AT395143B - Verfahren und vorrichtung zum zwischenspeichern von in einem schuppenstrom anfallenden druckprodukten - Google Patents
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Description
AT 395 143 B
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zwischenspeichern von in einem Schuppenstrom anfallenden Druckprodukten, bei dem die Druckprodukte in Schuppenformation und zusammen mit einem unter Zugspannung stehenden Wickelband so auf einen Wickelkern aufgewickelt werden, daß die aufzuwickelnde Schuppenformation mit den vorauslaufenden Kanten der Druckprodukte an den Wickelkern bzw. an den Wickel 5 angelegt wird undeineVorrichtungzumZwischenspeichernvonineinem Schuppenstrom anfallendenDruckprodukten, mit einem drehbar angeordneten, antreibbaren Wickelkern zum Aufwickeln der Druckprodukte in der Schuppenfonnation, einer die aufzuwickelnde Schuppenformation unterschlächtig an den Wickelkern bzw. an den sich auf diesem bildenden Wickel leitendenFördraeinrichtungundeinem mitdem Wickelkran verbundenen unterZugspannung setzbaren Wickelband, das beim Aufwickeln der Schuppenformation zwischen die Wicklungslagen eingewickelt 10 wird, wobei die Schuppenformation mit der vorauslaufenden Kante der Druckprodukte am Wickelkern bzw. am Wickel zur Auflage kommt.
Ein derartiges Verfahren bzw. eine derartige Vorrichtung sind beispielsweise aus der DE-OS 3123 888 und der entsprechenden GB-OS 2081230 sowie beispielsweise aus der DE-OS 27 52513 bekannt Bei dieser vorbekannten Lösung wird die Schuppenformation so aufgewickelt, wie sie z. B. von einer Rotationsdruckmaschine her anfällt, 15 d. h. mit den vorlaufenden Kanten der Druckprodukte, die üblicherweise die Falzkanten sind, obenliegend. Weil die
Schuppenformation zusammen mit einem Wickelband dem Wickelkran unterschlächtig zugeführt wird, kommen die Druckprodukte mit ihrer in Förderrichtung vorne liegenden Kante am Wickel zur Anlage. Dadurch wird erreicht, daß jede innere Lage des Wickels gegenüber der nächstäußem Lage im Drehsinn des Aufwickelns weiter gedreht werden kann. Es ist daher möglich, den Wickel von innen her - ähnlich einer Uhrfeder · weiterzudrehen und so den Wickel 20 zu verfestigen.
Ein derartiges Zwischenspeichern von Druckprodukten in einem Wickel hat jedoch den Nachteil, daß beim Abwickeln der Druckprodukte diese eine andere Lage innerhalb der vom Wickel weggeführten Schuppenformation haben als innerhalb der dem Wickel zugeführten Schuppenformation. Dies ist jedoch für die Weiterverarbeitung unerwünscht. 25 Zum Wiederherstellen der ursprünglichen Schuppenformation ist nun schon vorgeschlagen worden, die dran
Wickel entnommene Schuppenformation erneut zu einem zweiten Wickel aufzuwickeln (DE-OS 31 51 860 und entsprechende GB-PS 2 092 557). Die von diesem zweiten Wickel abgewickelte Schuppenformation entspricht nun zwar bezüglich derLage derDruckprodukte innerhalb dieser Formation wieder der ursprünglichen Schuppenformation, doch ist zur Erreichung dieses Zieles ein beträchtlicher konstruktiver Aufwand erforderlich. 30 Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, das bzw. die wohl durch ein lagerichtiges Zuführen der Druckprodukte zum Wickelkern bzw. zum Wickel die Bildung eines sehr festen Wickels ermöglicht, jedoch mit einfachen konstruktiven Mitteln erlaubt, nach dem Abwickeln eine Schuppenformation zu erhalten, in der die Druckprodukte die gewünschte, d. h. ursprüngliche Lage einnehmen. 35 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß ausgehend von einem Verfahren der eingangs genannten Art im wesentlichen dadurch gelöst, daß vor dem Aufwickeln zum Ändern der Lage der Druckprodukte innerhalb der Schuppenformation, die Druckprodukte um eine quer zu ihrer Förderrichtung verlaufende Achse umgelenkt werden, um die Oberseite der Druckprodukte nach unten zu wenden, und die Druckpiodukte aus der Schuppenformation herausgelöst und anschließend wieder so aufeinandergelegt werden, daß jedes Druckprodukt dachziegelartig auf 40 dem vorauslaufenden Druckprodukt aufliegt und die vorlaufende Kante jedes Druckproduktes durch die in der vorangehenden Schuppenformation nachlaufende Kante gebildet wird. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dabei imwesentlichen gekennzeichnetdurcheinederFördereinrichtungvorgeschaltete,vonden anfallenden Druckprodukten zu durchlaufende Lageänderungseinrichtung mit einer im Förderweg der Druckprodukte angeordneten Anschlageinrichtung, an der die Druckprodukte mit ihrer vorlaufenden Kante anstoßen, und einem unterhalb der 45 Anschlageinrichtung angeordneten Förderer, dessen Fördersinn der Bewegungsrichtung der auf die Anschlagein- richtungzubewegtenDruckprodukteentgegengesetztist,um jedes Druckproduktaufdas vorauslaufende Druckprodukt mit der Kante vorauslaufend aufzulegen, die in der vorangehenden Schuppenformation durch die nachlaufende Kante gebildet ist.
Dadurch, daß die Druckprodukte vor dem Auf wickeln in eine zwar andere, jedoch bestimmte gegenseitige Lage 50 innerhalb der Schuppenformation gebracht werden, wird sichergestellt, daß wohl die Druckproduktc mit ihren vorlaufenden Kanten dem Wickelkern bzw. dem Wickel zugekehrt aufgewickelt werden - wie das zur Erzielung eines kompakten Wickels erforderlich ist -, daß jedoch in der beim Abwickeln vom Wickel ablaufenden Formation die Druckprodukte dieselbe Lage haben wie im ursprünglichen Schuppenstrom.
Falls in der anfallenden Schuppenformation jedes Druckprodukt auf dem vorangehenden Druckprodukt aufliegt, 55 erfolgt die Lageänderung der Druckprodukte insbesondere dadurch, daß letztere vereinzelt werden, nachher wieder so aufeinandergelegt werden, daß die im anfallenden Schuppenstrom vorlaufende Kante zur nachlaufenden Kante wird und zudem noch gewendet werden, um ihre im anfallenden Schuppenstrom obenliegende Seite nach unten zu bringen. -2-
AT 395 143 B
Vorzugsweise wird so vorgegangen, daß der anfallende Schuppenstrom durch Herauslösen von mindestens jedem zweiten Druckereiprodukt in mehrere Teilschuppenformationen aufgeteilt wird, daß dann die Lageänderung der Druckprodukte in jedem Teilschuppenstrom erfolgt, und anschließend die in ihrer Lage geänderten Druckereiprodukte der Teilschuppenformationen wieder miteinander zu der einzigen, aufzuwickelnden Schuppenformation vereint werden. Dieses Aufteilen der Schuppenformation erlaubt es, die Lageänderung der Druckprodukte bei einer gegenüber der Zufiihrgeschwindigkeit des anfallenden Schuppenstromes geringeren Geschwindigkeit durchzuführen.
Im Folgenden werden an Hand der Zeichnung Ausführungsbeispieledes Erfindungsgegenstandes näher erläutert. Es zeigen rein schematisch und in Seitenansicht:
Fig. 1 und 2 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Zwischenspeichern von Druckprodukten,
Fig. 3 eine andere Ausführungsform einer Einrichtung zur Lageänderung der Druckprodukte innerhalb der Schuppenformation, und
Fig. 4 eine andere Variante einer Einrichtung zur Lageänderung der Druckprodukte innerhalb der Schuppenformation.
Die zu speichernden Druckprodukte (1) weiden mittels eines Transporteurs (2) von einer nicht dargestellten Quelle, z. B. vom AuslegereinerRotationsdruckmaschine,herangeführt. Dernurschematischdargestellte Transporteur (2) ist von bekannter Bauart und beispielsweise in der DE-OS 2519 561 und der entsprechenden US-PS 3 955 667 näher beschrieben. Der Transporteur (2), dessen Förderrichtung mit (A) bezeichnet ist, weist in dieser Förderrichtung (A) gesehen hintereinander angeordnete steuerbare Greifer (3) auf, welche die Druckprodukte (1) an ihrer vor-laufenden Kante (la), die in der RegeldieFalzkante ist, erfassen. Zum öffnen derGreiferisteineÖfihungseinrichtung (4) von ebenfalls bekannter Bauart vorgesehen. Wie die Fig. 1 zeigt, ist unterhalb dieser Öffnungseinrichtiung (4) ein Bandförderer (5) angeordnet, der auf nicht näher dargestellte Weise in Richtung des Pfeiles (B) angetrieben ist Dieser Bandförderer (5) hatnun im wesentlichen dieselbeFörderrichtung wieder Transporteur (2). An den Bandförderer (5) schließt nun eine Umlenkvomchtung (6) an, die eine in Richtung des Pfeiles (D*) umlaufend angetriebene Umlenktrommel (7) aufweist, deren Drehachse (7a) rechtwinklig zurFörderrichtung (B) des Bandförderers (5) steht Um diese Umlenktrommel (7) läuft wenigstens ein mit (8) bezeichntes endloses Antriebsband. Entlang eines Teils des Umfangs der Umlenktrommel (7) und in einem gewissen Abstand von dieser verläuft der eine Trum eines endlosen Stützbandes (9), das über Umlenkrollen geführt undin Richtung des Pfeiles (D) angetrieben ist Der besagte eine Trum dieses Stützbandes (9) bildet zusammen mit der Umlenktrommel (7) einen Förderspalt (10). Unterhalb der Umlenkvomchtung (6) ist ein weiterer Bandförderer (11) angeordnet dessen Förderrichtung mit (E) bezeichnet ist Oberhalb dieses Bandförderers (11) ist ein an den Auslaß des Förderspaltes (10) anschließendes Leitorgan angeordnet Im weitem ist oberhalb des Bandförderers (11) und in einem Abstand vom Auslaß des Förderspaltes (10) ein ortsfester Anschlag (13) vorgesehen. Dem Bandförderer (11) ist ein weiterer Bandförderer (14) mit gleichsinniger Förderrichtung (G) nachgeschaltet
An den Bandförderer (14) schließt nun eine Aufwickeleinrichtung an, die in Fig. 1 nur teilweise und in Fig. 2 vollständig gezeigt ist Diese Aufwickeleinrichtung weist eine an den Bandförderer (14) anschließende Fördereinrichtung (15) auf, deren Förderrichtung mit (H) bezeichnet ist Diese Fördereinrichtung (15) ist als Wippe ausgebildet, die um die Schwenkachse (15a) schwenkbar ist und ein Förderband oder mehrere nebeneinander angeordnete Förderbänder aufweist. An dieser Wippe (15) greift ein nicht dargestellter Andrückmechanismus an, wie das in der eingangs erwähnten DE-OS 31 23 888 näher daigestellt ist An die Fördereinrichtung (15) schließt eine Aufwickel· und Speichereinheit (16) an, deren Aufbau in der DE-OS 32 36 866 und der entsprechenden GB-OS 2 107 681 näher beschrieben ist. Diese Aufwickel- und Speichereinheit (16) weist ein mobiles Gestell (17) in der Form eines Lagerbockes auf, in welchem drehbar die Welle (18) eines zylindrischen Wickelkernes (19) gelagert ist Dieser Wickelkern (19) ist mit einem nicht näher dargestellten Antrieb verbunden, der den Wickelkern (19) in Richtung des Pfeiles (1) antreibt wie das in der bereits erwähnten DE-OS 31 23 888 näher beschrieben ist. Wie in der bereits genannten DE-OS 32 36 866 gezeigt ist, ist im Gestell (17) noch eine in Fig. 2 nicht dargestellte Vorratsrolle für ein Wickelband gelagert, welches mit dem Wickelkern (19) fest verbunden ist. Dieses Wickelband ist durch eine ebenfalls nicht gezeigte Einrichtung unter eine vorgegebene Zugspannung setzbar.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung ist nun wie folgt:
Beim Vorbeilaufen der Greifer (3) des Transporteures (2) an der Öffnungseinrichtung (4) werden die Greifer (3) geöffnet. Die dabei freigegebenen und durch den Transporteur (2) in Schuppenformation (S) zugeführten Druckprodukte (1) fallen dabei auf den Bandförderer (5), auf dem sie, eine neue Schuppenformation (Sj) bildend, dachziegelartig aufeinanderzu liegen kommen. Diebeiden Schuppenformationen (S) und (Sj) sind gleichartig, indem jedes Druckprodukt (1) auf dem vorangehenden Druckprodukt aufliegt. Die vorlaufenden Kanten (la) der Druckprodukte (1) liegen somit frei, während die nachlaufenden Kanten (lb) jeweils vom nachfolgenden Druckprodukt (1) überdeckt sind. Der Bandförderer (5) fördert die Druckprodukte (1) nun zum Einlaß des Förderspaltes -3-
AT 395 143 B (10) der Umlenkvorrichtung (6). Beim Einlaufen in diesen Förderspalt (10) werden die Druckprodukte (1) an ihrer vorlaufenden Kante (la) durch die Umlenktrommel (7) bzw. das Antriebsband (8) und das Stützband (9) erfaßt und durch den Förderspalt (10) gefördert. Da die Umlenktrommel (7) und das Stützband (9) mit einer Geschwindigkeit angetrieben sind, die höh»- ist als dieFördergeschwindigkeit des Bandförderers (5), wird jedes erfaßte Druckprodukt 5 (1) vereinzelt, d. h. unter dem nachfolgenden Druckprodukt hervorgezogen, wie das aus Fig. 1 deutlich wird. Die aus dem Förderspalt (10) austretenden einzelnen Drucüprodukte (1) werden mit einer Bewegungsrichtung (F), die der Förderrichtung (B) des Bandförderers (5) entgegengesetzt ist, unterhalb des Leitorganes (12) gegen den Anschlag (13) gefördert. Nach dem Auftreffen der Druckprodukte (1) mit ihrer vorlaufenden Kante (la) auf dem Anschlag (13) werden sie auf den Bandförderer (11) bzw. auf die sich bereits auf diesem befindenden Druckprodukte (1) abgelegt. 10 Auf diesem Bandförderer, dessen Fördeirichtung (E) der Bewegungsrichtung (F) der auf den Anschlag (3) zu bewegten Druckprodukte (1) entgegengesetzt ist, wird nun eine neue Schuppenformation (S2) gebildet, in der wohl gleich wie in der ursprünglichen Schuppenformation (S) bzw. (Sj) jedes Druckprodukt (1) auf dem vorangehenden Druckprodukt aufliegt, die vorlaufende Kante (lb) jedoch durch diejenige Kante (lb) gebildet wird, die im ursprünglichen Schuppenstrom (S) die nachlaufende Kante bildete. Beim Durchlaufen durch die Umlenkvonichtung 15 (6) werden die Druckprodukte (1) auch gewendet, d. h. ihre im ursprünglichen Schuppenstrom (S, Sj) obenliegende
Seite (1') kommt auf die Unterseite des Schuppenstromes (S2) zu liegen.
Die Schuppenformation (S2) wird nun über den Bandförderer (14) und die Fördereinrichtung (15) zum angetriebenen Wickelkern (19) bzw. dem sich auf diesem bildenden Wickel (20) geführt und zusammen mit dem erwähnten Wickelband, das sich auf der Unterseite der Schuppenformation (S2) befindet, aufgewickelt, wie das in 20 der bereits früher genannten DE-OS 3123 888 näher erläutert ist.
Da in der dem Wickelkern (19) bzw. dem Wickel (20) unterschlächtig zugeführten Schuppenformation (S2) die vorlaufende Kante (lb) der Druckprodukte (1) auf der Oberseite dieser Schuppenformation (S2) liegt, kommen die Druckprodukte (1) mit dieser vorlaufenden Kante (lb) auf dem Wickel (20) zur Anlage, was die Voraussetzungdafür bildet, daß sich jede innere Lage des Wickels gegenüber der nächstäußeren Lage im Drehsinn (I) weiterdrehen kann. 25 Auf diese Weise kann der Wickel von innen her - ähnlich einer Uhrfeder - weitergedreht werden, was zu einem kompakten Wickel führt. Da in dieser aufzuwickelnden Schuppenformation (S2) bei jedem Druckprodukt (1) die ursprünglich oben liegende Seite (1') und die ursprünglich vorlaufende Kante (la) unten liegt, kann beim Abwickeln der Schuppenformation (S2) vom Wickel (20) durch einfaches Wenden dies» Schuppenformation (S2) wieder eine Schuppenformation erhalten werden, in welcher die Druckprodukte dieselbe Lage haben wie in der ursprünglichen 30 Schuppenformation (S).Ein solches Wenden derbeim Abwickeln vom Wickel (20) ablaufenden Schuppenformadon (S2) kann mit Hilfe einer nicht gezeigten, ansich bekannten Umkehreinrichtung erfolgen, welche in wesentlichen der Umkehreinrichtung (6) entspricht, bei der jedoch kein Vereinzeln der Druckprodukte (1) erfolgt
In der Fig. 3, welche darstellungsmäßig der Fig. 1 entspricht, ist eine Umlenkvonichtung (6) gezeigt die sich von der Umlenkvorrichtung gemäß Fig. 1 in gewissen Teilen unterscheidet wie das nachfolgend beschrieben werden 35 wird. Für sich entsprechende Teile sind in den Fig. 1 und 3 dieselben Bezugszeichen verwendet
Bei der Umlenkvorrichtung (6) gemäß Fig. 3 erfolgt das Vereinzeln, d. h. das Beschleunigen, der Druckprodukte (1) nicht durch die Umlenktrommel (7) und das Stützband (9), sondern durch eine Beschleunigungsvomchtung (21), die im Anschluß an den Bandförderer (5) und vor dem Einlaß in den Föiderspalt (10) angeordnet ist. Diese Beschleunigungseinrichtung (21) weist mindestens ein Paar von auf nicht näh» dargestellte Weise angetriebenen 40 Beschleunigungsrollen (22) und (23) auf, zwischen denen die Druckprodukte (1) hindurchlaufen. Da diese Rollen (22,23) mit einer Geschwindigkeit umlaufen, die größer ist als die Fördergeschwindigkeit des vorgeschalteten Bandförderers (5), werden die von den Rollen (22) und (23) erfaßten Druckprodukte beschleunigt und unter dem jeweils nachfolgenden Druckprodukt hervorgezogen. Die vereinzelten und auf eine höhere Geschwindigkeit gebrachten Druckprodukte werden zum Förderspalt (10) gefördert, in welchem sie von der Umlenktrommel (7) und 45 dem Stützband (9) erfaßt werden. Die Umlenktrommel (7) hat an ihrem Umfang verteilt angeordnete Anschlagelemente (24), die vom Umfang der Umlenktrommel (7) abstehen. Die durch die Beschleunigungseinrichtung (21) beschleunigten Druckprodukte (1) stoßen nun mit ihrer vorlaufenden Kante (la) an diesen Anschlagelementen (24) an, wie das aus Fig. 3 ersichtlich ist. Die Anschlagelemente (24) sind in Umfangsrichtung der Umlenktrommel (7) in einem gegenseitigen Abstand angeordnet, der etwas größer ist als die Länge der Druckprodukte zwischen ihr» 50 vorlaufenden und nachlaufenden Kante (la) bzw. (lb).
Dadurch, daß der Abstand zwischen den vorlaufenden Kanten (la) aufeinanderfolgender Druckprodukte (1) durch den Abstand der Anschlagelemente (24) gegeben ist, wird sichergestellt, daß die auf dem Bandförderer (11) gebildete Schuppenformation (S2) einen gleichbleibenden Schuppenabstand (a) aufweist. Durch die vom Umfang der Umlenktrommel (7) abstehenden Anschlagelemente (24) wird auch sichergestellt, daß das den Förderspalt (10) 55 verlassende Druckprodukt (1) nicht mit dem vorangehenden Druckprodukt, das im Begriffe ist, sich auf den Bandförder» (11) abzulegen, kollidiert, indem die Anschlagelemente (24) dieses vorangehende Druckprodukt mit ihrer vorlaufenden Fläche (24a) nach unten drücken. -4-
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Die Wirkungsweise der Umlenkvorrichtung (6) gemäß Fig. 3 entspricht im übrigen der Wirkungsweise der Umlenkvorrichtung gemäß Fig. 1.
Im Gegensatz zu den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 1-3 erfolgt bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 die beschriebene Lageänderung der Druckprodukte (1) nicht an nur einer Station, sondern an zwei Stationen S (I) und (Π). Diese beiden Stationen (I) und (Π), die gleich aufgebaut sind, sind in Förderrichtung (A) des Transporteurs (2) gesehen, hintereinander angeordnet. Jede dieser Stationen (I) und (Π) weist eine Umlenkvorrichtung (6) bzw. (6') auf, die aufbau- und funktionsmäßig der Umlenkvorrichtung (6) gemäß Fig. 1 entspricht. Jeder Umlenkvorrichtung (6,6') ist gleich wie beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ein Bandförderer (5) bzw. (5') vorgeschaltet Oberhalb jedes Bandförderers (5,5') ist eine Öffnungseinrichtung (4) bzw. (4') zum öffnen der Greifer 10 angeordnet Die in Förderrichtung (A) gesehen vordere Öffnungseinrichtung (4) wird dabei so gesteuert, daß sie nur ein öffnen jedes zweiten Greifers (3) bewirkt Die durch diese Öffnungseinrichtung (4) nichtausgelösten Greifer (3') werden dann durch die hintere Öffnungsvorrichtung (4') geöffnet Über den unterhalb der Umlenkvorrichtungen (6,6') angeordneten Bandförderer (11) werden die beiden Stationen (I) und (Π) miteinander verbunden. Dieser Bandförderer (11) weist mitumlaufende, in einem gegebenen 15 gegenseitigen Abstand angeordnete Anschlagorgane (25) auf. Diese Anschlagorgane (25) übernehmen u. a. die Funktion des bei den Ausführungsformen gemäß den Fig. 1 und 3 vorgesehenen Anschlages (13). Die Umlaufgeschwindigkeit des Bandförderers (11) und der Abstand zwischen benachbarten Anschlagorganen (25) sind so auf die Fördergeschwindigkeit der den Förderspalt (10) der Umlenkvorrichtungen (6) und (6') verlassenden Druck-produkte (1) abgestimmt daß bei der Station (I) die aus dem Förderspalt (10) austretenden Druckprodukte (1) jeweils 20 nur gegen jedes zweite Anschlagorgan (25) gefördert werden, von dem sie dann mitgenommen werden. Die den Förderspalt (10') der hintern Umlenkvorrichtung (6') verlassenden Druckprodukte werden dann gegen die noch freien Anschlagorgane (25') gefördert von denen sie dann ebenfalls mitgenommen werden. Um dies zu ermöglichen, ist in Bewegungsrichtung OE)) des Bandförderers (11) gesehen vor der hintan Umlenkvorrichtung (6') ein nur rein schematisch dargestelltes Abhebeorgan (26) vorhanden, durch welches die bereits auf den Bandförderer (11) 25 abgelegten Druckprodukte (1) angehoben werden, um zwischen aufeinanderfolgenden Druckprodukten (1) eine Öffnung (27) zu bilden, in die die aus dem Förderspalt (10') austretenden Druckprodukte (1) eingeschoben werden können.
Die Arbeitsweise der Einrichtung gemäß Fig. 4 ist wie folgt:
Da, wie bereits erwähnt, durch die vordere Öffnungseinrichtung (4) nur jeder zweite Greifer (3) geöffnet wird, 30 wird nur die Hälfte der Erzeugnisse (1) des anfallenden Schuppenstromes (S) auf den vorderen Bandförderer (5) abgelegt, während die andere Hälfteder Druckprodukte (1) auf dem hinteren Bandförderer (5*) zur Auflagekommen. Der anfallende Schuppenstrom (S) wird somit vorerst einmal in zwei Teilfonnationen (S j) und (S^') aufgeteilt Jeder dieser Teilströme (S j) und (Sj') wird nun da entsprechenden Umlenkvorrichtung (6) bzw. (6*) zugeführt, in der ein Vereinzeln und Wenden der Druckprodukte (1) auf die an Hand der Fig. 1 beschriebene Weise erfolgt. Die die 35 Umlenkvorrichtung (6) verlassenden Druckprodukte (1) werden auf die beschriebene Weise auf dem Bandförderer (11) zu eina neuen Schuppenformation (S2') abgelegt, in welcha jedes Druckprodukt (1) mit eina im anfallenden Schuppenstrom (S) oben liegenden Seite (Γ) nach unten zu liegen kommt und die nachlaufende Kante (la) durch die im ursprünglichen Schuppenstrom (S) vorlaufende Kante (la) gebildet wird. Diese Schuppenformation (S2') weist einen Schuppenabstand (a') auf, der größer ist als der Schuppenabstand im anfallenden Schuppenstrom (S), 40 d. h. etwa doppelt so groß. Die die hintere Umlenkvorrichtung (6') valassenden Druckpiodukte (1) werden, wie bereits erwähnt, jeweils zwischen zwei Druckprodukte (1), welche die Station (I) durchlaufen haben, eingeschoben. Auf diese Weise wird nun im Endbereich des Bandförderers (11) eine Schuppenformation (S2) gebildet, die der Schuppenformation (S2) gemäß den Fig. 1-3 entspricht. Durch den Bandförderer (11) woden somit die beiden Teilformationen (Sj) und (Sj') nach der Lageveränderung da Druckprodukte (1) wieder zu einem einzigen 45 Schuppenstrom (S2) vereint Dieser Schuppenstrom (S2) wird nun über den Bandförderer (14) und die Förda-einrichtung (15) der Aufwickel- und Speichereinheit (16) zugeführt und auf die an Hand daFig. 1 und2beschriebene Weise aufgewickelt.
Da bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 jede Station (I) und (Π) gegenüber der Umlenkvorrichtung (6) gemäß den Fig. 1 und 3 bei vergleichbaren anfallenden Schuppenformationen (S) nur die Hälfte der Druckprodukte (1) zu 50 verarbeiten hat, kann die Lageänderung der Druckprodukte in den Umkehrvorrichtungen (6,6') mit eina Geschwindigkeit durchgeführt werden, die kleiner ist als die Verarbeitungsgeschwindigkeit bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 und 3, d. h. nur etwa die Hälfte beträgt. Diese vominderte Durchlaufgeschwindigkeit der Druckprodukte (1) durch die Umlenkvorrichtungen (6,6') ermöglicht somit auch dann ein produkteschonendes und einwandfreies Lageändem der Druckprodukte (1) wenn letztere vom Transporteur (2) mit sehr hoher Geschwindig-55 keit zugeführt werden.
Es versteht sich, daß die beschriebenen Einrichtungen in verschiedenen Teilen anders als wie gezeigt ausgebildet werden können. Von den verschiedenen möglichen Varianten wird im Folgenden nur auf wenige eingegangen. -5-
Claims (11)
- AT395 143 B Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 können anstelle der Umlenkvorrichtungen (6,6'), die der Umlenkvor-richtung(6)gemäßFig.l entsprechen,auch Umlenkvorrichtungen einer vorgeschalteten Beschleunigungseinrichtung (21) verwendet werden, wie sie in Fig. 3 gezeigt sind. Bei allen Ausführungsformen werden die Druckprodukte (1) erst nach dem Durchlaufen durch die Umlenk· Vorrichtung (6), d. h. also erst nach dem Wenden, gegen einen Anschlag (13) bzw. (26) gefördert undaufdem Förderband (11) abgelegt, dessen Förderrichtung (E) der Bewegungsrichtung (F) der die Umlenkvorrichtung (6) verlassenden Druckprodukte entgegengesetzt ist Es ist jedoch auch denkbar, die Druckprodukte vor dem Wenden, d. h. vor dem Zubringen zur Umlenkvorrichtung (6), durch Beschleunigen zu vereinzeln, gegen einen Anschlag zu fördern und dann auf einem unterhalb des Anschlages liegenden Förderband abzulegen, dessen Förderrichtung der Bewegungsrichtung der auf den Anschlag zulaufenden Produkte entgegengesetzt ist In einem solchen Fall müssen dieDruckproduktenichtmehrwieinFig. 1 gezeigteinzeln durch dieUmlenkvorrichtung (6) hindurchlaufen, sondern können dies in Schuppenformation tun. Diese Variante hat gegenüb«' den gezeigten Ausführungsformen jedoch den Nachteil eines etwas größem konstruktiven Aufwandes. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Zwischenspeichern von in einem Schuppenstrom anfallenden Druckprodukten, bei dem die Druckprodukte in Schuppenformation und zusammen mit einem unter Zugspannung stehenden Wickelband so auf ein«i Wickelkern aufgewickelt werden, daß die aufzuwickelnde Schuppenformation mit den vorauslaufenden Kanten der Druckproduktean den Wickelkern bzw. an den Wickel angelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Aufwickeln zum Ändern der Lage der Druckprodukte (1) innerhalb der Schuppenformation (S, Sj), die Druckprodukte (1) um eine quer zu ihrer Förderrichtung verlaufende Achse(7a) umgelenkt werden, um die Oberseite der Druckprodukte (1) nach unten zu wenden, und die Druckprodukte (1) aus der Schuppenformation (Sj) herausgelöst und anschließend wieder so aufeinandergelegt werden, daß jedes Druckprodukt (1) dachziegelartig auf dem vorauslaufenden Druckprodukt (1) auf liegt und die vorlaufende Kante (lb) jedes Druckproduktes (1) durch die in der vorangehenden Schuppenformation (S, Sj) nachlaufende Kante (lb) gebüdet wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der anfallende Schuppenstrom (S) durch Herauslösen von mindestens jedem zweiten Druckereiprodukt (1,1') in mehrere Teilschuppenformationen (Sj, Sj') aufgeteilt wird, daß dann die Lageänderung der Druckprodukte (1) in jedem Teilschuppenstrom (Sj, Sj') «folgt, und anschließend die in ihrer Lagegeänderten Druckereiprodukte derTeilschuppenf(Hrmationen(S|,Sj[,)wied«miteinand« zu der einzigen, aufzuwickelnden Schuppenformation (S2) vereint w«d«i.
- 3. Vorrichtung zum Zwischenspeichern von in einem Schuppenstrom anfallenden Druckprodukten, mit einem drehbar angeordneten, antreibbaren Wickelkern zum Aufwickeln der Druckprodukte in der Schuppenformation, einer die aufzuwickelnde Schuppenformation unterschlächtig an den Wickelkern bzw. an d«i sich auf diesem bildenden Wickel leitenden Fördereinrichtung und einem mit dem Wickelkern verbund«ien unter Zugspannung setzbaren Wickelband, das beim Aufwickeln der Schuppenformation zwischen die Wicklungslagen eingewickelt wird, wobei die Schuppenformation mit d« vorauslaufenden Kante der Druckprodukte am Wickelkern bzw. am Wickel zur Auflage kommt, gekennzeichnet durch eine der Förd«einrichtung (15) vorgeschaltete, von den anfallenden Druckprodukten (1) zu durchlaufende Lageänderungseinrichtung (6,13,21) mit einer im Förderweg der Druckprodukte (1) angeordneten Anschlageinrichtung (13), an der die Druckprodukte (1) mit ihrer vorlaufenden Kante (la) anstoßen, und einem unterhalb der Anschlageinrichtung (13) angeordneten Förderer (11), dessen Förd«sinn (E) der Bewegungsrichtung (F) der auf die Anschlageinrichtung (13) zu bewegten Druckprodukte (1) entgegengesetzt ist, um jedes Druckprodukt (1) auf das vorauslaufende Druckprodukt (1) mit der Kante (lb) vorauslaufend aufzulegen, die in der vorangehenden Schuppenformation (S, S]) durch die nachlaufende Kante (lb) gebildet ist
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lageänderungseinrichtung (6,13,21) eine Umlenkvorrichtung (6) zum Umlenken der Druckprodukte (1) um eine Achse (7a), die quer, vorzugsweise rechtwinklig, zur Längserstreckung der Schuppenformation (Sj) verläuft um die Oberseite der Druckprodukte (1) nach unten zu wenden, aufweist -6- AT 395 143 B
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkvorrichtung (6) eine um eine Achse (7a) drehbare, angetriebene Umlenktrommel (7), sowie wenigstens ein sich entlang eines Teils des Umfanges der Umlenktrommel (7) erstreckendes, endlos umlaufendes, angetriebenes Stützband (9) auf weist, das mit der Umlenktrommel (7) einen von den Druckprodukten (1) zu durchlaufenden Förderspalt (10) bildet, wobei die Färdeirichtung (F) der den Förderspalt varlassenden Druckprodukte (1) bezüglich der Förderrichtung (B) der in den Förderspalt (10) einlaufenden Druckprodukte (1) gegensinnig ist
- 6. Vorrichtung nach einem da Ansprüche 3 bis 5, gekennzeichnet durch eine oder mehrere die Druckprodukte (1) gegenüber dem jeweils nachfolgenden Druckprodukt (1) auf eine höhere Geschwindigkeit bringende Veieinzelungseinrichtung(en) (7,9,21).
- 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenktrommel (!) und/oder das Stützband (9) mit einer Geschwindigkeit angetrieben ist, die größer ist als die Bewegungsgeschwindigkeit der auf die Umlenkvorrichtung (6) zulaufenden Druckprodukte (1), und daß die Anschlageinrichtung (13) der Umlenk-vonichtung (6) nachgeschaltet ist.
- 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem oder mehreren die Druckprodukte (1) zwischen sich aufhehmenden Rollenpaar(en) (22,23) gebildete(n) Vereinzelungseinrichtung(en) (21) da Umlenkvorrichtung (6) vorgeschaltet ist (sind) und die Umlenktrommel (7) mit an ihrem Umfang verteilt angeordneten Anschlagelementen (24) für die vorlaufende Kante (la) da Druckprodukte (1) versehen ist und daß die Anschlageinrichtung (13) der Umlenkvorrichtung (6) nachgeschaltet ist.
- 9. Vorrichtung nach einem da Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lageänderungseinrichtung mehrere hintereinander angeordnete, je mit einem Teil (Sj, Sj') des anfallenden Schuppenstromes (S) beschickbare Stationen (I, Π) auf weist, die mit einer Umlenkvorrichtung (6,6') und eina Anschlageinrichtung vasehen sind, und daß ein beiden Stationen (I, Π) gemeinsamer Sammelfördaer (11) vorgesehen ist.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlageinrichtungen mehrere Abhebeorgane (26) aufweisen, die in Absünden am Sammelfördeier (11) angeordnet sind und an denen die die Umlenkvorrichtungen (6,6') verlassenden Druckprodukte (1,1') mit ihrer vorlaufenden Kante (la) anstoßen.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Sammelförderers (11) ein Abhebeorgan (26) vorgesehen ist, mit dem die von der ersten Station (I) dem Sammelförderer (11) zugeführten Druckprodukte (1) der ersten Teilformation (Sj) im Bereich ihrer vorlaufenden Kante (lb) angehoben werden, und daß der Ausgang der Umlenkvorrichtung der zweiten Station (I), in Förderrichtung des Sammelförderers (11) gesehen, dem Abhebeorgan (26) nachgeschaltet und auf den vom Sammelförderer (11) und Abhebeorgan (26) begrenzten Spalt zu gerichtet ist. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen -7-
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