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AT41263B - Abfeuerungsvorrichtung für Schußwaffen. - Google Patents

Abfeuerungsvorrichtung für Schußwaffen.

Info

Publication number
AT41263B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pendulum
trigger
firing device
weapon
pulled
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Mueller
Original Assignee
Alfred Mueller
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Mueller filed Critical Alfred Mueller
Application granted granted Critical
Publication of AT41263B publication Critical patent/AT41263B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Wird nun mittels der Schraube   li der Zeiger i2   des Pendels i auf der oberen Skala ebenfalls auf f eingestellt, so kann das Gewehr nur in dem Augenblick abgezogen werden, wo es sich in der richtigen Ziellage befindet. 



   Zur Erhöhung des Pendelgewichts und um dem Pendel mehr Schwung zu geben, ist es teilweise mit Quecksilber gefüllt. Ausserdem ist zwecks möglichst reibungsfreier Bewegung dieses Pendel sowohl wie die Scheibe r auf Kugellagern gelagert. 



   Da das Pendel, wenn der Abzug nicht angezogen wird, gesperrt ist, so schwingt das ausserhalb seines Schwerpunktes drehbar gelagerte Stück il sobald das Gewehr gesenkt wird, aus, und greift in einen Zahnbogen   e1   ein und verhindert das Pendel am Ausschwingen, wenn der Abzug noch   betä. gt   werden sollte nach überschreiten der richtigen Ziellage, d. h. das Gewehr kann nicht mehr abgezogen werden. 



   Gemäss der Erfindung wird die Sicherungsvorrichtung a b d, die dazu dienen soll, ein will-   kürlichcs   Auslösen der Spann-und Sperrvorrichtung zu vermeiden, wenn Griffe mit der geladenen Waffe ausgeführt werden, nicht wie bisher durch eine besondere Klinke, sondern mittels des Abzuges z betätigt und zwar während des sogenannten Druckpunktnehmens.

   Während dieser   Bewegung gibt der durch die Stange d betätigte Hebel a b einen an dem schwingbaren Teil e befindlichen Zapfen c frei, so dass die Bewegung des Pendels i während des Senkens der Gewehr-   mündung erfolgen kann und die   Betätigung   der Abzugsvorrichtung ermöglicht wird, sobald sich 
 EMI2.1 
 für das bequeme Anbringen der Vorrichtung,   dass   die Spann-und Sperrvorrichtung auf der einen Seite und die   Pendelversicheruugsvorrichtung auf   der anderen Seite des Mittelbleches angebracht ist. Die von dem Abzug z   beeinfl1l13ten     Stangen M und f ?   sind zwecks ungehinderter Bewegung entsprechend gestaltet.

   Die an   der Scheibe r   und dem Abzug s angelenkte Stange besteht aus zwei Teilen u und   ul.   Der Teil ist an seinem vorderen Ende verjüngt und kann mit diesem Teil in einer entsprechenden in   dem Teil H'vorgesehenen   Bohrung verschoben werden. Diese Ver-   schiebbarkeit der Stange u   hat den Zweck, zu verhindern, dass entweder vor Entsicherung der Sperrvorrichtung, noch bei ausgeschalteter selbsttätiger Abfeuerungsvorrichtung ein schädlicher Druck auf die Scheibe r   ausgedrückt   werden kann. 



   Die erwähnte Auschaltung der Abfeuerungsvorrichtung hat den Zweck, das Gewehr ganz unabhängig von ihr verwenden zu können. Das Ausschalten geschieht mittels einer von aussen 
 EMI2.2 
 der Stange y aus der Bewegungsbahn der kammer bringt. 



     Die Wirkungsweise und Handhabung der Waffe   ist nun folgende : Beim   Gefechtschiessen   z. B. wird zunächst an einem Gewehr das richtige Kolbenvisier bestimmt und dieses der Abteilung mitgeteilt ; es entfällt dabei   dus   Ein. stellen der Bockvisiere für die übrigen Gewehre. 
 EMI2.3 
 sowie die Waffe in der richtigen Hohenlage und demit das Pendel i in die für die Auslösung er-   forderliche Lage gelangt   ist, der   Stiitzlhelf) bereits   soweit   zurückgezogen   worden ist, dass der 
 EMI2.4 
 des Pendels bleibt, solange der Abzug nicht betätigt wird, gehemmt, und zwar mittels des Zapfens der für gewöhnlich gegen den unter Federwirkung stehenden Winkelhebel a b anliegt.

   Beim An- 
 EMI2.5 
 Stange d der Winkelhebel a b zum Ausschwingen gebracht, so dass das Pendel frei wird, und, wenn die Waffe die richtige Höhenlage einnimmt, die Auslösung des Armes s veranlassen kann, worauf gleichzeitig das Abfeuern des Gewehres erfolgt. Wird der Abzug erst betätigt, nachdem 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Abfeuerungsvorrichtung für Schusswaffen, bei der das Abdrücken des vorher gesperrten Abzuges erst in der richtigen Höhenlage der Waffe möglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung und der die Auslösung veranlassende Teil (z. B. Gewichtshebel oder Pendel) durch eine das willkürliche Auslösen der Waffe verhindernde, unmittelbar mit dem Abzug (z) EMI2.7 <Desc/Clms Page number 3> 2.
    Abfeuerungsvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Abzug (z) unmittelbar verbundene Sperr- und Abdriickstange (u) aus zwei fernrohrartig in sich verschiebbaren Teilen (M,' < besteht, so dass sie erst in Wirkung treten kann, wenn die beim ersten Anziehen des Abzuges betätigte Sicherungsvorrichtung ausgelöst ist.
    3. Abfeuerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil (il) des Pendelgewichts beweglich angeordnet ist, derart, dass dieser Teil, wenn der Abzug nicht angezogen wird, das Pendel also festgehalten ist, infolge seines ausserhalb des Schwerpunktes liegenden Drehpunktes zum Ausschwingen kommt und in den ein Zahnbogen (el) eingreift und damit das Pendel feststellt, wodurch ein nachträgliches Abziehen des Gewehres, nachdem die richtige Ziellage überschritten wurde, ausgeschlossen ist.
    4.'Abfeuerungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zwecks möglichst reibungsloser Bewegung auf Kugellagern gelagerte Pendel teilweise mit Quecksilber gefüllt ist, wodurch es einen besonderen Bewegungsantrieb erfährt.
    5. Abfeuerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Sperrvorrichtung und dem Pendel (i) eine doppelte Teilung angebracht ist, wovon die eine mittels EMI3.1 mit dem am Pendel (1) angeordneten Zeiger (i2) einzustellende Kolbenvisier angibt.
    6. Abfeuerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mittels eines einfachen Handgriffes ausgeschaltet werden kann, dadurch, dass infolge der Drehung einer Exzenterscheibe (x) mit Stange (y) der zum Spannen der Sperrvorrichtung dienende und beim EMI3.2
AT41263D 1908-04-25 1909-04-24 Abfeuerungsvorrichtung für Schußwaffen. AT41263B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE41263X 1908-04-25

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Publication Number Publication Date
AT41263B true AT41263B (de) 1910-03-10

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ID=5623755

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AT41263D AT41263B (de) 1908-04-25 1909-04-24 Abfeuerungsvorrichtung für Schußwaffen.

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