AT401075B - Verlegehilfe für steine - Google Patents
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Description
AT 401 075 B
Die Erfindung betrifft eine Verlegehilfe für Steine, insbesondere Verbundsteine, vorzugsweise Formsteine, mit Distanzelementen, wobei nach erfolgtem Verlegen jeweils mindestens ein Distanzelement eines Steines von vorzugsweise zwei Distanzelementen eines anderen Steines aufgenommen wird, wodurch ein Verschluß gebildet ist.
Bekannte Verbundsteine dieser Art können, soferne das Verlegen exakt dem vorgegebenen Muster entspricht, mit einem im wesentlichen gleichmäßigen Fugenabstand verlegt werden. Bei Mißachtung der Verlegevorschrift, insbesondere bei Formsteinen, verändert sich bei Verschieben der Steine in jenen Abschnitten, deren Umfang nicht in Verlegerichtung verläuft der Fugenabstand sehr wohl, wodurch ein gleichmäßiges Verlegen wiederum nicht gewährleistet ist.
Dazu ist in der EP-A1-0 424 592 ein Verbundstein geoffenbart, welcher an mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten nach außen sich verjüngende Zähne aufweist, die beim Verlegen ein Verrutschen von benachbarten Verbundsteinen verhindern. An den Frontseiten einer Seite sind die Zähne mit Verzahnungsnuten und an der Frontseite der anderen Seite mit Verzuhnungsfedern versehen. Außerdem weisen die Zahnflanken einer Zahnreihe Abstandsnocken zum Einhalten einer konstanten Abstandsfuge auf. An den Schmalseiten der Steine sind zusätzlich Nuten und Federn als Verzahnungselemente vorgesehen. Die Ausbildung von Zähnen birgt jedoch die Nachteile einer aufwendigen Produktion und die leichte Beschädig-barkeit der Zähne beim Transport oder beim Verlegen in sich.
Durch die WO 90/12152 ist ein Winkelstein zur Flächenbefestigung bekannt geworden, der eine zu einem zick-zack-förmigen Umrißpolygon zusammengesetzte Anlagefläche aufweist. Beim Verlegen dieser Winkelsteine kann es sehr leicht zum Verrücken benachbarter Steine oder zum falschen Aneinanderreihen kommen. Eine ebenso im wesentlichen zu einem zick-zack-förmigen Umrißpolygon zusammengesetzte Anlagefläche weist der in der AT-PS-289 181 geoffenbarte Doppelverbund-Pflasterstein auf. Distanzhaltehil-fen sind in beiden Fällen nicht vorgesehen, sodaß unregelmäßige Fugen zwischen den Steinen auftreten können.
Weiters ist in der AT-PS-339 944 ein mit Durchbrüchen versehener Formstein angegeben, auf dessen randseitigen Stegen nut- und federartige Ausnehmungen bzw. Erhebungen angeordnet sind. Trotz dieser Verlegehilfe kann relativ leicht beim Verlegen ein Verrücken der Formsteine aus ihrer richtigen Anordnung auftreten oder ein Verlegefehler entstehen. Der Fugenabstand muß auch hier umständlich durch Distanzhalter erzeugt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verlegehilfe zu schaffen, welche die Nachteile des bekannten Standes der Technik vermeidet und ein einfaches Verlegen der Steine unter Aufrechterhaltung eines konstanten Fugenabstandes garantiert. Weitere Aufgabe ist es, ein Verrücken der Steine gegeneinander beispielsweise beim Verlegen und das Auftreten von Verlegefehlern zu verhindern. Dabei soll eine robuste, nicht leicht beschädigbare Form von Steinen verwendet werden können.
Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, daß - in Draufsicht gesehen - jeder Stein in an sich bekannter Weise zu einem, vorzugsweise zick-zack-förmigen, Umrißpolygon zusammengesetzte Anlageflächen aufweist, und daß die Distanzelemente eines jeden zu verlegenden Steines an diesen Anlageflächen angeordnet sind.
Dadurch wird ein Verrücken der Steine gegeneinander vermieden und ein gleicher Fugenabstand eingehalten, woraus ein durchgehend gleichbleibendes Muster der zu verlegenden Steine resultiert. Die Form der Steine selbst ist einfach herstellbar und nicht bruchanfällig.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind an den Anlageflächen des Steines weitere, veschlußfreie Distanzelemente vorgesehen.
Diese weiteren Distanzelemente erleichtern die Schaffung eines gleichmäßigen Fugenabstandes weiter und unterstützen damit die jeweils einen Verschluß zwischen nebeneinander verlegten Steinen bildenden Distanzelemente.
Insbesondere bei als Formsteine ausgebildeten Verschlußsteinen kommt ein Merkmal einer Weiterbildung der Erfindung besonders vorteilhaft zum Tragen, indem die zum Verschluß beitragenden Distanzelemente eines jeden Steines an einander gegenüberliegenden Bereichen normal zur Verlegeachse angeordnet sind.
Idealerweise sind zur Erzielung einer optisch interessanten Verlegung die zum Verschluß beitragenden Distanzelemente an den entsprechenden Anlageflächen gegeneinander in Richtung der Verlegeachse versetzt angeordnet.
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispieles unter Zuhilfenahme der angeschlossenen Zeichnungen näher beschrieben.
Es zeigen Fig. 1 und 2 mit der erfindungsgemäßen Verlegehilfe versehene Formsteine in unterschiedlicher Anordnung. 2
Claims (4)
- AT 401 075 B Die Formsteine 1 sind an ihren Anlageflächen 2 mit als Noppen ausgeführten Distanzelementen 3, 3' sowie weiteren Distanzelementen 4 versehen. Die Distanzelemente 3 sind bei dieser Ausführung gegenüber den Distanzelementen 3’ in Richtung der Verlegeachse versetzt angeordnet. Dadurch kann ein Verlegemuster mit gegeneinander versetzten Steinen erzielt werden. Durch das Zusammenwirken von Distanzelementen 3 eines Steines mit einem Distanzelement 3' eines an diesen angeschlossenen Steines wird eine Schloßwirkung erzielt, wodurch ein Verrücken der Steine gegeneinander vermieden wird. Indem noch weitere an der Anlagefläche 2 der Steine 1 angeordnete, Distanzelemente 4 vorgesehen sind, ist durch das Zusammenwirken der genannten Elemente nicht nur ein ungewolltes Versetzen der Steine gegeneinander vermieden, sondern auch ein konstanter Fugenabstand 5 zwischen den Steinen 1 garantiert. Fig.2 zeigt eine andere Anordnung der aus Fig. 1 bekannten Steine 1, wobei die Funktion des Distanzelementes 3' von einem in der ursprünglichen Figur als weiteres Element 4 verwendeten Element übernommen wird. Mit dieser zweiten Ausführungsform ist auch die Vielseitigkeit der Verlegehilfe dokumentiert. Patentansprüche 1. Verlegehilfe für Steine (1), insbesonders Verbundsteine, vorzugsweise Formsteine, mit Distanzelementen (3, 3’), wobei nach erfolgtem Verlegen jeweils mindestens ein Distanzelement (3') eines Steines (1) von vorzugsweise zwei Distanzelementen (3) eines anderen Steines aufgenommen wird, wodurch ein Verschluß gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß - in Draufsicht gesehen - jeder Stein (1) in an sich bekannter Weise zu einem, vorzugsweise zick-zack-förmigen, Umrißpolygon zusammengesetzte Anlageflächen (2) aufweist, und daß die Distanzelemente (3, 3') eines jeden zu verlegenden Steines (1) an diesen Anlageflächen (2) angeordnet sind.
- 2. Verlegehilfe nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß an den Anlageflächen (2) des Steines (1) weitere, verschlußfreie Distanzelemente (4) vorgesehen sind.
- 3. Verlegehilfe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Verschluß beitragenden Distanzelemente (3,3') eines jeden Steines an einander gegenüberliegenden Bereichen normal zur Verlegeachse angeordnet sind.
- 4. Verlegehilfe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Verschluß beitragenden Distanzelemente (3, 3') einander gegenüberliegender Bereiche der Anlageflächen (2) gegeneinander in Richtung der Verlegeachse versetzt angeordnet sind. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 3
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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Also Published As
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