AT395236B - Zugseilanlenkung fuer standseilbahnen - Google Patents
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Description
AT 395 236 B
Die Erfindung betrifft eine Zugseilanlenkung für Standseilbahnen, bei der das Zugseil in einer konischen Hülse gehalten ist, dieals Gabel ausgebildet ist, an deren Finger ein querliegender Bolzen gelagert ist, der in einem stufenlos verstellbaren Gewindebolzen gelagert ist und mit der zu haltenden Konstruktion verbunden ist.
Aus der GB-PS 499.406 und25.079 A. D. 1899 ist es bekannt, Seilenden in konischen Büchsen zu befestigen und 5 die Büchse eventuell als Gabel mit querliegenden Befestigungsbolzen auszubilden. Auf das Problem, eine feinstufige Längenänderung des Seiles zu regulieren, gehen diese Veröffentlichungen nicht ein.
Die WO 87/01080 geht auf das Problem ein und verschiebt eine ganze Seilumlenkstation. Diese Konstruktion ist bei Standseilbahnen gleich bedeutend mit einer Verschiebung der Bergstation bzw. größerer Teile derselben.
Es ist weiters bekannt, das Zugseil bei Standseilbahnen mittels eines Winkelhebels zu halten und mit der 10 Bewegung des Winkelhebels bzw. dessen Vorspannung über die Zugseilspannung das jeweilige Eigengewicht des Standseilbahnwaggons zubestimmen, um daraus die notwendige Bremsenergie ableiten zu können. Diese Konstruktion erlaubt einen geringeren Nachstellweg zur Einjustierung des Seilbahnwagens, insbesondere wenn man die unterschiedlichen Seillängungen im Winter- und Sommerbetrieb allein durch Temperaturschwankungen in Betracht zieht. Dazu kommen noch Längungen, die sich durch die Spannung des Zugseils ergeben und die praktisch während 15 der Lebensdauer des Seiles nicht zum Stillstand gelangen. Diese Längungen werden zum Großteil durch Seilkürzungen richtig gestellt, die natürlich wieder einen Stillstand der Bahn für eine längere Zeit voraussetzen und dadurch unerwünscht sind. Gleichzeitig verlangt die bewegliche Einbindung auch einen erhöhten Wartungsaufwand, so daß auch hier mit gewissen Einschränkungen in der Praxis zu rechnen ist.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, diesen Nachteilen zu begegnen und eine stufenlos verstellbare 20 Seilanhängung zu schaffen, die mit wenigen Handgriffen eingestellt werden kann und die gleichzeitig den räumlichen Anforderungen entspricht, so daß beim Bau der Standseilbahn die Seileinbindung praktisch auf Schienenoberkantenniveau erfolgen kann. Ein weiterer Vorteil der Konstruktion wird darin gesehen, daß die empfindlichen Bauteile wie Fedempaket und Kipplager in einer leicht demontierbaren Hülse weitestgehend vor Schmutz geschützt angeordnet sind, so daß die für die Verkehrssicherheit unbedingt notwendige Funktion 25 gewährleistet ist.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter des Gewindebolzens über ein Kipplager und Federn am anzuhängenden Konstruktionsteil befestigt ist. Insbesondere ist zwischen dem Kipplager und den Federn eine Hülse mit Schaltlineal für die Auslösung der Schlaffseilsicherung angeordnet, wobei vorzugsweise der Bolzen als Lastmeßbolzen ausgebildet ist. Durch die Maßnahmen des Anspruches 2 und 3 wird die Sicherheit noch weit»* 30 erhöht, so daß insbesondere durch die Ausbildung des Bolzens als Lastmeßbolzen auch das Gewicht des jeweiligen
Wagens bzw. dessen Zugkraft unmittelbar äbgelesen werden kann.
Die Erfindung ist in der angeschlossenen Figur beispielsweise und schematisch daigestellt.
In der konischen Hülse (2) einer gabelförmig ausgebildeten Einrichtung ist das Zugseil (1) vergossen, wobei zur elektrischen Entkoppelung zwischen den beiden Bauteilen eine elektrische Isolierung vorgesehen sein kann, so daß 35 das Zugseil auch als Transportmittel für elektrischelmpulse verwendbar ist Die Hülse (2) istzweifingrig ausgebildet, wobei ein querliegender Bolzen(4)anderenFingem gelagert ist, der durch die Anordnung von Dehnungsmeßstreifen oder ähnlichen Einrichtungen als Lastmeßbolzen ausgebildet ist, so daß die Spannkraft des Zugseiles jederzeit ablesbar ist Die Messung dient zum „Vorbestimmen“ der Bremskraft im Falle eines Seilrisses und gehört daher zur Sicherheitsausrüstung. Etwa in der Mitte des Bolzens (4) ist ein Gewindebolzen (5) angeordnet, der an seinem 40 anderen Ende das Gewinde trägt, und so mittels Muttem (6), die als Kontramuttem (6) ausgebildet sind, stufenlos verstellbar ist Die Muttem (6) stützen sich auf ein Kipplager (7) ab, so daß sich der Gewindebolzen (5) frei einstellen läßt und in die Gewinde keine Biegekraft aufgenommen werden muß sowie die Hülse in Kraftrichtung eingerichtet wird. Das Kipplager (7) stützt sich mit seinem anderen Ende auf Federn (8), welche letzten Endes an dem einzuhängenden Konstruktionsteil (9) wie z. B. Fahrgestell oder Wagenrahmen, befestigt sind. Federn (8) und Kipplager 45 (7) sind durch eine zylindrische Hülse (10) abgedeckt so daß weder Schmutz oder andere Störelemente in die
Bauteile eindringen können. An der Außenseite der Hülse (10) ist schließlich noch ein Schaltlineal (11) angeordnet welches das Auslöseventil (12) für die nicht dargestellte Bremse wie z. B. Schienenbremse, des Wagens führt.
Die besonderen Vorteile der beschriebenen Einrichtung sind neben dem einfachen Aufbau der Montage und Wartungsfreundlichkeit der räumlichen Selbstzentrierung und der einfachen zuverlässigen Schlappseilauslösung 50 vor allem die Möglichkeit der direkten richtungsfreien Seilzugmessung mit Hilfe einer elektronischen Schaltung sowie der einfachen Verschiebbarkeit des exakten Wagenanhängepunktes durch Verstellung der Mutter (6) gegeben. Dies bringt wie bereits angegeben, den Vorteil, daß Reckungen des Seiles auf Grund von Alterung über einen gewissen Zeitraum durch einfaches Nachstellen des Anhängepunktes ausgeglichen werden können, womit der Zeitraum zwischen den zeitaufwendigen Seilkürzungsarbeiten verlängert werden kann. Dadurch, daß der Bolzen (4) 55 durch Anordnung von nicht dargestellten Dehnungsmeßstreifen oder alsLastmeßbolzenmeßeinrichtung ausgebildet werden kann und der Seilzug direkt und richtungsfrei gemessen werden kann, ergibt eine weitere Besonderheit der erfindungsgemäßen Vorrichtung, so daß auch die benötigte Bremskraft und auch die Bremsauslösung im Falle von -2-
Claims (3)
- AT 395 236 B Schlaffseil vorbestimmt werden kann. Als Federn (8) weiden z. B. Tellerfedem verwendet, die auf kleinstem Raum arbeiten und als bewährter Bauteil die Funktionssicherheit positiv beeinflußen. Darüber hinaus läßt sich auch durch geeignete Ausbildung der Hülse (10) als Hydraulikeinrichtung, insbesondere in Ersetzung des Fedempaketes, die Funktionstfichtigkeit der Anlage überprüfen. Die sinnvolle Form des Gehäuses bzw. der Hülse (10) vermeidet eine 5 Überlastung der Auslösefeder, wodurch auch eine obere Begrenzung der Auslösekraft bzw. der Gehäusebewegung gegeben ist EineFührungsplatteüberdecktzuletzt das Gehäuse undstützt es zum Wagenaufbau hinab. Demontierbare Abdeckungen unter der gesamten Aufhängevorrichtung sorgen für einen zusätzlichen Schutz von unten, so daß die empfindlichen Teile der Vastelleinrichtung witterungsgeschützt angeordnet sind. 10 PATENTANSPRÜCHE 15 1. Zugseilanlenkung für Standseilbahnen, bei der das Zugseil in einer konischen Hülse gehalten ist die als Gabel ausgebildet ist, an deren Finger ein querliegender Bolzen gelagert ist der in einem stufenlos verstellbaren 20 Gewindebolzen gelagert und mit da zu haltenden Konstruktion verbunden ist dadurch gekennzeichnet daß die Mutter (6) des Gewindebolzens (5) über ein Kipplager (7) und Fedon (8) am anzuhängenden Konstruktionsteil (9) befestigt ist
- 2. Zugseilanlenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kipplager (7) und den Fedon 25 (8) eine Hülse (10) mit Schaltlineal (11) für die Auslösung der Schlaffseilsicherung (12) angeordnet ist
- 3. Zugseilanlenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Bolzen (4) als Lastmeßbolzen ausgebildet ist 30 Hiezu 1 Blatt Zeichnung 35 40 45 50 -3- 55
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