AT404455B - Heckträger für fahrzeuge mit einer anhängerkupplung - Google Patents
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Description
AT 404 455 B
Die Erfindung betrifft einen Heckträger für Fahrzeuge mit einer Anhängerkupplung und den Merkmalen im Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Ein solcher Heckträger ist aus der WO 92/12027 bekannt. Er ist für Fahrzeuge mit einer Anhängerkupplung konzipiert und besitzt eine Befestigungsvorrichtung mit einer Trägerkupplung, die auf das fahrzeugsei-s tige Kupplungsorgan aufgesetzt werden kann. Die Trägerkupplung hat ein bewegliches Betätigungsorgan, mit dem der Klemmschluß an der Kupplungskugel des Fahrzeugs gesperrt und gelöst werden kann. Die Befestigungsvorrichtung weist ein mit der Trägerkupplung starr verbundenes vertikales Rohr auf, das mittels eines Schlitzes im Rohrmantel über den Kupplungshals der Fahrzeugkupplung gesteckt werden kann. An diesem Kupplungshals ist ferner eine separate Beschlagplatte starr befestigt, die eine zur Kupplungskugel w ragende Stütze mit seitlichen Führungsarmen aufweist, in die das vertikale Rohr beim Anbringen des Heckträgers am Fahrzeug eingreift, zum Lösen des Heckträgers wird das Betätigungsorgan der Trägerkupplung geöffnet, so daß die Trägerkupplung mit dem vertikalen Rohr senkrecht nach oben von der Fahrzeugkupplung abgehoben werden kann. Zum Ansetzen des Heckträgers werden in entsprechender Weise die Trägerkupplung und das Rohr von oben und vertikal bei geöffnetem Betätigungsorgan auf die 75 Fahrzeugkupplung aufgesetzt; und nach Schließen des Betätigungsorgans an der Kupplungskugel geklemmt. Das vertikale Rohr stellt mit seinem Mantelschlitz nur eine seitliche Führung dar und läßt sich nicht verstellen. Die Beschlagplatte bildet ein Zusatzteil, das separat und starr am Kuppiungshals befestigt werden muß. Die an der Stütze angeordnete Führung für den Eingriff mit dem vertikalen Rohr muß für das Ansetzen des Heckträgers ein gewisses Spiel haben, was andererseits jedoch eine feste und wackelfreie 20 Verbindung zwischen Heckträger und Fahrzeugkupplung verhindert. Beim Ansetzen des Heckträgers muß das vertikale Rohr genau in die bereitstehende Führung eingeführt werden, was angesichts des in der Regel unhandlichen und schweren Heckträgers unpraktisch und wenig komfortabel ist.
Aus der EP-A 0 037 599 ist ein Fahrzeugheckträger mit einer ähnlichen Befestigungsvorrichtung bekannt. Auch hier ist die Trägerkupplung mit einem vertikalen Rohr nebst Mantelschlitz versehen, wobei 25 das hier kreisrunde Rohr beim Ansetzen des Heckträgers über ein mittels einer Beschlagplatte am Kupplungshals befestigtes Führungsrohr gesteckt werden muß. Diese Anordnung hat die gleichen Nachteile wie der eingangs genannte Stand der Technik. Überdies ist der Komfort noch deutlich schlechter, weil zur Befestigung der Trägerkupplung am fahrzeugseitigen Kugelkopf Schrauben vorgesehen sind, die mühsam von Hand in Spannstellung gedreht werden müssen. Dieser Heckträger verlangt wie der vorerwähnte so Heckträger Zusatzteile zur Befestigung am Fahrzeug und außerdem aufwendige Justierarbeiten.
Eine weitere Variante einer Befestigung für einen Fahrzeugheckträger ist aus der US-A-4 576 395 bekannt. Hier wird ein vertikales Führungsrohr von oben über die Kupplungskugel gestülpt und stützt sich unten auf dem als Flacheisen ausgebildeten Kuppiungshals ab. Die Befestigung erfolgt über drei rundum verteilte Schrauben, die unterhalb des Kugelkopfes eingreifen und von Hand zugestellt werden müssen. 35 Diese Befestigungsvorrichtung ist besonders unkomfortabel und bietet keinen sicheren Halt.
In der Praxis sind weitere Heckträger in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Sie weisen eine Befestigungsvorrichtung mit einer auf das fahrzeugseitige Kupplungsorgan aufsetzbare Trägerkuppiung und Beschlägen zu deren Fixierung auf. Üblicherweise ist das Kupplungsorgan am Fahrzeug als Kugel ausgebildet. Die Trägerkupplung besitzt eine Schale oder Kalotte, die über die Kupplung gestülpt wird und 40 mit den Beschlägen gegen Verdrehen oder Kippen gesichert wird. In der einen bekannten Ausführungsform ist für diese Verdrehsicherung am gebogenen Kugelhals eine Schelle angeschraubt, die über Streben mit der Trägerkupplung verbunden ist. Die Streben sind Ihrerseits an beiden Enden verschraubt. Bei dieser Anordnung müssen zum An- und Abbauen des Heckträgers mehrere Schraubverbindungen angezogen bzw. gelöst werden, was einen erheblichen Bedienungsaufwand mit sich bringt und unpraktisch ist. Auch muß 45 mit der Schelle ein Zusatzteil am Kugelhals angebracht werden, was für einen normalen Anhängerbetrieb hinderlich sein kann. Außerdem hält die Schelle nur mit Reibschluß, weshalb die Betriebssicherheit bei den auftretenden Kräften problematisch sein kann. In der zweiten bekannten Ausführungsform wird die Kalotte der Trägerkupplung durch eine unter die Kupplungskugel greifende Spanngabel gehalten, während von oben auf die Kugel eine Spannschraube drückt. Diese Anordnung hat ebenfalls Probleme mit der 50 Betriebssicherheit, weil sehr hohe Spannkräfte erforderlich sind und die Anlageflächen an der Kugel leicht verschleißen. Auch hier ist kein Bedienungskomfort beim An- und Abbauen des Heckträgers gegeben.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Heckträger aufzuzeigen, der mehr Komfort in Verbindung mit einer erhöhten Betriebssicherheit bietet.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Hauptanspruch. 55 Zur Fixierung der Trägerkupplung sind bewegliche Stützen vorgesehen, die aus verschiedenen Richtungen an den Hals des Kupplungsorganes zugestellt werden können. Sie greifen dort mit Formschiuß an. Die Befestigungsvorrichtung des Heckträgers läßt sich dadurch leicht und schnell von der Anhängerkupplung lösen und wieder anbauen. Durch den Stutzenangriff aus zwei verschiedenen Richtungen ist die Verdrehsi- 2
AT 404 455 B cherheit und damit die betriebssichere Befestigung des Heckträgers gegenüber vorbekannten Konstruktionen verbessert.
Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung eignet sich besonders für die üblichen Anhängerkupplungen mit einer Kugel am Fahrzeug. Für die Trägerkupplung kommt vorzugsweise eine von Anhängern her bekannte konventionelle Kugelkupplung in Betracht. Bei entsprechender Anpassung läßt sich die Befestigungsvorrichtung aber auch für andere Formen von Kupplungsorganen, z.B. Kegelzapfen etc. verwenden.
In der bevorzugten Ausführungsform kommen zwei Stützen zum Einsatz, wobei es grundsätzlich aber auch mehr Stützen sein können. In der bevorzugten Ausführungsform ist die eine Stütze im wesentlichen horizontal zustellbar und greift am vertikalen Abschnitt des Kugelhalters an. Die zweite Stütze ist im wesentlichen vertikal zustellbar und kann mit dem Horizontalabschnitt des abgewinkelten Kugelhalses in Eingriff gebracht werden. Zusammen mit der Einspannung der Kugel an der Trägerkupplung ist damit der Heckträger nach allen Richtungen in der Verdrehung gesichert, wobei außerdem durch den Abstand der Angriffsstellen der Stützen von der Kugel günstige Kräfteverhältnisse herrschen.
Die erfindungsgemäßen Stützen können unterschiedlich ausgebildet sein und sich in unterschiedlicher Weise bewegen und zugestellt werden. In der bevorzugten Ausführungsform ist zumindest eine Stütze, vorzugsweise die im wesentlichen horizontal angreifende Stütze, mit der Trägerkupplung bedienungsmäßig gekoppelt und kann damit gleichzeitig mit dieser betätigt werden. Dies erhöht den Bedienungskomfort und ermöglicht eine Einhandbedienung. Die vertikale Stütze braucht nämlich nur beim ersten Anbau des Heckträgers eingestellt zu werden und bleibt dann unverändert. Beim Ansetzen der Trägerskupplung greift sie automatisch am horizontalen Abschnitt des Kugelhalses an und braucht nicht extra betätigt zu werden. Besonders günstig ist ferner, daß beim Lösen der Trägerkupplung der Heckträger vom Fahrzeug ein Stück weg geschwenkt werden kann, ohne daß der Heckträger von der Anhängerkupplung gelöst werden muß. Auf diese Weise lassen sich Hecktüren oder Heckklappen bei Kombis öffnen, ohne daß der Heckträger abgebaut werden muß. Bei vorbekannten Konstruktionen war dies nicht möglich.
In der Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt. Im einzelnen zeigen Figur 1: einen Heckträger mit einem angedeuteten Fahrzeugheck in Seitenansicht,
Figur 2: den Heckträger in Draufsicht gemäß Pfeil II von Figur 1,
Figur 3: eine vergrößerte Seitenansicht der Befestigungsvorrichtung mit Trägerkupplung und zwei
Stützen,
Figur 4: einen Schnitt durch die Anordnung von Figur 3 entsprechend Schnittlinie IV-IV und
Figur 5: eine Stirnansicht der Befestigungsvorrichtung gemäß Reil V von Figur 3.
Fig. 1 zeigt einen Heckträger 1 in Anbaustellung am strichliert angedeuteten Heck eines Fahrzeugs 3 . Der Heckträger 1 ist mittels einer Befestigungsvorrichtung 9 auf der Anhängerkupplung 4 des Fahrzeuges 3 befestigt. Die Anhängerkupplung 4 ist in konventioneller Weise ausgebildet und besteht aus einem Kupplungsorgan 5 in Form einer Kugel mit einem abgewinkelten Hals 6 . Die Befestigungsvorrichtung 9 des Heckträgers 1 besteht aus einer Trägerkupplung 10 und zwei Stützen 12,13 , die am Hals 6 angreifen.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Heckträger 1 als Fahrradständer ausgebildet. Figur 2 verdeutlicht in der Draufsicht die Gestaltung. Er besitzt ein Gestell 2 mit quer zur Fahrzeuglängsachse verlaufenden Schienen 30 zur Aufnahme der Fahrradreifen. Am oberen Ende des in Seitenansicht L-förmigen Gestells 2 sind Gabelhalter 32 für die Fahrräder angeordnet. Der Heckträger 1 besitzt außerdem noch Scheinwerfer 31 , die an die Elektrobuchse des Fahrzeugs 3 angeschlossen werden können. Das Gestell 2 ist auf einem Rahmen 33 angeordnet, an dem mittig die Trägerkupplung 10 befestigt ist.
Der Heckträger 1 kann in seiner Gestaltung an die Form des Fahrzeughecks angepaßt sein. In Figur 1 ist er etwas nach hinten versetzt und bietet Platz für ein Reserverad 29 am Fahrzeugheck. In Figur 1 ist auch der heckseitige Stoßfänger 28 des Fahrzeugs 3 angedeutet dargestellt. In Abwandlung des gezeigten Ausführungsbeispiels kann der Heckträger 1 aber auch eine völlig andere Gestalt und Funktion haben. Als Variation sind beispielsweise Skiträger, Kisten, Plattformen, Kofferträger etc. möglich. Die Befestigungsvorrichtung 9 ist für alle Bauarten vorzugsweise die gleiche.
Figuren 3 bis 5 verdeutlichen in vergrößerter Darstellung und in verschiedenen Ansichten die Ausbildung der Befestigungsvorrichtung 9 .
Die Trägerkupplung 10 ist vorzugsweise als Kugelkupplungskopf ausgebildet, wie er bei Anhängern verwendet wird. In einem im wesentlichen U-förmigen Kupplungsgehäuse 11 ist am vorderen Ende eine kugelförmige Gehäusekaiotte mit einer schwenkbaren Kupplungsschale 16 angeordnet, die die Kugel 5 umschließen und einspannen. Die Kupplungsschale 16 wird mittels eines schwenkbaren Griffes 14 betätigt. Das unterhalb des Schwenklagers befindliche Griffende ist als Nocken 15 ausgebildet, der auf einen von der Kupplungschale 16 zurückspringenden Ansatz 17 drückt. 3
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Die Oberflächen des Nockens 15 und des Ansatzes 17 sind zur Bildung einer Gleitkufenführung gewölbt.
Am vorderen Ende des Kupplungsgehäuses 11 ist im Bereich der Kugelkalotte eine Einrastanzeige 27 angeordnet, die beim Ankuppeln von der Kugel 5 betätigt wird und den korrekten Kupplungseingriff durch einen gegen Federkraft ausschiebbaren Bolzen mit Markierungsflächen am Umfang signalisiert. Das Kupplungsgehäuse 11 ist am Rahmen 33 des Gestells 2 angeschraubt.
An der Trägerkupplung 10 sind zwei zustellbare Stützen 12,13 angeordnet. Die eine Stütze 12 befindet sich unter dem Kupplungsgehäuse 11 und ist im wesentlichen längs der Fahrzeuglängsachse ausgerichtet. Sie wird im wesentlichen horizontal zugestellt und greift mit Formschlufi und selbstzentrierend am vertikalen Abschnitt 7 des Halses 6 an. Die zweite Stütze 13 ist im wesentlichen vertikal ausgerichtet und auch in dieser Richtung zustellbar. Sie ist am vorderen Ende des Kupplungsgehäuses 11 angeordnet und steht in Arbeitsstellung mit dem horizontalen Abschnitt 8 des Halses 6 (vgl. Figuren 1 und 5) im Eingriff.
Die Stütze 12 ist mit der Trägerkupplung 10 bedienungsmäBig gekoppelt und wird bei der Betätigung des Griffes 14 mitbewegt. Die vertikale Stütze 13 wird nur einmal beim ersten Anbau des Heckträgers eingerichtet und in dieser Stellung dann arretiert. Sie braucht danach nicht mehr bedient zu werden, es sei denn, die Anhängerkupplung 4 ändert sich. Beim Ansetzen der Trägerkupplung 9 greift die Stütze 13 automatisch und in der richtigen Lage auf den Hals 6 . Wie eingangs erwähnt, wird mit der Betätigung des Griffes 14 die Kupplungsschale 16 an die Kugel 5 angelegt und zugleich auch die Stütze 12 in Eingriff mit dem Hals 6 gebracht. Die beiden Stützen 12,13 verhindern, daß sich der Heckträger 1 mit der Trägerkupplung 10 um die Kugel 5 drehen, schwenken oder kippen kann. Ein Abheben wird durch die Kupplungsschale 16 verhindert.
Die Stütze 12 ist als Schwenkorgan ausgebildet. Sie besteht aus einem Gehäuse 19 , das am Boden des Ansatzes 17 der Kupplungsschale 16 befestigt ist und sich in Kupplungsstellung vertikal nach unten erstreckt. Das im Querschnitt U-förmige Gehäuse 19 trägt ein im wesentlichen horizontales und in Fahrzeuglängsachse ausgerichtetes Stellorgan 20 , beispielsweise eine Stellschraube. Das Stellorgan 20 läßt sich arretieren, beispielsweise durch eine Kontermutter. Außer der Schraube sind auch geeignete andere Ausführungen möglich.
Die Stütze 12 beinhaltet ferner ein Greifelement 21 , das sich formschlüssig an den vertikalen Abschnitt 7 des Halses 6 legt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel besteht das Greifelement 21 aus einer V-förmigen Winkelplatte, die mit ihrer Winkel- oder Biegeachse im wesentlichen vertikal ausgerichtet ist. Die Winkelplatte 21 ist über endseitige Flansche und ein Lager 22 drehbar am Kupplungsgehäuse 11 befestigt (vgl. Figur 4). Das Lager 22 ist beispielsweise als einfaches Bolzenlager ausgebildet. Die Winkelplatte 21 kann sich dadurch frei drehen und wird durch das Stellorgan 20 betätigt.
Wie Rgur 4 verdeutlicht, ist das Stellorgan 20 zentrisch zur Winkelplatte 21 ausgerichtet und drückt von hinten auf die Plattenbiegung. Zum Ankuppeln wird mit dem Verschwenken des Griffes 14 das Gehäuse 19 mit dem Stellorgan 20 über das Drehlager des Ansatzes 17 bzw. der Kupplungsschale 16 nach unten und zum Hals 6 hin geschwenkt. Das stellorgan 20 nimmt das frei drehbare Greifelement 21 mit und preßt es in der Ankuppelsteilung gegen den vertikalen Abschnitt 8 des Halses 6 . Durch Verstellen des Stellorgans 20 läßt sich der Zustellweg und in Grenzen auch die Anpreßkraft verändern und an die jeweilige Ausbildung der Anhängerkupplung 4 anpassen. Wie aus Figur 3 ersichtlich, sind die beiden Lager 22 des Greifelementes 21 in Ankuppelstellung oberhalb des Stellorgans 20 und dessen Angriffsstelle am Greifelement 21 angeordnet. In Ankuppelstellung erstreckt sich das Stellorgan 20 im wesentlichen horizontal.
Beim Lösen der Trägerkupplung 9 wird durch das Hochschwenken des Griffes 14 der Ansatz 17 freigegeben, der zusammen mit der Kupplungsschale 16 unter Federkraft zurückschwenkt. Dabei wird auch das Gehäuse 19 mit dem Stellorgan 20 mitgenommen und vom Greifelement 21 gelöst. In der Öffnungsstellung der Trägerkupplung 9 kann der Griff 14 in einer Raststellung gehalten werden, indem der Ansatz 17 mit seinem rückwärtigen Ende in eine Ausbuchtung an der Vorderseite des Nockens 15 greift. In dieser Stellung kann der Heckträger 1 auf der Kugel 5 ruhen, ein Stück nach hinten und abwärts geschwenkt werden. Die Trägerkupplung 9 bleibt dabei noch in Eingriff mit der Kugel 5 . Durch das Abschwenken wird der Zwischenraum zum Heck des Fahrzeugs 3 vergrößert, was das öffnen einer Heckklappe oder Hecktüre ermöglicht.
Nach dem öffnen der Trägerkupplung 9 und der Stütze 12 kann der Heckträger 1 auch von der Kugel 5 abgehoben und entfernt werden.
Die vertikale Stütze 13 ist als Schieber 23 ausgebildet. Der Schieber 23 ist am vorderen Ende des Kupplungsgehäuses 11 über eine vertikale Schiebeführung 24 höhenverstellbar gelagert und kann durch ein geeignetes Spannelement 26 , hier zwei Spannschrauben, in der gewünschten Lage arretiert werden.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel besteht der Schieber 23 aus einem im Querschnitt U-förmigen Blech, das über Langlöcher in den O-Flanschen an seitlichen Bolzen oder den Spannschrauben 26 am Kupplungs- 4
Claims (13)
- AT 404 455 B gehäuse 11 geführt ist. Der Schieber 13 umgreift dabei das vordere Ende des Kupplungsgehäuses 11 . Am unteren Rand des Mittelstegs des Schiebers 23 ist ein V-förmiger Ausschnitt angebracht, der als Greifelement 25 zum Umfassen des horizontalen Abschnitts 7 des Halses 6 dient. Figur 5 zeigt die Eingriffstellung mit zwei verschiedenen Halsformen, einmal einer zylindrischen und einmal einer quadratischen Stange. Wie eingangs erwähnt, wird beim erstmaligen Ansetzen des Heckträgers 1 der Schieber 23 abgesenkt und in Eingriff mit dem Hals 6 gebracht. In dieser Stellung werden die Spannelemente 26 angezogen und der Schieber 23 gegenüber dem Kupplungsgehäuse 11 arretiert. Abwandlungen des beschriebenen Ausführungsbeispiels sind in verschiedener Hinsicht möglich. Zum einen kann auch die horizontale Stütze 12 als Schieber, Spindel oder dergleichen geradlinig verstellbares Organ ausgebildet sein. Er kann ferner auch in seiner horizontalen Lage um 90 * gedreht und von der Seite her an den Hals 6 zugestellt werden. In diesem Fall empfiehlt sich allerdings eine Doppelanordnung von Schiebern oder ein den Hals 6 voll umfänglich umfassendes Greifelement. Die Stütze 13 kann alternativ als Schwenkorgan ausgebildet sein. Mit einer entsprechenden Anlenkung ist es auch möglich, die Stütze 13 mit dem Griff 14 auf- und abzuwegen. Der Heckträger 1 kann dann durch Kippen in Richtung zum Fahrzeugheck hin von der Anhängerkupplung 4 gelöst werden. In weiterer Abwandlung können die Stützen 12,13 auch an einer anderen Stelle des Heckträgers 1 angeordnet sein, beispielsweise direkt am Rahmen 33 . Anstelle der als V-förmige Platten oder Ausschnitte gestalteten Greifelemente 21,25 können auch Spannschellen, Klemmgabeln oder dergleichen andere den Hals 6 formschlüssig und vorzugsweise auch selbstzentnerend fassende Teile vorgesehen sein. Anstelle der gezeigten Ausführungsform der Trägerkupplung 9 können auch beliebige andere Gestaltungsvarianten treten, mit denen das Kupplungsorgan 5 in geeigneter Weise erfaßt und umschlossen werden kann. Patentansprüche 1. Heckträger für Fahrzeuge mit einer Anhängerkupplung, wobei der Heckträger eine Befestigungsvorrichtung aufweist, die mit Stützelementen eine aus mehreren Richtungen angreifende formschlüssige Verbindung zum Hals des fahrzeugseitige Kupplungsorgans der Anhängerkupplung herstellt und die eine Trägerkupplung mit einem beweglichen Betätigungsorgan zum Aufsatz auf das Kupplungsorgan besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß an der Trägerkupplung (10) mehrere Stützen (12,13) verstellbar angeordnet sind, die aus verschiedenen Richtungen an die Anhängerkupplung (4) des Fahrzeugs (3) zustellbar sind und mit Formschluß am Hals (6) des Kupplungsorgans (5) lösbar angreifen.wobei zumindest eine Stütze (12) beweglich gelagert, mit dem Betätigungsorgan (14) gekoppelt und mit diesem zusammen betätigbar ist.
- 2. Heckträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (12,13) im wesentlichen horizontal und vertikal zustellbar sind und am vertikalen bzw. horizontalen Abschnitt (7,8) des abgewinkelten Halses (6) angreifen.
- 3. Heckträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß die Stützen (12,13) selbstzentrierende Greifelemente (21,25) aufweisen.
- 4. Heckträger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (12,13) an der Trägerkupplung (10) angeordnet sind.
- 5. Heckträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet daß die horizontale Stütze (12) schwenkbar an der Trägerkupplung (10) gelagert ist.
- 6. Heckträger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontale Stütze (12) ein mit der Kuppiungsschale (16) verbundenes Gehäuse (19) mit einem arretierbaren Stellorgan (20) und ein mit einem Lager(22) schwenkbar am Kupplungsgehäuse (11) gelagertes Greifelement (21) aufweist.
- 7. Heckträger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet daß das Lager (22) des Greifelementes (21) oberhalb der Angriffstelle des Stellorgans (20) angeordnet ist.
- 8. Heckträger nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet daß das Greifelement (21) als abgewinkelte Platte mit lotrechter Winkelachse ausgebildet ist. 5 AT 404 455 B
- 9. Heckträger nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet daß die vertikale Stütze (13) als arretierbarer Schieber (23) ausgebildet ist.
- 10. Heckträger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet daß der Schieber (23) mit einer Schiebeführung (24) höhenverstellbar am Kupplungsgehäuse (11) geführt ist und mindestens ein Spannelement (26) aufweist.
- 11. Heckträger nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet daß der Schieber (23) einen U-förmigen Querschnitt aufweist und das vordere Ende des Kupplungsgehäuses (11) umgreift. 1Z Heckträger nach Anspruch 9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet daß das Greifelement (25) des Schiebers (23) als V-förmiger Ausschnitt am unteren Schiebenrand ausgebildet ist.
- 13. Heckträger nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet daß die Trägerkupplung (10) eine Einrastanzeige (27) aufweist.
- 14. Heckträger nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet daß der Heckträger (1) als Fahrradständer ausgebildet ist. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 6
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE202012012566U1 (de) | 2011-12-14 | 2013-05-17 | Ulrich Siepmann | Heckträger |
WO2013087125A1 (de) | 2011-12-14 | 2013-06-20 | Ulrich Siepmann | Heckträger |
Also Published As
Publication number | Publication date |
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DE9303510U1 (de) | 1994-07-14 |
ATA47994A (de) | 1998-04-15 |
NL9400344A (nl) | 1994-10-03 |
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