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AT503924A4 - Kletterschalung zum betonieren einer wand eines bauwerks - Google Patents

Kletterschalung zum betonieren einer wand eines bauwerks Download PDF

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AT503924A4
AT503924A4 AT13882006A AT13882006A AT503924A4 AT 503924 A4 AT503924 A4 AT 503924A4 AT 13882006 A AT13882006 A AT 13882006A AT 13882006 A AT13882006 A AT 13882006A AT 503924 A4 AT503924 A4 AT 503924A4
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AT
Austria
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climbing
formwork
tower
carriage
wall
Prior art date
Application number
AT13882006A
Other languages
English (en)
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AT503924B1 (de
Inventor
Hugo Dipl Ing Mag Mathis
Guenter Marte
Original Assignee
Rund Stahl Bau Gmbh & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Rund Stahl Bau Gmbh & Co filed Critical Rund Stahl Bau Gmbh & Co
Priority to AT13882006A priority Critical patent/AT503924B1/de
Priority to PCT/AT2007/000324 priority patent/WO2008019408A1/de
Priority to EP07763724.7A priority patent/EP2052118B1/de
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Publication of AT503924A4 publication Critical patent/AT503924A4/de
Publication of AT503924B1 publication Critical patent/AT503924B1/de

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G11/00Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
    • E04G11/06Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for walls, e.g. curved end panels for wall shutterings; filler elements for wall shutterings; shutterings for vertical ducts
    • E04G11/20Movable forms; Movable forms for moulding cylindrical, conical or hyperbolical structures; Templates serving as forms for positioning blocks or the like
    • E04G11/28Climbing forms, i.e. forms which are not in contact with the poured concrete during lifting from layer to layer and which are anchored in the hardened concrete

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

Patentanwälte
HefelScHofmann
ο © e © © « ο«« © e ο © © © © ο e © « o © © © c © oo eoc © European Patent Attorneys Dipl.-Ing. Herbert Hefel
Mag. Dr. Ralf Hofmann A-6806 Feldkirch, Austria
Egelseestr 65a, Postfach 61 19902/33/eb 060712
Die Erfindung betrifft eine Kletterschalung zum Betonieren einer Wand eines Bauwerks, mit einer Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Klettereinheiten, die jeweils mit mindestens einem Kletterantrieb zum Hinaufziehen der Klettereinheit an einer an einem bereits betonierten Abschnitt der Wand gehaltenen Kletterschiene ausgestattet sind und die zur Ausbildung einer Schalhaut der Kletterschalung jeweils mindestens eine Schaltafel aufweisen.
Kletterschalungen sind in unterschiedlichen Ausführungsformen bekannt. Mittels solcher Kletterschalungen werden Bauwerke in mehreren Betonieretappen ausgebildet, wobei die die Schaltafeln haltenden Vorrichtungen jeweils an einem bereits fertiggestellten Abschnitt der zu errichtenden Wand mittels Ankern fixiert sind. Nach dem Vergießen und Aushärten des Betons werden die die Schaltafeln haltenden Vorrichtungen zusammen mit den Schaltafeln um die Höhe dieser Betonieretappe hinaufgesetzt und wiederum an der Wand befestigt. Dieses Wechselspiel wiederholt sich, bis die gewünschte Bauhöhe erreicht ist.
Bei einer Kletterschalung der eingangs genannten Art ist entlang der zu betonierenden Wand innerhalb und außerhalb der Wand jeweils eine Mehrzahl von Klettereinheiten nebeneinander angeordnet. An einem bereits betonierten Abschnitt der Wand sind Kletterschienen angebracht. Die Klettereinheiten sind jeweils mit einem in Form eines Schreitwerks ausgebildeten Kletterantrieb ausgestattet, mit welchem die Klettereinheit an der Kletterschiene hinaufgefahren werden kann. Am oberen Ende einer Rahmenkonstruktion, an welcher der Kletterantrieb angebracht ist und die auch als Kletterturm bezeichnet wird, ist ein Träger gelagert, der mindestens eine Schaltafel trägt. Der Träger ist am Kletterturm verschiebbar gelagert, um die Schaltafel nach dem Betonieren von der Wand abzuheben. Der Träger ist zur Einstellung der Neigung der Schaltafel auch um eine horizontale Achse verschwenkbar, wobei er mittels einer Zug- und Druckspindel in der eingestellten Position fixiert wird. Nach dem Betonieren eines Betonierabschnitts werden zunächst die Kletterschienen mittels der Kletterantriebe nach oben verschoben, wobei die Kletterschienen in Kletterschuhen verschiebbar gelagert sind, welche mittels Ankern an der Wand gehalten sind. Der Kletterturm ist hierbei mit solchen Kletterschuhen verbunden und wird von diesen getragen. Nach der Halterung der Kletterschiene in ihrer hinaufgefahrenen Stellung durch Verbindung mit einem Kletterschuh wird der Kletterturm mittels des Schreitwerks um die Höhe des Betonierabschnitts nach oben verfahren. In der Folge kann der nächste Betonierabschnitt betoniert werden. Solche Klettereinheiten werden auch als Kletterautomaten bezeichnet.
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Eine andere Art einer Kletterschalung ist beispielsweise aus der US-PS 1,478,653 bekannt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kletterschalung der eingangs genannten Art bereitzustellen, durch welche eine verbesserte Effizienz bei der Herstellung des Bauwerks erreicht werden kann. Erfindungsgemäß gelingt dies durch eine Kletterschalung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Durch den an einem Schalungsturm in der Höhe verfahrbaren Schlitten wird eine Ausführung von mindestens zwei Betonieretappen ermöglicht, ohne dass die gesamte Klettereinheit in der Höhe versetzt werden muss. Der Schlitten ist somit entlang des Schalungsturms mindestens über die Höhe von zwei Betonieretappen verfahrbar.
Die Höhe einer Betonieretappe beträgt vorzugsweise zumindest 1 m.
Vorzugsweise ist der zum Verfahren des Schlittens dienende Schlittenantrieb in Form eines Schreitwerks ausgebildet, mittels welchem der Schlitten entlang einer am Schalungsturm angebrachten Schreitschiene verfahrbar ist. Günstigerweise weisen dieses Schreitwerk und der vorzugsweise ebenfalls als Schreitwerk ausgebildete Kletterantrieb der Klettereinheit die gleiche Schreithöhe auf.
In einer Ausführungsform der Erfindung ist die mindestens eine Schaltafel einer jeweiligen Klettereinheit an einem Schalungsgerüst angebracht, welches auf einer vom Schlitten gehaltenen Arbeitsplattform verschiebbar gelagert ist, um die Schaltafel in Richtung zur zu betonierenden Wand und von dieser weg zu verschieben. Günstigerweise ist das Schalungsgerüst in seiner Neigung gegenüber der Arbeitsplattform verstellbar. In einerweiteren Ausführungsform ist die mindestens eine Schaltafel von einer vom Schlitten getragenen Arbeitsplattform abgehängt und hierbei gegenüber der Arbeitsplattform verschiebbar gelagert, um die Schaltafel in Richtung zur zu betonierenden Wand und von dieser weg zu verschieben. Die mindestens eine Schaltafel kann hierbei über eine um eine horizontale Achse verschwenkbare Aufhängung mit der Arbeitsplattform verbunden sein.
Vorzugsweise ist der Schalungsturm gegenüber einem Kletterturm der Klettereinheit, der den Kletterantrieb aufweist, in eine von der Oberfläche der zu betonierenden Wand wegweisende Richtung (=nach außen) versetzt.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnung erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines oberen Teils eines bereits betonierten Abschnitts eines zu erstellenden Gebäudes mit zwei am bereits betonierten Abschnitt der Wand angebrachten Klettereinheiten; ·# • · • · ·· ·· ♦· • · · · · • ·· · · • · · ♦·♦ • · · ·
• · • ··· 3
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf einen Teil der Wand mit den nebeneinander angeordneten an der Wand gehaltenen Klettereinheiten, wobei nur auf einer Seite der Wand Klettereinheiten dargestellt sind;
Fig. 3 eine Draufsicht entsprechend Fig. 2, aber bei einem größeren Abstand zwischen den einzelnen Klettereinheiten;
Fig. 4 einen schematischen Querschnitt durch die Wand entlang der Linie A-A von Fig. 2 mit auf beiden Seiten der Wand dargestellten Klettereinheiten, wobei die Schlittenantriebe und Teile der Geländer weggelassen sind;
Fig. 5 eine Schrägsicht einer von Kletterschienen getragenen Klettereinheit, wobei am Schalungsturm das Geländer, das Schalungsgerüst mit seiner Halterung und die an ihm angebrachten Schaltafeln sowie an den Kletterschienen die Noppen weggelassen sind; Fig. 6 eine vergrößerte Schrägsicht des Schlittens mit der Arbeitsplattform, ohne die Schaltafeln und die sie tragenden Teile;
Fig. 7 eine Ansicht von zwei nebeneinander angeordneten von Kletterschienen getragenen Klettereinheiten, die Schaltafeln nur durch strichlierte Linien angedeutet;
Fig. 8 eine schematische Schrägsicht eines Schreitwerks;
Fig. 9 eine Seitenansicht einer mittels Kletterschuhen an einer Wand gehaltenen Kletterschiene;
Fig. 10 eine Ansicht einer an der Wand gehaltenen Kletterschiene von oben;
Fig. 11 einen Längsschnitt durch ein Segment der Kletterschiene, Schnittlinie B-B in Fig. 10;
Fig. 12 bis 18 Schnitte entsprechend Fig. 4 in verschiedenen Arbeitsschritten;
Fig. 19, 20 und 21 eine Schrägsicht, eine Ansicht und eine Schnittdarstellung (Schnittlinie C-C in Fig. 20 einer Klettereinheit gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung (Geländer der Arbeitsplattformen sind nicht dargestellt).
Die Figuren weisen unterschiedliche Maßstäbe auf.
In den Figuren 1 -18 ist ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Mittels der Erfindung sind Bauwerke unterschiedlicher Art herstellbar, welche betonierte Wände aufweisen, insbesondere umfangsgeschlossene Bauwerke, vorzugsweise mit runden Querschnitten. Ein Beispiel für solche Bauwerke sind Kühltürme. Ein Abschnitt eines solchen Kühlturms 1 ist in Fig. 1 in Seitenansicht des Kühlturms dargestellt (ein Abschnitt des noch herzustellenden Teils des Kühlturms ist durch strichlierte Linien angedeutet). Aber auch umfangsoffene Bauwerke sind mittels einer erfindungsgemäßen Kletterschalung ausbildbar.
Entlang der zu erstellenden Wand 2 sind eine Mehrzahl von Klettereinheiten 3 angeordnet, die sich jeweils im Bereich des oberen Endes des bereits betonierten Abschnitts der Wand befinden. In Fig. 1 sind lediglich zwei solche Klettereinheiten beispielhaft dargestellt. Die nebeneinanderliegende Anordnung der Klettereinheiten 3 ist insbesondere aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich. Die Erstellung der Wand 2 erfolgt in einer Mehrzahl von Betonieretappen, die in Fig. 1 schematisch durch Linien 4 angedeutet sind. Nach Fertigstellung einer jeweiligen Betonieretappe 4 werden die von den Klettereinheiten 3 gehaltenen Schaltafeln 5, welche insgesamt ·· ·· ·· ·· ···· ···· ········· · • · · · ·· · · ··· · • · · · · · ··· · ♦ ·····« · · · ·· ·· ·· ·· ··· · 4 die Schalhaut der Kletterschalung bilden, um die Höhe h einer Betonieretappe nach oben versetzt.
Zumindest auf einer Seite der Wand 2 wird die Schalung durch solche Klettereinheiten 3 gebildet. Vorzugsweise wird sowohl die Innen- als auch Außenschalung durch solche Klettereinheiten 3 ausgebildet. Prinzipiell denkbar und möglich wäre es auch, derartige Klettereinheiten 3 nur auf einer Seite der Wand, beispielsweise der Außenseite vorzusehen und die Schalung auf der anderen Seite der Wand, beispielsweise die Innenschalung, in einer anderen Weise auszubilden.
Die Klettereinheiten 3 werden am bereits fertiggestellten Abschnitt der Wand 2 mittels Kletterschienen 6 gehalten. Im Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. T - 18 sind pro Klettereinheit 3 zwei Kletterschienen 6 vorhanden.
Die Kletterschienen 6 werden (ausgenommen bei ihrem später beschriebenen Hinauffahren mittels der Kletterantriebe 7) von Kletterschuhen 8 getragen, die an der Wand 2 mittels Ankern 9 gehalten sind. Die Anker 9 sind mit an die Wandoberfläche 11 angrenzenden konusförmigen Abschnitten 10 versehen, an denen die Kletterschuhe 8 anschraubbar sind. Die Kletterschienen 6 weisen hakenförmige Einhängeteile 12 auf, mittels denen sie in Querbolzen 13 der Kletterschuhe 8 einhängbar sind (vgl. Fig. 11). Die Querbolzen 13 sind aus den Kletterschuhen 8 herausziehbar.
Die Kletterschienen 6 weisen an ihrer von der Wand 2 weggerichteten Seite in regelmäßigen Abständen angeordnete vorspringende Noppen 14 zum Zusammenwirken mit dem jeweiligen Kletterantrieb 7 auf. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Kletterschienen 6 in Form von Doppel-T-Trägern ausgebildet, wobei der die beiden T-Stege 15,16 verbindende Verbindungssteg 17 rechtwinklig zur Oberfläche der Wand 2 ausgerichtet ist.
Die Kletterschienen 6 sind, um von den Kletterantrieben 7 hinaufgefahren werden zu können, von den Kletterschuhen 8 verschiebbar geführt. Hierzu weisen die Kletterschuhe 8 im gezeigten Ausführungsbeispiel einen U-förmigen Querschnitt mit Seitenstegen 18, 19 und einem Verbindungssteg 20 auf, der in Anlage an der Wand 2 gehalten ist. An den vom Verbindungssteg 20 abgelegenen Enden der Seitenstege 18,19 stehen aufeinander zugerichtete Fortsätze 21,22 ab, welche den der Wand 2 zugewandten T-Steg 15 randseitig übergreifen. An den Seitenstegen 18, 19 sind nach außen abstehende Stege 23, 24 angebracht.
Die Kletterschienen 6 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel aus zwei verschwenkbar miteinander verbundenen Segmenten 25, 26 ausgebildet. Dadurch können Krümmungen der Wand 2, welche diese bezogen auf die vertikale Richtung aufweist, aufgenommen werden. Der Abstand von übereinanderliegenden Kletterschuhen 8 ist hierbei günstigerweise so gewählt, dass ein jeweiliges Segment 25, 26 gleichzeitig höchstens zwei Kletterschuhe 8 durchsetzen kann. ·· • · • · • · • · ·· ·· ·· • · · · · • ·· · · • · · ··· • · · t
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Die Kletterschuhe 8 und Befestigung an der Wand sowie die Kletterschienen 6, abgesehen von ihrer Ausbildung aus mindestens zwei gegeneinander verschwenkbaren Segmenten 25, 26, entsprechen dem Stand der Technik.
Eine jeweilige Klettereinheit 3 besitzt eine der Anzahl der Kletterschienen 6, die dieser Klettereinheit 3 zugeordnet sind, entsprechende Anzahl von Kletterantrieben 7, im gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Kletterantriebe 7.
Die Kletterantriebe 7 sind in Form von mit den Kletterschienen 6 zusammenwirkenden Schreitwerken ausgebildet (vgl. Fig. 8). Ein solches Schreitwerk umfasst jeweils zwei Schreitschuhe 27 -mit einem Rastklinkenmechanismus. Der Abstand zwischen den Schreitschuhen 27 ist mittels einer Antriebseinheit 28 verkleinerbar und vergrößerbar, wie dies durch die Pfeile in Fig. 8 angedeutet ist. Ein jeweiliger Schreitschuh 27 ist mittels einen Zwischenraum zwischen sich einschließenden Führungsstegen 29, 30, welche den von der Wand 2 entfernten T-Steg 16 zwischen sich aufnehmen, in Längsrichtung der Kletterschiene 6 verschiebbar geführt. Die Rastklinken 31, 32 wirken mit den Noppen 14 der Kletterschiene 6 zusammen. Derartige Schreitwerke sind mit hydraulischen Kolben-Zylinder-Einheiten als Antriebseinheiten bekannt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel besteht der Unterschied zu diesen bekannten Schreitwerken darin, dass die Antriebseinheit 28 von einem einen Elektromotor 57 aufweisenden Spindeltrieb gebildet wird. Mittels der Spindeln 33, 34 können die Schreitschuhe 27 zusammen- und auseinandergefahren werden. Obwohl eine derartige Ausbildung der Antriebseinheit 28 bevorzugt ist, wäre es auch denkbar und möglich, eine herkömmliche hydraulische Antriebseinheit einzusetzen.
Mittels der Kletterantriebe 7 können die Klettereinheiten 3 entlang der Kletterschienen 6 nach oben gefahren werden. Durch das Zusammen- und Auseinanderfahren der Schreitschuhe 27 klettern die Schreitschuhe 27 mit Hilfe der Rastklinken 31, 32 entlang der Noppen 14 der Kletterschienen 6 an diesen hinauf.
Weiters können mittels der Kletterantriebe 7 die Kletterschienen 6 entlang der Wand 2 nach oben verfahren werden. Hierzu wird einer der Schreitschuhe 27, vorzugsweise der obere Schreitschuh 27 in einen der Kletterschuhe 8 eingehängt, wozu die seitlich abstehenden Stege 23,24 der Kletterschuhe 8 dienen. Durch das Zusammen- und Auseinanderfahren der Schreitschuhe 27, wobei ihre Rastklinken 31, 32 mit den Noppen 14 der Kletterschiene 6 Zusammenwirken, wird die Kletterschiene 6 schrittweise nach oben verfahren.
Das beschriebene schrittweise Hinauffahren einer Klettereinheit an mindestens einer Kletterschiene 6 durch mindestens einen in Form eines Schreitwerks ausgebildeten Kletterantrieb 7 (wobei dieser herkömmlicherweise hydraulisch ausgebildet ist) und das schrittweise Hinauffahren einer jeweiligen Kletterschiene 6 mittels des als Schreitwerk ausgebildeten Kletterantriebs sind ebenfalls bereits bekannt. 6 ·# ·· ·· ·· ···· ···· «········ · • · t · · * ··· · • · · · · · ·«» · · ······ I ·«
Die Kletterantriebe 7 sind an einem Kletterturm 35 der Klettereinheit 3 angeordnet, der von einer fachwerkartigen Rahmenkonstruktion gebildet wird. Mit dem oberen Ende des Kletterturms 35 ist ein Schalungsturm 36 starr verbunden. Ausgehend von seinem Verbindungsbereich mit dem Kletterturm 35 ragt der Schalungsturm 36 nach oben. Hierbei ist er vorzugsweise gegenüber dem Kletterturm 35 nach außen versetzt, d.h. weiter von der Wandoberfläche 11 der zu erstellenden Wand entfernt als der Kletterturm 35. Günstigerweise ist der Schalungsturm 36 in Form einer fachwerkartigen Rahmenkonstruktion ausgebildet.
Entlang des Schalungsturms 36 ist ein Schlitten 37 in der Höhe verfahrbar. Zum Verfahren des Schlittens 37 entlang des Schalungsturms 36 dient ein Schlittenantrieb 38. Vorzugsweise ist dieser in Form eines Schreitwerks ausgebildet, welches mit einer am Schalungsturm 36 angebrachten Schreitschiene 39 zusammenwirkt. Zu diesem Zweck weist die Schreitschiene 39 in regelmäßigen Abständen angeordnete, abstehende Noppen 40 auf.
Das den Schlittenantrieb 38 bildende Schreitwerk kann in gleicher Weise wie das beschriebene den jeweilige Kletterantrieb 7 bildende Schreitwerk ausgebildet sein, also wie in Fig. 8 schematisch dargestellt und zuvor bereits beschrieben. Die Schreitschiene 39 kann einen T-förmigen Querschnitt aufweisen. Beispielsweise wäre auch wiederum ein doppel-T-förmiger Querschnitt denkbar und möglich.
Der Schlitten 37 ist vorzugsweise in Form einer den Schalungsturm 36 umgebenden Rahmenkonstruktion ausgebildet. Gleitlager 41 zur verschiebbaren Führung des Schlittens 37 entlang des Schalungsturms 36 sind in den Fig. 5 und 6 schematisch angedeutet. Zur verschiebbaren Führung des Schlittens 37 könnten auch Wälzlager vorgesehen sein.
Der Schlitten 37 trägt eine begehbare Arbeitsplattform 42, die zur Absicherung mit einem Geländer 43 versehen ist.
Von der Arbeitsplattform 42 ist ein Schalungsgerüst 44 getragen, an welchem die mindestens eine Schaltafel 5 angebracht ist. Das Schalungsgerüst 44 ist hierbei an der Arbeitsplattform 42 quer zur Wand 2 verschiebbar geführt. Beispielsweise dienen hierzu in Fig. 4 schematisch dargestellte Führungsschienen 45, die an der Arbeitsplattform 42 festgelegt sind und in welche am Schalungsgerüst 44 oder einem hiermit verbundenen Teil drehbar gelagerte Rollen 56 ein-greifen.
Um die Neigung der Schaltafeln 5 der Neigung der Wand 2 anzupassen, sind diese an in ihrer Neigung verstellbaren Trägern 47 des Schalungsgerüsts 44 angebracht. Beispielsweise stellt der Träger 47 eine Seite eines Parallelogramms dar, wobei die Seiten des Parallelogramms durch Gelenke 48 miteinander verbunden sind. Zur Einstellung einer gewünschten Neigung und zur Fixierung des Schalungsgerüsts 44 in dieser Neigung dienen Stellspindeln 49.
Vorzugsweise sind die Arbeitsplattformen 42 um horizontale, parallel bzw. tangential zur Wandoberfläche 11 liegende Achsen 50 verschwenkbar, um auch bei einer zur Vertikalen ge- ·· ·· ·· ·· ···· ···· • • · • • · • · • · • • · • • · ··· · • • · • • · ··» * · • • · • • · • • · 7 neigten Ausrichtung der Wand eine horizontale Ausrichtung der Arbeitsplattform 42 zu ermöglichen. Zur Einstellung und Fixierung des Schwenkwinkels der Arbeitsplattform 42 gegenüber dem Schlitten 37 dienen Stellspindeln 51. Günstigerweise ist auf dem Schalungsgerüst 44 eine weitere Arbeitsplattform 52 angeordnet, die durch ein Geländer 53 gesichert ist. Beispielsweise können von dieser weiteren Arbeitsplattform 52 aus Armier- und Betonierarbeiten durchgeführt werden.
Um eine Anpassung an eine Änderung des Umfangs des Bauwerks über seine Höhe zu ermöglichen, können die Arbeitsplattformen 42, 52 und eventuell auch das Schalungsgerüst 44 seitlich teleskopierbare Abschnitte aufweisen. In Fig. 2 sind diese seitlich teleskopierbaren Abschnitte eingezogen und somit nicht sichtbar. In Fig.3 sind seitlich teleskopierbare Abschnitte 54, 55 der Arbeitsplattform 42 ausgezogen dargestellt.
Der Arbeitsablauf wird im Folgenden anhand der Fig. 12 bis 18 erläutert. Fig. 12 zeigt den Zustand, nachdem eine Betonieretappe durchgeführt worden ist, wobei nach dem ausreichenden Aushärten des Betons die Schalungsgerüste 44 der Klettereinheiten 3 der in Fig. 12 links dargestellten Innenschalung mitsamt den an ihr angebrachten Schaltafeln 5 von der Wand 2 weggefahren worden sind. Die Schaltafeln 5 der Außenschalung liegen noch an der Wand 2 an.
In der Folge werden die Schalungsgerüste 44 der Außenschalung ebenfalls von der Wand 2 weggefahren, wie in Fig. 13 dargestellt. Weiters werden die Schlitten 37 der Klettereinheiten 3 der Innenschalung um die Höhe einer Betonieretappe nach oben verfahren, wie ebenfalls in Fig. 13 dargestellt. Im Weiteren werden auch die Schlitten 37 der Klettereinheiten 3 der Außenverschalung um diese Höhe nach oben verschoben.
Im Zustand gemäß Fig. 12 waren die Schlitten 37 der Klettereinheiten 3 der Innen- und Außenschalung in ihren untersten Positionen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind sie ausgehend von diesen untersten Positionen um zwei Betonieretappen nach oben verfahrbar. Beispielsweise beträgt die Höhe einer Betonieretappe 1,5 m. Die Schlitten 37 sind somit um mindestens 3 m nach oben verfahrbar. Damit können mit den Klettereinheiten 3 drei Betonieretappen durchgeführt werden, ohne dass die Klettereinheiten 3 als Ganzes gegenüber der Wand 2 nach oben versetzt werden müssen.
Auch eine Verfahrbarkeit der Schlitten 37 um nur die Höhe einer Betonieretappe oder um die Höhe von mehr als zwei Betonieretappen ist denkbar und möglich.
Ein bevorzugter Wert für die Höhe einer Betonieretappe liegt im Bereich zwischen 1 und 2 m.
Die Schaltafeln 5 selbst können höher als eine Betonieretappe ausgebildet sein, so dass es bei zwei aufeinanderfolgenden Betonieretappen zu einem Überlappen in der Höhe kommt.
Fig. 14 zeigt den Zustand, in welchem die Schaltafeln 5 der Innenschalung in ihrer für die nächste Betonieretappe eingestellten Höhe wiederum zur Oberfläche der zu erstellenden Wand 2 verfahren worden sind. Die Schaltafeln 5 der Außenschalung sind ebenfalls auf diese Höhe angehoben, von der äußeren Wandoberfläche 11 aber noch abgehoben. In der Folge werden sie an die äußere Wandoberfläche 11 herangeführt. Nach Durchführung der entsprechenden Armierungsarbeiten wird der Beton vergossen und entsprechend aushärten gelassen. Dieser Zustand ist in Fig. 15 dargestellt.
Nach dem Abheben der Schaltafeln 5 von der Wandoberfläche 11 ist ein Zustand analog dem in Fig. 12 dargestellten Zustand, aber für die nächsthöhere Betonieretappe und mit um die Höhe einer Betonieretappe hinaufgefahrenen Schlitten 37 erreicht. Die beschriebenen Arbeitsschritte wiederholen sich in analoger Weise, bis der in Fig. 16 dargestellte Zustand erreicht ist. Hier sind die Schlitten 37 gegenüber ihrem in Fig. 12 dargestellten Zustand um die Höhen von zwei Betonieretappen nach oben verfahren.
In der Folge werden die Klettereinheiten 3 der Innen- und Außenschalung als Ganzes an der Wand 2 nach oben versetzt. Hierzu werden zunächst die Kletterschienen 6 mittels der Kletterantriebe 7 wie bereits weiter vorne beschrieben angehoben und in der angehobenen Position fixiert. Hierbei bleiben die Schaltafeln 5 vorzugsweise an die Wand 2 angelegt, wobei sie an dieser mit im Beton der Wand 2 sich befindenden Ankern 9 gehalten sind. Eine erste mögliche Vorgehensweise für das folgende Anheben der jeweiligen Klettereinheit 3 besteht darin, dass die Schaltafeln 5 am Schalungsgerüst 44 fixiert bleiben. Der Schlitten 37 verschiebt sich somit beim Anheben des Kletterturms 35 mittels der Kletterantriebe 7 und des Schalungsturms 36 zusammen mit dem Kletterturm 35 relativ zur Wand 2 nicht in seiner Höhe. Der Schalungsturm 36 wird somit durch den in der Höhe fixierten Schlitten 37 durchgezogen. Wenn die Wand 2 eine Krümmung in vertikaler Richtung aufweist, so verschiebt sich hierbei das Schalungsgerüst 44 gegenüber der Arbeitsplattform 42 entlang der Führungsschienen 45 um eine entsprechende Strecke.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass vor dem Anheben des Kletterturms 35 mittels der Kletterantriebe 7 die Schaltafeln 5 vom Schalungsgerüst 44 getrennt werden, wobei sie mittels der Anker 9 nach wie vor an der Wand 2 gehalten sind. Nach dem Hinauffahren des Kletterturms 35 und mit ihm des Schalungsturms 36 wird der Schlitten 37 wieder hinuntergefahren und an die Schaltafeln 5 angekoppelt.
Theoretisch wäre es auch möglich, vor dem Hinauffahren der Klettereinheiten 3 die Schaltafeln 5 von der Wand 2 zu lösen, was aber aufgrund der erforderlichen Wartezeit für das Aushärten des Betons zu einem Zeitverlust führt.
Der Zustand nach dem Hochfahren der Klettereinheiten 3 ist in Fig. 18 dargestellt. Die Schlitten 37 befinden sich nunmehr wiederum in der Höhe der untersten bei dieser Stellung der Klettereinheiten 3 ausführbaren Betonieretappe. Die Klettereinheiten 3 sind somit um eine Höhe angehoben worden, die dem Produkt aus der Höhe einer Betonieretappe und der An- zahl der Betonieretappenhöhen entspricht, um welche die Schlitten 37 am Schalungsturm 36 verfahrbar sind.
Die Höhe einer Betonieretappe ist ein ganzzahliges Vielfaches sowohl der Schreithöhe der Kletterantriebe 7 als auch der Schreithöhe der Schlittenantriebe 38. Beispielsweise liegt der Abstand der Noppen 14,40 bei 30 cm, wenn die Betonieretappenhöhe 1,5 m beträgt.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 19 bis 21 dargestellt. Dieses Ausführungsbeispiel entspricht dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel abgesehen von folgenden Änderungen (analoge Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen):
Eine jeweilige Klettereinheit 3 ist in diesem Ausführungsbeispiel mit nur einem Kletterantrieb 7 ausgestattet, der mit einer Kletterschiene 6 zusammenwirkt. Der Kletterantrieb 7 ist wiederum an einem (in diesem Ausführungsbeispiel niedriger ausgebildeten) Kletterturm 35 der Klettereinheit 3 angeordnet. Zur Stabilisierung der Klettereinheit 3 ist der Kletterturm 35 mit beidseitig abstehenden Auslegern 58, 59 versehen, die an ihren vom Kletterturm 35 abgelegenen Enden mit Rollen 60 zur Abstützung an der Wand 2 des Bauwerks versehen sind. Anstelle von Rollen 60 könnten auch Gleitelemente wie Kufen vorhanden sein. Die Ausleger 58, 59 sind um vertikale Achsen schwenkbar mit dem Kletterturm 35 verbunden, um eine Anpassung an sich ändernde Radien des Bauwerks zu ermöglichen. Die Schwenkstellung ist einstellbar, beispielsweise mittels Stellspindeln 61. Auch Federelemente zum Andrücken der Ausleger an die Wand des Bauwerks könnten vorgesehen sein.
Die mindestens eine Schaltafel 5 ist in diesem Ausführungsbeispiel von einer mit dem Schlitten 37 verbundenen oberen Arbeitsplattform 42' abgehängt. Hierbei ist diese Arbeitsplattform 42' um Achsen 50' verschwenkbar mit dem Schlitten 37 verbunden, um die Neigung der Arbeitsplattform 42' gegenüber der Horizontalen einstellen zu können. Diese Einstellung erfolgt in diesem Ausführungsbeispiel durch eine Verbindung mit einer in ihrer Neigung gegenüber der horizontalen einstellbaren unteren Arbeitsplattform 62. Diese untere Arbeitsplattform 62 ist ebenfalls um horizontale Achsen 63 verschwenkbar mit dem Schlitten 37 verbunden. Die Einstellung der Neigung der unteren Arbeitsplattform 62 erfolgt mittels Stellspindeln 64. Die Verbindung zwischen der unteren und der oberen Arbeitsplattform 62,42' erfolgt einerseits über den Schlitten 37, andererseits über gelenkig mit der unteren und der oberen Arbeitsplattform 62,42' verbundene Holme 65. Die obere Arbeitsplattform 42' wird somit insgesamt über eine Art Parallelogrammführung mit der unteren Arbeitsplattform 62 verbunden, wobei sich eine synchrone Neigungsverstellung der beiden Arbeitsplattformen 62, 42' ergibt.
Die mindestens eine Schaltafel 5 ist mit der oberen Arbeitsplattform 42' über eine Schiebeführung verbunden, um eine Verschiebung der mindestens einen Schaltafel 5 rechtwinklig zur Wandoberfläche zu ermöglichen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind hierzu Führungsschienen 66 an der oberen Arbeitsplattform 42' angebracht, entlang von denen jeweils Wagen 67 verfahrbar sind, die mit einem Träger 68 verbunden sind. An den Trägern 68 sind über Auf-
• · · · ·· · · ··· · • · · · ♦ · ··· · · 10 hängungen 69 Befestigungsschienen 70 um horizontale Achsen verschwenkbar abgehängt, an denen die mindestens eine Schaltafel 5 angebracht ist.
Von der oberen Arbeitsplattform 42' aus können Armierungs- und Betonierarbeiten durchgeführt werden, von der unteren Arbeitsplattform 62 aus können Schalungsarbeiten durchgeführt werden. Beim Ausschalen nach einem jeweiligen Betonierschritt können die Schaltafeln 5 von der Wand weggefahren werden, wobei während des Ausschalens von den Arbeitsplattformen 42' aus bereits Armierungsarbeiten für die nächste Betonieretappe durchgeführt werden können.
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Legende zu den Hinweisziffern: 1 Kühlturm 36 Schalungsturm 2 Wand 37 Schlitten 3 Klettereinheit 38 Schlittenantrieb, 4 Betonieretappe 39 Schreitschiene 5 Schaltafel ‘ 40 Noppe 6 Kletterschiene 41 Gleitlager 7 Kletterantrieb 42,42' Arbeitsplattform 8 Kletterschuh 43 Geländer 9 Anker 44 Schalungsgerüst 10 konusförmiger Abschnitt 45 Führungsschiene 11 Wandoberfläche 46 Rolle 12 Einhängeteil 47 Träger 13 Querbolzen 48 Gelenk, 14 Noppen 49 Stellspindel 15 T-Steg 50, 50’ Achse 16 T-Steg 51 Stellspindej 17 Verbindungssteg 52 Arbeitsplattform 18 Seitensteg 53 Geländer 19 Seitensteg 54 teleskopierbarer Abschnitt 20 Verbindungssteg 55 teleskopierbarer Abschnitt 21 Fortsatz 56 Rolle 22 Fortsatz 57 Elektromotor 23 Steg 58 Ausleger 24 Steg 59 Ausleger 25 Segment 60 Rolle 26 Segment 61 Stellspindel 27 Schreitschuh 62 Arbeitsplattform 28 Antriebseinheit 63 Achse 29 Führungssteg 64 Stellspindel 30 Führungssteg 65 Holm 31 Rastklinke 66 Führungsschiene 32 Rastklinke 67 Wagen 33 Spindel 68 Träger 34 Spindel 69 Aufhängung 35 Kletterturm 70 Befestigungsschiene
Feldkirch, am \ ] AU6 2008 Die
Fa^tdnyfOlie Dtpl.lnft. fromert Hefel Mag.^Dr. Kalif Hofmann

Claims (17)

  1. PatentanwälteHefelScHofmann iuropean Patent*AttoAteys Dipl.-Ing. Herbert Hefel Mag. Dr. Ralf Hofmann A-6806 Feldkirch, Austria Egelseestr 65a, Postfach 61 19902/33/eb 060712 Patentansprüche: 1. Kletterschalung zum Betonieren einer Wand eines Bauwerks, mit einer Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Klettereinheiten (3), die jeweils mit mindestens einem Kletterantrieb (7) zum Hinaufziehen der Klettereinheit (3) an einer an einem bereits betonierten Abschnitt der Wand gehaltenen Kletterschiene (6) ausgestattet sind und die zur Ausbildung einer Schalhaut der Kletterschalung jeweils mindestens eine Schaltafel (5) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Klettereinheiten (3) jeweils einen Schalungsturm (36) mit einem entlang des Schalungsturms (36) mittels mindestens eines Schlittenantriebs (38) in der Höhe verfahrbaren Schlitten (37) aufweisen, der die mindestens eine Schaltafel (5) trägt.
  2. 2. Kletterschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Schlitten (37) eine Arbeitsplattform (42,42') angebracht ist, welche die mindestens eine Schaltafel (5) trägt.
  3. 3. Kletterschalung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsplattform (42, 42') in ihrer auf die Horizontale bezogenen Neigung gegenüber dem Schlitten (37) verstellbar ist.
  4. 4. Kletterschalung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Schaltafel (5) gegenüber der Arbeitsplattform (42, 42') quer zur zu betonierenden Wand (2) verschiebbar gelagert ist.
  5. 5. Kletterschalung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Träger (47) oder eine Befestigungsschiene (70), welcher bzw. welche die mindestens eine Schaltafel (5) trägt, zur Einstellung einer auf die Vertikale bezogenen Neigung der mindestens einen Schaltafel (5) verschwenkbar gegenüber der Arbeitsplattform (42, 42') gelagert ist.
  6. 6. Kletterschalung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Schaltafel (5) von der Arbeitsplattform (42‘) abgehängt ist.
  7. 7. Kletterschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Schlittenantrieb (38) am Schlitten (37) angeordnet ist und als Schreitwerk zum schrittweisen Verfahren des Schlittens (37) entlang einer am Schalungsturm (36) angebrachten Schreitschiene (39) ausgebildet ist. Bankverbindungen Österreichische Postsparkasse Konto Nr. 92.111.622, BLZ 60000 Swift-Code: OPSKATWW IBAN: AT55 6000 0000 9211 1622 Sparkasse der Stadt Feldkirch Konto Nr. 0400-006300, BLZ 20604 Swift-Code: SPFKAT2B IBAN: AT70 2060 4004 0000 6300 T +43 (0)5522 73 137 F +43 (0)5522 73 359 M office@vpat.at I www.vpat.at VAT ATU 49415501
  8. 8. Kletterschalung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlittenantrieb (38) in Form eines Spindeltriebs ausgebildet ist.
  9. 9. Kletterschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Kletterantrieb (7) als Schreitwerk zum schrittweisen Verfahren entlang der Kletterschiene (6) ausgebildet ist.
  10. 10. Kletterschalung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kletterantrieb (7) in Form eines Spindeltriebs ausgebildet ist.
  11. 11. Kletterschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Kletterantrieb (7) an einem Kletterturm (35) der Klettereinheit (3) angeordnet ist, welcher tiefer als der Schalungsturm (36) liegt.
  12. 12. Kletterschalung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalungsturm (36) gegenüber dem Kletterturm (35) in eine von der Wandoberfläche (11) der zu betonierenden Wand (2) wegweisende Richtung versetzt ist.
  13. 13. Kletterschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine jeweilige Kletterschiene (6) mindestens zwei in Längsrichtung der Kletterschiene (6) aufeinanderfolgende Segmente (25, 26) umfasst, die gegeneinander verschwenkbar miteinander verbunden sind.
  14. 14. Kletterschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (37) als den Schalungsturm (36) umgebende Rahmenkonstruktion ausgebildet ist.
  15. 15. Kletterschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalungsturm (36) als Rahmenkonstruktion ausgebildet ist.
  16. 16. Kletterschalung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Kletterturm (35) als Rahmenkonstruktion ausgebildet ist.
  17. 17. Kletterschalung nach einem der Ansprüche 2 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass zwei übereinanderliegende Arbeitsplattformen (62, 42') jeweils verschwenkbar mit dem Schlitten (37) verbunden sind und gemeinsam in Ihrer Neigung gegenüber der Horizontalen verstellbar sind. Die Vertreter: Feldkirch, am 17. Aüü. 2006
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