpunkte K2, K3 zum Untergrund etwas angehoben.
Wie oben bereits erwähnt, kann der Fahrer beim erfindungsgemäßen Snowboard 1 die durch die konvexen Ausbuchtungen lg, lh, lj, lk geschaffenen Kontaktpunkte K2, K3 durch Torsion des Snowboards 1 aktivieren. Um die Torsion zu erleichtern, ist in das Snowboard 1 der in Fig. 2 in perspektivischer Ansicht dargestellte Kern 2, vorzugsweise Holzkem, vorgesehen. Dieser Kern zeichnet sich dadurch aus, dass er im vorderen und hinteren Bindungsbereich 2b, 2d eine größere Dicke aufweist und damit steifer ist als im Mittelbereich 2c. Weiters weist der Kern 2 im vorderen und hinteren Bindungsbereich 2b, 2d eine größere Dicke auf als im vorderen und hinteren Endbereich 2a, 2e.

Claims (12)

  1. 8 »· Φ · · · ···· ·« • · ·· · · · • • · • · • · · · · ··· • · • · • ···· · • ··# • · • · · · • • ·· ··· 1 ·· • M ·· Ansprüche: 1. Snowboard (1) mit einem Vorderende (la), einem Hinterende (lc) und einem zwischen Vorderende und Hinterende liegenden Taillierungsbereich (lb), in dem ein vorderer Bindungsbereich (ld) und ein davon durch einen Mittelbereich (le) beabstandeter hinterer Bindungsbereich (lf) angeordnet sind, wobei der Taillierungsbereich (lb) im vorderen Bindungsbereich (ld) und im hinteren Bindungsbereich (IQ - in Draufsicht des Snowboards (1) - konkave Seitenkanten aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass im vorderen Bindungsbereich (ld) und im hinteren Bindungsbereich (IQ an der rechten und der linken Seite jeweils eine konvexe Ausbuchtung (lg, lh, lj, lk) vorgesehen ist.
  2. 2. Snowboard nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweiligen konvexen Ausbuchtungen (lg, lh, lj, lk) des vorderen Bindungsbereichs (ld) und des hinteren Bindungsbereichs (IQ einander gegenüberliegen.
  3. 3. Snowboard nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Radien der konvexen Ausbuchtungen (lg, lh, lj, lk) kleiner sind als der kleinste Radius der konkaven Seitenkanten, vorzugsweise dass das Verhältnis der Radien der konvexen Ausbuchtungen (lg, lh, lj, lk) zu den an die konvexen Ausbuchtungen (lg, lh, lj, lk) anschließenden Radien der konkaven Seitenkanten zwischen 1:5 und 1:2, vorzugsweise zwischen 1:4 und 1:2,5, liegt.
  4. 4. Snowboard nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die maximalen Ausbuchtungsstellen der konvexen Ausbuchtungen (lg, lh, lj, lk) an Referenzbindungspositionen (3 a, 3b) im vorderen Bindungsbareich und im hinteren Bindungsbereich liegen.
  5. 5. Snowboard nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Taillierungsbereich (lb), abgesehen von den konvexen Ausbuchtungen (lg, lh, lj, lk), über seine gesamte Länge kontinuierliche konkave Seitenkanten aufweist.
  6. 6. Snowboard nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die konvexen Ausbuchtungen (lg, lh, lj, lk) variierende Radien mit stetigen Übergängen zwischen den variierenden Radien aufweisen.
  7. 7. Snowboard nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Übergänge zwischen den konvexen Ausbuchtungen (lg, lh, lj, lk) und den konkaven 9
    Abschnitten des Taillierungsbereich (lb) im vorderen Bindungsbereich (ld) und im hinteren Bindungsbereich (lf) stetig verlaufen.
  8. 8. Snowboard nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dass zumindest der Mittelbereich (le), insbesondere der Mittelbereich (le) und die daran anschließenden vorderen (ld) und hinteren (lf) Bindungsbereiche, vorzugsweise der gesamte Taillierungsbereich (lb) eine negative Vorspannung (hl-0-h2) aufweist.
  9. 9. Snowboard nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die negative Vorspannung (hl-0-h2) einen parabolischen Verlauf aufweist, wobei der Parabelscheitelpunkt im Mittelbereich (le), vorzugsweise im Zentrum (M) des Mittelbereichs, liegt.
  10. 10. Snowboard nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Kern (2), vorzugsweise Holzkem, der im vorderen (2b) und hinteren (2d) Bindungsbereich eine größere Dicke aufweist als im Mittelbereich (2c).
  11. 11. Snowboard nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern im vorderen und hinteren Bindungsbereich eine größere Dicke aufweist als im vorderen (2a) und hinteren (2e) Endbereich.
  12. 12. Snowboard nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass seine Umrissform in Bezug auf die Längsachse (L) und eine quer verlaufende Zentrumslinie (M) symmetrisch ausgebildet ist.
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