AT45127B - Geschütz-Höhenrichtmaschine. - Google Patents
Geschütz-Höhenrichtmaschine.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Geschütz-Höhenrichtmaschine. EMI1.1 Bewegung des Geschützrohres zwei voneinander unabhängige Antriebsorgane vorgesehen sind. die beide an einem an der Erhöhungsbewegung des Geschützrohres nicht teilnehmenden Lafette teile angeordnet sind, und von denen das eine dem Geschützrohre zwecks Überführung aus der Feuerstellung in die Ladestellung und umgekehrt eine schnellere Bewegung zu erteilen vermag als das andere. Bei den bekannten Hühenrichtmaschinen dieser Art ist in das Triebwerk eine Kupplung eingeschaltet, die bei Benutzung des einen Antriebsorganes eingerückt und nach Be- endigung der Einstellung wieder ausgerückt wird. Die Verwendung solcher ein-und ausrück- barer Kupplungen ist bei Höhenrichtmaschinen für Geschütze aus verschiedenen Gründen wenig empfehlenswert. Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, eine Höhenrichtmaschine der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der die Verwendung ein-und ausrückbarer Kupplungen auf möglichst einfache Weise vermieden ist. Dieser Zweck wird der Erfindung gemäss durch eine solche Ausbildung der Hohenrichtmaschine erreicht, dass ein mit dem einen Autriebsorgane, ein mit dem anderen Antriebsorgane und EMI1.2 Teile sind weggelassen). Es soll zunächst die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Einrichtung beschrieben werden. Der Gleitbahnträger A, der das Geschützrohr B trägt, ist mittels der wagerechten Schiid- zapfen a1 (Fig. 1) sehwingbar in der Lafette C gelagert. Die Höhenrichtmaschine besteht aus einem starr mit dem Gleitbahnträger l verbundenen Zahnbngen , einem mit dem letzteren in Eingriff stehenden Stirnrade a3 und zwei Antrieben für das Stirnrad a3. Der erste Antrieb besteht im wesentlichen aus einer das Handrad d'und eine EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Die beiden Wellen D und F sowie die konachsialen Wellen E und G werden in der aus den Fig. 1 und 2 ersichtlichen Weise von zwei Gehäusen cl und c2 getragen, die fest mit der Lafette verbunden sind. EMI2.2 hemmung. Infolgedessen verbleibt die Welle G, solange nur das Handrad d1 gedreht wird, in Ruhe. Die Kegelräder e@, g4, a4 wirken daher in diesem Falle wie ein gewöhnliches Rädervorgelege. EMI2.3 EMI2.4 angeordnet (Fig. 2). An dem anderen Ende der Welle G ist ein Kegelrad g befestigt, das zum Antriebe der Visiervorrichtung dient. Die Visiervorrichtung, die an 8ich bekannt ist und daher nur kurz erläutert zu werden braucht, besteht im wesentlichen aus einem Visierfernrohr hl. einer gekrümmten Aufsatzstange H und der an dem Gleitbahnträger A befestigten Aufsatzbüchse a5 (Fig. 1). Die hintere Seite der Aufsatzstange H ist mit einer Verzahnung h2 versehen. in die eine an der Welle Ha angeordnete Schnecke h4 eingreift. Die Welle H3 ist in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise an der Aufsatz- EMI2.5 Kegelrad g7 in Eingriff steht. Dieses Kegelrad g7 ist mit einer Welle C fest verbunden, die in der aus Fig. t ersichtlichen Weise am Gehäuse cl gelagert st. Da die die Schnecke h4 tragende Welle an dem schwingbaren Gleitbahnträger A und die Welle G8 an der feststehenden Lafette C sitzt, so ist zwischen beide Wellen in bekannter Weise eine gelenkige und zugleich längsbewegliche Kupplung eingesehaltet, die aus zwei Kreuzgelenken J, J1 und zwei undrehbar aber in Richtung threr Längsachse verschiebbar miteinander verbundenen Wellenteilen J2, J3 besteht. Das Übersetzungsverhältnis der Antriebes der Visiervorrichtung ist so bemessen, dass der Winkel, um den die Aufsatzstange H gegenüber dem Geschützrohre durch Drehen des Handrades f1 verstellt wird, ebenso gross ist wie der Winkel, um den hiebei das Geschützrohr gedreht wird, wenn das llandrad d'in Ruhe ist. Ferner ist die Anordnung so getroffen, dass sich Aufsatzstange und Geschützrohr in entgegengesetztem Sinne drehen. Infolgedessen bleibt die Visier- limo bei einer Drehung des Handrades/ beständig sich selbst parallel. Bei der Benutzung der beschriebenen Einrichtung wird das Handrad dl von dem Richtkanoniere und das Handrad fl das dem Geschützrohre die schnellere Drehung zu erteilen vermag, von dem Ladekanoniere bedient. Um die Visierlinie auf das Ziel einzurichten, dreht der Richtkanonier das Handrad dol. Es soll zunächst angenommen werden, dass hiebei das Handrad fl in Ruhe bleibt. Es kann alsdann eine Drehung der Schnecke h4 um ihre Achse und mithin eine Verstellung der Aufsatzstange H gegenüber dem Geschützrohre nicht eintreten. Die Visierlinie nimmt daher an der Drehung, die dem Geschützrohre durch das Handrad dl erteilt wird, teil, ohne dass sich der Winkel, den sie mit der Seelenachse bildet, ändert, und erhält so, während gleichzeitig dem Geschütze, wenn EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2 EMI3.3 EMI3.4 EMI3.5 EMI3.6 EMI3.7 EMI3.8 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 EMI4.2 EMI4.3 EMI4.4 EMI4.5 EMI4.6 <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 EMI5.2 zu setzen. Mithin erhält man EMI5.3 d. h. das Geschützrohr bewegt sich beim Antriebe von dem Handrade f1 aus doppelt so schnell wie beim Antrieb von dem Handrade d'aus, wenn in jedem Falle das betreffende Handrad gleich EMI5.4 EMI5.5 diesem Falle das Schneckenrad el und mithin auch das Kegelrad e8, von dem die Welle H5 ihren Antrieb erhält, in Ruhe verbleibt. In diesem Falle wird also nur das Geschützrohr verstellt, Mittels des Handrades kann man daher unter Benutzung der am Gehäuse c2 befindlichen Ablese marke c* und der Entfernungseinteilung g5, die an der auch bei der vorliegenden. Ausführung- EMI5.6 fernung entsprechenden Winkel zwischen Visierlinie und Seelenachse einstellen. Beim Richten des Geschützes wird ebenso wie bei den ersten beiden Ausführungsformen das Handrad d', mittels dessen die Visierlinie der Höhe nach verstellt werden kann. ohne dass sieh ihre Lage gegenüber der Seelenachse ändert, von dem Richtkanoniere und das Handrad f1, mittels dessen dem Geschützrohre die schnelle Drehung erteilt werden kann, ohne dass die Lage der Visierlinie gegenüber dem Ziele geändert wird, von dem Ladekanoniere bedient. EMI5.7 mit dem anderen Antriebsorgane, dem mit dem Gesehützrohre verbundenen Glicde und einem sich unmittelbar an das festgestellte Glied der Kette anschliessenden Gliede eine zwangläufige Verbindung besteht. Bei den bekannten Höhenrichtmaschinen besitzt aber im Gegensatz vu der den Gegenstand der Erfindung bildenden Huhenricbtmaschine das Cbersetzungsvprbättnis der zwangtäungen Verbindung, die durch Feststellung der beiden Antriebsorgane zwischen dem mit dem Geschützrohre und dem mit dem anderen Antriebsorgane in Verbindung stehenden Gliede der Kette hergestellt wird, gleichgültig, ob das eine oder das andere Antriebsorgan festgestellt ist, immer den gleichen Wert. Infolgedessen ist es bei den bekannten Höhenrichtmaschinen ausgeschlossen, dem Geschützrohre, wie es bei dem Erfindungsgegenstande der Fall ist, durch Betätigung des einen Antriebsorganes unter sonst gleichen Umständen eine schnellere Bewegung zu erteilen, als durch Betätigung des anderen Antriebsorganes. Dieser Vorteil könnte bei der bekannten Höhenrichtmaschmen immer nur auf umständliche Weise erzielt werden, z. B. dadurch, dass man zwischen das eine Antriebsorgan und das mit diesem in zwangläufiger Verbindung stehende Glied der kinematischen Kette ein besonderes eine Übersetzung ins Schnelle herbeiführendes Vorgelege oder dergl. einschaltet. In diesem Falle müsste man also die oben erwähnten Nachteile in Kauf nehmen, deren EMI5.8
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Geschütz-Höhenrichtmaschine mit zwei voneinander unabhängigen Antriebsorganen, die beide an einem an der Erhöhungsbewegung des Geschützrohres nicht teilnehmenden Lafettenteile angeordnet sind und von denen das eme dem Geschützrohre unter sonst gleichen Umständen eine schnellere Bewegung zu erteilen vermag als das andere, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem einen Antriebsorgane, ein mit dem anderen Antriebsorgane und ein mit dem Geschützrohre in zwangläufiger Verbindung stehender Teil Glieder einer geschlossenen kinematischen Kette bilden, bei der nach Feststellung einer der beiden Antriebsorgane und des mit diesem in Verbindung stehenden Gliedes der Kette zwischen dem mit dem anderen Antriebsorgane,dem mit dem Geschützrohre verbundenen Gliede und einem sich unmittelbar an das festgestellte Glied der Kette anschliessenden Glicde eine zwangläufige Verbindung besteht und das über- tragungsverhältnis der zwangläufigen Verbindung, die durch Feststellung eines der beiden Antriebsorgane zwischen dem mit dem Geschützrohre und dem mit dem anderen Antriebsorgane in Verbindung stehenden Gliede der Kette hergestellt wird, je nachdem das eine oder das andere Antriebsosgan festgestellt ist, einen verschiedenen Wert besitzt.2. Zahnbogen-Höhenrichtmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass das mit dem Zahnbogen (a2) in Eingriff stehende Zahnrad (a3) fest mit dem einen Mittelrade eines rückkehrenden Rädergetriebes verbunden ist, dessen anderes Mittelrad mit dem einen Antnebsorgane und dessen Stegglied mit dem anderen Antriebsorgane in zwangläufiger Verbindung steht.3. Zahnbogen-Höhenrichtmaschine nach Anspruch 2 mit zwei zu beiden Seiten der Lafette EMI6.1 stehen, dadurch gekennzeichnet, dalS das Antriebsorgan (/\/, das dem Geschützrohre die schnellere Bewegung zu erteilen vermag, mit einer in der Lafette (C) gelagerten Querwehe (U) in zwangsläufiger Verbindung steht, auf der die beiden Mittelkegelräder (al und lose drehbar sind, während der das Zwischenrad (g2) tragende Steg (g3) fest mit ihr verbunden ist.4. Zahnbogen-Hohenrichtmaschine nach Anspruch 2 mit zwei zu beiden Seiten der Lafette angeordnf'ten Antriebsorganen und einem aus Vollrädern gebildeten rückkehrenden Stirnräder- getriebe, dessen Übersetzungsverhältnis, von dem mit dem einen Antriebsorgane in zwanglauhger Verbindung stehenden Mittelrade aus gerechnet, grösser als 1, ist, dadurch gekennzeichnet, dass EMI6.28. Geschütz mit einer Huhenrichtmaschine nach Anspruch l, bei der die beiden Antriebsorgane zu beiden Seiten der Lafette angeordnet sind, sowie mit einer Visiervorrichtung, die von t'tncm an der Erhöhungsbewegung des Geschützrohres teilnehmenden Geschützteile getragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Visiervorrichtung und dasjenige Antriebsorgan (d) der Huhennchtmaschine, das dazu dient, dem Geschützrohre die langsamere Bewegung zu erteilen, auf derselben Seite der mittleren Längsebene der Lafette (C) liegen und dass dasjenige Getriebe (h1, h2) der Visiervorrichtung, das zum Einstellen der Visierlinie in der Höhenrichtung dient,mit dem anderen Antriebsorgane (f der Hohenricbtmaschine derart in zwangläufiger Verbindung steht, dass sich das Geschützrohr (B) gegenüber der Lafette (C) und die Visierlinie gegenüber dem Geschützrohre (B) in einander entgegengesetztem Sinne um den gleichen Winkel drehen, wenn dieses Antriebsorgan (fl) allein benutzt wird.9. Geschütz mit einer Höhenrichtmaschine nach Anspruch 1, bei der die beiden Antriebsorgane zu beiden Seiten der Lafette liegen, sowie mit einer Visiervorrichtung, die an der Lafette angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Visiervorrichtung und dasjenige Antriebsorgan (d) der Höhenrichtmaschine, das dazu dient, dem Geschützrohre die langsamere Bewegung <Desc/Clms Page number 7> zu erteilen, auf derselben Seite der mittleren Längsebene der Lafette (C) liegen und dass dieses EMI7.1
Applications Claiming Priority (1)
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---|---|---|---|
DE45127X | 1909-03-01 |
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Publication Number | Publication Date |
---|---|
AT45127B true AT45127B (de) | 1910-11-25 |
Family
ID=5624897
Family Applications (1)
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AT45127D AT45127B (de) | 1909-03-01 | 1909-12-13 | Geschütz-Höhenrichtmaschine. |
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AT (1) | AT45127B (de) |
-
1909
- 1909-12-13 AT AT45127D patent/AT45127B/de active
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